[E-Mail] [RSS Feed] [Twitter]

USB Stick Testsieger im Überblick

USB Stick Testsieger Für den schnellen Überblick: Hier geht es zur Testsieger- und Ranking-Bestenliste mit den Test Ergebnissen aller USB-Sticks. Kompakte Informationen zu Transfergeschwindigkeit aus dem jeweiligen USB Stick Test, technischen Daten und Preisinformationen.
USB Stick Testsieger Liste
USB Stick Testsieger Liste

Der bisher schnellste USB 3.0 Stick im Testlabor und neuer Testsieger: Der Winkom Pendrive SLC-DDR begeistert mit rasanten Transfergeschwindigkeiten.

Winkom Pendrive SLC-DDR USB 3.0 32 GB
Eckdaten Winkom Pendrive SLC DDR • USB 3.0 • Abmessungen 73.5×17.5×8.5 mm (LxBxH) • Gewicht 10g • Farbe blau-metallic
Lesen 164,4 MB/Sek
Schreiben 118,9 MB/Sek

Winkom Technology ist Anbieter einer Vielzahl von Solid State Drives (SSD) für den privaten, industriellen und militärischen Bereich. Zusätzlich hat Winkom eine kleine Auswahl an USB 2.0 und USB 3.0 Speichersticks im Angebot. Wir hatten den Winkom Pendrive SLC-DDR mit 32 GB Kapazität im Test.

Verpackung und Lieferumfang
Winkom Pendrive SLC-DDR USB 3.0 32 GB Der Winkom Pendrive wird in einer schlichten Metallbox mit einem Sichtfenster aus Kunststoff geliefert. Wird der Deckel abgehoben, liegt der Stick in einer Aussparung der Schaumstoffauskleidung. Diese Art der Verpackung wird deutlich wertiger, als die gängigen Karton-/Blister-Kombinationen, ist aber unserer Meinung nach ein wenig “overdone”. Will heißen: In der Box aus Metall hätten gut und gerne weitere zehn USB Sticks Platz gefunden. Aber wie vor einiger Zeit schon die Verpackung des edlen brinell Sticks gezeigt hatte, isst das Auge nun einmal mit. Und nicht zuletzt ist so ein Metallkistchen wiederverwendbar, daher trotz XXL-Format Daumen hoch für die Verpackung des Winkom Pendrives.

Bauform und Handhabung
Der Speicherstick von Winkom ist mit den Abmessungen 73.5 x 17.5 x 8.5 mm ein länglich-schlanker Vertreter seiner Gattung. Mit einem in blau-metallic lackierten Aluminium-Korpus wirkt er sehr wertig und elegant. Der Stecker wird von einer gut sitzenden, rauchglasfarbenen Kunststoffkappe abgedeckt, die mit einem hörbaren Klick einrastet. Die Kappe kann auf der gegenüberliegenden Seite des Steckers, also am Ende des Sticks, während der Nutzung aufgesteckt werden. Sehr praktisch, denn dann kann sie nicht so schnell verlorgen gehen.

Winkom Pendrive SLC-DDR USB 3.0 32 GB Auf der Vorderseite des Pendrive ist in weißer Schrift der Firmenname Winkom, der USB 3.0 Standard sowie die Kapazität – bei unserem Muster 32 GB – nebst des nicht ganz unwichtigen Zusatzes “SLC” (vgl. nächstes Kapitel zu den Messergebnissen) aufgedruckt. Die Rückseite des Sticks ist unbedruckt. Am Ende des Sticks befindet sich eine in den Kunststoff eingelassene, rechteckige Befestigungsöse. Beim Betrieb des Sticks leuchtet bzw. blinkt eine rote LED hinter dem rauchfarbenen Kunststoffende, was zusammen mit der blau-metallic Lackierung sehr futuristisch wirkt.

Messergebnisse zum Winkom Pendrive SLC
Obwohl zunehmend mehr USB Sticks nach dem neueren 3.0 Standard auf den Markt kommen und damit die Aussicht auf höhere Übertragungsraten als sie USB 2.0 bietet nähren, bleiben die Schreib- und Lesegeschwindigkeiten dieser Sticks noch immer unter den Möglichkeiten des USB 3.0 Standards.

Ein Grund hierfür ist die Verwendung günstiger Chips mit Multi Level Cell (MLC) Flash-Speichern. Diese Speicherbausteine sind preiswert und mit hohen Kapazitäten herzustellen. Damit sind sie gut für günstige Massenprodukte wie bspw. USB Sticks geeignet. Allerdings sind die damit erzielbaren Transfergeschwindigkeiten begrenzt. Für höchste Geschwindigkeiten kommen daher nur Single Level Cell (SLC) Flash-Speicher in Frage, die schneller, zuverlässiger aber auch deutlich teurer in der Produktion sind. (Zur Vertiefung der Thematik, stellt Super*Talent ein White Paper zur Verfügung: SLC vs MLC – An Analysis of Flash Memory.)

Einige wenige USB 3.0 Sticks werden bereits mit SLC Flash-Speichern hergestellt, so bspw. der Sharkoon Flexi-Drive Extreme Duo oder der hier getestete Pendrive SLC-DDR. Dementsprechend hoch waren unsere Erwartungen an die Schreib- und Lesegeschwindigkeit des Winkom Sticks.

Und wir wurden nicht enttäuscht! Unsere Messungen am USB 3.0 Anschluß belegen sehr eindrucksvoll, was mit einem flinken Controller und SLC Speichern möglich ist. Beim Lesetest konnten wir durchschnittlich 164,4 MByte/Sek vom USB Stik auf den Rechner übertragen. Das liegt auf dem extrem hohen Niveau des bisherigen Testsiegers Kingston DT HyperX 3.0 (157 MByte/Sek) und befindet sich im maximalen Leistungsbereich dessen, was die besten USB 3.0 Sticks derzeit an Lesegeschwindigkeit liefern können. Hervorragend!

Winkom Pendrive SLC-DDR USB 3.0 32 GB Nun zur Paradedisziplin: Dem Schreiben von Daten. Üblicherweise liegen die Schreibraten bei USB Sticks deutlich unterhalb der Lesegeschwindigkeiten. Der Pendrive sollte hier Dank SLC Flash-Speichern glänzen können und schafft es, unsere Erwartungen sogar zu übertreffen. Mit 118,9 MByte/Sek im Mittel schlägt er sogar – wenn auch knapp – den bisherigen Schreibsieger Kingston DT HyperX 3.0 (117 MByte/Sek).

Auch am USB 2.0 Anschluß arbeitet der Winkom Stick ultraschnell, wo er mit 32,7 MByte/Sek und 24,7 MByte/Sek schneller schreibt und liest, als unser aktueller USB 2.0 Testsieger, der Kingston DT R500.

Die phantastischen Leistungsdaten des Winkom Pendrive zeigen, was sowohl am USB 3.0 als auch 2.0 Anschluß bei der Wahl guter technischer Komponenten möglich ist. Es ist Zeit für einen Wechsel an der Spitze unserer USB Stick Bestenliste, denn der Winkom Pendrive liegt bei der Schreibgeschwindigkeit einen Hauch vor unserem bisherigen Testsieger Kingston DataTraveler HyperX.

Kapazitäten und Preise
Den Winkom Stick gibt es mit den Kapazitäten 16 und 32 GB. Der Straßenpreis des 16 GB Modells liegt bei 50 €, der der 32 GB Variante bei 80 €.

