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USB Stick Testsieger im Überblick

USB Stick Testsieger Für den schnellen Überblick: Hier geht es zur Testsieger- und Ranking-Bestenliste mit den Test Ergebnissen aller USB-Sticks. Kompakte Informationen zu Transfergeschwindigkeit aus dem jeweiligen USB Stick Test, technischen Daten und Preisinformationen.
USB Stick Testsieger Liste
USB Stick Testsieger Liste

Der USB 3.0 Stick Kingston DataTraveler Workspace ist ein Solid State Drive (SSD) im USB Stick Gewand; da sollten die Bits und Bytes durch die Leitung rasen. Wir machen die Probe auf’s Exempel.

Kingston DataTraveler Workspace USB 3.0

Eckdaten Kingston DataTraveler Workspace • USB 3.0 • Modell DTWS/32GBBK • Abmessungen 75.3×22.9×16.4 mm (LxBxH) • Gewicht 23g • Farbe silber/anthrazit • SSD • Windows To Go zertifiziert (Win Enterprise 8.x) • fünf Jahre Garantie
Lesen 212 MB/Sek
Schreiben 87 MB/Sek
3.2 von 5 Sternen 3.2 von 5 Sternen bei 8 Kundenbewertungen

Kingston hat beim DataTraveler Workspace eine SSD (Solid State Drive) mit Sandforce-Controller in ein USB Gehäuse gepackt und das Ganze zusätzlich Windows To Go zertifizieren lassen. Dieses Feature erlaubt Booten und Betrieb von Windows Enterprise 8.x direkt vom Kingston Stick aus; daher dürfte auch der Name “Workspace” stammen. Bei SSD-Technologie werden wir stets hellhörig und erwarten entsprechend hohe Transfer-Geschwindigkeiten. Die maximalen sequentiellen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten werden vom Hersteller mit jeweils 250 MB/Sek angegeben. Wir werden im Test sehen, wie sich die 32GB Variante des DataTraveler Workspace bei unseren synthetischen Geschwindigkeitstests schlägt.

Verpackung und Lieferumfang
Kingston DataTraveler Workspace USB 3.0 Der Kingston DataTraveler Workspace wird eingeschweißt in einer – leider für USB Sticks üblichen – Blisterverpackung geliefert. Leider, da das Öffnen nur mit einer Schere oder anderem schweren Gerät möglich ist. Wir werden nicht müde, gegen dieser Art der Verpackung zu wettern: Sie mag das Aufhängen und Präsentieren der Ware erleichtern, ist aber weder wiederverschließbar noch umfreundlich und eben ohne zusätzliches Werkzeug nicht zu öffnen.

Auf dem innenliegenden Karton sind die üblichen Informationen gedruckt: Hersteller, Kapazität des Flash-Speichers, einige Siegel, die Zertifizierung für “Windows To Go” und – eigentlich am interessantesten – der Hinweis, daß es sich um ein “USB 3.0 SSD Drive” handelt. Also kein herkömmlicher USB Stick, sondern ein sehr kleines Solid State Drive (SSD) in USB Stick Bauform mit USB 3.0 Anschluß. Geschwindigkeitsangaben sind nicht aufgedruckt, allerdings ist der Website des Herstellers zu entnehmen, daß der Stick sequentiell sowohl in Lese- als insbesondere auch in Schreibrichtung bis zu 250 MB/s erreichen soll. Der Packung liegt ansonsten nur der USB Stick bei.

Bauform und Handhabung
Der DT Workspace ist rundlich und mit Kantenlängen von 7,5 cm Länge, 2,3 cm Breit und 1,6 cm Höhe und einem Gewicht von 23 Gramm tauglich für die Hosentasche. Die Abdeckkappe schließt fest und lässt sich während des Betriebs am Ende des Sticks befestigen. Eine Öse zum Befestigen des Sticks ist am hinteren Ende vorhanden. Sollte der Speicherstick mit dieser Öse bspw. an einem Schlüsselbund befestigt sein, dann wird sich die Abdeckkappe natürlich nicht mehr während des Betriebs befestigen lassen. Der USB Stick ist vollständig aus silber-anthrazit farbenem Kunststoff gefertigt. Alles in allem vom Design her kein “Eye-Catcher”, aber die inneren Werte, zu denen wir im folgenden Kapitel kommen, sind ohnehin wichtiger.

Messergebnisse zum Kingston DataTraveler Workspace
Der DT Workspace von Kingston ist ein Solid State Drive (SSD) im USB Stick Gewand. Das verspricht hohe Transfergeschwindigkeiten, die herstellerseitig mit maximal 250 MB/s in lesender und schreibender Richtung für sequentielle Zugriffe angegeben werden. Im Stick selber verrichtet ein SandForce-Controller seine Arbeit, der auf on-the-fly Komprimierung setzt und daher seine Stärken insbesondere bei gut komprimierbaren Daten ausspielen kann. Unsere Annahme ist daher, daß der Stick in unseren synthetischen Benchmarks (nur) bei ebensolchen gut komprimierbaren Daten die 250 MB/s in schreibender Richtung erreichen wird.

Die Ergebnisse der Messungen in unserem Test mit Atto, CDM und HDTunePro belegen die Annahme. Atto verwendet standardmässig gut komprimierbare Daten in seiner Testdatei für die Geschwindigkeitsmessung. Bei CDM lässt sich dies mit der “0Fill”-Option einschalten. Beide Tests liefern zwischen 230 bis 240 MB/s sowohl in lesender als aber insbesondere auch schreibender Richtung. Das entspricht auf unserem Testsystem, einem handelsüblichen Medion Akoy P5017 PC mit Windows 8 Pro, in etwa den Herstellerangaben und war auch mit dem eingesetzten SandForce-Controler zu erwarten.

Kingston DataTraveler Workspace USB 3.0 Viel spannender wird es aber mit Testdaten, die aus zufälligen Bitfolgen bestehen und dementsprechend schwieriger zu komprimieren sind. Bei CDM ist dies die Standardeinstellung und ein Testlauf offenbart auch gleich, wo die Geschwindigkeiten des DataTraveler Workspace im “realen Leben” liegen werden. Naturgemäß hat man es nämlich nicht durchweg mit gut komprimierbaren Daten zu tun. Videofilme, mp3-Dateien oder auch jpg-Bilder arbeiten bereits mit Komprimierungstechniken, so daß der SandForce-Controler hier nicht seine Stärken ausspielen kann. Die Folge sind niedrigere Übertragungsgeschwindigkeiten, die für den CDM-Testlauf mit zufälligen Daten bei 190 MB/s in lesender und nur noch etwa 45 MB/s in schreibender Richtung liegen.

Wir prüfen das Verhalten des DT Workspace noch einmal mit HDTunePro 5 gegen und wählen auch hier ein gemischtes Testmuster (“mixed pattern”) aus gut und weniger gut komprimierbaren Daten, um ein Gefühl für die Geschwindigkeiten des Sticks im realen Einsatz zu erhalten. HDTunePro liefert als Ergebnis 212 MB/s in Leserichtung und 87 MB/s in Schreibrichtung. Einige Stoppuhrmessungen beim Kopieren von Dateien unterschiedlicher Größe runden den Test ab und zeigen, daß die real zu erzielenden Geschwindigkeiten für lesende Zugriffe im Bereich 190 bis 212 MB/s liegen. Für schreibende Zugriffe pendelten sich die Messungen im Bereich 80-90 MB/s ein.

Auch ganz typisch für SSDs und sehr erfreulich, da hier USB Sticks häufig große Schwächen zeigen: Die Transferraten-Tests mit 4K-Blöcken, also kleinen Dateien, sind auf einem – für USB Sticks – sehr hohen Niveau von etwa 10 MB/s in lesender und sogar bis zu 25 MB/s in schreibender Richtung. Wer portable Software von seinem USB Stick aus betreiben möchte (Browser, Office oder ganze Betriebssysteme) sollte generell darauf achten, daß der Speicherstick auch im Bereich kleiner Dateien eine gute Performance zeigt.

