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USB Stick Testsieger im Überblick

USB Stick Testsieger Für den schnellen Überblick: Hier geht es zur Testsieger- und Ranking-Bestenliste mit den Test Ergebnissen aller USB-Sticks. Kompakte Informationen zu Transfergeschwindigkeit aus dem jeweiligen USB Stick Test, technischen Daten und Preisinformationen.
USB Stick Testsieger Liste
USB Stick Testsieger Liste

Guru Meditation #0000088.93829047
Dieser Speicherstick wird nicht mehr produziert.
Nachfolger ist der Lexar JumpDrive P10.

Mit griechischer Mythologie auf’s Siegertreppchen: Der Lexar JumpDrive Triton ist unser neuer Testsieger bei den USB 3.0 Speichersticks.

Lexar JumpDrive Triton USB 3.0
Eckdaten Lexar JumpDrive Triton • USB 3.0 • Modell LJDNV32-GCRBEU • Abmessungen 64×22.1×10 mm (LxBxH) • Gewicht 26g • Farbe silber/schwarz • einziehbarer Stecker • eingeschr. 10 Jahre Garantie
Lesen 180,9 MB/Sek
Schreiben 131,6 MB/Sek

Lexar Media profitiert als Marke der Micron Technology von der – nach eigenen Angaben – branchenführenden Speichertechnologie aus dem Hause Micron. Lexar Media bietet Produkte in allen wichtigen Flash- und DRAM-Speicherkategorien einschließlich Back-up-Laufwerken, Speicherkarten für Kameras, allen gängigen Arten von Speicherkarten für mobile Geräte sowie USB Sticks.

Wir haben den JumpDrive Triton USB 3.0 Speicherstick mit 32 GB Kapazität im Test gehabt.

Verpackung und Lieferumfang
Lexar JumpDrive Triton USB 3.0 Mit dem JumpDrive Triton geht es bereits bei der Verpackung erfreulich los. Der USB Stick wird in einer hochwertigen Klarsicht-Kunststoffbox geliefert, wobei der Stick selber in einem schwarzen Schuber eingesteckt ist. Die Box lässt sich, ganz im Gegensatz zu den meisten der sonst üblichen Blister-Verpackungen, leicht öffnen, indem am Kopf- oder Fußende zwei Klebepunkte gelöst werden. Dann Schuber herausziehen, Triton Speicherstick entnehmen, fertig. So einfach sollte es immer sein.

Die Box ist mit verschiedenen Informationen bedruckt, u.a. dem Lexar Signet nebst Claim, der USB Serie “JumpDrive”, dem Namen des Sticks “Triton”, der Kapazität (bei unserem Testmuster 32 GB) sowie dem Verweis auf USB 3.0. Einzige weitere, aber dafür löbliche, Zugabe im Lieferumfang ist ein schmales, schwarzes Befestigungsband. In Summe kommt der JumpDrive Triton in einer schlichten aber elganten und hochwertig wirkenden Verpackung, die dem Inhalt, wie unsere weiteren Ausführungen zeigen werden, mehr als gerecht wird.

Bauform und Handhabung
Passend zur Verpackung hat Lexar von seinen Designern einen ansprechenden USB 3.0 Stick entwerfen lassen: Der mit 26 Gramm massiv in der Hand liegende JumpDrive Triton, verdankt sein Gewicht einer in schwarzer Hochglanzoptik gehaltenen Kunststoff-Oberschale, die auf einem geschwungenen mattsilbernen Metallkorpus ruht. Da auch auf der Herstellerseite von Lexar keine Abmessungen zu finden waren, haben wir mit der Schiebelehre nachgemessen: Der Speicherstick liegt mit einer Größe von 6,4 cm Länge, 4,2 cm Breit und 1 cm Höhe im – insb. für schnelle Sticks – üblichen Mittelfeld bei klassisch länglicher Bauform. Dennoch hat Lexar JumpDrive Triton USB 3.0 es Lexar geschafft, durch den abgerundenten Metallkörper vom eintönigen Feuerzeug-Design abzuweichen und mit der lackschwarzen Oberseite dem Triton noch ein i-Tüpfelchen aufzusetzen.