Unser Fazit zum Winkom Pendrive SLC
Winkom produziert mit dem Pendrive einen erstklassigen USB 3.0 Stick, der in unserem Testparcours souverän in die Top 5 der von uns getesteten USB 3.0 Speichersticks vorstossen konnte. Endlich ein mobiler Speicher, der die Möglichkeiten des USB 3.0 Standards auszunutzen weiß und Daten nicht nur schnell liest sondern insb. durch die Verwendung hochwertiger SLC Speicherchips auch rasend schnell schreibt.

Mit einer mittleren Schreibrate jenseits der 100 MByte/Sek gehört der Winkom Pendrive zu den aktuell schnellsten USB 3.0 Speichersticks mit hochwertiger Verarbeitung und gefälliger Bauform. Allein beim Preis müsste Winkom nachbessern, denn mittlerweile sind sehr schnelle USB 3.0 Sticks mit ähnlicher Leistung für weniger Geld zu haben. So beispielsweise der Sandisk Extreme USB 3.0 oder der zum Winkom sehr ähnliche Mach MX-ES USB 3.0.

Der JetFlash 760 USB 3.0 Stick von Transcend mit Schiebemechanismus im Test. Hase oder Igel?

Transcend JetFlash 760 USB 3.0 Stick
Eckdaten Transcend JetFlash 760 • USB 3.0 • Modell TS16GJF760 • Abmessungen 70x21x9 mm (LxBxH) • Gewicht 12g • Farbe schwarz m. farbigem Schieber • 30 Jahre Garantie • Transcend Elite & RecoveRx Software
Lesen 51,8 MByte/Sek
Schreiben 17,2 MByte/Sek

Transcend bietet eine breite Palette verschiedener USB Sticks an: Neben Hi-Speed-, V-, USB 3.0- und Security-Serie gibt es edle, robuste und auch kappenlose Speichersticks im FlashDrive-Portfolio. Wir haben aus der USB 3.0 Serie den JetFlash 760 auf den Prüfstand bekommen und zeigen, ob der JF760 eher lahmer Igel oder schneller Hase ist.

Verpackung und Lieferumfang
Transcend JetFlash 760 USB 3.0 Stick Der JetFlash 760 wird in einer praktischen Kartonverpackung geliefert, die sich sehr einfach durch Aufreissen entlang einer perforierten Linie auf der Rückseite der Verpackung öffnen lässt. Neben dem Stick gehören keine weiteren Zugaben zum Lieferumfang. Transcend bietet jedoch unter transcend-info.com/downloads Gratis-Software zum Download an: Zum einen Transcend Elite, eine Datensicherungs- und Verschlüsselungs-Suite, sowie das RecoveRx Tool, das zum Wiederhestellen gelöschter Daten genutzt werden kann.

Bauform und Handhabung
Der Transcend JetFlash 760 kommt in klassischer Brick-Bauform mit der Anmutung eines etwas in die Länge gezogenen Feuerzeugs. Er wiegt 12 Gramm und trägt mit seinen Abmessungen von 6,96 cm in der Länge, 2,09 cm Breite und knapp 9 Millimetern in der Höhe nicht auf. Für die Brieftasche ist er weniger geeignet, aber dafür bietet sich eine kleine Befestigungsöse auf der Rückseite des Sticks zur Befestigung bspw. an einem Halsband an.

Kingston DT HyperX USB 3.0 Stick Der JF760 ist mattschwarz mit ebenfalls schwarzem, auf Vorder- und Rückseite eingelassenen, hochglanzpoliertem Kunststoff. Der Schieber zum Ein- und Ausfahren des Anschlußsteckers hat eine kapazitätsabhängige Färbung. Bei unserem 16 GB Testmuster ist er grün. Die 4 GB Variante ist gelb, 8 GB blau und 32 GB lila. Auf der Vorderseite ist das Transcend-Logo nebst -Schriftzug aufgedruckt. Auf der dem Stecker gegenüberliegenden Seite steht die Kapazität und der Superspeed-Standard “USB 3.0”.

Ohne den Stick zu berühren hinterlässt er einen gut verarbeiteten, hochwertigen Eindruck. Kaum in der Hand, fühlt sich das aber anders an. Bei unserem Test-Exemplar rappelt der Schiebemechanismus ganz ordentlich im Kunststoffgehäuse, obwohl der Schieber an sich sehr präzise den Stecker ein- und ausfährt. Transcend hat sich noch eine nette Idee für die Betriebs-LED einfallen lassen. Diese ist unterhalb des Schiebers positioniert und leuchtet damit in der jeweiligen Farbe des Plastiks.

Messergebnisse zum Trascend JetFlash 760
Zwar wird noch einige Zeit vergehen, bis der Großteil aller Haushalte über einen Computer mit USB 3.0 Anschluß verfügt. Aber der Trend geht klar in Richtung USB 3.0. Vor diesem Hintergrund haben wir wieder einen USB 3.0 Stick, hier den JetFlash 760, in unseren Testparcours geschickt. Lt. USB 3.0 Standard sollen maximale Übertragungsgeschwindigkeiten von theoretisch über 500 MByte/Sek möglich sein. Bisher waren aber selbst die allerschnellsten USB 3.0 Sticks weit davon entfernt. Wie schlägt sich also der JF760?

Kingston DT HyperX USB 3.0 Stick Beim Lesen schaffte der JetFlash 760 durchschnittlich 51,8 MByte/Sek. Das ist für einen USB 3.0 Stick alles andere als schnell, bspw. im Vergleich mit dem aktuellen Testsieger Kingston DT HyperX 3.0, der es auf stattliche 157 MByte/Sek bringt.

Im Schreibtest ging’s dann wirklich gemächlich zur Sache, denn der JF760 kommt mit 17,2 MByte/Sek nicht einmal in die Nähe der 20 MByte/Sek-Marke. Die Top 3 USB 2.0 Sticks sind mit Schreibraten zwischen 19 und 23 MByte/Sek allesamt schneller, als der JetFlash 760 mit USB 3.0 Schnittstelle.

Wir haben den Stick natürlich auch am USB 2.0 Port getestet, an dem er lesend im Mittel mit zügigen 29,3 MByte/Sek zu Werke ging. Das ist schneller als unsere aktuellen USB 2.0 Testsieger, allerdings haben diese mit bis zu 21 MByte/Sek beim Schreiben (bspw. Kingston DT R500) deutlich die Nase vor dem JetFlash 760, der Daten vom Rechner durchschnittlich nur mit 14 MByte/Sek wegschreibt.

Unser Fazit
Wir wissen nicht so ganz genau, was sich die Ingenieure von Transcend beim JetFlash 760 gedacht haben. Zumindest die Zahl 760 deutet eine Weiterentwicklung oder ein neueres Modell gegenüber dem deutlichen flinkeren JetFlash 700 aus gleichem Hause an. Aber die Transfergeschwindigkeiten liegen im unteren Feld dessen, was heutige USB 3.0 Sticks leisten können. Damit ist der JF760 eindeutig der Igel und leider nicht der Hase. Zwar finden wir den Schiebemechanismus pfiffig aber dafür rappelt es im Innern des USB Sticks und er wirkt nicht so wertig, wie sein Äußeres vermuten lässt.

Auch preislich liegt der JF760 bei gleicher Kapazität nicht unter dem JetFlash 700, so daß der JF760 eigentlich nur in Frage kommt, wenn ein bunter Schiebemechanismus entscheidend ist. Andernfalls raten wir eindeutig zu Transcends JetFlash 700, oder, für wirklich hohe Schreib- und Leseraten, zum Kingston DT HyperX 3.0 oder dem Kingston Ultimate G2 3.0.

Ein weiterer, sehr kleiner USB Stick von Transcend – der JetFlash T3S – hat seinen Weg in den Testparcours der stick-test Redaktion gefunden.