Atto Benchmark: Kingston DT Workspace USB 3.0 32 GB
CDM Benchmark '0Fill': Kingston DT Workspace USB 3.0 32 GB

CDM Benchmark 'RND Fill': Kingston DT Workspace USB 3.0 32 GB

Kapazitäten und Preise
Der DataTraveler Workspace von Kingston wird mit Kapazitäten von 32GB, 64GB und 128GB angeboten. Die hier getestete kleinste Version mit 32GB ist derzeit mit einer Preisspanne von 70 € bis 100 € im Handel erhältlich. Die 64GB Version beginnt etwa bei 110 € während der 128GB Speicherstick mit happigen ca. 180 € zu Buche schlägt.

Unser Fazit
Der Kingston DT Workspace ist ein sauber verarbeiteter USB Stick mit SSD-Technologie. Wir maßen in unserem Test etwa 190 bis 212 MB/s in lesender und 80-90 MB/s in schreibender Richtung. Als angenommene “Real-Performance” ist der DataTraveler Workspace damit ein flotter USB Stick, der sich insbesondere wegen seiner sehr guten Geschwindigkeiten beim Transfer kleiner Dateien für den Einsatz portabler Software anbietet. Der Stick ist “Windows To Go”-zertifiziert, allerdings ist zu beachten, daß die Microsoft-Policy nur Windows 8.x Enterprise für eine solche Installation zulässt. Da wir in unserer USB Stick Test Bestenliste strikt nach Schreibgeschwindigkeit sortieren, belegt der DataTraveler Workspace dort zwar keine Spitzenposition, gehört aber ungeachtet dessen aufgrund der Leistungsdaten zu den sehr guten USB 3.0 Speichersticks.

TOP Angebot
Kingston DataTraveler DTWS 32GB Speicherstick USB 3.0 silber

3.2 von 5 Sternen (8 Kundenbewertungen)

31 Angebote bei Amazon ab EUR 74,80

Hersteller-Video zum Kingston DataTraveler Workspace
Kingston DataTraveler Workspace USB 3.0

Die Zeiten des USB 2.0 Standards gehen zu Ende; USB 3.0 verbreitet sich rasant. Wir testen den USB 3.0 Speicherstick Supersonic Magnum aus dem Hause Patriot und schauen, ob er dem schnellen Standard gerecht wird.

Im Herbst 2008 hat das USB Implementers Forum (u.a. Microsoft, HP, Intel) die Spezifikation für USB 3.0 vorgestellt. Seitdem hat sich auf dem Markt der mobilen Speichereinheiten viel getan, doch noch immer mangelt es an einer ernsthaft großen Auswahl adäquater Peripheriegeräte, die die höchstmöglichen Datenraten des Standards erreichen können. Mit einer enormen Speichergröße von bis zu exorbitanten 256GB und hohen Schreib/Lesegeschwindigkeiten wirbt Patriot für sein edles Modell Supersonic Magnum.

Patriot Supersonic Magnum USB 3.0

Eckdaten Patriot Supersonic Magnum • USB 3.0 • Modell PEF64GSMNUSB • Abmessungen 78x27x8 mm (LxBxH) • Gewicht 21.9g • Farbe schwarz/blau • 8-Channel • ReadyBoost • fünf Jahre Garantie
Lesen 225 MB/Sek
Schreiben 105 MB/Sek
4.2 von 5 Sternen 4.2 von 5 Sternen bei 6 Kundenbewertungen

Vor über einem Jahr hat Patriots XPorter XT Rage die Bandbreite von USB 2.0 als Testsieger bis an die Grenzen ausgeschöpft. Wir haben den Supersonic Magnum mit USB 3.0 aus gleichem Hause in der kleinsten Version mit 64GB im Test.

Verpackung und Lieferumfang
Patriot Supersonic Magnum USB 3.0Der Supersonic Magnum wird in einer schlichten kleinen Kartonverpackung mit transparentem Kunststoffsichtfenster geliefert. Mit Schere oder Messer bekommt man den Stick zur Wiederverwendung sauber aus der Verpackung operiert; schneller geht’s indem der Karton kurzerhand zerrissen wird.

Auf der Vorderseite wirbt Patriot mit der Kompatibilität zu Windows 8 und Mac sowie der „Large Capacity“ und „Max Performance“. Ob letzteres auch tatsächlich zutrifft und die angegebenen Geschwindigkeiten von 200 MB/s Lesen und 120 MB/s Schreiben stimmen, klären wir weiter unten im Test. Auf die Zugabe von zusätzlicher Hardware, Software, Verlängerungskabel oder einer Kurzanleitung verzichtet der Hersteller; in der Regel kommt man aber bei einem USB Stick ohnehin ganz gut ohne die Dreingaben aus.

Bauform und Handhabung
Der Supersonic Magnum ist für einen USB-Stick ungewöhnlich breit. Die Abmessungen von 78 x 8 x 27 mm zeigen, dass er aber noch immer schlank genug gefertigt ist und damit vernünftig benutzt werden kann. Man hat etwas “in der Hand” was das Gewicht von knapp 22 Gramm Gewicht unterstützt. Der Ersteindruck des mattschwarzen Aluminiumgehäuses mit blauen Kunststoffakzenten ist sehr hochwertig und elegant, die Logomarke ist in weißen Lettern aufgedruckt. Das Design ist insgesamt schlicht und funktional.
Patriot Supersonic Magnum USB 3.0
Die Abdeckkappe über den bombenfest sitzenden Metallstecker rastet deutlich hörbar und relativ fest ein, ohne merkbar zu klappern. Doch ewig sollte man sich auf das Schließsystem nicht verlassen, der Deckel ist definitiv ein Verschleißteil des USB-Sticks, das früher oder später Gefahr läuft, abzufallen. Eine sehr schmale Plastik-Schlitz-Öse fürs Schlüsselband ist am anderen Ende des Supersonic angebracht, der dicke Kunststoff scheint äußerst stabil zu sein. Auf eine Betriebs-LED verzichtet Patriot beim Supersonic Magnum.

Messergebnisse zum Patriot Supersonic Magnum
Im Gegensatz zu früheren USB 2.0 Modellen müssen die neueren Geräte in Sachen Arbeitsgeschwindigkeit naturgemäß eine ordentliche Schippe drauflegen, um ihren Anschaffungspreis zu rechtfertigen. In unserer Test Suite durchleuchteten wir den USB 3.0 Stick mit 8-Kanal-Stick und fühlen ihm mit drei Testprogrammen auf den Zahn.

Die Test Ergebnisse sind sehr erfreulich: Mit unseren Messungen am USB 3.0 Port eines handelsüblichen Medion Akoya Rechners mit den synthetischen Mess-Tools Atto, CDM (Crystal Disk Mark) und HDTune Pro konnten wir die hohen Erwartungen, die der Kartonaufdruck geschürt hat, absolut bestätigen.

Der Supersonic Magnum schafft am USB 3.0 Port durchschnittlich 225 MB/s beim Lesezugriff, was sogar noch über der Herstellerangabe liegt! Damit ist nur der Konkurrent DT HyperX 3.0 von Kingston schneller, der in lesender Richtung auf knapp 240 MB/s kommt. Schreibend geht der USB Stick von Patrit mit durchschnittlich 105 MB/s zu Werke (Atto bei 2048 MB). Auch ein hervorragender Wert, der den Supersonic Magnum fast unter die Top5 unserer USB Stick Bestenliste bringt.

Kapazitäten und Preise
Der Supersonic Magnum von Patriot wird mit den Kapazitäten von 64GB, 128GB und 256GB angeboten. Die hier getestete Einsteigerversion mit 64GB wird dabei mit einer Preisspanne von 65 bis 99 € angeboten. Preise also in jedem Fall vor dem Kauf vergleichen!

