[E-Mail] [RSS Feed] [Twitter]

USB Stick Testsieger im Überblick

USB Stick Testsieger Für den schnellen Überblick: Hier geht es zur Testsieger- und Ranking-Bestenliste mit den Test Ergebnissen aller USB-Sticks. Kompakte Informationen zu Transfergeschwindigkeit aus dem jeweiligen USB Stick Test, technischen Daten und Preisinformationen.
USB Stick Testsieger Liste
USB Stick Testsieger Liste

Der Maxflash Nano ist einer der kleinsten derzeit erhältlichen USB Sticks. Dazu ist er günstig. Wir haben den Winzling getestet.

Maxflash Nano 16 GB USB 2.0

Details bei Amazon
Details bei Amazon

Eckdaten Maxflash USB Drive Nano • USB 2.0 • Modell PD16GM6-R • Abmessungen 19x14x6 mm (LxBxH) • Gewicht 3 g • Farbe schwarz/gelb • mit Tragebändchen • Blister-Verpackung
Lesen 11 MByte/Sek
Schreiben 4 MByte/Sek
4.5 von 5 Sternen 4.5 von 5 Sternen bei 118 Kundenmeinungen

Maxflash bietet eine breite Palette an mobilen Speicherlösungen an. Wir haben den Maxflash Nano in der 16 GB Variante aus dem USB Stick Portfolio ausgewählt, um zu sehen, ob klein und günstig auch gut sein kann.

Verpackung und Lieferumfang
Maxflash Nano 16 GB USB 2.0 Der Nano wird in einer Blister-Verpackung geliefert. Da gilt es beim Unboxing aufzupassen, damit man sich nicht die Finger an den scharfkantigen Plastikteilen verletzt. Wir befreien den Nano mit einer Schere und können gleich noch einen Hinweis geben: Das mitgelieferte Tragebändchen ist in der Verpackung nahe am Rand positioniert, so daß beim Aufschneiden besondere Vorsicht angebracht ist, um das Bändchen nicht aus Versehen zu zerschneiden. Das geht besser!

Bauform und Handhabung
Der Maxflash Nano ist ein wahrer Winzling. Mit gerade einmal 1,9 cm in der Länge, 1,4 cm Breite und 9 Millimetern Höhe ist er so klein, daß er prinzipiell dauerhaft im USB Port eingesteckt bleiben kann. Das kennt man bereits von sehr kleinen Bluetooth- oder Maus-/Tastatur-Dongles, deren Miniaturisierung es Maxflash Nano 16 GB USB 2.0 mittlerweile auch erlaubt, sie permanent im USB Port verbleiben zu lassen.

Zum Schutz des Steckers wird der Nano mit einer gut sitzenden Verschlußkappe geliefert, die nicht den Eindruck erweckt, als ob sie bei einer schnellen Handbewegung sofort vom Stick rutschen könnte. Dennoch sagt man den nicht fest mit einem Stick verbundene Kappen nach, sie würden gerne einmal abhanden kommen. Damit das nicht mit dem Speicherstick an sich passiert, wird das bereits erwähnte Tragebändchen mitgeliefert. Am Stick befindet sich eine kleine Befestigungsöse, das Tragebändchen selber kommt mit einem praktischen (Mini-)Karabinerhaken.

Messergebnisse zum Maxflash Nano USB 2.0 Stick
Unsere bisherigen USB Stick Tests zeigen, daß die kleinen Speichersticks in der Regel nicht zu den Schnellsten gehören. Auch der Maxflash Nano liefert seinen Beitrag zu dieser Statistik.

Bei lesenden Zugriffen schaffte der Nano im Mittel 11 MByte/Sek, bei schreibenden Zugriffen konnten wir durchschnittlich etwa 4 MByte/Sek vom PC auf den Stick übertragen. Damit steht fest, daß der Maxflash Nano zur gemütlichen Sorte gehört und sich bei der Arbeit nicht hetzten lässt. Anders formuliert: Er ist langsam.

Kapazitäten und Preise
Maxflash Nano 16 GB USB 2.0 Der Maxflash Nano wird mit Speichergrößen von 2, 4, 8 und 16 GB im Handel angeboten. Die Preise liegen bei den derzeit üblichen etwas und 1,- € pro Gigabyte, so daß die 16 GB Variante ungefähr 15,- € kosten sollte. Hier ist natürlich immer auf die Versandgebühr zu achten, die optisch günstig wirkende Angebote schnell nach oben treiben kann. Der Kauf eines Speichersticks mit weniger als 16 GB lohnt unserer Meinung nach nicht (mehr), da USB Sticks mit höherer Kapazität üblicherweise ein wenig schneller sind und die Datenmenge, die man auf so einem Stick unterbringen möchte, ohnehin stetig zunimmt.

Unser Fazit zum Test des Maxflash Nano
Der Nano hinterlässt einen durchwachsenen Eindruck. Er punktet ganz klar mit seinem Formfaktor, bei dem man sich fragt, wo der Hersteller Maxflash neben dem vergleichsweise voluminösen USB Stecker überhaupt noch Platz für Speicher-Chips gefunden hat. Aber die Speicher-Chips sind auch die Kehrseite der Medaille: Für schnellen Datentransfer zwischen Rechner und Stick ist mit dem Maxflash Nano kein Staat zu machen. Der Stick geht gemächlich zu Werke, so daß er den letzten Platz unserer Speicherstick Bestenliste belegt.

Wer es jedoch nicht eilig hat und insb. seine Daten selten schreibt und dafür häufiger liest – bspw. MP3-Songs, die man vom Stick im Auto hören möchte – den könnte das winzige Äußere des Maxflash Nano durchaus überzeugen.

Suchen Sie eine Druckversion dieses Testberichts? Hier steht der USB Stick Test zum Download bereit Maxflash Nano 16 GB USB 2.0 (PDF, 82 KB).

Mit der Red Bull Edition legt Kingston einen hochwertigen USB Stick auf, der die Herzen von Formel 1 und Red Bull Fans höher schlagen lässt. Wir haben geprüft, was unter der Haube steckt.