Der Stick verfügt über einen sauber und sicher einrastenden Schiebemechanismus, mit dem der USB 3.0 Stecker ein- und ausgefahren werden kann. Besonders schön ist die Integration der Betriebs-LED gelungen: Auf dem Schieber befindet sich ein kleines Dreieck, daß im nicht angeschlossenen Zustand (lack)schwarz erscheint. Erst beim Einstecken des Speichersticks wird ersichtlich, daß die Ingenieure von Lexar unter diesem Dreieck die LED angebracht haben, welche bei Lese- und Schreibzugriffen mit weißem Licht blinkt.

Auf dem schwarzen Klavierlack der Oberseite ist am Fußende das Lexar Signet in weißen Buchstaben aufgedruckt. Zusätzlich ist unter dem Schieber die Kapazität des Sticks vermerkt. Passend zum mitgelieferten Befestigungsband gibt es eine entsprechende Öse an der metallischen Unterseite am Fußende des Sticks.

Messergebnisse zum Lexar JumpDrive Triton
Der Meeresgott Triton aus der griechischen Mythologie ist halb Mensch, halb Fisch. Das hat nicht unbedingt etwas mit Design oder Geschwindigkeit zu tun, ist aber angesichts der überwältigenden Leistungsdaten des JumpDrive Triton auch nicht weiter wichtig.

Bei unseren Lesetests konnten wir dem Triton USB Stick durchschnittlich 180,9 MByte/Sek entlocken. Nur der Kingston HyperX 3.0 kann aktuell mit noch höheren Lesegeschwindikgeiten aufwarten. Unseren bisherigen Testsieger Winkom Pendrive SLC übertrifft der JumpDrive Triton in dieser Disziplin jedoch mit mehr als 20 MByte/Sek.

Lexar JumpDrive Triton USB 3.0 Aber damit nicht genug. Lange konnte sich der bereits erwähnte Winkom Speicherstick als unser Testsieger auf Platz 1 der (strikt nach Schreibgeschwindigkeit sortierten) USB Stick Testsieger Liste behaupten. Doch mit dem Lexar JumpDrive Triton wird der Winkom nun auf den zweiten Platz verbannt. Bei den Schreibtests konnte der JumpDrive Triton im Mittel mit überragenden 131,6 MByte/Sek glänzen. Das ist der schnellste Wert, den wir bisher für einen Speicherstick im Labor ermitteln konnten!

Auch am USB 2.0 Anschluß macht der Triton eine gute Figur: Durchschnittlich 32,5 MByte/Sek wanderten bei lesenden Zugriffen vom Speicherstick in den PC. In umgekehrter Richtung konnten wir mit im Mittel 25,1 MByte/Sek Daten auf den USB Stick schreiben. Das sind sehr gute Werte, die insb. auch über den Geschwindigkeiten liegen, die mit dem schnellsten von uns getesteten reinen USB 2.0 Stick, dem Kingston DT R500, erreicht werden können.

Kapazitäten und Preise
Der Lexar JumpDrive Triton wird mit Kapazitäten von 16, 32 und 64 GB angeboten. Die Herstellerangaben zu maximal erreichbaren Geschwindigkeiten liegen für die 16 GB Version niedriger, als dies für die 32 und 64 GB Version der Fall ist. Das 16 GB Modell wird derzeit zu einem Straßenpreis von etwa 40 € angeboten. Die größeren Varianten mit 32 GB und 64 GB mit jeweils ca. 65 € und 145 €. Das beste Preis-/Leistungsverhältnis dürfte damit der JumpDrive Triton mit 32 GB Kapazität bieten.

