Der SanDisk Cruzer Blade ist in kleiner Immer-dabei-Speicherstick, der dem Verlust (s)einer Verschlusskappe vorbeugt, indem er ganz ohne auskommt und dazu noch günstig ist. Ist das die eierlegende Wollmilchsau der USB Sticks?

SanDisk Cruzer Blade 16 GB SDCZ50-016G-E95

Details bei Amazon
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Eckdaten SanDisk Cruzer Blade • USB 2.0 • Modell SDCZ50-016G-E95 • Abmessungen 41x17x7 mm (LxBxH) • Gewicht 2.5g • Farbe schwarz/rot, 4 und 8 GB Modell auch in weiß und hellblau erhältlich
Lesen 17,4 MByte/Sek
Schreiben 4 MByte/Sek
3.9 von 5 Sternen 3.9 von 5 Sternen bei 922 Kundenmeinungen

SanDisk ist sehr bekannt für seine Speichertechnologie, insb. im Bereich der Speicherkarten bspw. SDHC, microSDHC, CompactFlash, Memory Stick oder Standard SD-Karten. Seit geraumer Zeit hat sich SanDisk auch im USB Speicherstick-Markt mit seiner Cruzer® Reihe etabliert. Wir haben den SanDisk Cruzer Blade im USB Stick Test.

Bauform und Handhabung
Nach dem Entpacken fällt sofort das Gewicht des Cruzer Blade auf. Oder besser gesagt, das Fehlen von Gewicht: Mit gerade einmal 2,5 Gramm ist der Speicherstick fast nicht zu spüren. Zusammen mit seinen Abmessungen von etwas über vier Zentimetern in der Länge, gut 1,7 cm Breite und nur 7,4 Millimetern Höhe bleibt der Cruzer Blade handlich und ist jetzt schon Testsieger in der Kategorie “Papiergewicht”.

Der SanDisk Cruzer Blade hat keine Leuchtdiode. Wir betrachten dies für bestimmte Einsatzorte, an denen das fortwährende Flackern der LED durchaus stören kann, als großen Vorteil. Bspw. im Wohnzimmer am Mediaplayer, wenn es nur im Film und nicht am Speicherstick flackern und leuchten soll.

Im Plastikkorpus des schwarz/roten Cruzer Blade ist eine Öffnung eingelassen, an der ein dünnes Transportband befestigt werden kann. Der Stick ist so entworfen, daß er gänzlich ohne Verschlusskappe auskommt. Sehr praktisch, denn dann kann die Kappe auch nicht verloren gehen. Andererseits ist etwas mehr Sorgfalt nötig, damit die Kontakte am Stecker nicht beschädigt werden. Unserer Erfahrung nach, sind die USB Steckanschlüsse aber generell äußerst robust, so daß hier keine Probleme zu erwarten sind.

Messergebnisse zum SanDisk Cruzer Blade USB 2.0 Stick
Nach den ersten Messungen ist schnell klar, daß der Cruzer Blade nicht ganz die eierlegende Wollmilchsau der Speichersticks ist, auf die wir eingangs gehofft hatten. Er ist klein. Er ist günstig. Und er ist sehr leicht. Aber beim Schreiben lässt er es eher gemütlich angehen.

Wir konnten unsere Testdaten im Mittel mit 4 MByte/Sek auf den Speicherstick schreiben. Wer sich für das von uns getestete 16 GB Modell entscheidet wird daher Geduld mitbringen müssen, um den Speicherstick komplett zu füllen. Lesend geht der Cruzer Blade deutlich zügiger ans Werk: Hier konnten wir sehr ordentliche 17,4 MByte/Sek vom USB Stick zurück in den Rechner übertragen.

Kapazitäten und Preise
Den SanDisk Cruzer Blade gibt es mit 2, 4, 8, 16 und 32 GB. Die 16 GB Variante wird derzeit – also im Oktober 2011 – vereinzelt schon für weniger als 12,- € angeboten. SanDisk Cruzer Blade in hellblau Kapazitäten von unter 8 GB sind angesichts der stetig steigenden Datenvolumina aber kaum noch sinnvoll einzusetzen. SanDisk Cruzer Blade in weiss Daher raten wir stets zu USB Sticks mit acht oder mehr Gigabyte. Die 4 und 8 GB Varianten des SanDisk Cruzer Blade sind zusätzlich jeweils in den Farben weiß oder hellblau erhältlich. Sie liegen preislich etwa zwei bis vier Euro über ihren schwarzen Kollegen.

Unser Fazit zum Test des Cruzer Blade
Angesichts seiner Größe und des elfenhaften Fliegengewichts können wir uns einer gewissen Begeisterung für den SanDisk Cruzer Blade nicht erwehren. Auch das Fehlen einer – manchmal störenden – Verschlusskappe betrachten wir als Pluspunkt. Der Speichstick ist gut verarbeitet und erweckt den Eindruck, trotz seines filigranen Erscheinens auch einem rauerem USB Stick Alltag gut gewachsen zu sein.

Bzgl. der Lesegeschwindigkeit braucht sich der Cruzer Blade nicht vor anderen USB 2.0 Sticks zu verstecken. Allein beim Schreiben fällt er deutlich ab, so daß bei diesem Speicherstick der vornehmliche Verwendungszweck ausschlaggebend dafür ist, ob er sinnvoll eingesetzt werden kann.

Wir empfehlen den Stick daher für alle Anwendungsfälle, bei denen “write once, read many” gilt. Also alle Fälle, bei denen Daten nur wenige Male geschrieben, dafür aber umso häufiger gelesen werden. Dies gilt bspw. für eine Musiksammlung, die – einmal auf den Speicherstick geschrieben – z.B. im Auto oder am Mediaplayer immer wieder abgespielt wird.

Suchen Sie eine Druckversion dieses Testberichts? Hier steht der USB Stick Test zum Download bereit SanDisk Cruzer Blade (PDF, 66KB).