Kingston Red Bull Edition USB 2.0 16 GB

Details bei Amazon
Details bei Amazon

Eckdaten Kingston Red Bull Edition • USB 2.0 • Modell KE-U3916-3GAJQ • Abmessungen 64x20x9 mm (LxBxH) • Gewicht 12g • Farbe silber • 5 Jahre Garantie • 24/7 Support
Lesen 16,5 MByte/Sek
Schreiben 8 MByte/Sek
0 von 5 Sternen 0 von 5 Sternen bei 0 Kundenmeinungen

Keine Frage: Die Zeiten langweiliger USB Sticks im Einheits-Look eines Einwegfeuerzeugs sind lange vorbei. Aber nach dem stylischen Aluminium-Winzling Special Edition 9 (SE9), den wir vor kurzem im Test hatten, legt Kingston mit einer weiteren Special Edition noch einen drauf. Der Red Bull Racing Edition als USB 2.0 Speicherstick mit 16 GB Kapazität.

Verpackung und Lieferumfang
Der Red Bull Speicherstick wird in einer blauen etwa 16,5 x 11 cm großen Kartonverpackung geliefert. Die Front ist mit einem Formel 1 Wagen nebst Konterfei von Sebastian Vettel verziert. Im unteren Verpackungsteil ist der Stick durch eine Folie zu erkennen. Kingston Red Bull Edition USB 2.0 16 GB Das Entnehmen des Sticks aus der Verpackung ist angenehm leicht, insb. wird weder Schere noch anderes Hilfsmaterial benötigt. Verpackung an der Lasche öffnen, Stick rausziehen, fertig. Wer schonmal mit einer verschweißten Blister-Verpackung gekämpft hat, weiß, wovon wir reden.

Zum Lieferumfang gehört neben dem Stick der Red Bull Media Player, der als Video-/Audio-Player, News Feed Leser, Video Stream Anzeige für das Red Bull TV und als Bild- sowie Dokumentbetrachter direkt auf dem Stick installiert wurde. Zusätzlich etwa 1,8 Gigabyte an Videomaterial, das 18 von Sebastian Vettel kommentierte F1-Saison 2011 Red Bull Simulator Strecken sowie eine Dokumentation mit dem Titel “Sebastian Vettel: What drives you?” enthält. Ein wahre Fundgrube für Formel 1- und Vettel-Fans!

Bauform und Handhabung
Der Red Bull Edition Speicherstick ist ein faszinierendes Stück Ingenieurskunst. Die Seitenansicht erinnert an die Silhoutte eines Sportwagens. Auf der gebürsteten Aluminum-Front ist der bekannte Stier des Red Bull Signets eingelasert. Das Metall ist so gebogen, daß der Stick wie ein Clip fungiert Kingston Red Bull Edition USB 2.0 16 GB und an geraden Flächen, der Kleidung oder einem Bündel Geldscheinen befestigt werden kann.

Der Kingston Red Bull Edition ist ein länglicher und flacher USB Stick. Er misst 6,4 cm in der Länge, etwa 2 cm an der breitesten und neun Millimeter an der dicksten Stelle. Mit 12 Gramm Gewicht beult er keine Overall-Tasche aus. Die Kontakte des USB Steckers am unteren Ende liegen “offen” und sind somit potentiell von Beschädigungen gefährdet, wenn sich (Schraub-)Schlüssel oder ähnliche Gegenstände in der Nähe befinden.

Messergebnisse zum Red Bull Edition
Der Red Bull Stick verspricht keinen Geschwindigkeitsrausch oder utopische Transferraten auf der Verpackung, denn er ist ganz klar auf Design und die mitgelieferten Bonusinhalte ausgerichtet. Ungeachtet dessen möchte man mit einem USB Stick Daten austauschen und wir wollen sehen, wieviel Formel 1 Blut im Kingston Red Bull Stick steckt.

Bei der mittleren Lesegeschwindigkeit hat der Kingston Red Bull mit 16,5 MByte/Sek etwas die Nase vor vergleichbaren 16 GB Sticks wie bspw. dem Kingston DT 109 G2 (14 MByte/Sek) oder dem Verbatim Store’n’Go Pin Stripe (13,8 MByte/Sek).

Beim Schreiben schaufelt der Kingston Red Bull 8 MByte/Sek vom PC in seine Speicher-Chips. Auch damit liegt er im Bereich der Transferleistung der o.g. Speichersticks 101 G2 (8 MByte/Sek) oder Pin Stripe (8,5 MByte/Sek).

Kapazitäten und Preise
Den Red Bull Edition gibt es ausschließlich mit einer Speicherkapazität von 16 GB. Geizhals listet aktuell sechs vertrauenswürdige Anbieter, die den empfohlenen Verkaufspreis von 29,95 € um fünf Euro unterbieten. Hinzu kommen die Versandkosten. Alternativ ist der USB Stick auch bei Amazon oder in den Flächenmärkten von Saturn und Media Markt erhältlich.

Unser Fazit zum Test des Kingston Red Bull Edition
Die limitierte Red Bull Edition besticht durch eine extravagante Gehäuseform im Formel 1/Red Bull Stil. Der USB Stick ist hochwertig verarbeitet und wirkt deutlich edler als die Standard-Sticks vom Discounter. Die Clip-Technik ist äußerst praktisch und ermöglicht das Tragen an der Hemdtasche, um neugierige Blicke auf sich zu ziehen.

Bei der Geschwindigkeit liegt der Speicherstick mit lesend 16,5 MByte/sek und schreibend 8 MByte/Sek im Durchschnitt vergleichbarer Sticks mit 16 GB Kapazität. Preislich geht er über den Durchschnitt hinaus – Design, Exklusivität und Bonusmaterial wollen bezahlt werden.

Für Formel 1, Red Bull und Sebastian Vettel Fans geht gar kein Weg an diesem Stick vorbei. Der Kingston Red Bull Edition ist einmalig und unserer Meinung nach ein gelungener Akt der USB Stick Kunst. Er hätte, passend zur Formel 1, gerne ein wenig schneller sein dürfen, kompensiert aber den Mangel an Geschwindigkeit mit innovativem Design und – vielleicht nicht nur für Vettel-Fans geeignetem – tollen Video-Material.

Suchen Sie eine Druckversion dieses Testberichts? Hier steht der USB Stick Test zum Download bereit Kingston Red Bull Edition (PDF, 70 KB).

Der Speicherhersteller Kingston bringt mit dem DataTraveler SE9 (Special Edition 9) frischen Wind in die Reihe kleiner USB Sticks. Wir hatten Gelegenheit den limitierten Speicherstick in gebürsteter Edelstahloptik zu testen.