Transcend JetFlash T3S
Eckdaten Transcend JetFlash T3S • USB 2.0 • Modell TS16GJFT3S • Abmessungen 29.3×12.3×3 mm (LxBxH) • Gewicht 4g • Farbe silber glänzend • 30 Jahre Garantie • Transcend Elite Datenverwaltungssoftware
Lesen 31,3 MByte/Sek
Schreiben 12,0 MByte/Sek

Die kleinen USB Sticks scheinen auf dem Vormarsch. Ein guter Trend, denn als Immer-dabei-Speicher sind die winzigen Vertreter besonders gut geeignet. Allein mit der Geschwindigkeit hapert es bisweilen, denn als Faustregel gilt nach wie vor: Schnelle Sticks haben größere Abmessungen, als langsame. Wir waren daher sehr gespannt wie sich der Transcend JetFlash T3S in der Ausführung mit 16 GB schlagen würde.

Transcend JetFlash T3S Verpackung und Lieferumfang
Endlich mal ein Stick, der sich ganz ohne die Zuhilfenahme irgendwelcher Gerätschaften öffnen lässt: Auf der Rückseite der Kartonverpackung an der Perforierung aufreissen, USB Stick entnehmen und loslegen. Die Verpackung ist USB-Stick-typisch eher schlicht gehalten und für die Aufbewahrung an Hängewänden ausgelegt. Neben dem Speicherstick sind keine weiteren Zugaben im Lieferumfang enthalten. Allerdings bietet Transcend unter transcend-info.com/downloads die Software Transcend Elite, eine Datensicherungs- und Verschlüsselungs-Suite, sowie das RecoveRx Tool für die Wiederherstellung gelöschter Daten zum Download an.

Bauform und Handhabung
Der Transcend JetFlash T3S fällt in dieselbe Größenliga wie bspw. der SuperTalent Pico-C oder der Kingston DT109. Alles außerordentlich kleine USB Sticks, deren Maße denen des JetFlash T3S von 2,9 cm Länge 1,2 cm Breite und 3 Milimetern Höhe sehr ähneln. Dennoch gebührt dem JetFlash T3S die Ehre der Kleinste der genannten USB Sticks zu sein: Er ist 3 mm kürzer als der Pico-C und sogar 10 mm kürzer als der DT109.

Mit seiner rechteckigen Bauform und einem Korpus aus Metall wirkt der T3S sehr hochwertig verarbeitet. Da er auf Hochglanz poliert ist sind allerdings Fingerabdrücke unvermeidlich. Die Vorderseite des Sticks ist mit dem Transcend Logo bzw. Schriftzug verziert. An der Steckerseite ist die Kapazität des Sticks aufgetragen. Für eine Betriebs-LED war in dem Winzling kein Platz mehr. Dafür kann man aber sicher sein, daß keine naheliegenden USB Ports verdeckt werden, wie das bei größeren Speichersticks durchaus der Fall sein kann.

Transcend JetFlash T3S Transcend hat dem T3S eine kleine Befestigungsöse spendiert, deren Durchmesser für schmalere Schlüsselringe ausreichen dürfte. Der Stick hat keine Verschlußkappe oder Schiebemechanismus, so daß die Kontakte stets frei liegen. Unserer Erfahrung nach sind die großflächigen Kontakte der USB Sticks in der Regel auch gegen gröbere Behandlung weitestgehend immun. Dennoch sollte der T3S nicht gerade in der Werkzeugkiste landen.

Messergebnisse zum JetFlash T3S
Die kleinen USB Sticks glänzen zumeist nicht mit den höchsten Transferraten. Miniaturisierung bei den mobilen Speichern fordert ihren Tribut bei der Geschwindigkeit. Dennoch gehen wir stets optimistisch in unsere Messungen, denn rein statistisch muß auch einmal ein kleiner Stick dabei sein, der mit ordentlichen Schreib-/Leseraten aufwarten kann.

Und beim T3S ist es endlich soweit! Bzgl. der Lesegeschwindigkeit haben wir mit dem JetFlash Stick sogar einen neuen Testsieger identifiziert, denn vom T3S konnten durchschnittlich 31,3 MByte/Sek in den Rechner übertragen werden. Das ist der absolut höchste Wert, den wir lesend bisher bei einem USB 2.0 Stick messen konnten. Diese überragende Performance kann der T3S beim Schreiben nicht ganz halten, liegt mit durchschnittlich 12,0 MByte/Sek aber immer noch im Mittelfeld der USB 2.0 Sticks.

Unser Fazit
Mit dem T3S ist Transcend ein guter Wurf gelungen. Er ist sehr gut verarbeitet, wirkt mit seinem hochglanzpolierten Metallkorpus hochwertig, ist mit nur 4 Gramm Gewicht federleicht und passt in jede Geldbörse. Dazu hat es Transcend geschafft, aus dem bisher für kleine USB Sticks üblichen “klein = langsam” Muster auszubrechen und einen Stick gebaut, von dem rasend schnell gelesen werden kann und bei dem gleichzeitig das Schreiben von Daten ausreichend schnell von der Hand geht. Wer einen äußerst kleinen und flotten Mini USB Stick sucht, ist mit dem T3S perfekt beraten.

Guru Meditation #0000088.93829047
Dieser Speicherstick ist scheinbar nicht mehr im Portfolio von Deonet enthalten. Als Alternative empfehlen wir den auch sehr kleinen Transcend JetFlash T3S.

Deonet, der niederländische Hersteller von Werbeartikeln wie personalisierten USB-Sticks oder Schlüsselanhängern stellt den kleinsten USB-Stick der Welt vor. Und wir haben ihn bereits getestet.

Deonet Custom Micro
Eckdaten Deonet Custom Micro • USB 2.0 • Abmessungen 20x15x3 mm (LxBxH) • Gewicht 2g • Farbe schwarz • Werbemittel
Lesen 12,3 MByte/Sek
Schreiben 4 MByte/Sek

Kleine oder sogar sehr kleine USB Sticks gibt es beinahe wie Sand am Meer. Nun tritt ein niederländischer Werbemittelhersteller an, um der Welt den kleinsten USB Stick zu präsentieren, den sie bisher gesehen hat. Mit einem neuen Typ von USB Speicherchip namens Micro UDP-Chip soll eine Bauform möglich sein, die nur die Hälfte der heute üblichen Fläche benötigt. Wir hatten den Mini USB Stick im Test und zeigen, was in dem Winzling steckt.

Verpackung und Lieferumfang
Der Custom Micro erreichte uns als freundliche Leihstellung von Deonet in einer Luftpolstertasche. Deonet wird den USB Stick nach der PSI Werbeartikelmesse im Januar 2012 über “promotional reseller” und “small IT reseller” vertreiben, daher können wir noch keine Aussage über die zukünftige Verpackung machen. Wie auch immer diese jedoch aussehen mag: Wir gehen fest davon aus, daß der Stick – wie bei unserem Muster – mit einem Bändchen inkl. Mini-Karabiner an einer Plakette befestigt geliefert werden wird.

Bauform und Handhabung
Der Stick ist mit seinen Abmessungen von 19,5 mm Länge, 14,5 mm Breite und 2,9 mm Höhe so unfassbar klein, daß man eigentlich nicht mehr von einem Stick sprechen kann. Der Custom Micro ist leicht rechteckig geformt, platt wie eine Flunder und beinahe kleiner als ein 1-Cent-Stück! Ob es sich wirklich um den kleinsten USB Stick der Welt handelt, können wir nicht beurteilen. Aber wir wagen zu behaupten, daß es kaum eine nennenswerte Zahl anderer Speichersticks geben dürfte, die mit den Abmessungen des Custom Micro Deonet Custom Micro mithalten können.