Unser Fazit
Der Lexar JumpDrive Triton hat auf ganzer Linie überzeugt und ist unser neuer USB 3.0 Stick Testsieger. Er zeigt eindrucksvoll, in welche Richtung die Entwicklung aktueller Speichersticks geht: Mit modernem, ansprechendem Design, sehr guter Verarbeitung und – allem voran – überragenden Transferraten von im Mittel 180,9 MByte/Sek bei lesenden und 131,6 MByte/Sek bei schreibenden Zugriffen hat sich der JumpDrive Triton zurecht den ersten Platz auf unserer Bestenliste verdient.

Produktvideo des Herstellers
Lexar JumpDrive Triton USB 3.0

Der Corsair Flash Survivor überzeugte im USB Stick Test mit großer Robustheit und Top Verarbeitung.

Corsair Flash Survivor USB 3.0
Eckdaten Corsair Flash Survivor • USB 3.0 • Modell CMFSV3-32GB • Abmessungen 8.5 cm Länge, 2.3 cm Ø • Gewicht 25g • Farbe silber/schwarz/blau • stoßfest • wasserdicht bis 200 Meter • 5 Jahre Garantie
Lesen 82,5 MB/Sek
Schreiben 42,9 MB/Sek

Der Flash Survivor sollte bei Outdoor-Freunden und Tiefseetauchern das Herz höher schlagen lassen. Das besonders stoß- und wasserfeste Speicherstick-Modell aus dem Hause Corsair ist für das Überleben der gespeicherten Daten in besonders rauer Umgebung ausgelegt und verspricht Dank USB 3.0 hohe Übertragungsraten. Wir haben uns den robusten Aluminium Stick genauer angesehen.

Verpackung und Lieferumfang
Corsair Flash Survivor USB 3.0 Blister, Blister, allerorten: Der Corsair Flash Survivor wird in einer – in Relation zur Größe des Speichersticks – sehr großen Blister-Verpackung geliefert. Diese Art der Verpackung mag praktisch für die Produktpräsentation an Hängewänden sowie hilfreich gegen den schnellen Diebstahl im Laden sein; beim Auspacken ist ihnen in der Regel aber nur mit der Schere Herr zu werden. Erfreulich, daß man den hier getesteten Flash Survivor auch ohne Schere aus seiner Plastikhülle befreien kann. Vorder- und Rückseite sind ineinandergesteckt; zwar fest, aber durchaus mit den Fingern voneinander zu trennen.

Zum Lieferumfang gehört nur der USB Stick. Auf der innenliegenden Produktpappe befinden sich ein paar Informationen zum Stick, so bspw. die Kapazitätsangabe, sein Name und ein Hinweis in sechs(!) Sprachen auf das Aluminium-Gehäuse des Survivor.

Bauform und Handhabung
Der Flash Survivor hat eine ungewöhnliche Bauform für einen USBStick: Seine Artgenossen sind in der Regel rechteckig während der Survivor als kleine Röhre mit 8,5 cm Länge und einem Durchmesser von 2,3 cm daherkommt. Der Korpus ist aus äußerst robust wirkendem pulverbeschichtetem Aluminium mit Rillen in Längsrichtung gefertigt. Beide Enden des Sticks sind mit einem Gummiring umgeben. An der Kopfseite ist ein gelber Doppelpfeil am Gummiring angebracht, damit man den Stick an der richtigen Seite aufschraubt.

Im Innern der Röhre steckt fest mit dem Schraubverschluß verbunden der eigentliche Speicherstick nebst USB 3.0 Stecker. An der Schraubseite ist eine blau leuchtende Betriebs-LED Corsair Flash Survivor USB 3.0 integriert, die bei Schreib-/Lesezugriffen blinkt.

Ebenfalls am Schraubverschluß befindet sich eine ausreichend große stabile Befestigungsöse, deren Durchmesser auch kräftigere Befestigungsschnüre erlaubt. Der Aluminium-Körper wirkt so “ruggedized”, daß er definitiv auch gröberen Behandlungen standhalten dürfte. Die Schockresistenz wird seitens Corsair mit 40 G angegeben. Um ein Gefühl für den g-Faktor (Lastvielfache) zu bekommen ein paar Vergleichswerte: Ein Schleudersitz erzeugt Kräfte von 15-20g, bei einem PKW Frontalzusammenstoß können bis zu 50g entstehen.