Unser Fazit
Der Supersonic Magnum ist ein breiter USB 3.0 Stick, der zwar im (Dauer-)Betrieb ein wenig warm wird, sich aber ansonsten keine Schwächen leistet. Mit den in unserem Test gemessenen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten reiht sich der Speicherstick weit vorne in die Bestenliste der schnellsten USB 3.0 Sticks ein. Durch das minimalistische Design in mattschwarzem Aluminium mit blauen Akzenten und hoher Qualität ohne Schnickschnack hinterlässt der Supersonic in Verbindung mit sehr guten Geschwindigkeitswerten einen runden Eindruck, so daß wir guten Gewissens eine Kaufempfehlung aussprechen können.

TOP Angebot
Patriot Supersonic Magnum USB-Stick 64GB (USB 3.0)

4.2 von 5 Sternen (6 Kundenbewertungen)

25 Angebote bei Amazon ab EUR 73,19

Der USB 3.0 Stick JumpDrive P10 von Lexar ist der Nachfolger zum ehemaligen Testsieger Lexar JumpDrive Triton. Kann der P10 in die Fußstapfen seines Vorgängers treten?

Ende März 2012 hatten wir den Lexar JumpDrive Triton USB 3.0 Stick im Test, der aufgrund seiner exzellenten Transfergeschwindigkeiten und dabei insbesondere der außerordentlich hohen Schreibrate seither unsere USB Stick Testsieger Liste anführte. Auf der CES Anfang 2013 hatte Lexar einen neuen Premium Speicherstick vorgestellt, den JumpDrive P10, der die Nachfolge des JumpDrive Triton antrat.

Lexar JumpDrive P10 USB 3.0

Eckdaten Lexar JumpDrive P10 • USB 3.0 • Modell LJDP10-32GCRBNA • Abmessungen 64×22.1×10 mm (LxBxH) • Gewicht 25g • Farbe silber/schwarz • einziehbarer Stecker • eingeschränkte lebenslange Garantie
Lesen 197 MB/Sek
Schreiben 110 MB/Sek
4.5 von 5 Sternen 4.5 von 5 Sternen bei 40 Kundenbewertungen

Da der P10 – rein äußerlich – exakt baugleich zum Triton ist, haben wir den P10 in unser Testlabor geholt, um zu sehen, ob Lexar Media noch einmal eine (Geschwindigkeits-)Schippe oben drauflegen konnte. Zumindest die Marketing-Aussage “Bis zu 265 MB/s Lesen und 245 MB/s Schreiben” bei den 32- und 64GB-Modellen lässt uns erwartungsvoll in den Test starten.

Verpackung und Lieferumfang
Lexar JumpDrive P10 USB 3.0 Da auch die Verpackung des JumpDrive P10 nahezu identisch zu der des JumpDrive Triton ist, fassen wir uns hier kurz: Der P10 wird in einer hochwertigen Kunststoff-Klarsichtbox geliefert. Der Stick selber ruht auf einem schwarzen Einsteckschuber. Die Verpackung ist zwar viel zu groß, sieht aber sehr wertig aus und lässt sich insbesondere leicht öffnen. Der Aufdruck hat sich im Vergleich zum Triton nur leicht verändert. Am auffälligsten ist dabei die Marketing-Aussage zu den erreichbaren Geschwindigkeiten von den bereits erwähnten bis zu 265 MB/s in lesender und 245 MB/s in schreibender Richtung. Auch der JumpDrive P10 wird, wie der JumpDrive Triton, mit einem kleinen schwarzen Befestigungsband geliefert.

Bauform und Handhabung
Aufgrund der Baugleichheit des P10 zum JumpDrive Triton liegt der P10 elegant und hochwertig in der Hand. Die Oberschale aus Hochglanz-Kunststoff wird von einem abgerundeten Aluminium-Korpus getragen. Der Stick in klassisch länglicher Bauform ist 6,4 cm lang, 4,2 cm breit und ca. 1 cm hoch und bringt 25 Gramm auf die Waage. Lexar JumpDrive Triton USB 3.0 Zur Benutzung fährt man den Stecker über einen auf der Oberseite angebrachten Schieber aus oder ein. Der Schiebemechanismus arbeitet zuverlässig und der Stecker rastet hörbar und sicher ein, allerdings dürfte das Aus- und Einfahren gerne ein wenig leichtgängiger sein. Die Betriebs-LED ist sehr geschickt im Schieber unter einem kleinen halbdurchsichtigen Kunstoff-Dreieck inegriert und leuchtet bzw. blinkt während des Betriebs in roter Farbe (beim JumpDrive Triton leuchtet sie hingegen weiß). Auf dem schwarzen Klavierlack der Oberseite ist am Fußende das Lexar Signet in weißen Buchstaben aufgedruckt. Zusätzlich ist unter dem Schieber die Kapazität des Sticks vermerkt. Passend zum mitgelieferten Befestigungsband gibt es eine entsprechende Öse an der metallischen Unterseite am Fußende des Sticks.

Messergebnisse zum Lexar JumpDrive P10
Jetzt wird es interessant. Der Vorgänger JumpDrive Triton wurde seinerzeit mit maximalen Geschwindigkeiten von 155R/150W MB/s vom Hersteller Lexar beworben. Der Nachfolger P10 soll tatsächlich in Regionen von bis zu 265R/245W MB/s vordringen können.

Die Messergebnisse aus unserem Test: An unserem handelsüblichen Medion Akoya PC schafften wir mit dem P10 am USB 3.0 Port in lesender Richtung (Atto-Benchmark) eine mittlere Transferrate von 197 MB/s und in schreibender Richtung durchschnittlich 110 MB/s. Ähnliche Werte lieferten CDM und HDTune Pro.

Leider sind diese Werte ziemlich weit von den “bis zu”-Angaben des Herstellers entfernt. Wie kann das sein? Wir haben versucht, den verwendeten Controller-Chip des P10 per Software zu ermitteln, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen, konnten diesen aber nicht auslesen. Mit ein wenig Recherche haben wir einen Etron Technology EV266LH identifiziert. Im JumpDrive Triton werkelt hingegen ein Innostor IS902E Controller. Aber nicht nur die Controller sind verschieden, sondern auch das verwendete RAM. Während der ältere JumpDrive Triton mit hochpreisigen und sehr schnellen SLC (Single-Level-Cell) Flash-Speicherchips ausgestattet war, verwendet der JumpDrive P10 nun die günstigeren aber üblicherweise auch langsameren MLCs (Multi-Level-Cell).

Wenn Lexar also im P10 auf MLCs zurückgreifen kann und trotzdem rasend hohe Geschwindigkeiten verspricht, dann muß der neue Etron-Controller eine wahre Rakete sein. Bei allen Geschwindigkeitsmessungen gibt es auch immer ein Wechselspiel zwischen dem Controller-Chip im USB Stick und einem entsprechenden USB Controller nebst Treiber-Software auf der PC- oder Mac-Seite. Gut möglich, daß der P10 an einem anderen Rechner bessere Leistungsdaten aufweisen würde. Und vor dem Hintergrund, daß der P10 explizit für den Einsatz mit Windows 8 beworben wird, wäre unser Test noch einmal mit dieser Betriebssystem-Version interessant.

Lexar JumpDrive Triton USB 3.0 Mangels einer Win8-Installation machen wir zumindest die Gegenprobe mit einem MacBook Pro aktueller Generation mit SSD (Solid State Drive) und USB 3.0 Port. Eine Messung führen wir mit dem Blackmagic Disk Speed Test durch, eine Weitere mit dem Activity Monitor. Und es wird immer spannender, denn der Blackmagic Speed Disk Test weist eine durchschnittschliche Leserate von 168 MB/s während die mittlere Schreibrate laut dieses Tools bei enormen 195 MB/s liegen soll. Bei USB Sticks ist es eigentlich immer so, daß die Leserate – teilweise deutlich – über der Schreibrate liegt, so daß der hier umgekehrte Fall weiteren Anlass zum Grübeln gibt.

