Sehr beliebt: Transcend JetFlash 700 USB 3.0 im USB Stick Test

Mit USB 3.0 sind die Zeiten langsamer Lese- und Schreibgeschwindigkeiten vorbei. Der JetFlash 700 Speicherstick von Transcend tritt mit innovativer USB 3.0 Technologie an, um sich im USB Stick Test zu behaupten.

Transcend JetFlash 700 USB 3.0 32 GB TS32GJF700


Eckdaten Transcend JetFlash 700 • USB 3.0 • Modell TS32GJF700 • Abmessungen 70x20x9mm (LxBxH) • Gewicht 10.3g • Farbe schwarz, glänzend • 30 Jahre Garantie
Lesen 65,1 MByte/Sek
Schreiben 28,8 MByte/Sek

Transcend wirbt mit einer besonders schnellen Übertragungsrate seiner USB 3.0 Speichersticks aus der 700er Reihe und spricht von verbauter “Spitzentechnologie”. Wir haben geprüft, ob der USB Stick diesem Versprechen gerecht wird und zur Spitze unserer bisherigen Testsieger aufrücken kann.

Bauform und Handhabung
Der Transcend JetFlash 700 legt Wert auf ein schlichtes aber elegantes Äußeres. Wer einen zeitlos designten, unauffälligen Speicherstick sucht, ist mit dem JetFlash 700 gut beraten. Die Hülle des Sticks ist mit einem von Transcend als “Ultraschallschweißtechnologie” bezeichneten Verfahren zusammengefügt, wirkt äußerst robust und dürfte auch Stürze aus größeren Höhen ohne ernsthafte Blessuren überstehen. Die Verschlußkappe sitzt fest und schließt bündig mit dem Korpus des Sticks ab, was noch einmal seine hochwertige Verarbeitung unterstreicht.

Mit seinen Abmessungen von knapp 7 cm Länge, 2 cm Breite und nur 8,8 Millimetern Höhe ist der JetFlash 700 angenehm zu handhaben. Der Speicherstick passt nicht ins Portemonnaie, wie bspw. der Pico-C Chrom, liegt dafür aber sicher in der Hand und erfordert keine übermässige Konzentration beim Ein- und Ausstecken.

Am Ende des Transcend-Schriftzugs zeigt eine blau leuchtende LED Schreib- und Leseaktivitäten des Sticks an. Direkt dahinter befindet sich eine kleine, kreisrunde Bohrung, die zur Befestigung einer Trageschlaufe verwendet werden kann.

Messergebnisse zum Transcend JetFlash 700 USB 3.0 USB Stick
Der JetFlash 700 verdient sich gemäß USB 3.0 Spezifikation das Geschwindigkeits-Prädikat “SuperSpeed”. Damit sind im theoretischen Maximum Spitzenwerte von bis zu 625 MByte/Sek an Datendurchsatz zu erreichen. Das schafft bisher kein verfügbarer USB 3.0 Stick auch nur annähernd. Aber die USB 3.0 Technologie ist noch vergleichsweise neu und so tasten sich die Hersteller von Speichersticks langsam vor.

Die entscheidende Frage beim JetFlash 700 lautet aber nicht, wie nah er dem theoretischen Maximum kommt, sondern was er in der Praxis realistisch leisten kann. Der Hersteller nennt 70 MByte/Sek bei lesenden und 30 MByte/Sek bei schreibenden Zugriffen. Wir haben bei einer 32 GB Variante, Modell TS32GJF700, des Transcend JetFlash 700 nachgemessen. Unser Ergebnis hat überrascht, denn beim Lesen kamen wir mit 65,1 MByte/Sek sehr nahe an die vom Hersteller genannten 70 MByte/Sek heran. Das ist deswegen ungewöhnlich, da Hersteller gerne recht utopische Schreib-/Leseraten auf die Verpackung ihrer Speichersticks drucken. Ganz ähnlich den teils absurd niedrigen Verbrauchswerten, die die Autohersteller in ihren Broschüren aufführen.