Zusätzlich ist der Survivor bis zu einer Tiefe von 200 Meter wasserdicht. Dort herrschen beinahe 20 Bar Druck, was als weiterer Beleg für die bemerkenswerte Widerstandskraft des Flash Survivor gewertet werden kann. Sicher wird kaum jemand auf die Idee kommen, mit einem USB Stick auf 200 Meter Wassertiefe abzutauchen. Aber es geht hier ohnehin eher um die Abgrenzung zu Spritzwasser-geschützten Speichersticks gegenüber einem wirklich wasserdichten mobilen Speicher. Im Testlabor der stick-test Redaktion können wir 20 Bar nicht simulieren, haben den Survivor aber immerhin einige Stunden im Wassereimer liegen gehabt, ohne daß seine Funktion im Anschluß beeinträchtigt gewesen wäre.

Messergebnisse zum Corsair Flash Survivor
Der Flash Survivor ist als Überlebenskünstler ausgerichtet. Die auf ihm gespeicherten Daten sollen auch dann noch zuverlässig gelesen und geschrieben werden können, wenn der Stick widrigsten Bedingungen ausgesetzt war. Und bei einem USB 3.0 Stick erwarten wir natürlich, daß das sehr zügig vonstatten geht. Wir haben im Testparcours nachgemessen.

Corsair Flash Survivor USB 3.0

Der Flash Survivor zählt nicht zu den schnellsten Speichersticks der USB 3.0 Zunft. Bei lesenden Zugriffen maßen wir eine mittlere Transferrate von 82,5 MByte/Sek. Das ist immerhin 2,5 mal so schnell, wie der schnellste USB 2.0 Stick, den wir bisher im Test hatten (Kingston DT R500). Aber eben auch 3 mal langsamer, als der tornadoschnelle Kingston DT HyperX 3.0.

Beim Schreibtest konnten wir eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 42,9 MByte/Sek ermitteln, was den Flash Survivor ins Mittelfeld unserer USB Stick Bestenliste bringen wird.

Am USB 2.0 Port kann der Survivor mit sehr guten Werten glänzen: Die mittlere Leserate lag bei 31,5 MByte/Sek und die mittlere Schreibrate bei 24,7 MByte/Sek. Beides schneller, als es der o.g. bestplatzierte USB 2.0 Stick Kingston DT R500 kann.

Kapazitäten und Preise
Der Corsair Flash Survivor wird mit 8, 16 und 32 GB Kapazität angeboten. Dabei liegen die maximal erreichbaren Transferraten zwischen Lesen 65 MByte/Sek und Schreiben 12 MByte/Sek bei der kleinsten 8 GB-Variante, 75/18 MByte/Sek bei der 16 GB Variante und 80/40 MByte/Sek beim größten Modell. Die Ergebnisse unseres Geschwindigkeitstests des 32 GB Modells lagen sogar zwei MB über den Herstellerangaben; sehr erfreulich, wenn Hersteller realistische Transferraten nennen.

Beim Kauf ist Vorsicht geboten, denn der Handel bietet nach wie vor die älteren Modelle des Flash Survivor an, die dann Survivor GT oder Survivor GTR heißen. Die korrekte Modellbezeichnung für die aktuelle Survivor-Reihe ist CMFSV3-xxGB, wobei xx für die Kapazität steht. Die Straßenpreise liegen bei etwa 17 € für die 8 GB, 22 € für die 16 GB und etwa 32 € für die 32 GB Variante.

Unser Fazit
Wer einen außerordentlich robusten Speicherstick sucht, der einen Schleudersitzausstieg oder Tauchgänge bis 200 Meter übersteht und dabei mit röhrenförmiger Aluminium-Anmut glänzt, der ist mit dem Corsair Flash Survivor auf jeden Fall bestens beraten. Bei der Schreib-/Lesegeschwindigkeit kann der USB 3.0 Standard deutlich mehr leisten. Würde Corsair hier beim Survivor nachbessern, hätten wir einen neuen persönlichen Speicherstick Favoriten.