Die nächste Messung mit dem Activity Monitor ist sehr hemdsärmelig. Wir aktivieren das “Disk Activity” Tab und kopieren eine 10 GB Datei auf den Speicherstick. Dabei erreichen wir geradezu fantastische 222 MB/s in Schreibrichtung und kommen der Herstellerangabe von bis zu 245 MB/s zumindest schon einmal nahe. Aber auch hier schaffen wir es in lesender Richtung nicht über 170 MB/s wobei dieser Wert – genau wie bei der Messung mit dem Blackmagic Tool – unterhalb der Schreibrate liegt.

Unser Fazit zu den Messungen am USB 3.0 Anschluß: Beim Lexar JumpDrive P10 scheint es eine große Abhängigkeit zwischen Speicherstick und verwendetem Rechner zu geben, an dem der P10 zum Einsatz kommen soll. Zumindest haben wir aktuell keine andere Erklärung für das beobachtete Verhalten. Einen fehlerhaften Stick schließen wir wegen der am MacBook Pro gemessenen deutlich höheren Schreibraten aus. Möglicherweise kann der P10 seine volle Stärke auch nur unter Windows 8 gegebenenfalls in Kombination mit spezieller oder zumindest top-aktueller USB-Hardware auf der PC-Seite ausspielen. Dann könnte es aber sein, daß viele aktuelle Systeme beim P10 auf ein Schreib-/Lese-Niveau kommen, wie wir es mit unserem Standard-PC, dem Medion Akoya, gemessen haben.

Kapazitäten und Preise
Der Lexar JumpDrive P10 wird mit Kapazitäten von 16, 32, 64 und 128 GB angeboten. Das 16 GB Modell liegt aktuell bei einem Straßenpreis von etwa 40 €. Die größeren Varianten mit 32 GB, 64 GB und 128 GB bei jeweils ca. 60 €, 100 € und 200 €. Die Modellnummer des JumpDrive P10 ist nach dem Muster LJDP10-xxGCRBNA aufgebaut wobei xx für die Kapazität des Sticks steht. (Zum Vergleich JumpDrive Triton LJDNVxx-GCRBEU und xx aus {16, 32, 64}.)

Unser Fazit
Der Lexar JumpDrive P10 ist baugleich zum Vorgänger, dem JumpDrive Triton, und damit exzellent und wertig verarbeitet. Die in unserem Test am PC gemessenen Werte sind sehr gut, liegen aber weit unter den Herstellerangaben. Das ändert aber nichts daran, daß der P10 mit 197 MB/s lesend und 110 MB/s zur top Riege der aktuell erhältlichen USB 3.0 Speichersticks zählt. Insbesondere zeigen die Messungen am MacBook Pro, daß der P10 unter bestimmten Bedingungen in die Region der vom Hersteller genannten 265 MB/s lesend und 245 MB/s schreibend vorstoßen kann.

In Summe ist der JumpDrive P10 ein hervorragendes Stück mobiler Speichertechnik, das wir guten Gewissens empfehlen können.

TOP Angebot
Lexar 32GB 260MB/s JumpDrive P10 USB 3.0 Flash Drive Speicherstick – Schwarz

4.5 von 5 Sternen (40 Kundenbewertungen)

46 Angebote bei Amazon ab EUR 48,99

Produktvideo des Herstellers
Lexar JumpDrive P10 USB 3.0

Der ADATA DashDrive Elite UE700 USB Stick im Test: Darf sich der USB 3.0 Speicherstick zu Recht mit dem Titel “Elite” schmücken?

ADATA DashDrive Elite UE700 USB 3.0 64GB
Eckdaten DashDrive Elite UE700 • USB 3.0 • Modell AUE700-64G-CBK • Abmessungen 63 x 21 x 7mm (LxBxH) • Gewicht 11g • Farbe schwarz, gebürstetes Aluminium
Lesen 205 MB/Sek
Schreiben 95 MB/Sek
4.4 von 5 Sternen 4.4 von 5 Sternen bei 14 Kundenbewertungen

Die 2001 in Taiwan gegründete ADATA Technology Co. produziert und vertreibt weltweit Speicherprodukte wie USB Sticks, Solid State Drives, Speichermodule und -karten sowie RAM-Speicherriegel. Wir haben den Speicherstick DashDrive Elite UE700 aus der USB 3.0 Serie mit 64 GB Kapazität im Test.

Verpackung und Lieferumfang
Verpackung des ADATA DashDrive Elite UE700 USB 3.0 ADATA vertreibt den UE700 in einer voluminösen Kartonverpackung, die angesichts der kompakten Abmessungen des Speichersticks auch etwas kleiner ausfallen dürfte. Aber hinsichtlich der verbreiteten Unsitte, kleine Elektronikprodukte in bombensicher verschweißten Blister-Verpackungen zu verkaufen, deren Öffnen nur mit einem Schneidewerkzeug und der Gefahr von Schnittverletzungen einhergeht, hat ADATA es dennoch viel besser gemacht: Der Karton lässt sich leicht mit den Fingern öffnen, dann den Kunststoff-Schuber herausziehen und den USB-Stick entnehmen.

Der Lieferumfang bei Speichersticks beschränkt sich in der Regel auf den Stick selber. Anders beim DashDrive UE700, dem ADATA noch eine hübsche Trageschlaufe beilegt. Nicht direkt auf dem Speicherstick vorinstalliert, stellt ADATA zum späteren Download noch ein kostenloses Software-Paket zur Verfügung. Zum Paket gehört eine 60 Tage Testversion der Norton Internet Security, das OStoGO-Tool, mit dem Windows 7 auf einen USB Stick kopiert werden kann, um das Betriebssystem direkt vom Stick installieren zu können, sowie HDDtoGO und UFDtoGo als “praktische Begleitsoftware für Ihr tragbares Speichergerät/Ihren USB-Speicher” (u.a. mit PC-Lock, Data Compression, Portable Outlook und weiterer Features).

Im Folgenden noch ein Unboxing Video der Hardware Review und Test-Seite ThinkComputers (Englisch).

Unboxing Video zum ADATA DashDrive Elite UE700 USB 3.0

Bauform und Handhabung
Der UE700 gehört mit seinen Kantenlängen von 63 x 21 x 7mm (LxBxH) zu den kleinen USB Sticks. Auffällig ist insbesondere seine angenehm flache Bauform und so wird der Speicherstick auch zu recht damit beworben, unter den derzeit erhältlichen USB 3.0 Sticks mit Kapazitäten von 16, 32 und 64 GB der Flachste seiner Art zu sein.

Ober- und Unterschale des schwarzen Speichersticks sind aus hochwertigem Aluminum gefertigt. Auf der Oberseite befindet sich im hinteren Drittel die blaue, dezent leuchtende Betriebs-LED. Schönes Detail: Von der LED ausgehend wurden konzentrische Kreise in das Aluminum gefräst. Damit sieht der Stick nicht nur hochwertig aus, sondern fühlt sich auch so an. Der USB Stecker wird per Slider- Mechanismus über einen seitlich am Stick angebrachten Schiebeknopf aus- und eingefahren. Der Knopf ist ein wenig klein, erfüllt aber seinen Zweck und der Stecker rastet hörbar und gut sitzend ein. Am gegenüberliegenden Ende des Sticks befindet sich eine Öse, die groß genug ist, um auch etwas dickeren Trageschlaufen Platz zu bieten oder um den Stick beispielsweise am Schlüsselbund zu befestigen.