Wir waren also sehr gespannt auf das Ergebnis zur wichtigen Messgröße der durchschnittlichen Schreibgeschwindigkeit. Schließlich müssen Daten erst einmal auf den USB Stick gelangen, bevor sie gelesen werden können. Und das soll – gerade bei USB 3.0 – entsprechend schnell vonstatten gehen. Sehr erfreulich, daß uns der JetFlash 700 auch hier überraschte: Bei schreibenden Zugriffen konnten wir durchschnittlich mit zügigen 28,8 MByte/Sek Daten auf den Speicherstick schreiben. Damit sind wir sogar noch ein Stück näher an die Herstellerangabe von 30 MByte/Sek gerückt und hoffen, daß der übertriebene Marketing-Wahnsinn vielleicht mit USB 3.0 sein Ende findet.

Kapazitäten und Preise
Der JetFlash 700 ist, unabhängig seiner Kapazität, nur in schwarz erhältlich. Das Modell mit nur 4 GB Speicherplatz ist sicher nicht mehr Zeitgemäß. Wer sich für einen USB 3.0 Stick entscheidet, sollte nicht unter 8 GB einsteigen, um beim Transfer großer Datenmengen ausreichenden Speicherplatz zur Verfügung zu haben.

Den JetFlash 700 gibt es zusätzlich mit 16 GB und in der hier getesteten 32 GB Variante. Letzgenannte wird derzeit für etwa 35,- € angeboten. Die kleineren USB Sticks sind entsprechend günstiger. Es ist zu beachten, daß beim JetFlash mit zunehmender Kapazität auch die Übertragungsgeschwindigkeiten steigen.

Unsere Meinung
Der Transcend JetFlash 700 ist ein wertig verarbeiteter USB Stick, der Daten zügig liest und – je nach Anwendungsfall – ausreichend schnell schreibt. Er gehört aber nicht zu den schnellsten USB 3.0 Sticks auf dem Markt.

Wer mehr Schreibleistung wünscht kann diese bspw. beim Kingston DataTraveler HyperX 3.0 aus demselben Hause erhalten. Dafür kostet so ein High-End Stick dann aber auch deutlich mehr als der hier getestete JF700.

Wir empfehlen den JetFlash 700 preisbewußten Usern, die auf einen Speicherstick mit zukunftssicherer USB 3.0 Technologie setzen möchten und dafür aber nicht zu viel Geld ausgeben wollen.

Suchen Sie eine Druckversion dieses Testberichts? Hier steht der USB Stick Test zum Download bereit Transcend JetFlash 700 USB 3.0 (PDF, 61KB).

16 thoughts on “Sehr beliebt: Transcend JetFlash 700 USB 3.0 im USB Stick Test

  1. Seit letzter woche nutze ich den Stick. Ist sauschnell, superleicht und nicht zu groß! Wird an allen Geräten erkannt, auch an meiner FritzBox 7390 als Netzspeicher. Danke für den Testbericht! Gruß, Ed

  2. Aufgrund einer Leseranfrage bzgl. der Transfergeschwindigkeiten an einem USB 2.0 Anschluß: Unseren Messungen zufolge schafft der Transcend 700 am USB 2.0 Anschluß im Mittel 30 MByte/Sek bei lesenden und 17 MByte/Sek bei schreibenden Zugriffen.

  3. Hallo!

    ich habe mir den USB Stick gekauft. Er wurde von meinem PC (win 7 HP) erkannt, lief auch alles super. ABER jetzt wird er nichtmehr erkannt. ich stecke ihn rein, aber es kommt KEIN ton von windows.
    Woran liegt das?

    Gruß

    1. Wir haben drei Vermutungen, woran es liegen könnte. Entweder es stimmt etwas mit den USB-Treibern Ihrer Windows-Installation nicht (mehr) oder die USB Anschlüsse des PCs haben einen Defekt (unwahrscheinlich) oder der USB Stick ist beschädigt.

      Haben Sie den Stick schon an einem anderen Rechner ausprobiert? Funktioniert er dort, würden wir einen Defekt des Sticks ausschließen. Versuchen wir es erst einmal damit, bevor wir anfangen, Treiber u.ä. zu überprüfen.

  4. Ich habe den USB Stick an meinem Laptop angeschlossen, es kommt kein Ton von Windows & der USB Stick wird nicht erkannt.
    Der USB Anschluss (USB 3.0) an meinem Desktop PC müsste eigentlich gehen, da ich einen USB 2.0 Stick angeschlossen habe, der aber auch erkannt wurde. Bei einem weiterem USB 3.0 Anschluss wird der USB Stick auch nicht erkannt.