Die Kontakte des USB Sticks liegen frei, so daß beim Transport und insb. in rauher Umgebung Vorsicht geboten ist. Unsere Erfahrung mit USB Sticks mit frei zugänglichen Kontaktflächen sind allerdings durchweg positiv, d.h. selbst Kratzer, die im Laufe der Zeit am Schlüsselbund entstehen können, konnten bisher keinen dieser Sticks bis zum Funktionsausfall beschädigen. Dennoch raten wir bei freiliegenden Kontakten stets zu einem pfleglichen Umgang, denn Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Für eine LED war am winzigen Speicherstick kein Platz mehr. Der Stick ist steckerseitig etwa 2 mm hoch und verdickt sich Richtung der Befestigungsöse auf 2,9 mm. Ein- und Ausstecken bereitet keine Probleme und wer den Stick nicht richtig zu greifen bekommt, kann immer noch das Bändchen zuhilfe nehmen.

Messergebnisse zum Deonet Custom Micro
Kann ein so platzoptimierter USB Stick noch Raum für Geschwindigkeit lassen? Die Erfahrung der stick-test Redaktion ist bis heute eindeutig: Je kleiner die Speichersticks, desto langsamer sind sie. Und der Custom Micro von Deonet bildet hier keine Ausnahme. Mit im Mittel 12,4 MByte/Sek lesen und 4 MByte/Sek schreibend ist der Winzling fast das Schlußlicht unserer USB Stick Bestenliste.

Das ist nicht unerwartet und zeigt einmal mehr, daß hohe Geschwindigkeiten bei USB Sticks nach wie vor mit einem gewissen Volumen einhergehen. Ein Stick wie der Custom Micro ist daher am besten für Anwendungsfälle geeignet, bei denen häufiger Daten gelesen als geschrieben werden.

Kapazitäten und Preise
Deonet wird den Custom Micro mit 4, 8 und 16 GB Kapazität anbieten. Konkrete Preise und Bezugsquellen werden erst nach der Vorstellung des USB Sticks auf der größten europäischen für Werbegeschenke, die bereits erwähnte PSI Düsseldorf, im Januar 2012 vorgestellt. Sobald uns entsprechende Informationen vorliegen, werden wir diese hier im Testbericht ergänzen.

Unser Fazit zum USB Stick von Deonet
Der Custom Micro von Deonet ist der mit Abstand kleinste USB Stick, den wir bisher in der stick-test Redaktion in Händen hielten. Trotz seiner geringen Transfergeschwindigkeiten punktet er grandios mit einer Bauform, die Stand heute ihresgleichen sucht. Ob Deonet mit dem Custom Micro wirklich den kleinsten Speichstick der Welt produziert, können wir auch nach dem Test nicht mit Sicherheit sagen. Zu einem – hoffentlich – angemessenen Preis sind wir aber der Meinung, daß dieser Winzling ideal für Nutzer geeignet ist, die auf allerkleinstem Raum Daten speichern wollen.

Abschließend sei noch erwähnt, daß der Custom Micro im Vorfeld der PSI immerhin so viel Presse-Echo erzeugt hat, daß sogar Spiegel Online und einige andere Gadget-Sites darüber berichteten. Wir dürfen also gespannt sein, ob Deonet vielleicht die nächste Ära der Speicher-Miniaturisierung im USB-Bereich einläutet.

Kingston produziert nicht nur schnelle sondern auch tlw. sehr kleine Speichersticks: So bspw. den DataTraveler 109, den wir in schwarzer Ausführung mit 16 GB Kapazität unserem Standard USB Stick Test unterziehen.

Kingston DataTraveler DT 109
Eckdaten Kingston DataTraveler 109 • USB 2.0 • Modell DT109K/16GB • Abmessungen 39x12x4 mm (LxBxH) • Gewicht 3g • Farbe schwarz (auch in türkis, orange, silber, rosa, blau und weiß erhältlich) • 5 Jahre Garantie • 24/7 Support
Lesen 17,5 MByte/Sek
Schreiben 4,7 MByte/Sek

Vor einigen Wochen haben wir bereits den Kingston DataTraveler SE9 (Special Edition 9) unter die Lupe genommen. Dabei ist der SE9 im Prinzip ein DT 109, nur mit Aluminium- anstatt Kunststoffhülle. Wir sind daher gespannt, ob der DT 109 ähnliche Leistungswerte erzielt, wie sein metallischer Bruder aus der Spezialedition.

Kingston DataTraveler DT 109 Verpackung und Lieferumfang
Die Lieferung des DataTraveler 109 erfolgt in einer flachen Plastik- bzw. Folienverpackung mit Kartonummantelung. Keine Blister-Verpackung also, und dafür gibt es von der stick-test Redaktion stets einen dicken Pluspunkt. Dennoch wird zum Öffnen eine Schere benötigt, mit der man an einer entsprechend markierten Stelle auf der Rückseite der Pappe entlangschneidet und so den Speicherstick schnell aus seiner Verpackung befreit. Mehr gibt es auch nicht zu entblättern, denn der DT 109 wird ohne weiteres physisches Zubehör geliefert.

Kingston DataTraveler DT 109 Dafür gibt es aber eine Software-Zugabe namens urDrive, die auf den Kingston USB Sticks DT108, DT101G2 und eben dem DT109 aufgespielt ist. Über diese, erst vor kurzem verbesserte, Software Suite, die es Anwendern ermöglicht ihre persönlichen Dateien, Fotos, Musiktitel, Spiele und Videos zu organisieren, hatten wir bereits in dem News-Artikel Verbesserte urDrive Software für USB-Sticks berichtet:

Zur urDrive Suite gehört Norton PC Checkup, ein Diagnose-Tool, das den Computer auf Befall mit Viren, Spyware, Würmer und Adware überprüft sowie langsame Leistung und Risiken identifiziert. Ein eigener Web-Browser, der Maxthon 3, bei dem temporäre Dateien, Verläufe und Cookies nur auf dem Speicherstick gespeichert werden, erlaubt das Surfen im Internet auch in öffentlichen Räumen, bspw. Internet Cafés, ohne Spuren zu hinterlassen.

Bauform und Handhabung
Der Kingston DataTraveler 109 ist ein Winzling unter den mobilen Speichersticks. Mit gerade einmal 3,9 cm Länge, 1,2 cm Breite und nur vier Millimetern Höhe gehört er zu den kleinsten Vertretern seiner Zunft. Er ist mit seinem Plastikkorpus federleicht und fühlt sich an, als ob er nur aus einer Hülle ohne Inhalt besteht. Obwohl er gut verarbeitet ist, wirkt er durch die geringen Abmessungen und dem Papiergewicht etwas fippsig und nicht so hochwertig wie sein metallischer Bruder, der DT SE9.

Kingston DataTraveler DT 109 Unser Testmuster des DataTraveler 109 hat einen weißen Korpus – was für alle Farbvarianten gilt – und eine schwarze Klavierlackierung auf der Oberseite. Dort ist der Typ des Speichsticks, also DT 109, nebst seiner Kapazität in einer changierenden Metallic-Farbe aufgetragen, die je nach Beleuchtung mal golden, lilafarben oder grünlich wirkt. Ein sehr interessanter Effekt! Auf der Rückseite des USB Sticks ist der Kingston-Schriftzug in weiß leicht erhaben aufgebracht.