Kingston DataTraveler Special Edition 9 (SE9) USB 2.0

Details bei Amazon
Details bei Amazon

Eckdaten Kingston Special Edition 9 (SE9) • USB 2.0 • Modell DTSE9 • Abmessungen 39x12x4 mm (LxBxH) • Gewicht 6g • Farbe silber, gebürstet • 5 Jahre Garantie • 24/7 Support
Lesen 21 MByte/Sek
Schreiben 7,9 MByte/Sek
4.3 von 5 Sternen 4.3 von 5 Sternen bei 2422 Kundenmeinungen

Kingston Digital, der auf Flash Speicher spezialisierte Tochterzweig der Kingston Company, produziert seit 2008 qualitativ hochwertige USB Sticks für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche. Dazu zählen stoß- und wassergeschütze Speicher wie bspw. die DataTraveler R400 Reihe, auf den Massenmarkt ausgerichtete Produkte wie der DataTraveler 101 G2 (Testbericht) oder Hochgeschwindigkeits-Speichersticks wie bspw. der DataTraveler Ultimate G2 (Testbericht) oder der Kingston DataTraveler R500 (Testbericht), den wir bereits als Testsieger in der USB 3.0 Kategorie küren konnten.

Nun hat Kingston einen besonders kleinen USB Speicher entwickelt und vertreibt diesen in begrenzter Stückzahl als DataTraveler Special Edition 9 (DTSE9). Wir konnten ein frühes Exemplar in unserem Testlabor unter die Lupe nehmen.

Verpackung und Zubehör
Kingston DataTraveler Special Edition 9 (SE9) USB 2.0 Der DataTraveler SE9 wird in einer flachen und angenehm schnörkellosen Kartonverpackung mit transparentem Folienkern geliefert; das produziert weniger Müll und schont insb. die Hände vor den beliebten aber tlw. scharfkantigen Blister-Verpackungen.

Schon durch die Folie lässt sich erahnen, wie sich das gebürstete Metall nebst gravierter DTSE9- und Kapazitäts-Aufschrift anfühlen wird. Mit einem Scherenschnitt entlang der gestrichelten Hilfslinie auf der Rückseite der Verpackung ist der Stick in wenigen Sekunden von seiner schützenden Hülle befreit. Mehr ist auch gar nicht zu tun, denn der SE9 ist “reduced to the max” und wird ohne Zubehör geliefert.

Bauform und Handhabung
Der SE9 hat Suchtfaktor: Kaum liegt er in der Hand, will man ihn gar nicht mehr loslassen. Ein Lob an die Ingenieure von Kingston, denn der kleine Speicherstick wirkt wie aus einem Stück Aluminium gegossen. Trotz seines monolithischen Metallkörpers ist er mit gerade einmal sechs Gramm Gewicht sehr leicht und fast nicht zu spüren.

Auf einer Seite des Sticks ist sein abgekürzter Name DTSE9 für DataTraveler Special Edition 9 sowie die Kapazität – bei unserem Modell 4 GB – in das gebürstete Metall eingelasert. Auf der anderen Seite, dort aber gestanzt statt gelasert, findet sich der Kingston®-Schriftzug.

Kingston DataTraveler Special Edition 9 (SE9) USB 2.0 Aufgrund seiner winzigen Abmessungen wird der DTSE9 als besonders geeignet für flache Note- und Netbooks beworben. Er macht aber auch an größeren Geräten mit seinen 3,9 cm Länge bei einer Breite von 1,2 cm und gerade einmal 4 Millimetern Höhe eine gute Figur. Und ganz sicher ist, daß der DataTraveler SE9 keine USB Ports verdeckt, wie das manche Artgenossen durch ihr oppulentes Gehäuse tun.

Der USB Stecker des Speichersticks ist offen, d.h. er wird nicht durch eine Schutzkappe o.ä. abgedeckt. Das lädt Staub und Schmutz ein und disqualifiziert den Stick für die Arbeit unter Tage. Wer den USB Stick in normaler Umgebung verwendet, dürfte jedoch keine Probleme mit Verschmutzungen bekommen. Zumal die Kontakte auch nicht freiliegen, wie bspw. beim SuperTalent Pico-C Chrom.

Zwar muß man beim SE9 auf eine Leuchtdiode verzichten, dafür ist jedoch eine – endlich mal – große Befestigungsöse in das Aluminium-Gehäuse eingearbeitet. Warum endlich? Weil bei vielen USB Flash Drives nur kleine Ösen verbaut werden, die spezielle Befestigungsbänder erfordern. Der DataTraveler SE9 hingegen kann vollkommen problemlos direkt an einem Schlüsselbund befestigt werden. Gut gelöst!

Messergebnisse zum DataTraveler Special Edition 9
Unserer Erfahrung nach, glänzen die wirklich kleinen USB Sticks in der Regel nicht mit exorbitant hohen Übertragsungsgeschwindigkeiten. Unsere Erwartung war, daß der SE9 ähnliche Transferraten wie der oben bereits erwähnte Pico-C Chrom haben wird.

Beim Lesetest wurden im Mittel 21 MByte/Sek vom SE9 auf den PC übertragen. Damit liegt der Stick tatsächlich auf dem Niveau des Pico-C und gehört definitiv bzgl. der Leserate zu den schnellen USB 2.0 Speichersticks. Die mittlere Schreibgeschwindigkeit hat sich nach mehreren Testläufen bei 7,9 MByte/Sek eingependelt. Das ist für einen USB 2.0 Stick nicht raketenschnell, aber immerhin einen Tick (0,2 MByte/Sek) schneller als beim Pico-C Chrom.

Im Rahmen der statistischen Streuung können wir für die Geschwindigkeitsmessung abschließend zusammenfassen, daß der SE9 Winzling gleichauf mit einem anderen Winzling, dem Pico-C Chrom, liegt.

Kapazitäten und Preise
Der DataTraveler Special Edition 9 ist derzeit in Media-Märkten sowie Real-Filialen und mittlerweile auch bei Amazon (8 GB) mit Speicherkapazitäten von vier, acht und 16 Gigabyte zu kaufen und soll zwischen sieben und 16 € kosten. Das liegt mit etwa einem Euro pro Gigabyte über den aktuellen Marktpreisen für gängige USB Speichersticks, ist aber, bspw. im Vergleich mit dem Kingston DT 101 G2 16 GB, der aktuell etwa 13 € kostet aber langsamer liest als der SE9, hinsichtlich Form und Leistungsdaten ein angemessener Preis.