    Wo kann ich diese Treiber finden oder downloaden o.ä,?

    1. Hi Dennis, der Stick hat zunächst am PC funktioniert. Wir nehmen an, daß er dort am USB 3.0 Port funktionierte. Jetzt ist dies an demselben USB 3.0 Anschluß nicht mehr der Fall. Wenn irgendein anderer USB Stick an den USB 3.0 Anschluß des Desktop PCs angeschlossen wird – funktioniert es dann? Wenn dem so ist, würden wir eher von einem Defekt des JF700 ausgehen.

      1. Ok. Danke trotzdem.
        Aber ich habe mir den JF700 erst vor ca. 1 Woche gekauft.
        Ist es denn normal, dass der USB Stick soo schnell defekt geht? Oder besser: Was habe ich falsch gemacht, dass er jetzt defekt ist?

        1. Nein, es ist sicher nicht normal, daß ein USB Stick bereits nach einer Woche defekt ist. Wir haben bspw. einen Lexar Jumpdrive Lightning seit vielen Jahren im Einsatz. Bei sachgemäßer Handhabung sollte so ein USB Stick quasi “ewig” halten. Trotzdem kann es natürlich sein, daß man ein mangelhaftes Exemplar erwischt hat – es gibt auch Montagsautos. Dazu sind elektrische Entladungen, Wasser, Waschmaschinen und tiefe Schluchten der natürliche Feind des USB Sticks. Was hier bei Deinem JF700 konkret schiefgelaufen ist, können wir nicht sagen. Falls er nicht im Wassertrog gelandet ist, empfehlen wir, die Gewährleistung in Anspruch zu nehmen.

  5. Ich bin ziemlich enttäuscht von dem USB-Stick. Bei Amazon gab es die 64GB Variante für ca. 37€, da er laut den Bewertungen und verschiedener Tests auch an einem USB2-Port eine ordentliche Geschwindigkeit erreichen soll, habe ich ihn mir gekauft.
    Der Stick schaffte an meinem Win7 Notebook gerade einmal 11,5MB/sec. schreibend und an einem älteren XP Rechner 12MB. Lesen ist in Ordnung mit 28MB/sec.
    Das finde ich als viel zu gering.
    Den Schreibwert schafft fast sogar mein günstiger Verbatim 16GB Usb2-Stick für unter 10€. Ein bereits vorhandener Transcend JetFlash 600 16GB Usb2-Stick schafft an beiden Rechnern locker 16MB/sec. schreibend.
    Habt ihr vielleicht noch eine Idee woran das liegen könnte ? Oder habe ich ein Montags-Stick erwischt ?

    1. Hallo Chris,
      wir hatten die Transfergeschwindigkeiten am USB2-Port am 23.11.2011 mit unserem Testsyste (Standard Medion Akoya PC) nachgemessen: “Unseren Messungen zufolge schafft der Transcend 700 am USB 2.0 Anschluß im Mittel 30 MByte/Sek bei lesenden und 17 MByte/Sek bei schreibenden Zugriffen.”
      Ihre Lesegeschwindigkeit ist also völlig in Ordnung. Bei der Schreibgeschwindigkeit geht mehr, aber sowohl Lese- als auch Schreibgeschwindigkeiten hängen an vielen Faktoren insb. auch auf der PC-Seite (USB Controller, Chipsatz, Festplatte). Und es kann natürlich auch Serienstreuungen bei den USB-Stick-Herstellern geben, so daß ein Single Point of Failure i.d.R. schwer auszumachen ist.
      Wir würden den Stick austauschen, um ein Montagsexemplar bzw. Serienstreuung auszuschließen.
      Viele Grüße
      stick-test.de

      1. Danke für die Antwort. Ich werde den Stick zurückgeben. Mitlerweile wird er an meinem Notebook nur noch selten beim ersten Anstecken erkannt, oft kommt die Meldung beim Anstecken das er erst formatiert werden muss. Nachdem beschreiben mit H2testw wird er unter Arbeitsplatz zwar angezeigt, aber ohne Speicherplatz usw., ein Zugriff auf den Stick ist nicht möglich.

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