Zwar verfügt der DT 109 über keine LED, dafür aber über eine großzügig bemessene Öse, mit der der Speicherstick an jeden Schlüsselbund passen sollte, egal, wie dick dieser ist. Der Anschluß des Sticks ist offen, wird jedoch vollständig vom weißen Plastik des Korpus ummantelt. Allzu viel Schmutz sollte daher Kingston DataTraveler DT 109 nicht an die Kontakte gelangen. Und insb. dürfte der Stecker nicht verkratzen, wenn sich der Stick in rauherer Umgebung befindet.

Wegen seiner geringen Abmessungen ist der DT 109 besonders für eng beieinander liegende USB Ports geeignet, wie man sie häufig bei flachen Note- oder Netbooks findet. Ganz sicher ist, daß der USB Stick keine benachbarten USB Ports verdeckt, denn er ist gerade einmal so breit, wie der USB Port selber.

Messergebnisse zum DataTraveler 109
Baubedingt kleine USB Sticks sind in der Regel nicht die schnellsten ihrer Art. Das haben wir schon beim MaxFlash Nano, dem Super Talent Pico-C oder auch dem hier schon mehrfach erwähnten DataTraveler SE9 erlebt. Die schnellsten USB Controller und Flash-Speicher benötigen Platz, den die Mini-USB Sticks nicht bieten können. Dennoch sind wir immer wieder auf’s Neue gespannt, ob denn nicht vielleicht doch mal ein sehr kleiner Speicherstick mit hoher Geschwindigkeit punkten kann.

Das gilt für den DT 109 leider nicht, denn lesend konnten wir im Mittel nur 17,5 MByte/Sek vom Stick in den PC übertragen. Wir waren davon ausgegangen, daß der 109 sehr ähnliche Transferraten erreichen würde, wie sein – abgesehen von der Metallhülle – baugleicher Bruder SE9. Doch der 109 geht bei lesenden Zugriffen tatsächlich mit 4 MByte/Sek weniger zu Werke. Das ist nicht so dramatisch, wie es klingt, denn mit 17,5 MByte/Sek liegt der DT 109 immer noch im oberen Mittelfeld aller von uns getesteten USB 2.0 USB Sticks.

Bei der mittleren Schreibrate wurden wir allerdings mit 4,7 MByte/Sek enttäuscht. Hier hätten wir mehr erwartet, schafft der SE9 doch auch hier einige MByte mehr pro Sekunde (7,9 MByte/Sek). Wir gehen davon aus, daß die Ingenieure von Kingston bei der Special Edition 9 noch einmal Hand angelegt haben, um die Geschwindigkeit zu optimieren. Fakt ist, daß es einen Trade-Off zwischen Bauform und Geschwindigkeit gibt. Je kleiner, desto langsamer ist eine Faustregel, die (leider) bei USB Sticks nach wie vor gilt.

Kapazitäten und Preise
Kingston DataTraveler DT 109 Beim DataTraveler 109 herrscht Farbenvielfalt: Der Stick wird in weiß, silber, schwarz, blau, türkis, orange und rosa angeboten. Da sollte für jeden Geschmack eine passende Farbe dabei sein.

Die Auswahl an Kapazitäten ist jedoch begrenzt: Kingston liefert den DT 109 nur mit 8 GB oder 16 GB Speicher. Preislich gibt es bei den Farben keine Variationen. Die 8 GB Variante liegt derzeit bei etwa 7 €, für das Modell mit 16 GB werden etwa 15 € veranschlagt.

Unser Fazit zum Test des DataTraveler SE9
Der Kingston DataTraveler 109 ist ein federleichter und geradezu winziger mobiler Speicher, der insb. durch seinen Formfaktor überzeugt. Wer bunte Farben mag und nicht das letzte Quentchen Geschwindigkeit bei einem USB Stick entsprechend bezahlen möchte, der ist mit dem günstigen DT 109 gut beraten.

Soll das Kopieren vom und auf den Speicherstick deutlich schneller gehen und spielt die Form eine untergeordnete Rolle, dann ist sicher unser Testsieger Kingston DT R500 oder als USB 3.0 Variante der Kingston DataTraveler Ultimate G2 3.0 einen Blick wert.

Kingstons HyperX-Label steht für höchste Performance im Bereich der SSDs und Speicherriegel. Nun gibt es die HyperX-Technologie auch im Format eines USB 3.0 Speichersticks. Kann der USB Stick dem hohen Anspruch des HyperX-Labels gerecht werden?

Kingston DT HyperX USB 3.0 Stick
Eckdaten Kingston DataTraveler HyperX 3.0 • USB 3.0 • Modell DTHX30/64GB • Abmessungen 75x23x16 mm (LxBxH) • Gewicht 18g • Farbe schwarz/blau-metallic • 8-Kanal Architektur • 5 Jahre Garantie • 24/7 Support
Lesen 239,3 MB/Sek
Schreiben 117 MB/Sek

Kingston Digital produziert im Speicherbereich neben USB Sticks auch Solid State Drives (SSD) und RAM Module. Bei den SSDs und Modulen steht HyperX schon länger als Siegel für überdurchschnittliche Performance. Nun hat Kingston seine HyperX-Technologie erstmalig in die Welt der USB 3.0 Sticks gebracht. Mit dem DataTraveler HyperX 3.0 werden lt. Hersteller Geschwindigkeiten von 225 MByte/Sek lesend und 135 MByte/Sek erreicht. Wir haben einen 64 GB DT HyperX 3.0 im Testlabor unter die Lupe genommen und stellen hier die Ergebnisse vor.

Verpackung und Lieferumfang
Kingston DT HyperX USB 3.0 Stick Der Kingston DT HyperX 3.0 wird in einer Blister-Verpackung geliefert. Das hilft den Flächenmärkten beim Platzieren der Ware an ihren Hängewänden und gleichzeitig dem Betrachter das Kaufobjekt zu begutachten. Wir werden aber auch nicht müde immer wieder zu betonen, daß Blister-Verpackungen ausgesprochen unpraktisch in der Handhabung sind: Ohne grobes Gerät (=Schere) lassen sie sich kaum öffnen, das starre Plastik wird beim Zerschneiden scharfkantig und Wiederverschließ- oder verwendbar sind die Kunststoffhüllen ebenfalls nicht.

Zum Lieferumfang gehört nur der USBStick und eine Werbekartonage, auf der die Kapazitätsangabe nebst der Typbezeichnung DataTraveler HyperX® 3.0 in weißen Lettern prangt. Zusätzlich ist die fünfjährige Garantie nebst Geschwindigkeitsangaben an USB 3.0 (R225/W135 MByte/Sek) und USB 2.0 (R30/W30 MByte/Sek) aufgedruckt.

Bauform und Handhabung
Der HyperX hat eine leicht konische Form und wirkt in der Mitte etwas bauchig. Mit seiner Farbgebung in blau-metallic und schwarz hat er ein wenig die Anmutung einer kleinen Rakete (mit Bauch). Der USB Stick ist Kingston DT HyperX USB 3.0 Stick stoßfest, wobei er nicht die übliche Gummiummantelung der “rugged” Sticks besitzt. Dennoch wirkt er robust und dürfte leichte Stöße sowie leichtes Spritzwasser ohne Blessuren überstehen.

Auf der Oberseite im vorderen Drittel ist das Label HyperX aufgedruckt. Zum Ende des Sticks hin folgt die Kapazitätsangabe und direkt darunter das Kingston-Signet als Kunststoff-Imprint. Am Fußende des HyperX wurde eine großzügige Befestigungsöse angebracht, die auch gleichzeitig als Halterung für die Verschlußkappe dient. Sehr praktisch, denn so geht die Kappe des Sticks bei Nutzung nicht so schnell verloren. Die Kappe selber schließt mit einem hörbaren Klick und sitzt dann nahtlos auf dem USB Stecker.

