Die Computerbild hat in Heft 19/2011 insg. 24 USB 2.0 und 3.0 Sticks auf Herz und Nieren getestet. Das Fazit: Nur die Teuren sind gut.

USB Speicher Sticks sind aus dem Computer-Alltag nicht mehr wegzudenken. Während die Speicherkapazitäten in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen sind, hinkt die Steigerung der Datenübertragungsraten zusehends hinterher. Der Sprung vom USB-Standard 1.0 auf 2.0 war groß. Allerdings erfordern immer höhere Speichervolumina – mittlerweile bei USB Sticks im Gigabyte-Bereich – auch zunehmend höhere Übertragungsraten, denen USB 2.0 nur noch bedingt genügen kann.

Die Industrie hat vor geraumer Zeit als Lösung den ggü. USB 2.0 bis zu zehn mal schnelleren USB 3.0 Standard präsentiert, der nun Stück für Stück Einzug in die Welt der Computer-Peripherie hält. So auch bei den USB Sticks. Aber kann der neue Standard halten, was er verspricht?

Im aktuellen Test von 24 USB Speicher Sticks der Computerbild (Heft 19/2011) waren 16 Modelle mit USB 3.0 Schnittstelle dabei. Nicht verwunderlich, daß sich beim Test der Sticks tlw. große Unterschiede in der Leistungsfähigkeit ergeben haben. Nach wie vor werden auf den Verpackungen Geschwindigkeiten angepriesen, die die Speicher Sticks in der Praxis regelmässig nicht halten können. Auffallend im Computerbild Test ist auch, daß 12 der 16 Modelle mit USB 3.0 Schnittstelle nur wenig schneller als die Sticks mit USB 2.0 Anschluß waren.

Die Testsieger bei Computerbild sind der Kingston DataTraveler Ultimate G2 3.0 in der 16 GB Variante und der CnMemory Mistral Black USB 3.0 mit 8 GB Speicherplatz. Auch die stick-test Redaktion hat den Kingston DataTraveler Ultimate G2 unseren USB Stick Test Parcours durchlaufen lassen.

Ganz allgemein lässt sich festhalten, daß Tests von USB Speichern immer wieder dieselben Resultate zu Tage fördern: Ein schneller und zuverlässiger Speicher Stick – egal ob USB 2.0 oder 3.0 – kostet deutlich mehr als ein billiges Exemplar vom Discounter um die Ecke. Es gilt unverändert die alte Weisheit, daß Qualität ihren Preis hat.