Unser Fazit zum Test des DataTraveler SE9
Der Kingston DataTraveler Special Edition 9 macht einfach Spaß. Mit seinem gebürsteten Aluminium-Körper, großer Befestigungsöse, wahrlich winzigem Formfaktor und einem Papiergewicht von sechs Gramm ist er das, was man wohl einen Handschmeichler nennt.

Zusätzlich zum außergewöhnlichen Look’n’feel kann sich der Stick auch bei den Geschwindigkeitstests behaupten. Beim Schreiben belegt der SE9 eher einen mittleren Platz, glänzt aber mit sehr guten Leseraten.

Wer einen sehr kleinen, extravaganten Speicherstick sucht, der trotzdem auch für die Praxis geeignet ist, wird am DataTraveler SE9 viel Freude haben.

Suchen Sie eine Druckversion dieses Testberichts? Hier steht der USB Stick Test zum Download bereit Kingston DT Special Edition 9 (PDF, 70 KB).

Guru Meditation #0000088.93829047
Dieser USB 2.0 Stick ist nicht mehr im Handel erhältlich. Als USB 2.0-Alternative bietet sich bspw. der Transcend JetFlash 600 Extreme an.

Der Patriot XT Rage trägt das Rasende (=eng. Rage) bereits im Namen. Wir haben getestet, ob der Speicherstick von Patriot auch das Zeug zum Testsieger bei stick-test.de hat.

Patriot XPorter XT Rage 32 GB USB 2.0
Eckdaten Patriot XPorter XT Rage • USB 2.0 • Modell PEF32GRUSB • Abmessungen 53x22x11 mm (LxBxH) • Gewicht 11g • Farbe schwarz/rot • Gummiummantelt • 5 Jahre Garantie
Lesen 27,6 MByte/Sek
Schreiben 19 MByte/Sek

Der USB 3.0 Standard ist seit vier Jahren verabschiedet. Trotzdem kommt die Versorgung mit USB 3.0 Peripherie-Geräten, und damit insb. auch USB 3.0 Speichersticks, nur schleppend voran. Zwar nehmen die Hersteller zunehmend mehr entsprechende Produkte in ihre Portfolios auf, aber noch liegen die Übertragungsraten dieser neuen Gerätegeneration weit vom theoretischen Maximum des USB 3.0 Standards entfernt. Darüberhinaus wird es einige Jahre dauern, bis alle Computer mit einem USB 3.0 Anschluß versehen sein werden.

Ausreichende Gründe für die Speicherhersteller, weiterhin USB Sticks nach dem “alten” USB 2.0 Standard zu produzieren. Daher ist es kein Wunder, daß Patriot Memory seine High-End Reihe um den “XPorter XT Rage” erweitert. Wir zeigen im folgenden Test, was der kleine USB Stick zu leisten vermag.

Bauform und Handhabung
Der Patriot XPorter XT Rage ist ein vergleichsweise kleiner, kompakt wirkender USB Stick. Den Xt Rage gibt es nur in der Grundfarbe schwarz. Er wird von einem weißen Patriot-Logo am Fußende sowie einem roten XT-Schriftzug nebst einer, dann wieder in weiß, Kapazitätsangabe verziert. Das ganze Erscheinungsbild wirkt sehr dynamisch-modern und erinnert an Computer-Gehäuse aus der Modder-Szene.

Patriot XPorter XT Rage 32 GB USB 2.0 Das 5.3 cm lange, 2.2 cm breite und 1.1 cm hohe Gehäuse ist mit einem gummiartigen Material ummantelt, das den USB Stick bei leichten Stürzen und vor Spritzwasser schützen sollte. Durch einen Schiebemechanismus wird der USB Stecker freigelegt oder verdeckt. Damit kommt der Stick ohne separate Verschlußkappe aus, womit selbige auch nicht abhanden kommen kann. Auf der anderen Seite sind die Stecker des Kontaktpins auch im zugeschobenen Zustand erreichbar und damit potentiell von Verschmutzung betroffen.

Am dem Stecker gegenüberliegenden Ende befindet sich eine ovale Öse, die ausreichend groß ist, um den USB Stick bspw. am Schlüsselbund befestigen zu können. Auf dieser Seite des Sticks wurde auch eine dezent dunkelrot leuchtende Aktivitäts-LED untergebracht, die während des Betriebs Schreib- und Lesevorgänge anzeigt.

Messergebnisse zum Patriot XPorter XT Rage USB 2.0 Stick
Neben Bauform, Handhabung und Kapazität ist insb. die Arbeitsgeschwindigkeit eines USB Sticks entscheidend. Daher haben wir den XT Rage von Patriot Memory in der 32 GB Version mit unserer Test-Suite durchleuchtet. Patriot bewirbt den XT Rage neben dem Prädikat als “High-End” USB Stick mit seiner Quad-Channel-Architektur. Dadurch soll er in der Lage sein, vier Datenströme gleichzeitig in vier verschiedene Speicherzellen zu schreiben oder aus ihnen zu lesen. Patriot verspricht damit einen Geschwindigkeitszuwachs, der die Bandbreite des USB 2.0-Standards beinahe vollständig ausschöpfen soll.

Wir testen daher zunächst die Lesegeschwindigkeit des XPorter XT Rage, um der vollmundigen Marketing-Aussage von Patriot auf den Grund zu gehen. Immerhin liegt beim USB 2.0 Standard das theoretische Maximum für lesende Zugriffe bei 35-40 MByte/Sek. Selbst unser bisher schnellster getesteter USB 2.0 Stick, der Corsair Flash Voyager GTR, schafft “nur” 26,6 MByte/Sek und ist damit einer der Top USB 2.0 Speichsticks überhaupt.

Und so überrascht es nicht, daß die Lesegeschwindigkeit des XT Rage tatsächlich nur beinahe den USB 2.0 Standard ausreizt und bei durchschnittlich 27,6 MByte/Sek liegt. Damit keine Mißverständnisse entstehen: Das ist ein phantastischer Wert für einen USB 2.0 Stick! Der o.g. Flash Voyager GTR war der bisher ungeschlagene Testsieger, der nun endlich mit dem Patriot Speicherstick einen ernst zu nehmenden Herausforderer für den Spitzenplatz auf unserer Bestenliste findet.

Mit Spannung erwarteten wir die Messergebnis zur Schreibgeschwindigkeit. Hier muß sich der XT Rage Stick mit im Mittel 19 MByte/Sek knapp dem Flash Voyager GTR geschlagen geben, der mit 19,5 MByte/Sek nur etwas schneller die Daten in die Speicherzellen geschrieben bekommt. Aber auch hier gilt, daß durchschnittlich 19 MByte/Sek ein ganz hervorragender Wert für einen USB Stick nach 2.0 Standard ist.