Kingston DT HyperX USB 3.0 Stick Auf der Rückseite des Sticks ist Kingston als Schriftzug in den Kunststoff eingebracht. Der Stick wiegt 18 Gramm und hat mit seinen 7,5 cm Länge, 2,3 cm Breite und 1,6 cm übliche Maße für einen USB Stick und dürfte sich in den meisten Hosentaschen wohlfühlen. Am Fußende direkt unter dem Kingston-Signet befindet sich eine blau leuchtende bzw. blinkende LED, die Schreib-/Lesevorgänge anzeigt.

Messergebnisse zum Kingston DT HyperX 3.0
Wir waren gespannt, wie sich die HyperX-Technologie nebst 8-Kanal-Architektur in den Transfertests auswirken würde und sind angesichts der auf der Packung aufgedruckten Geschwindigkeitsangaben mit hohen Erwartungen in unsere Tests gegangen.

Im Rahmen der Messungen am USB 3.0 Anschluß haben wir die bisher schnellsten Werte ermittelt, die jemals ein Stick in unserem Testlabor erreicht hat. Beim Lesetest konnte der HyperX 3.0 mit phantastischen 239,3 Byte/Sek im Mittel glänzen und übertraf damit sogar die Herstellerangabe von 225 MByte/Sek! Damit ist er vier Mal so schnell wie unser bisheriger Testsieger, der Kingston DataTraveler Ultimate G2 3.0. Schreibend brachte es der HyperX auf ebenfalls ganz hervorragende 117 MByte/Sek.

Auch am USB 2.0 Anschluß macht der Kingston DT HyperX 3.0 eine gute Figur und kann den Ultimate G2 noch leicht überflügeln. Wir maßen eine mittlere Leserate von 32,6 MByte/Sek und eine mittlere Schreibrate von 24,6 MByte/Sek.

Da man den DT HyperX 3.0 aber sicher nicht für den dauerhaften Einsatz am USB 2.0 Anschluß plant, sind die USB 2.0 Werte zwar interessant, für einen USB 3.0 Stick aber nicht entscheidend. Am USB 3.0 Anschluß ist der HyperX überragend und zeigt eindrucksvoll, welche Geschwindigkeiten USB Sticks mittlerweile erreichen können. Angesichts der Messwerte haben wir mit dem DT HyperX 3.0 einen neuen USB 3.0 Testsieger!

Kapazitäten und Preise
Kingston DT HyperX USB 3.0 Stick Kingston stößt mit dem DataTraveler HyperX 3.0 in ganz neue Kapazitätsdimensionen vor und bietet den Speicherstick mit 64, 128 und beinahe unglaublichen 256 GB an. Bei einem aktuellen Online-Preis von etwa 500 € ist die 256 GB Variante aber nichts für den kleinen Geldbeutel und wahrscheinlich nur für Nutzer interessant, die maximalen Speicher auf minimalem Raum suchen. Für alle anderen empfiehlt sich daher eher das 128 GB (~220 €) oder 64 GB Modell (~110 €).

Unser Fazit zum DataTraveler HyperX 3.0
Kingston ist mit dem HyperX ein guter Wurf gelungen, der sowohl in Design, Kapazität als aber insb. auch Geschwindigkeit den Bruder aus gleichem Haus – gemeint ist der Ultimate G2 – deutlich überlegen ist.

Der Stick ist hochwertig verarbeitet, stoßfest, recht leicht und für die Hosentasche geeignet. Er bietet eine große Befestigungsöse und zeigt Aktivitäten mit einer blauen LED an. Am USB 2.0 Anschluß kann er mit den besten USB 2.0 Sticks Schritt halten und spielt am USB 3.0 Anschluß seine volle Stärke aus: Mit fast 240 MByte/Sek bei lesenden und 117 MByte/Sek bei schreibenden Zugriffen zeigt er, was an Transfergeschwindigkeiten mit aktuellen Technologien wie der 8-Kanal-Architektur machbar ist.

Wir ziehen unseren Hut vor Kingstons Ingenieursleistung und küren den DataTraveler HyperX 3.0 zu unserem neuen USB 3.0 Testsieger. Wer einen rasend schnellen USB 3.0 Stick mit attraktivem Formfaktor sucht, ist mit dem HyperX bestens beraten.

Die Karlsruher brinell GmbH produziert USB 3.0 USB Sticks und Festplatten mit ausgefallenen und edlen Materialien wie Carbon, Nappaleder oder Massakar Ebenholz. Wir testen einen USB 3.0 Stick aus der engineered-Serie.

brinell Stick engineered 32 GB

Eckdaten brinell Stick engineered • USB 3.0 • Modell engineered Carbon schwarz • Abmessungen 69x22x8 mm (LxBxH) • Gewicht 28g • Farbe silber mattiert/schwarz (Modellabhängig) • inkl. Ledertasche • 5 Jahre Garantie
 
Lesen 79,9 MByte/Sek
Schreiben 42,5 MByte/Sek

Die brinell GmbH setzt Maßstäbe im Bereich hochwertiger Computer-Peripherie: Durch die Ausstattung von USB 3.0 Festplatten und USB Sticks mit handverlesenem Massakar Ebenholz, Carbon, Rindsnappaleder und reinem Edelstahl enstehen Speichermedien mit Stil und einem Hauch von Luxus. Die stick-test Redaktion hat einen USB 3.0 Stick mit 32 GB aus der engineered-Serie in Carbon schwarz auf den Prüfstand gestellt. Glänzen die brinell-Sticks auch mit inneren Werten?

Verpackung und Lieferumfang
brinell engineered USB 3.0 Stick Gleich vorweg: Die Begeisterung beginnt bereits vor dem Auspacken, denn die Verpackung ist dem Inhalt angemessen. Beim Unboxing haben wir das Gefühl, ein edles Schmuckstück von seiner i.d.R. ja ebenfalls hochwertigen Hülle zu befreien. brinell zeigt sehr eindrucksvoll, wie der banale Akt des Auspackens zu einem Moment der Zelebration wird.

Der eigentliche Karton, in dem der Speicherstick auf einem Schaumstoffbett ruht, ist von einem schwarzen Schuber umgeben. Auf dem Schuber ist Bild des Speichersticks – bei uns ein 32 GB Modell aus der engineered-Reihe in Carbon schwarz – aufgedruckt. Zusätzlich das Firmensignet von brinell nebst Modellangabe und auf der Seite brinells Claim “a touch of class. a touch of brinell.” Auf der Rückseite gibt es einige technische Informationen, u.a. erfahren wir dort, daß es sich bei dem verwendeten, gebürsteten Metall um Edelstahl mit der Werkstoffnummer 1.4301 (V2A) handelt. Wir entnehmen dem Wikipedia-Artikel zu Edelstählen, daß dieser Wnr 1.4301-Stahl gegen Wasser, Wasserdampf, Luftfeuchtigkeit, Speise- sowie andere Säuren beständig ist und u.a. für chirurgische Instrumente oder Schmuck verwendet wird. Das passt doch sehr gut zu unserem Eindruck, eher Geschmeide denn einen Speicherstick zu entpacken.

Im schwarzen mit einem Deckel verschlossenen Karton liegt der brinell Stick, wie bereits erwähnt, in Schaumstoff eingefasst. Der Schaumstoff ist an einer Seite ausgespart, um leicht an die darunterliegenden Gegenstände gelangen zu können. Zu diesen gehören ein Reinigungstuch, brinell engineered USB 3.0 Stick das wiederum sehr passend mit dem Schriftzug “Jewellery Polishin Cloth” bedruckt ist, eine Modellübersicht und eine Kurzanleitung jeweils in Flyer-Form (Leporello) sowie ein kleines, schwarzes Lederetui, in dem der brinell Stick sicher aufbewahrt werden kann.