So gilt es abzuwägen, ob Geschwindigkeit absolut vorrangig ist: Denn dann wäre ein anderer USB Stick von den vorderen Plätzen unserer Bestenliste zu empfehlen. Ist aber große Widerstandsfähigkeit gepaart mit Geschwindigkeiten, die definitiv über denen des USB 2.0 Standards liegen, gesucht, dann könnte der Corsair Flash Survivor genau die richtige Wahl sein.

Guru Meditation #0000088.93829047
Dieser Speicherstick wird von ADATA nicht mehr produziert.
Wir empfehlen als Alternative den ADATA DashDrive Elite UE700.

Adel (eng. Nobility) verpflichtet: Wir hatten den Nobility N005 Pro von ADATA im USB Stick Test.

ADATA Nobility N005 Pro USB 3.0
Eckdaten ADAT Nobility N005 Pro • USB 3.0 • Modell AN005P-32G-CGY • Abmessungen 90×20.5×11.5 mm (LxBxH) • Gewicht 20,5g • Farbe grau • Aluminium-Korpus mit gebürstetem Metall-Look • 10 Jahre Garantie
Lesen 166,4 MB/Sek
Schreiben 50,3 MB/Sek
2.6 von 5 Sternen 2.6 von 5 Sternen bei 8 Kundenmeinungen

Die 2001 gegründete ADATA Technology Co., Ltd. hat sich dem Ziel verschrieben, erstklassige (“top-notch”) Speicherprodukte herzustellen. Zum umfangreichen Produkt-Portfolio von ADATA zählen externe Festplatten, Solid State Drives (SSD), Speichermodule, Speicherkarten und USB Sticks. Neben USB 2.0 Speichersticks führt ADATA natürlich auch Flash Speicher nach dem neueren USB 3.0 Standard im Programm. Wir hatten den Nobility N005 Pro aus der USB 3.0 Serie mit 32 GB im Test.

Verpackung und Lieferumfang
ADATA Nobility N005 Pro USB 3.0 Der ADATA Nobility N005 Pro wird in einer – für USB Sticks – sehr ungewöhnlichen Verpackung geliefert: Statt der üblichen Blister-Kunststoffhülle kommt der N005 Pro im klassischen Mini-Karton und sieht im ersten Moment ein wenig wie eine Druckerpatrone aus. Im Innern wird der Stick von einer Plastikbahre gehalten. Auch hier gilt natürlich “size does matter”, d.h. die Umverpackung ist deutlich größer, als der Inhalt.

Neben dem N005 Pro Speicherstick befindet sich nur noch ein Zettelchen mit Informationen zur Garantie, dem Online Kundenservice und einem Software-Paket, das kostenlos von den ADATA-Servern heruntergeladen werden kann. Zum Paket gehört eine 60 Tage Testversion der Norton Internet Security 2012, das OStoGO-Tool, mit dem Windows 7 auf einen USB Stick kopiert werden kann, um das Betriebssystem direkt vom Stick installieren zu können sowie das UFDtoGo-Tool als “praktische Begleitsoftware für Ihren USB-Speicher” (u.a. mit PC-Lock, Data Compression, Portable Outlook und weiterer Features).

Bauform und Handhabung
Der ADATA Nobility N005 Pro zählt mit 9 cm Länge, 2 cm Breite und 1,15 cm Höhe zu den USB Sticks mit größerem Volumen. Dabei wirkt er mit seinem gebürsteten grauen Aluminumkörper sehr hochwertig und ist mit etwas über 20 Gramm Lebendgewicht sicher nicht schwer, aber dennoch – im Gegensatz zu manchen Mini USB Sticks – deutlich zu spüren.