Messergebnisse zur Schreib-/Lesegeschwindigkeit
Erfreuliche Messergebnisse im Test: Am USB 3.0 Anschluß maßen wir mit CDM (Crystal Disk Mark) als Mittel aus vier Testläufen sehr gute 205 MB/Sek in lesender Richtung. Damit liegt der USB-Stick sogar über der Herstellerangabe von “up to 200 MB/s”. Beim Schreiben kamen wir auf durchschnittlich 95 MB/Sek, was nur knapp unter den laut Hersteller maximal erreichbaren 100 MB/Sek liegt. Die Gegentests mit Atto Benchmark und HD Tune Pro zeigen ähnliche Meßwerte; vgl. Screenshots. Damit zählt der UE700 zu den schnellsten derzeit erhältlichen USB Sticks und landet direkt auf den vorderen Plätzen unserer USB Stick Bestenliste.

Wie für die schnellen USB 3.0 Sticks üblich, leistet sich der DashDrive Elite UE700 auch beim Test am USB 2.0 Port keine Schwächen und geht dort ans Maximum dessen, was in der Praxis üblicherweise mit USB 2.0 erreichbar ist. Lesend kamen wir bei unseren Messungen im Mittel auf 34,7 MB/Sek während in schreibender Richtung durchschnittlich 27,3 MByte/Sek vom Rechner auf den Speicherstick geschaufelt werden konnten.

Kapazitäten und Preise
Der Elite UE700 wird mit Kapazitäten von 16, 32 und 64 GB angeboten. Die Modellnummern sind nach dem Muster AUE700-xxG-CBK aufgebaut wobei xx für die Kapazität des Speichersticks steht. Die Marktpreise variieren in Abhängigkeit der Kapazität derzeit zwischen etwa 20 € für die 16 GB Version und ca. 60 € für den 64 GB Boliden.

Unser Fazit zum USB-Stick Test des DashDrive UE700
Der DashDrive Elite UE700 von ADATA ist ein kleiner USB 3.0 Stick mit besonders flacher Bauform und hochwertiger Verarbeitung aus gebürstetem Aluminium. Er überzeugt im Geschwindigkeitstest mit rasend schnellen Leseraten von über 200 MB/Sek. Da ist aus unserem Test Portfolio bei gleicher Kapazität nur noch der Kingston DataTraveler HyperX 3.0 schneller, der aber auch eine deutlich(!) voluminösere Bauform hat. Die Schreibleistung des DashDrive UE700 liegt mit fast 100 MB/Sek ebenfalls im guten Bereich, so daß der UE700 tatsächlich zur aktuellen Elite der USB 3.0 Sticks zählt und er seinen Titel zurecht trägt.

Wer einen hochwertigen Speicherstick mit kleiner, sehr flacher Bauform sucht der gleichzeitig sehr gute Transferraten sowohl in schreibender als auch insbesondere lesender Richtung bietet, dem können wir den DashDrive Elite UE700 nachdrücklich empfehlen!

TOP Angebot
A-Data Dashdrive Elite UE700 AUE700-64G-CBK USB-Stick

4.4 von 5 Sternen (14 Kundenbewertungen)

19 Angebote bei Amazon ab EUR 32,73

Der noch junge Hersteller Mach Xtreme Technology bietet SSDs, Speicher und USB Sticks an. Wir haben den MX-ES USB 3.0 Stick mit SLC-Speicher im Test.

Mach MX-ES USB 3.0 32GB
Eckdaten Mach MX-ES • USB 3.0 • Modell MXUB3SES-32G • Abmessungen 69.5 x 17.0 x 8.2mm (LxBxH) • Gewicht 32g • Farbe rot • SLC Flash Speicher • fünf Jahre Garantie
Lesen 169,5 MB/Sek
Schreiben 119,3 MB/Sek
3.4 von 5 Sternen 3.4 von 5 Sternen bei 5 Kundenbewertungen

Die Firma Mach Xtreme Technology wurde erst im Januar 2010 gegründet. MX Technology produziert und vertreibt im Wesentlichen SSDs (Solid State Drives), Computer-Speicher und USB Speichersticks. Zur Familie der USB Sticks gehören die USB 2.0 Serie MX-CS, die USB 3.0 Serie MX-FS mit besonders hohen Speicherkapazitäten von 32 GB bis 256 GB und die MX-ES Serie, bei der statt des üblichen MLC Speichers höherwertige SLC Module zum Einsatz kommen. Wir haben das 32GB Modell aus der MX-ES Serie im Test.

Verpackung und Lieferumfang
Der Mach MX-ES Speicherstick kommt in einer schwarzen Hängeregister-Verpackung, bei der der leicht zu entnehmende Stick durch eine Kunststoffhaube zu sehen ist. Neben den Aufdrucken zu Produktname, USB 3.0 Standard, der “World-class Reliability”, dem Hinweis auf die fünfjährige Garantie, Kapazität, und der besonderen Optimierung für Asus Motherboards fällt auf, daß maximal erreichbare Geschwindigkeiten in Schreib- und Leserichtung fehlen. Das ist ungewöhnlich, wir werden allerdings auf der Produktseite zum MX-ES fündig: Er soll bis zu 170 MB/s in lesender und sogar bis zu 185 MB/s in schreibender Richtung schaffen. Ein USB Stick, der schneller schreibt als liest wäre ein Novum und wir gehen davon aus, daß es sich um einen Tippfehler handelt; mindestens aber die Zahlen vertauscht wurden.

Bauform und Handhabung
Der Mach MX-ES ist ein länglicher, eher kleiner USB Stick, der an wenig an ein BIC Feuerzeug erinnert. Er ist in Metallic-rot lackiert und trägt auf der Rückseite die Aufschrift MX-ES und auf der Vorderseite den Schriftzug MX-Technology. Wir würden den Stick mit seinen Abmessungen von 69.5 x 17.0 x 8.2mm als handlich bezeichnen und irgendwie erinnert er uns mit seinem metallischen Korpus und dem durchsichtigen Endstück nebst Kappe an den Winkom PenDrive Speicherstick, den wir vor geraumer Zeit schon im Test hatten. Der Winkom ist ja interessanterweise ebenfalls mit SLC Speichern ausgestattet, so daß wir noch vor dem Beginn unserer Geschwindigkeitstest die Vermutung anstellen, daß sowohl im Mach MX-ES als auch im Winkom PenDrive dieselbe Technik am Werk ist und demzufolge beide auch mit ähnlichen Leistungsdaten aufwarten. Wir sind gespannt.

Mach EX-ES USB 3.0

Am Kunststoffendstück des Sticks befindet sich eine Öse zur Befestigung einer Trageschlaufe o.ä. Hinter diesem durchsichtigen Endstück befindet sich die Betriebs-LED, die im eingesteckten Zustand dauerhaft blau leuchtet und während Schreib-/Lesevorgängen blinkt. Zu einem roten Korpus hätten wir eine rote oder weiße LED passender gefunden. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Die Kappe sitzt sicher auf dem USB Stecker, rastet aber nirgends ein. Da sich der Stick nicht am Endstück befestigen lässt, ist gut auf ihn aufzupassen, damit er nicht verloren geht.

Messergebnisse zum Mach MX-ES
Unsere Mutmaßung bzgl. der Ähnlichkeit von Mach MX-ES und dem Winkom PenDrive haben wir bereits im vorhergehenden Abschnitt geäußert. Bevor wir mit dem Test der Transferraten starten werfen wir noch einen kurzen Blick auf die in den beiden Sticks verbauten Chip-Controller. In beiden Speichersticks kommt ein IS902-Controller von Innostor zum Einsatz. Zwar ermittelt das Tool ChipGenius unterschiedliche Ausprägungen und Firmware-Stände, aber wir halten an unserer Annahme fest, daß ähnliche Leistungsdaten bei den Geschwindigkeitsmessungen zu erwarten sind.