Besser, und vor allem edler, kann man einen USBStick kaum verpacken und der Glanz in den Augen unseres (tatsächlich männlichen) Redakteurs, dem die ehrenvolle Aufgabe zuteil wurde, den brinell Stick testen zu dürfen, ist auch beim Schreiben dieses Testberichts noch nicht ganz gewichen.

Bauform und Handhabung
Der brinell Stick ist ein “Viertelpfünder” unter den USB Sticks und unterstreicht mit einem Gewicht von 28 Gramm fühlbar den Anspruch, etwas für’s Geld in den Händen halten zu wollen. Der Metallkorpus des brinell Sticks aus gebürstetem Edelstahl ist wie aus einem Guß verarbeitet, ebenso die Verschlußkappe, welche mit einer Stahl-/Plastikkonstruktion für einen hervorragenden Sitz auf dem Speicherstick sorgt.

Die hochwertige Anmutung findet ihren Höhepunkt im vom Edelstahlrahmen eingefassten Gehäuseelement aus schwarzem Carbon. Der brinell Stick ist so präzise gefertigt, daß Rahmen und Carbon-Inlay zu einer Einheit verschmelzen, also ob der Stick gar nicht aus zwei Gehäusteilen aus verschiedenen Materialien bestehen würde.

Als Verzierung ist auf einer der Längsseiten dezent das brinell-Signet nebst -Schriftzug, vermutlich per Laser, aufgebracht. Nach dem Entfernen der Verschlusskappe ist am typischen blau des Steckerinnenteils sofort der unterstützte SuperSpeed-Standard (USB 3.0) zu erkennen. Zeit also, um dem brinell Stick unter die Haube zu schauen.

Messergebnisse zum brinell engineered USB 3.0 Stick
Verpackung und Inhalt begeistern beinahe ohne Grenzen. Kann der brinell Stick auch im Testparcours bestehen? Fast zu schön, um wahr zu sein, doch auch hier leistet brinell ganze Arbeit. Zwar zählt der Stick nicht zu den schnellsten der USB 3.0 Zunft, aber er schafft es unseren bisherigen Zweiten, den Transcend Jet Flash 700, von seinem Platz zu verdrängen.

Zunächst die Messergebnisse am USB 3.0 Anschluß: Im Lesetest mit durchschnittlich 79,9 MByte/sek rennt der brinell Stick sogar unserem bisherigen Testsieger, dem Kingston Ultimate G2, davon. Damit ist der brinell Stick lesend der schnellste USB 3.0 Stick, den wir bisher im Testlabor hatten! Bei schreibenden Zugriffen maßen wir ordentliche 42,5 MByte/Sek, was den zweiten Platz besiegelt, denn der bisher Zweitplatzierte Transcend 700 erreichte bei unseren Tests nur 28,8 MByte/Sek (zum Vergleich Kingston Ultimate G2 53,3 MByte/Sek).

Auch am USB 2.0 Anschluß musste sich der brinell Stick beweisen. Dort schafft er es tatsächlich, unseren bisherigen USB 2.0 Testsieger, den Kingston R500, lesend mit 31,1 MByte/Sek und schreibend mit 24,9 MByte/Sek zu überbieten. Hut ab, denn das sind Geschwindigkeiten, mit denen wir insb. am USB 2.0 Port nicht gerechnet hätten.

Modelle, Kapazitäten und Preise
brinell bietet seine USB Sticks in verschiedenen Ausführungen an. Allen gemein ist die Verwendung außergewöhnlicher Materialien wie handverlesenem Makassar Ebenholz, Rindsnappa Leder, Carbon und strichmattiertem Edelstahl.

brinell engineered USB 3.0 Stick

Der hier getestete Speicherstick gehört zur “engineered”-Serie und hat eine charakteristisch geflochtene Einlassung aus schwarzem Carbon (Bild links). Zur engineered Serie gehört ebenfalls eine Variante mit weißem Carbon und ein Modell, dessen Einlassung aus strichmattiertem Edelstahl besteht (Bild 2. von links). In der “elegant” Serie besteht der Korpus aus schwarzem (Bild 2. von rechts), weißem oder braunem Rindsnappaleder. Und für Liebhaber einer besonders exklusiven Note verarbeitet brinell in der “understatement” Serie Ebenholz aus Makassar (Bild rechts), das auch als Coromandelholz oder Marblewood bekannt ist und zu den wertvollsten Holzarten zählt.

Die brinell Sticks sind in allen Design-Ausführungen mit Kapazitäten von acht, 16 oder 32 Gigabyte erhältlich. Bei der Preisgestaltung herrscht Einheitlichkeit: In der engineered und elegant Serie sind die 8 GB Varianten mit 59 €, 16 GB mit 89 € und 32 GB mit 129 € bepreist. Die Makassar Ebenholzvariante schlägt bei allen Kapazitäten mit jeweils zusätzlichen 10 € zu Buche. Für den innerdeutschen Versand berechnet brinell in seinem Online-Shop 5 €.

Außer im eigenen Online Shop bietet brinell seine Sticks (und auch Festplatten) über verschiedene Vertriebswege an, die den exklusiven Charakter der Produkte unterstreichen. Genannt werden u.a. der Lufthansa Worldshop inkl. des zugehörigen Meilen Bonussystems sowie weitere Fluglinien wie bspw. Etihad Airways, SAS oder airBaltic.

Unser Fazit zum brinell USB Stick
Wir haben uns redlich bemüht, es mit den Superlativen im Testbericht nicht zu übertreiben. Aber so ganz wollte es nicht gelingen, denn der brinell Stick ist ein stilvolles, edles Stück Speichertechnologie, das einen ausgeprägten Haben-Wollen-Faktor besitzt.

brinell engineered USB 3.0 Stick Der Stick ist hochwertig verarbeitet und fasziniert mit einem Materialmix, der seinesgleichen sucht. Egal ob Carbon, Nappaleder oder Ebenholz: Wer so einen Speicherstick in Händen hält, möchte ihn eigentlich nicht mehr hergeben. Und das ist das Beste, was ein Produkt – unserer Meinung nach – erreichen kann.

Darüberhinaus glänzt der brinell Stick nicht nur mit äußeren Werten. Er hält ab sofort den USB 3.0 Lese-Rekord mit über 80 MByte/Sek und erlaubt mit 42 MByte/Sek zügiges Schreiben. Wer den brinell Speicher an einem USB 2.0 Port betreibt, erhält auch dort rasend schnelle Geschwindigkeiten, die unserem bisherigen USB 2.0 Testsieger (Kingston R500) in nichts nachstehen.

Für Liebhaber exklusiv designter Technologie, als edles Präsent unter dem Weihnachtsbaum oder als stilvolle Überraschung für besondere Momente: Der brinell Stick hat das gewisse Etwas und großes Potential auch Menschen zu begeistern, die sich sonst nie mit mobilen Speichern beschäftigen würden.

Guru Meditation #0000088.93829047
Dieser Speicherstick wird von Kingston nicht mehr produziert. Als Alternative bietet sich der bauähnliche Kingston R30G2 an.