Für die Geschwindigkeitsmessungen können wir im Rahmen der statistischen Streuung festhalten, daß die beiden Sticks bzgl. der mittleren Schreib- und Lesegeschwindigkeit gleichauf liegen.

Kapazitäten und Preise
Der Patriot XPorter XT Rage wird mit Kapazitäten von 8, 16, 32 und 64 GB angeboten. Die beliebteste Speichergröße von 32 GB liegt aktuell bei etwa 40,- €. Zum Vergleich: Der Flash Voyager GTR mit Patriot XPorter XT Rage 32 GB USB 2.0vergleichbaren Leistungsdaten kostet etwa 10,- € mehr. Die 8 GB Variante des XT Rage ist tlw. für unter 10,- € zu bekommen. Allerdings müssen die hier am 32 GB Stick gemessenen Werte zur Schreib-/Lesegeschwindigkeit nicht auch für die Speichersticks mit geringerer Kapazität gelten: Häufig werden in Speichersticks mit höheren Kapazitäten schnellere Controller verbaut.

Unser Fazit zum Test des XPorter XT Rage
Der XT Rage Stick macht einen gut verarbeiteten, wertigen Eindruck. Wir trauen dem Stick und insb. auch dem sauber rastenden Schiebemechanismus zu, auch einen raueren Umgang schadlos zu überstehen. Dank seiner kompakten Bauweise und dem geringen Gewicht trägt der XT Rage nicht auf und eignet sich als Immer-dabei-Stick.

Das Design ist stylish und scheint durch die Farbgebung eher auf jugendliche Zielgruppen ausgerichtet zu sein. Mit Blick auf die exzellenten Transferraten ist der Stick aber definitiv für alle Zielgruppen geeignet. Die beworbene Quad-Channel-Architektur trägt Früchte, denn sowohl bei sequentiellen als auch zufälligen Datentransfers mit kleinen und großen Dateien geht dem Speicherstick nicht die Puste aus.

Wer einen der schnellsten derzeit erhältlichen USB Sticks mit hoher Kapazität und sehr attraktivem Preis sucht, der ist mit dem Patriot XT Rage sehr gut beraten. Der im Testbericht zum Vergleich herangezogene Flash Voyager GTR kann mit denselben Leistungsdaten aufwarten, kostet aber bei gleicher Kapazität deutlich mehr. Für die stick-test Redaktion ist der XT Rage daher Preis-/Leistungssieger und ein neuer Testsieger 2011.

Suchen Sie eine Druckversion dieses Testberichts? Hier steht der USB Stick Test zum Download bereit Patriot XPorter XT Rage USB 2.0 (PDF, 78KB).

Der SanDisk Cruzer Blade ist in kleiner Immer-dabei-Speicherstick, der dem Verlust (s)einer Verschlusskappe vorbeugt, indem er ganz ohne auskommt und dazu noch günstig ist. Ist das die eierlegende Wollmilchsau der USB Sticks?

SanDisk Cruzer Blade 16 GB SDCZ50-016G-E95
Eckdaten SanDisk Cruzer Blade • USB 2.0 • Modell SDCZ50-016G-E95 • Abmessungen 41x17x7 mm (LxBxH) • Gewicht 2.5g • Farbe schwarz/rot, 4 und 8 GB Modell auch in weiß und hellblau erhältlich
Lesen 17,4 MByte/Sek
Schreiben 4 MByte/Sek

SanDisk ist sehr bekannt für seine Speichertechnologie, insb. im Bereich der Speicherkarten bspw. SDHC, microSDHC, CompactFlash, Memory Stick oder Standard SD-Karten. Seit geraumer Zeit hat sich SanDisk auch im USB Speicherstick-Markt mit seiner Cruzer® Reihe etabliert. Wir haben den SanDisk Cruzer Blade im USB Stick Test.

Bauform und Handhabung
Nach dem Entpacken fällt sofort das Gewicht des Cruzer Blade auf. Oder besser gesagt, das Fehlen von Gewicht: Mit gerade einmal 2,5 Gramm ist der Speicherstick fast nicht zu spüren. Zusammen mit seinen Abmessungen von etwas über vier Zentimetern in der Länge, gut 1,7 cm Breite und nur 7,4 Millimetern Höhe bleibt der Cruzer Blade handlich und ist jetzt schon Testsieger in der Kategorie “Papiergewicht”.

Der SanDisk Cruzer Blade hat keine Leuchtdiode. Wir betrachten dies für bestimmte Einsatzorte, an denen das fortwährende Flackern der LED durchaus stören kann, als großen Vorteil. Bspw. im Wohnzimmer am Mediaplayer, wenn es nur im Film und nicht am Speicherstick flackern und leuchten soll.

Im Plastikkorpus des schwarz/roten Cruzer Blade ist eine Öffnung eingelassen, an der ein dünnes Transportband befestigt werden kann. Der Stick ist so entworfen, daß er gänzlich ohne Verschlusskappe auskommt. Sehr praktisch, denn dann kann die Kappe auch nicht verloren gehen. Andererseits ist etwas mehr Sorgfalt nötig, damit die Kontakte am Stecker nicht beschädigt werden. Unserer Erfahrung nach, sind die USB Steckanschlüsse aber generell äußerst robust, so daß hier keine Probleme zu erwarten sind.

Messergebnisse zum SanDisk Cruzer Blade USB 2.0 Stick
Nach den ersten Messungen ist schnell klar, daß der Cruzer Blade nicht ganz die eierlegende Wollmilchsau der Speichersticks ist, auf die wir eingangs gehofft hatten. Er ist klein. Er ist günstig. Und er ist sehr leicht. Aber beim Schreiben lässt er es eher gemütlich angehen.

Wir konnten unsere Testdaten im Mittel mit 4 MByte/Sek auf den Speicherstick schreiben. Wer sich für das von uns getestete 16 GB Modell entscheidet wird daher Geduld mitbringen müssen, um den Speicherstick komplett zu füllen. Lesend geht der Cruzer Blade deutlich zügiger ans Werk: Hier konnten wir sehr ordentliche 17,4 MByte/Sek vom USB Stick zurück in den Rechner übertragen.