Beim Design hat sich ADATA etwas Interessantes einfallen lassen: Der Stick ist nicht symmetrisch, sondern an einer der Längskanten gerade und an der gegenüberliegenden abgerundet geformt. Dasselbe gilt für die Kappe aus Kunststoff, die mit einem hörbaren Klick gut einrastet. In einer Amazon-Rezension wird der nicht ausreichend feste Sitz der Kappe gerügt. Richtig ist, daß es definitiv fester sitzende Kappen gibt; allerdings ist es auch nicht so, daß die Kappe bei der leisesten ADATA Nobility N005 Pro USB 3.0 Berührung von alleine abfällt. Praktischerweise kann die Kappe am Ende des Sticks während der Nutzung befestigt werden.

An besagtem Ende des Sticks ist eine Befestigungsöse eingelassen, die für Bänder bis ca. 2×2 mm Durchmesser Platz bietet. Eine Betriebs-LED ist nicht vorhanden, dafür hat ADATA aber noch ein paar Verzierungen in weißer Schrift auf dem Aluminum-Korpus aufgebracht: Neben dem Firmenzug ADATA findet sich die Typbezeichnung N005 gefolgt von USB 3.0, der Kapazität – bei unserem Modell 32GB – und direkt darunter Pro zur Differenzierung von der Nicht-Pro-Variante des Nobility N005.

Messergebnisse zum ADATA Nobility N005 Pro
Wir haben den Artikel mit “Adel verpflichtet” eingeleitet. Da bei der aus dem Französischen stammenden Redewendung (Noblesse oblige) niemand genau weiß, wozu der Adel eigentlich genau verpflichtet war, darf man folgerichtig dem Speicherstick von ADATA auch keinen Vorwurf machen, sollte er dem Titel nicht gerecht werden. Allerdings besteht zu solchen Spekulationen kein Grund, denn im USB Stick Test hat der N005 Pro schnell gezeigt, aus welchem Aluminium er gebürstet ist.

ADATA Nobility N005 Pro USB 3.0 Beim Lesetest maßen wir eine mittlere Transferrate von ganz hervorragenden 166,4 MByte/Sek. Damit kommt er zwar nicht an den Kingston HyperX 3.0 heran, schlägt aber den ebenfalls sehr schnellen Winkom PenDrive SLC. Jetzt hängt es ganz an der Schreibgeschwindigkeit, welchen Platz der Nobility N005 Pro in unserer USB Stick Testsieger Liste belegen wird.

Bei den schreibenden Zugriffen kamen wir auf durchschnittlich 50,3 MByte/Sek. Das es am USB 3.0 Port deutlich schneller geht, beweisen die beiden o.g. Sticks. Dennoch ist der Nobility N005 Pro mit dieser Transferrate immerhin gute 30 MByte/Sek schneller als die schnellsten USB 2.0 Sticks.

Was uns zur Geschwindigkeit des ADATA Sticks am USB 2.0 Port bringt: Mit einer mittleren Leserate von 32,4 MByte/Sek und einer mittleren Schreibrate von 24,8 MByte/Sek gibt es bei diesen Top-Werten absolut nichts auszusetzen.

Kapazitäten und Preise
ADATA bietet den Nobility N005 Pro mit Kapazitäten von 8, 16, 32 und 64 GB an. Die Straßenpreise liegen zwischen 13 € und 95 €. Aufgepaßt beim Kauf: Die hier getestete, neuere Pro-Variante unterscheidet sich in der Modellnummer AN005P-32G-CGY durch das dem AN005 angehängte P von der älteren Nicht-Pro Variante!

Unser Fazit
ADATA liefert mit dem Nobility N005 Pro einen sehr gut verarbeiteten, wertigen und (lesend) sehr schnellen Speicherstick. Der Geschwindigkeitsabfall bei schreibenden Zugriffen ist recht deutlich, obwohl der Stick für jemanden, der nur USB 2.0 Schreibraten von max. etwa 20 MByte/Sek gewohnt ist, dennoch ziemlich flott erscheinen dürfte. Das es schneller geht, zeigen die vorderen Plätze in unserer USB Stick Bestenliste; aber dann kostet es auch mehr. Denn der Preis von etwa 50 € für die hier getestete 32 GB Variante des N005 Pro ist in Relation zur Leistung und im Vergleich zu den anderen von uns getesteten Speichersticks als gut zu bezeichnen.