Der Mach MX-ES geht mit seinen SLC-Speicherchips (und dem IS902 Innostor Controller) äußerst zügig ans Werk. Bei lesenden Zugriffen konnten wir mit Atto, CDM und HDTunePro 169,5 MByte/Sek messen. Zum Vergleich: Der Winkom PenDrive brachte es seinerzeit auf im Mittel 164,4 MByte/Sek in lesender Richtung. Aber es gibt noch den wichtigen Test bei Schreibzugriffen. Und auch hier darf sich der Mach MX-ES zu den sehr schnellen Speichersticks zählen. Wir maßen durchschnittlich 119,3 MByte/Sek die wir von unserem Test-Rechner (Medion Akoya PC) auf den Speicherstick übertragen konnten. Auch hier zum Vergleich: Der Winkom PenDrive lag mit 118,9 MByte/Sek auf demselben Niveau.

Wir können zwei Ergebnisse festhalten. Zum einen schlägt sich der Mach MX-ES hervorragend und setzt sich mit den im Test gemessenen Werten auf Platz drei unserer Speicherstick Bestenliste knapp vor den Winkom PenDrive. Zum anderen sehen wir unsere Vermutung bestätigt, daß sich die beiden Sticks nicht nur baulich ähnlich sind. Beide arbeiten mit demselben Innostor-Controller, denselben SLC Speichern und erreichen nahezu identische Leistungsdaten. Selbige liegen aber, zumindest in Schreibrichtung, deutlich unter der Herstellerangabe von (bis zu) 185 MByte/Sek, was noch einmal unseren Eindruck untermauert, daß es sich bei dieser Angabe um einen Fehler handeln muß.

Wie alle anderen getesteten USB 3.0 Sticks liegt auch der Mach MX-ES am USB 2.0 Port mit 34,5 MByte/Sek in lesender und 27,4 MByte/Sek in schreibender Richtung am oberen Ende dessen, was in der Praxis am USB 2.0 Port an Transferraten erreichbar ist.

Kapazitäten und Preise
Der Mach MX-ES ist mit Kapazitäten von 8, 16 und 32 GB erhältlich. Die Modellnummern folgen dabei dem Muster MXUB3SES-xxG wobei xx für die Kapazität des Sticks steht. Die Marktpreise variieren in Abhängigkeit der Kapazität zwischen etwa 20 € für die 8 GB Version und ca. 50 € für den 32 GB Speicherstick.

Unser Fazit zum USB-Stick Test des Mach MX-ES
Der MX-ES von Mach Xtreme Technology überzeugte im Test mit exzellenter Lese- und sehr guter Schreibgeschwindigkeit. Letztere bringt ihn knapp vor den sehr ähnlichen Winkom PenDrive SLC auf Platz drei unserer USB Stick Bestenliste. Wer einen kleinen und gut verarbeiteten Speicherstick mit modernem SLC-Flash-Speicher sucht, der wird mit dem Mach MX-ES sehr zufrieden sein.

Die Karlsruher brinell GmbH produziert sehr hochwertige USB 3.0 Sticks und Festplatten aus edlen Materialien wie Carbon, Nappaleder oder Massakar Ebenholz. Wir haben ein 64 GB Modell aus der single action elegant Serie im Test.

brinell Stick single action 64 GB
Eckdaten brinell Stick single action • USB 3.0 • Modell elegant Nappaleder schwarz • Abmessungen 56x22x8 mm (LxBxH) • Gewicht 24g • Farbe silber/schwarz (Modellabhängig) • inkl. Ledertasche • 2 Jahre Garantie
 
Lesen 89,5 MByte/Sek
Schreiben 30,6 MByte/Sek

Die brinell GmbH setzt mit hochwertigen USB Sticks und externen Festplatten einen edlen Kontrapunkt zu den häufig aus Kunststoff hergestellten Peripheriegeräten dieser Gattung. Durch die Verwendung von Ebenholz, Carbon und Rindsnappaleder in Verbindung mit gebürstetem Edelstahl entstehen so stilvolle Speichermedien, die hinsichtlich ihres wertigen Äußeren ihresgleichen suchen.

Vor etwas mehr als einem Jahr konnten wir bereits einen brinell Stick aus der engineered Serie testen. Mittlerweile hat brinell das Gehäuse der USB Sticks überarbeitet und wir haben die Gelegenheit ein single action Modell mit 64 GB aus der elegant Serie zu testen.

Verpackung und Lieferumfang
brinell single action USB 3.0 Stick Wie beim damalig getesteten engineered Modell beginnt der Spaß mit dem neuen brinell Stick single action schon beim Auspacken. Eine hochwertiger, schwarzer Karton schützt – und schmückt – den wertvollen Inhalt. In dem mit einem Deckel verschlossenen Karton liegt der brinell Stick in Schaumstoff eingefasst. Der Schaumstoff ist an einer Seite ausgespart, um leicht an die darunterliegenden Gegenstände gelangen zu können. Zu diesen gehören ein Reinigungstuch, das wiederum sehr passend mit dem Schriftzug “Jewellery Polishing Cloth” bedruckt ist, eine Modellübersicht und eine Kurzanleitung jeweils in Flyer-Form (Leporello) sowie ein schwarzes Lederetui, in dem der brinell Stick sicher transportiert und aufbewahrt werden kann.

Bauform und Handhabung
Der brinell Stick single action kommt in klassisch länglicher USB Stick Form, unterscheidet sich jedoch von seinen Artgenossen maßgeblich durch die verwendeten Materialien und die hervorragende Verarbeitung.

Im Gegensatz zum Vorgänger mit außenliegendem USB Stecker und Verschlußkappe, hat brinell den neuen single action mit einem Schnappverschluß versehen. Auf Druck des am unteren Ende des Sticks positionierten Knopfs, fährt bzw. schnappt der USB Stecker aus dem Gehäuse des Speichersticks und verbleibt dort in fest brinell single action USB 3.0 Stick arretierter Stellung, bis er wieder mit Druck auf den Stecker bündig im Gehäuse versenkt wird. Das erspart zum einen die Verschlußkappe, zum anderen konnten auf diese Weise die Abmessungen des Gehäuses auf 56x22x8 mm und das Gewicht auf 24 Gramm reduziert werden.

Der Metallkorpus des single action Sticks aus gebürstetem Edelstahl ist sehr hochwertig verarbeitet und wirkt wie aus einem Guß. Das bei unserem Muster verarbeitete schwarze Nappaleder aus der elegant Serie ist exakt in den Edelstahlrahmen eingearbeitet und unterstreicht die edle Anmutung des brinell Sticks. Als Verzierung ist auf einer der Längsseiten dezent das brinell-Signet nebst -Schriftzug, vermutlich per Laser, aufgebracht.

In Summe hat es brinell geschafft dem bereits sehr edlen Vorgänger-Modell durch den Einbau einer Spring-Konstruktion für den USB Stecker noch ein Quentchen mehr technischer Finesse mit auf den Weg zu geben.

Messergebnisse zum brinell single-action USB 3.0 Stick
Ein USB 3.0 Stick darf aber nicht nur schön aussehen oder angenehm anzufassen sein, sondern er muß auch mit entsprechenden Leistungsdaten aufwarten können. Während wir auf Basis des seinerzeitigen Test des ersten Modells von brinell diesem zwar nicht Bestnoten, aber dennoch ordentliche Leistungen attestieren konnten, hat sich mittlerweile die Welt hinsichtlich höherer Transferraten rasant weitergedreht. Wie schlägt sich der single action von brinell im heutigen Test?

Zunächst die Messergebnisse am USB 3.0 Anschluß: Im Lesetest schaffte der single action durchschnittlich 89,5 MByte/sek, während wir schreibend im Mittel nur 30,6 MByte/sek erreichen konnten. Damit legt der single action im Vergleich zum Vorgänger bei lesenden Zugriffen um gute 10 MByte/sek zu, während er schreibend jedoch um etwa denselben Wert langsamer ist.