Kapazitäten und Preise
Den SanDisk Cruzer Blade gibt es mit 2, 4, 8, 16 und 32 GB. Die 16 GB Variante wird derzeit – also im Oktober 2011 – vereinzelt schon für weniger als 12,- € angeboten. SanDisk Cruzer Blade in hellblau Kapazitäten von unter 8 GB sind angesichts der stetig steigenden Datenvolumina aber kaum noch sinnvoll einzusetzen. SanDisk Cruzer Blade in weiss Daher raten wir stets zu USB Sticks mit acht oder mehr Gigabyte. Die 4 und 8 GB Varianten des SanDisk Cruzer Blade sind zusätzlich jeweils in den Farben weiß oder hellblau erhältlich. Sie liegen preislich etwa zwei bis vier Euro über ihren schwarzen Kollegen.

Unser Fazit zum Test des Cruzer Blade
Angesichts seiner Größe und des elfenhaften Fliegengewichts können wir uns einer gewissen Begeisterung für den SanDisk Cruzer Blade nicht erwehren. Auch das Fehlen einer – manchmal störenden – Verschlusskappe betrachten wir als Pluspunkt. Der Speichstick ist gut verarbeitet und erweckt den Eindruck, trotz seines filigranen Erscheinens auch einem rauerem USB Stick Alltag gut gewachsen zu sein.

Bzgl. der Lesegeschwindigkeit braucht sich der Cruzer Blade nicht vor anderen USB 2.0 Sticks zu verstecken. Allein beim Schreiben fällt er deutlich ab, so daß bei diesem Speicherstick der vornehmliche Verwendungszweck ausschlaggebend dafür ist, ob er sinnvoll eingesetzt werden kann.

Wir empfehlen den Stick daher für alle Anwendungsfälle, bei denen “write once, read many” gilt. Also alle Fälle, bei denen Daten nur wenige Male geschrieben, dafür aber umso häufiger gelesen werden. Dies gilt bspw. für eine Musiksammlung, die – einmal auf den Speicherstick geschrieben – z.B. im Auto oder am Mediaplayer immer wieder abgespielt wird.

Suchen Sie eine Druckversion dieses Testberichts? Hier steht der USB Stick Test zum Download bereit SanDisk Cruzer Blade (PDF, 66KB).

Mit USB 3.0 sind die Zeiten langsamer Lese- und Schreibgeschwindigkeiten vorbei. Der JetFlash 700 Speicherstick von Transcend tritt mit innovativer USB 3.0 Technologie an, um sich im USB Stick Test zu behaupten.

Transcend JetFlash 700 USB 3.0 32 GB TS32GJF700
Eckdaten Transcend JetFlash 700 • USB 3.0 • Modell TS32GJF700 • Abmessungen 70x20x9mm (LxBxH) • Gewicht 10.3g • Farbe schwarz, glänzend • 30 Jahre Garantie
Lesen 65,1 MByte/Sek
Schreiben 28,8 MByte/Sek

Transcend wirbt mit einer besonders schnellen Übertragungsrate seiner USB 3.0 Speichersticks aus der 700er Reihe und spricht von verbauter “Spitzentechnologie”. Wir haben geprüft, ob der USB Stick diesem Versprechen gerecht wird und zur Spitze unserer bisherigen Testsieger aufrücken kann.

Bauform und Handhabung
Der Transcend JetFlash 700 legt Wert auf ein schlichtes aber elegantes Äußeres. Wer einen zeitlos designten, unauffälligen Speicherstick sucht, ist mit dem JetFlash 700 gut beraten. Die Hülle des Sticks ist mit einem von Transcend als “Ultraschallschweißtechnologie” bezeichneten Verfahren zusammengefügt, wirkt äußerst robust und dürfte auch Stürze aus größeren Höhen ohne ernsthafte Blessuren überstehen. Die Verschlußkappe sitzt fest und schließt bündig mit dem Korpus des Sticks ab, was noch einmal seine hochwertige Verarbeitung unterstreicht.

Mit seinen Abmessungen von knapp 7 cm Länge, 2 cm Breite und nur 8,8 Millimetern Höhe ist der JetFlash 700 angenehm zu handhaben. Der Speicherstick passt nicht ins Portemonnaie, wie bspw. der Pico-C Chrom, liegt dafür aber sicher in der Hand und erfordert keine übermässige Konzentration beim Ein- und Ausstecken.

Am Ende des Transcend-Schriftzugs zeigt eine blau leuchtende LED Schreib- und Leseaktivitäten des Sticks an. Direkt dahinter befindet sich eine kleine, kreisrunde Bohrung, die zur Befestigung einer Trageschlaufe verwendet werden kann.

Messergebnisse zum Transcend JetFlash 700 USB 3.0 USB Stick
Der JetFlash 700 verdient sich gemäß USB 3.0 Spezifikation das Geschwindigkeits-Prädikat “SuperSpeed”. Damit sind im theoretischen Maximum Spitzenwerte von bis zu 625 MByte/Sek an Datendurchsatz zu erreichen. Das schafft bisher kein verfügbarer USB 3.0 Stick auch nur annähernd. Aber die USB 3.0 Technologie ist noch vergleichsweise neu und so tasten sich die Hersteller von Speichersticks langsam vor.

Die entscheidende Frage beim JetFlash 700 lautet aber nicht, wie nah er dem theoretischen Maximum kommt, sondern was er in der Praxis realistisch leisten kann. Der Hersteller nennt 70 MByte/Sek bei lesenden und 30 MByte/Sek bei schreibenden Zugriffen. Wir haben bei einer 32 GB Variante, Modell TS32GJF700, des Transcend JetFlash 700 nachgemessen. Unser Ergebnis hat überrascht, denn beim Lesen kamen wir mit 65,1 MByte/Sek sehr nahe an die vom Hersteller genannten 70 MByte/Sek heran. Das ist deswegen ungewöhnlich, da Hersteller gerne recht utopische Schreib-/Leseraten auf die Verpackung ihrer Speichersticks drucken. Ganz ähnlich den teils absurd niedrigen Verbrauchswerten, die die Autohersteller in ihren Broschüren aufführen.

Wir waren also sehr gespannt auf das Ergebnis zur wichtigen Messgröße der durchschnittlichen Schreibgeschwindigkeit. Schließlich müssen Daten erst einmal auf den USB Stick gelangen, bevor sie gelesen werden können. Und das soll – gerade bei USB 3.0 – entsprechend schnell vonstatten gehen. Sehr erfreulich, daß uns der JetFlash 700 auch hier überraschte: Bei schreibenden Zugriffen konnten wir durchschnittlich mit zügigen 28,8 MByte/Sek Daten auf den Speicherstick schreiben. Damit sind wir sogar noch ein Stück näher an die Herstellerangabe von 30 MByte/Sek gerückt und hoffen, daß der übertriebene Marketing-Wahnsinn vielleicht mit USB 3.0 sein Ende findet.