[Update 03.01.2014] Der Nutzerkommentar von tedus hat uns über den aktuell hohen Preis des R500 bei Amazon stolpern lassen. In der Folge stellen wir fest, daß der R500 von Kingston aus dem Programm genommen wurde. Es scheint so zu sein, daß Kingston dem allgemeinen Trend folgt, und zunehmend weniger USB-Sticks nach dem alten 2.0 Standard produziert. Stattdessen wird das Portfolio an modernen USB 3.0 Sticks ausgebaut. Da diese abwärtskompatibel zum 2.0-Standard sind, spricht auch nichts dagegen. Der Nachfolger des R500 dürfte am ehesten der DataTraveller R3.0 sein. Das lässt zumindest die identische Bauform erahnen und auch Amazon bewirbt auf der Produktseite des Kingston R500 den R3.0 als Nachfolger. [/Update]

Kingston hat mit dem DataTraveler R500 einen “Rugged” – also besonders robusten – Speicherstick im Programm, der darüberhinaus zu den schnellsten USB 2.0 Sticks gehört, die die stick-test Redaktion bisher im Testlabor hatte.

Kingston DataTraveler DT R500 64 GB DTR500/64GB
Eckdaten Kingston DataTraveler R500 • USB 2.0 • Modell DTR500/64GB • Abmessungen 70x23x12 mm (LxBxH) • Gewicht 18g • Farbe schwarz/orange • Gummiummantelung • 5 Jahre Garantie • 24/7 Service
Lesen 29,2 MByte/Sek
Schreiben 21 MByte/Sek

Kingston Digital hat mit dem DataTraveler R500 einen bemerkenswerten Wurf gelandet: Der USB 2.0 Stick ist nicht nur robust sondern auch noch wiselflink. Wir haben dem DTR500 unter die Gummi-Haube geschaut.

Kingston DataTraveler DT R500 Verpackung und Lieferumfang
Der Speicherstick wird in einer schnörkellosen Blister-Verpackung geliefert, der man – wie bei Blister-Verpackungen leider üblich – mit grobem Gerät (=Schere) zu Leibe rücken muß. Neben einem Werbekarton mit Kingston Signet, Kapazitäts- und Geschwindigkeitsangaben, ist nichts weiter in der Verpackung versteckt. Damit haben wir einmal Plastik für die gelbe Tonne, Karton für die blaue und einen Speicherstick, auf den unser Test-Parcours wartet.

Bauform und Handhabung
Der DataTraveler R500 ist konisch geformt, d.h. er nimmt am Ende seiner Verschlußkappe die Maximalbreite von 2,3 cm ein und verjüngt sich dann zum “Fußende” auf 1,9 cm. Das ist erfrischend anders und hebt sich vom Einerlei der klassisch gerade geformten geraden Speichersticks ab. Die konische Verjüngung gilt sowohl für die Front- als auch die Seitenansicht: An der dicksten Stelle (ebenfalls Verschlußkappe) misst der R500 1,2 cm, die sich auf 9 Millimeter am Fuß reduzieren.

Auch farblich haben Kingstons Designer mal etwas anderes gewagt: Der Stick fällt mit einer schwarz orangenen Signalbemalung auf, die durch einen Ralley-Streifen-Effekt noch verstärkt wird. Dabei darf man eigentlich Kingston DataTraveler DT R500 nicht von einer Bemalung sprechen, denn für den Schutz der wertvollen Speicher-Chips des DTR500 wurden wurde eine Ummantellung aus schwarzem und orangem Gummi gewählt. Der Speicherstick wirkt sehr robust und dürfte leichte Stürze sowie Spritzwasser ohne Schaden überstehen.

Die Verschlußkappe, ebenfalls aus Gummi, ist so geformt, daß sie zum Einen sicher und fest auf dem USB Stecker sitzt. Zum Anderen kann sie, während der Speicherstick bspw. an einem PC angeschlossen ist, auf das Fußende gesteckt werden – so geht sie nicht verloren. Am Fußende befindet sich eine ausreichend große Öse, um den Stick bspw. am Schlüsselbund zu befestigen. Direkt vor der Öse ist die Kapazität des Sticks aufgedruckt, bei uns 64 GB. Genau auf der anderen Seite des Sticks wurde eine blaue, recht helle LED eingelassen, die während des Betriebs blinkend Schreib- und Lesevorgänge anzeigt.

Messergebnisse zum DataTraveler R500 USB 2.0 Stick
Nach so viel Design stellt sich natürlich schnell die Frage, ob der DTR500 auch mit inneren Werten überzeugen kann. Dazu haben wir den USB Stick in unserem Test-Parcours unter die Gummihaube geschaut. Die Ergebnisse sind sensationell!

Bei lesenden Zugriffen konnten wir durchschnittliche Werte von sehr beachtlichen 29,1 MByte/Sek ermitteln. Dann die Überraschung bei Schreibzugriffen. Der R500 kann mit einer – für einen USB 2.0 Stick – phantastischen Schreibrate von 21 MByte/Sek aufwarten.

Der DTR500 ist der schnellste USB 2.0 Stick, den wir bisher im Testlabor hatten. Damit stößt er den seit langer Zeit auf Platz Eins befindlichen Corsair Flash Voyager GTR von seinem Thron und ist der neue USB 2.0 Testsieger der stick-test Redaktion!

Kapazitäten und Preise
Kingston produziert den DataTraveler R500 mit Kapazitäten von 16, 32, 64 und 128 GB. Die 16 GB Variante ist für moderate etwa 19 € zu haben. Für die Sticks mit höherer Kapazität von 32 und 64 GB werden derzeit 40 € und 87 €. USB Sticks mit Kapazitäten jenseits der 64 GB sind nicht weit verbreitet und erregen üblicherweise durch ihre exorbitant hohen Preise Aufmerksamkeit. So auch der DTR500, dessen Preis mit etwa 190 € ein ordentliches Loch in die Haushaltskasse reisst.

Kingston DataTraveler DT R500 Trotz der außergewöhnlich hohen Transfergeschwindigkeiten sollte man sich gut überlegen, ob ein Speicherstick mit so hoher Kapazität auf USB 2.0 Basis die richtige Wahl ist. Zum vollständigen Befüllen eines DTR500 mit 128 GB Kapazität würden immerhin gut 1,5 Stunden vergehen. Da wäre man möglicherweise mit einem Kingston HyperX nach dem neueren USB 3.0 Standard besser bedient, da er bei identischer Kapazität aber theoretisch fast sechs mal so hoher Schreibrate (135 MByte/Sek) rein rechnerisch für dieselbe Menge an Daten nur etwa 15 Minuten benötigen würde.

Wir empfehlen daher für USB 2.0 Speichersticks maximale Kapazitäten von 32 oder 64 GB, damit das Arbeiten mit den mobilen Speichern zügig von der Hand geht.

Unser Fazit zum Test des DataTraveler R500
Unsere anfängliche Skepsis, ob dieser USB Stick mit seinem sehr eigenwilligem Ralley-Design als Massenspeicher eine gute Figur machen würde, ist schlichter Begeisterung gewichen.

Der DataTraveler R500 fühlt sich gut an, wenn man ihn erst einmal in Händen hält. Und er sieht von Nahem besser aus, als die Produktphotos vermuten lassen. Er ist robust und – vor allem – unglaublich schnell. In der Tat der schnellste USB 2.0 Stick, den wir bisher in der stick-test Redaktion testen durften.

Der Test zeigt sehr eindrucksvoll, daß es keiner Voodoo-Kunst bedarf, um kleine und schnelle Speichersticks zu bauen. Und es belegt wieder einmal, daß Qualität bei USB Sticks nicht für den kleinen Euro an der Discounter-Kasse zu haben ist. Wer ein ein hervorragendes Stück Speichertechnik sucht, der ist mit unserem neuen USB 2.0 Testsieger Kingston DataTraveler R500 bestens beraten.

Page 4 of 6« First...«23456»
59881307