Die Messungen am USB 2.0 Anschluß zeigen ein ähnliches Bild. Während die Leseraten mit 32,3 MByte/sek nahe am praktischen Maximum des USB 2.0 Anschlusses liegen (und gleichauf mit dem Vorgängermodell), geht der Speicherstick schreibend mit 16 MByte/sek etwas gemächlicher zu Werke.

Modelle, Kapazitäten und Preise
brinell bietet seine USB Sticks in unterschiedlichen Designs an. Allen gemeinsam ist die Verwendung außergewöhnlicher Materialien wie handverlesenem Makassar Ebenholz, Rindsnappa Leder, Carbon und strichmattiertem Edelstahl.

brinell single action USB 3.0 Stick

Der hier getestete Speicherstick gehört zur “elegant”-Serie mit einer Außenhülle aus schwarzem Nappaleder (Bild oben). In der elegant Serie ist ebenfalls braunes und weißes Leder erhältlich. Die “engineered”-Serie wird mit Edelstahl sowie mit schwarzem oder weißem Carbon angeboten (Bild unten). Und für Liebhaber einer besonders exklusiven Note verarbeitet brinell in der “understatement” Serie Ebenholz aus Makassar (Bild Mitte), das auch als Coromandelholz oder Marblewood bekannt ist und zu den wertvollsten Holzarten zählt.

Die brinell Sticks sind in allen Design-Ausführungen mit Kapazitäten von 16, 32 oder 64 Gigabyte erhältlich. Die Preisgestaltung ist für die elegant und engineered Serien einheitlich: Das 16 GB Modell kostet 99 €, 32 GB 129 € und die Sticks mit höchster Speicherkapazität von 64 GB 159 €. Die Makassar Ebenholzvariante schlägt bei allen Kapazitäten mit jeweils zusätzlichen 10 € zu Buche. Für den innerdeutschen Versand berechnet brinell in seinem Online-Shop 5 €.

Außer im eigenen Online Shop bietet brinell seine Sticks (und auch Festplatten) über verschiedene Vertriebswege an, die den exklusiven Charakter der Produkte unterstreichen. Genannt werden u.a. der Lufthansa Worldshop, das KaDeWe oder der Handelsblatt Shop.

Unser Fazit im brinell single action USB Stick Test
Der brinell single action hat, ebenso wie sein Vorgänger, großes Begeisterungspotential durch seine ausgesprochen hochwertige Verarbeitung und das einmalige Design in Kombination mit einem Materialmix, den es in dieser Form im Speicherstick-Bereich nirgendwo sonst gibt.

brinell single action USB 3.0 Stick Egal ob Carbon, Nappaleder oder Ebenholz: Wer diesen USB Stick erst einmal in den Händen hatte, möchte ihn nicht mehr hergeben.

Neben Haptik und Optik zählen natürlich auch die inneren Werte. Hier würden wir in der Regel von einem USB 3.0 Stick mit Blick auf die Top platzieren Speichersticks unserer Bestenliste mehr erwarten.

Aber der brinell single action richtet sich ganz klar eher an Liebhaber exklusiv designter Technologie, die das gewisse Etwas suchen, beispielsweise als Geschenk für einen besonderen Anlaß, denn an Nutzer, die einen Speicherstick mit den höchsten Transferraten benötigen.

SanDisk produziert nicht nur schnelle Speicherkarten, sondern auch USB Sticks. Wir haben den Extreme USB 3.0 Stick im Test.

SanDisk Extreme USB 3.0 32GB
Eckdaten SanDisk Extreme • USB 3.0 • Modell SDCZ80-032G-X46 • Abmessungen 70.8 x 21.3 x 11.4 (LxBxH) • Gewicht 11g • einziehbarer Stecker & bull; Farbe schwarz • 30 Jahre Garantie
Lesen 201 MB/Sek
Schreiben 120 MB/Sek
4.5 von 5 Sternen 4.5 von 5 Sternen bei 952 Kundenbewertungen

Der Hersteller SanDisk ist für seine Speicherkarten, bspw. für Digitalkameras, bekannt. SanDisk stellt aber auch andere Konsumgüter her, u.a. Gaming Cards, Solid State Drives (SSD), Musik- und Videoplayer, das hier schon einmal kurz vorgestellte Memory Vault zur Langzeitdatenarchivierung oder eben auch USB Speichersticks. Wir haben den SanDisk Extreme USB 3.0 Stick im Test.

Verpackung und Lieferumfang
Der SanDisk Extreme wird in einer schwarzen Kartonverpackung mit Kunststoffeinschub geliefert. Das Ganze ist einfach zu öffnen, insb. aber wiederverschließbar und damit auch wiederverwendbar. Die Umverpackung ist mit den üblichen Informationen zu Hersteller, Speicherkapazität, Kompatibilität, Geschwindigkeiten etc. versehen.

Zum Lieferumfang gehört neben dem eigentlich Stick keine weitere Hardware dafür allerdings die SanDisk SecureAccess Software, mit der sichere Datenverschlüsselung und Kennwortschutz auf dem USB Stick realisiert werden können. Die Software ist auf dem Stick nur für Windows enthalten. Mac-Nutzer können auf der SecureAccess-Seite von SanDisk eine Mac-Version herunterladen. Dort sind auch weitere Details zur Software erhältlich. Neben SecureAccess soll zusätzlicher Schutz durch die Online-Speicherung von Daten entstehen, bei der auf den Dienstleister Yuwaa zurückgegriffen wird (max. 2GB).

Bauform und Handhabung
SanDisk Extreme USB 3.0 32 GB Der SanDisk Extreme ist ein länglicher, schlanker Speicherstick, der mit seinen Abmessungen von 70.8 x 21.3 x 11.4 mm in etwa die Größe eines Einwegfeuerzeugs hat. Er ist vollkommen aus Kunststoff gefertigt und damit sehr leicht aber dennoch wertig in der Hand. Insbesondere der Slider-Mechanismus zum Aus- und Einfahren des USB-Steckers hat uns gut gefallen, da er mit einem sicher arretierenden Schnapp-Verfahren arbeitet.

Am Ende des Sticks befindet sich eine ausreichend große Befestigungsöse, die robust genug wirkt, um den Speicherstick bspw. an einem schlüsselbund zu transportieren. Im Gehäuse unter dem Slider-Mechanismus ist eine blaue LED verbaut, die während des Betriebs dezent leuchtet bzw. blinkt. Der SanDisk Extreme ist mit roter Farbe dezent beschriftet, vgl. Photo.

Messergebnisse zum SanDisk Extreme
Wir konnten bei unseren Test Messungen am USB 3.0 Port eines handelsüblichen Medion Akoya Rechners mit den synthetischen Mess-Tools Atto, CDM (Crystal Disk Mark) und HDTune Pro ganz exzellente Messergebnisse erzielen, die den SanDisk Extreme ganz nach vorne auf unserer USB Stick Testsieger Liste katapultiert.

Mit durchschnittlich 201 MB/s bei lesenden und 120 MB/s bei schreibenden Zugriffen, verpasst der SanDisk Extreme nur knapp die Pole Position ggü. dem derzeit Erstplatzierten Lexar JumpDrive Triton, der in unseren Schreib-Tests noch ein wenig schneller (131 MB/s) zu Werke ging. Demgegenüber schafft der SanDisk Extreme aber wiederum 20 MB/s mehr in lesender Richtung vom Stick zum PC. Alles in allem sind wir von der Leistung des SanDisk Sticks durchaus angetan.

Moderne USB 3.0 Speichersticks leisten sich am USB 2.0 Port keine Schwächen mehr. So auch der SanDisk Extreme nicht, der – wie viele seiner flotten USB 3.0 Kollegen – nahe am Maximum dessen liegt, was die USB 2.0 Schnittstelle in der Praxis leisten kann. Am USB 2.0 Anschluß maßen wir einen sehr guten Durchsatz von im Mittel 32,7 MB/s in lesender und 25 MB/s in schreibender Richtung.