Kapazitäten und Preise
Der JetFlash 700 ist, unabhängig seiner Kapazität, nur in schwarz erhältlich. Das Modell mit nur 4 GB Speicherplatz ist sicher nicht mehr Zeitgemäß. Wer sich für einen USB 3.0 Stick entscheidet, sollte nicht unter 8 GB einsteigen, um beim Transfer großer Datenmengen ausreichenden Speicherplatz zur Verfügung zu haben.

Den JetFlash 700 gibt es zusätzlich mit 16 GB und in der hier getesteten 32 GB Variante. Letzgenannte wird derzeit für etwa 35,- € angeboten. Die kleineren USB Sticks sind entsprechend günstiger. Es ist zu beachten, daß beim JetFlash mit zunehmender Kapazität auch die Übertragungsgeschwindigkeiten steigen.

Unsere Meinung
Der Transcend JetFlash 700 ist ein wertig verarbeiteter USB Stick, der Daten zügig liest und – je nach Anwendungsfall – ausreichend schnell schreibt. Er gehört aber nicht zu den schnellsten USB 3.0 Sticks auf dem Markt.

Wer mehr Schreibleistung wünscht kann diese bspw. beim Kingston DataTraveler HyperX 3.0 aus demselben Hause erhalten. Dafür kostet so ein High-End Stick dann aber auch deutlich mehr als der hier getestete JF700.

Wir empfehlen den JetFlash 700 preisbewußten Usern, die auf einen Speicherstick mit zukunftssicherer USB 3.0 Technologie setzen möchten und dafür aber nicht zu viel Geld ausgeben wollen.

Suchen Sie eine Druckversion dieses Testberichts? Hier steht der USB Stick Test zum Download bereit Transcend JetFlash 700 USB 3.0 (PDF, 61KB).

Transcend produziert äußerst beliebte USB Sticks, so auch den JetFlash 600 Ultra Speed. Wir stellen den Speicherstick auf die Probe und überprüfen das “Ultra Speed” Versprechen.

Transcend JetFlash 600 Ultra Speed USB 2.0 32 GB TS32GJF600
Eckdaten Transcend JetFlash 600 • USB 2.0 • Modell TS32GJF600 • Abmessungen 61x19x9mm (LxBxH) • Gewicht 8.5g • Farbe schwarz mit kapazitätsabhängiger Farbmarkierung
Lesen 25,2 MByte/Sek
Schreiben 14,8 MByte/Sek

Wer Ultra Speed verspricht, der muß auch außergewöhnliche Geschwindigkeiten liefern. Ein vorderer Rang in der Amazon-Verkaufsliste ist noch kein garant für Top-Leistung. Hier sind unsere Erfahrungen mit dem JetFlash 600.

Bauform und Handhabung
Der Transcend USB Stick besitzt einen schwarzen, glänzenden Korpus aus Hartplastik. Neben dem grauen Hersteller-Schriftzug ist quer zum USB Stecker “Ultra Speed” und darunter die Kapazität des Sticks aufgedruckt. Der Zusatz Ultra Speed ist mit Vorsicht zu genießen, da die USB Spezfikation für Geschwindigkeiten nur die Begriffe Low-Speed, Full-Speed, High-Speed und – neu mit USB 3.0 – SuperSpeed definiert. Ultra Speed gibt es dort also gar nicht. Insofern ein klarer Fall von eher aussagelosem Marketing-Bla-Bla.

Am steckerseitigen Ende des JetFlash 600 befindet sich ein semitransparanter Plastikring dessen Farbe von der Kapazität des USB Sticks abghängt. Bei unserem 32 GB Modell ist dieser Ring lila. Unterhalb des Rings ist die blau leuchtende LED verbaut, die während Schreib-/ Lesevorgängen blinkt und ansonsten dauerhaft leuchtet. Hübscher Effekt: Das Licht der LED scheint durch den farbigen Plastikring nach außen.

Die Verschlußkappe rastet hörbar ein, allerdings sitzt sie nicht bombenfest. Dafür punktet der JetFlash 600 mit seinen schlanken Abmessungen: Er ist etwas über 6 cm lang, knapp 2 cm breit und nur 9 Millimeter hoch. Keine Mini-Flunder wie der hier bereits getestet Pico-C Chrom, aber klein genug, um keine neben- oder übereinanderliegenden USB-Ports zu blockieren.

Kapazitäten und Farben
Transcend bietet die JetFlash 600er Reihe mit Kapazitäten von 4, 8, 16, 32 und 64 GB an. Wie bereits erwähnt, variiert die Farbe des Plastikrings mit der Kapazität des Speichersticks: 4 GB ist rot, 8 GB blau, 16 GB grün, unsere 32 GB Variante lila und das Premium-Modell mit 64 GB gelb. Die Farbe des Korpus bleibt unverändert schwarz und glänzend.

Messergebnisse zum Transcend JetFlash 600 Ultra Speed
Jetzt zum spannenden Teil: Wie Ultra ist der JetFlash wirklich? Transcend bewirbt die Geschwindigkeit des Speichersticks recht vollmundig mit den Worten: “Dank seiner hochentwickelten Dual-Channel-Technologie ist der Transcend JetFlash 600 extrem schnell.” Wir waren sehr gespannt, ob die Dual-Channel-Technologie dem JetFlash 600 auf die Testsieger-Liste verhilft.

Und wir wurden nicht enttäuscht! Denn der JetFlash 600 geht sehr, sehr schnell zu Werke. Fast so schnell wie unsere aktuelle Nummer Eins, der Corsair Flash Voyager GTR. Im Test konnten wir für den JetFlash 600 eine mittlere Schreibrate von sehr guten 14,8 MByte/Sek ermitteln. Und wer so schnell schreibt, der liest auch schnell und so maßen wir eine ganz hervorragende mittlere Leserate von 25,2 MByte/Sek.

Fazit
Der Transcend JetFlash 600 Ultra Speed hat die Stick Test Redaktion überzeugt. Auch wenn die Bezeichnung “Ultra Speed” eine Marketing-Erfindung ist: Die Leistungswerte des USB Sticks zusammen mit seiner guten Verarbeitung sprechen eindeutig für ihn. Da wir in unserer Bestenliste strikt nach Geschwindigkeit sortieren, verfehlt der JetFlash 600 nur knapp den ersten Platz. Angesichts seiner geringeren Abmessungen ggü. der aktuellen Nummer Eins (Corsair Flash Voyager GTR), ist er aber ungeachtet dessen eine absolute Empfehlung der Stick Test Redaktion.

Suchen Sie eine Druckversion dieses Testberichts? Hier steht der USB Stick Test zum Download bereit Transcend JetFlash 600 Ultra Speed (PDF, 66KB).

Super Talent ist für seine Flash- und Speichertechnologie bekannt: Wir haben den USB 2.0 Speicherstick Super Talent Pico-C Chrom im USB Stick Test.

Super Talent Pico-C Chrom 16 GB STU16GPCS
Eckdaten SuperTalent Pico-C Chrom • USB 2.0 • Modell STU16GPCS • Abmessungen 33x12x3 mm (LxBxH) • Gewicht <6g • Farbe Chrom, auch Nickel und Gold erhältlich
Lesen 22,2 MByte/Sek
Schreiben 7,7 MByte/Sek

Die Produkte aus der Super Talent Pico-Reihe zeichnen sich durch ihre fast schon absurd kleine Bauweise aus. Wir testen, ob bei so wenig Platzbedarf noch Raum für Leistung bleibt.

Bauform und Handhabung
Der hier getestete Super Talent Pico-C in edler Chrom-Optik dürfte zu den kleinsten USB Sticks zählen, die derzeit produziert werden. Er ist 3,3 cm lang, etwas über einen Zentimer (1,1 cm) breit und gerade einmal 3 Millimeter hoch. Von den 3,3 cm Länge benötigt der USB Steckanschluß alleine schon gut einen Zentimeter. Die kleine, runde Befestigungsöse am Ende des Sticks nimmt noch einmal 3 mm für sich in Anspruch. Insgesamt bleiben für den Speicheranteil des USB Sticks damit nicht viel mehr als 2 cm. Und immerhin schafft es Super Talent in der Chrom-Variante des Pico-C bis zu 32 GB auf dieser Fläche unterzubringen.

Die Verarbeitung ist ausgesprochen hochwertig. Der Speicherstick wirkt wie aus einem Stück gegossen und fühlt sich durch den Chrom-Bezug glatt und kühl an. Während der Nutzung heizt sich das kleine Stück Metall deutlich spürbar auf; allerdings nicht so weit, daß den Fingern Brandgefahr drohen würde. Der Pico-C sitzt sicher in der USB-Buchse. Manchmal ein wenig zu sicher, denn die glatte – und kleine – Chrom-Oberfläche bietet wenig Platz zum festhalten, so daß man bisweilen ein wenig beherzter zugreifen muß.

In der Summe wirkt der Speicherstick aufgrund seiner kompakten und robusten Bauweise nahezu unverwüstlich. Super Talent wirbt für den Pico-C u.a. mit den Prädikaten “rugged” (stabil, robust) und wasserfest! Stabil und robust können wir definitiv bestätigen, einen Tauchgang haben wir allerdings nicht unternommen.

Kapazitäten und Farben
Super Talent stellt den Pico-C in drei verschiedenen Farbvarianten her: Chrom, Nickel und Gold. Das hier getestete Modell ist ein Pico-C in Chrom mit 16 GB, Modell STU16GPCS. Die Chrom-Serie wird mit Kapazitäten von 1, 2, 4, 8, 16 und 32 GB produziert, wobei die Varianten mit weniger als 8 GB im Zuge des stetig steigenden Speicherplatzbedarfs als Kauf weniger sinnvoll erscheinen.

Der Pico-C in Nickel wird mit denselben Speicherkapazitäten wie der Pico-C Chrom angeboten. Sein Preis liegt etwa ein bis zwei Euro über der Chrom-Variante. Die Modellbezeichnung lautet für den Pico-C Nickel STUxGPCN, wobei das x durch die Speicherkapazität ersetzt wird.

Abweichend von Chrom und Nickel startet Super Talent beim Pico-C Gold erst bei 4 GB und liefert im Spitzenmodell satte 64 GB (Modell STU64GPCG). Erstaunlicherweise alles auf derselben winzigen Fläche, dann aber auch zu einem satten Preis.

Messergebnisse zum Super Talent Pico-C Chrom
Wir haben die 16 GB Variante des Super Talent Pico-C Chrom, Typ STU16GBGPCS, in unserem Testlabor unter die Lupe genommen und gehen davon aus, daß die ermittelten Leistungswerte gleichermaßen für die Nickel- und Gold-Modelle des Pico-C gelten dürften.

Unsere Eingangs gestellte Frage, ob bei so wenig Raum noch Platz für Leistung bleibt, konnten wir im Rahmen der Tests schnell beantworten: Bei sequentiellen Schreibvorgängen geht der Pico-C mit durchschnittlich 7,7 MByte/Sek zu Werke. Das ist ein eher gemächliches Tempo und rein rechnerisch braucht es gut 30 Minuten, um die gesamten 16 GB vollzuschreiben. Beim Lesen konnten wir 22 MByte/Sek vom Stick in den Rechner schauffeln. Ein ordentlicher Mittelwert, der sich hinter teureren bzw. deutlich größeren USB Sticks nicht zu verstecken braucht.

Fazit
Der Super Talent Pico-C Chrom überzeugt durch sehr gute Verarbeitung, seinem edlen Chrom-Finish und – allem voran – mit einer beinahe unschlagbar winzigen Form, die ihn für eine Aufbewahrung im Portemonnaie zusammen mit Kleingeld und Einkaufswagen-Chip prädestiniert.

Wer einen wirklich kleinen USB Stick sucht, der akzeptable Schreib- und ordentliche Leseraten aufweist, ist mit dem Pico-C gut beraten. Zwar können wir den Speicherstick nicht in unsere Testsieger Liste aufnehmen, da dort das Augenmerk auf Geschwindigkeit liegt. Aber ohne jeden Zweifel wäre der Pico-C der Sieger im Wettbewerb kleiner USB Sticks!

Suchen Sie eine Druckversion dieses Testberichts? Hier steht der USB Stick Test zum Download bereit SuperTalent Pico-C Chrom Testbericht (PDF, 66KB).

Page 5 of 6« First...«23456»
59881307