Kapazitäten und Preise
Der SanDisk Extreme wird mit Kapazitäten von 16, 32 und 64 GB angeboten. Die Modellnummern folgen dabei dem Muster SDCZ80-0yyG-X46 wobei yy für die Kapazität des Sticks steht. Die Preise liegen, je nach Kapazität, zwischen etwa 20 € für die 16 GB Version und ca. 60 € für den 64 GB Boliden.

Unser Fazit zum USB-Stick Test des SanDisk Extreme
Der SanDisk Extreme hat in unserem Test nicht die höchste Schreibgeschwindigkeit gezeigt – da hat der o.g JumpDrive Triton von Lexar die Nase vorn. Und auch die höchste bisher von uns gemessene Lesegeschwindigkeit gebührt jemand anderem, nämlich dem DataTraveler HyperX 3.0 von Kingston.

Aber die Unterschiede sind nicht dramatisch und daher ist der SanDisk Extreme mit einer Kombination aus sehr hohen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten in Verbindung mit einem äußerst attraktiven Preis derzeit unserer Meinung nach die erste Wahl für einen USB 3.0 Stick.

Wir küren daher den SanDisk Extreme zu unserem Preis-/Leistungssieger unter den USB 3.0 Speichersticks!

TOP Angebot
SanDisk Extreme 32GB USB-Stick (USB 3.0, bis zu 245MB/s) schwarz

4.5 von 5 Sternen (952 Kundenbewertungen)

76 Angebote bei Amazon ab EUR 19,00

Produktvideo des Herstellers
SanDisk extreme USB 3.0

Die Littlebit Technology AG stellt unter der Eigenmarke extrememory den nächsten USB Stick vor: Wir haben den Xplorer getauften USB 3.0 Stick im Test.

extrememory Xplorer USB 3.0 32GB
Eckdaten extrememory Xplorer • USB 3.0 • Modell EXMEUFD332GXPLB • Abmessungen 55x17x9 mm (LxBxH) • Gewicht 12g • Farbe schwarz • 2 Jahre Garantie
Lesen 207 MB/Sek
Schreiben 76 MB/Sek
5.0 von 5 Sternen 5.0 von 5 Sternen bei 4 Kundenbewertungen

Die Littlebit Technology AG vertreibt unter der Eigenmarke extrememory Speicherprodukte wie DDR RAM, Solid State Drives oder USB-Sticks. extrememory hat vor kurzem zwei neue Speichersticks ins USB Stick Portfolio aufgenommen: Einen USB 2.0 Stick namens Xtasy (bereits im Test) sowie den USB 3.0 Stick Xplorer, den wir heute ausführlich begutachten wollen.

Verpackung und Lieferumfang
extrememory Xtasy USB 2.0 32GB Der extrememory Xplorer wird in einer schwarz-grünen Hängewand-Verpackung geliefert. Eine Perforation auf der Rückseite soll beim Aufreißen helfen, kann aber am Ende auch nicht verhindern, daß der Karton beim Öffnen Blessuren davon trägt. Wer den USB Stick verschenken möchte, sollte den Speicherstick in seiner Verpackung belassen.

Auf der Vorderseite der Verpackung sind die gängigen Informationen Infos bzgl. USB Standard, in diesem Fall 3.0 (SuperSpeed), Mac- und Windows-Kompatbilität, der Name des Speichersticks und dessen Kapazität aufgedruckt. Im Lieferumfang ist nur der USB-Stick enthalten. Die Rückseite liefert einige technische Daten, so u.a. auch die Herstellerangaben zu Lese- und Schreibgeschwindigkeit von 110 MB/s bzw. 70 MB/s.

Bauform und Handhabung
Der extrememory Xplorer gehört mit seinen Abmessungen von 55 x 17x 9 mm zu den eher kleinen USB Sticks. Während der Speicherstick selber aus Kunststoff ist, wird er von einem drehbar gelagerten Bügel aus Metall verschlossen, der gleichzeitig zur Befestigung eines Tragebandes dient. Der Stick wirkt gut verarbeitet, allerdings wäre es praktisch, wenn der Drehbügel sowohl im geöffneten als insb. aber auch im geschlossenen extrememory Xplorer USB 3.0 32 GB Zustand einrasten würde, um ein unbeabsichtigtes Freilegen der USB Kontakte während des Transports zu vermeiden.

Der Xplorer ist schwarz und auf der Vorderseite mit einem dezenten extrememory® sowie Xplorer Schriftzug in weißer Schrift verziert. Auf der Rückseite ist, ebenfalls in weiß, sehr klein die Kapazität aufgedruckt. Bei unserem Muster 32 GB. Eine Betriebs-LED ist nicht vorhanden.

Messergebnisse zum extrememory Xplorer
Beim Xplorer erwartete uns eine unerwartete aber dadurch nicht weniger erfreuliche Überraschung. Während eine zeitlang Hersteller gerne Transferraten auf ihre Speicherstick-Verpackungen druckten, die bei weitem nicht den in der täglichen Praxis zu erzielenden Geschwindigkeiten entsprachen, scheint seit geraumer Zeit der Trend zur Angabe realistischer Schreib- und Leseraten zu gehen.

Die erwähnte Überraschung bei Xplorer von extrememory zeigte sich beim Lesetest, bei dem wir – auch nach mehrmaliger Wiederholung – statt der vom Hersteller genannten 110 MB/s einen Durchschnittswert von ganz hervorragenden 207 MB/s maßen. Diese enorme Abweichung ist eigentlich nur mit Streuungen bei den verwendeten Speicherchips (RAM oder Controller) zu erklären, so daß es keine Garantie dafür gibt, daß der nächste gekaufte Xplorer auch diese hohe Leserate erreichen wird. Ungeachtet dessen hatten wir zwei Xplorer im Test, von denen der erste dieselben Transferraten erzielte bevor er wg. eines Defekts durch einen zweiten ausgetauscht werden musste.

Beim Schreibtest konnten wir im Mittel 76 MB/s vom PC auf den Xplorer übertragen und liegen damit sehr nahe an der Herstellerangabe. Damit schafft es der extrememory Xplorer aus dem Stand auf einen der vorderen Ränge in unserer USB-Stick Bestenliste!

Ein Test aktueller USB 3.0 Sticks am USB 2.0 Anschluß lohnt eigentlich nicht mehr, da sich die neuen USB 3.0 Speicher dort keine Schwäche mehr leisten, wie unsere letzten Tests allesamt belegen. Hier liegen die Sticks in der Regel nahe am Maximum dessen, was die USB 2.0 Schnittstelle in der Praxis leisten kann. Auch der extrememory Xplorer liefert am USB 2.0 Anschluß einen sehr guten Durchsatz von durchschnittlich 32,7 MB/s in lesender und 24,8 MB/s in schreibender Richtung.

Kapazitäten und Preise
Der extrememory Xplorer wird mit Kapazitäten von 16 und 32 GB angeboten. Die Modellnummern folgen dabei dem Muster EXMEUFD3yyGXPLB wobei yy für die Kapazität des Sticks steht. Laut Preislich liegen die Sticks, je nach Kapazität, bei Straßenpreisen von ca. 25€ für die 16 GB Version und etwa 40€ für die 32 GB Variante.

Unser Fazit zum USB-Stick Test des extrememory Xplorer
Wer einen sehr schnellen USB 3.0 Stick sucht, der insb. in Leserichtung mit den derzeit schnellsten USB 3.0 Sticks mithalten kann, ist mit dem Xplorer von extrememory bestens bedient. Für den aktuellen Preis ist gerade die 32 GB im direkten Vergleich mit den anderen von uns getesteten USB 3.0 Speichern fast ein Geheimtipp. Vorausgesetzt, die von uns gemessenen Transferraten werden auch mit jedem Modell aus der Xplorer-Serie erreicht.

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Extrememory UFD3 Xplorer 32GB Speicherstick USB 3.0 schwarz

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extrememory Xplorer USB 3.0

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