Schach oder Matt? Wir haben den JetFlash 780 aus der großen Fülle an Speichersticks aus dem Hause Transcend im USB Stick Test.

Transcend JetFlash 780 USB 3.0 16 GB

Details bei Amazon
Details bei Amazon

Eckdaten Transcend JetFlash 780 • USB 3.0 • Modell TS16GJF780 • Abmessungen 70x21x8.1 mm (LxBxH) • Gewicht 7g • Farbe schwarz mit Schachbrettmuster • lebenslange Garantie • Transcend Elite & RecoveRx Software
Lesen 176,4 MB/s
Schreiben 41,9 MB/s
4.4 von 5 Sternen 4.4 von 5 Sternen bei 617 Kundenmeinungen

Sowohl den JetFlash 700 als auch den JetFlash 760 von Transcend hatten wir bereits im Test. Nun hat uns der JetFlash 780 aus Trancends USB 3.0 Serie erreicht. Beworben wird der JF780 mit “beeindruckenden Datentransferleistungen” und “elegantem Schachbrett-Design”. Wir schauen ob für den USB Stick Schach oder doch eher matt gilt.

Verpackung und Lieferumfang
Transcend JetFlash 780 USB 3.0 16 GB Der JetFlash 780 wird in der für Transcend-Sticks typischen Kartonverpackung mit Kunststoff-Sichtfenster geliefert. Die Vorderseite ist mit Transcend Logo nebst Schriftzug, Kapazitätsangabe (bei unserem Muster 16 GB), dem prominenten Hinweis auf USB 3.0 Super-Speed, der lebenslangen Garantie sowie den maximalen Transfergeschwindigkeiten von lesend bis zu 140 MByte/Sek und schreibend bis zu 40 MByte/Sek beschriftet.

Sehr löblich: Die Verpackung des JetFlash 780 lässt sich an einer auf der Rückseite rundum laufenden Perforation leicht, und insb. ohne Zuhilfenahme einer Schere, öffnen.

Außer des Speichersticks gibt es keine weiteren Hardware-Zugaben in der Verpackung. Unter transcend-info.com/downloads kann jedoch ein kostenloses Software-Paket heruntergeladen werden. Zu dem Paket gehört Transcend Elite, eine Datensicherungs- und Verschlüsselungs-Suite, sowie das sog. RecoveRx Tool, welches zur Wiederherstellung gelöschter Daten genutzt werden kann.

Bauform und Handhabung
Der JetFlash 780 ist mit seinem ungewöhnlichen Schachbrett-Design ein Hingucker. Er ist mit knapp über 8 Milimetern Höhe, 2.1 cm Breite und 7 cm Länge eine flache Flunder, die zwar nicht ins Portemonnaie passt, aber dennoch Dank der insgesamt kleinen Bauform gut zu verstauen ist.

Der USB Stick trägt neben der Schachbrettlackierung nur noch einen Transcend-Schriftzug als weitere Verzierung. Auf dem silbernen rund um den Stick verlaufenden Rahmen sind ein paar zusätzliche Informationen wie bspw. die Kapazität und “USB 3.0” dezent aufgebracht.

Transcend JetFlash 780 USB 3.0 16 GB Die Verschlußkappe des Speichersticks rastet hörbar und sicher ein. Leider gibt es keine Befestigungsmöglichkeit, so daß beim Betrieb des Sticks auf die Kappe Acht gegeben werden muß, damit sie nicht abhanden kommt. Am Ende des Sticks ist eine Ecke ausgespart, die als Befestigungsöse dient. Sie ist relativ klein und durch die Eckkonstruktion angewinkelt, so daß nur Bändchen zur Befestigung des JF780 in Frage kommt.

Der Stick hinterlässt einen gut verarbeitet Eindruck und ist mit 7 Gramm Gewicht sehr leicht. Eine Betriebs-LED ist nicht vorhanden.

Messergebnisse zum Transcend JetFlash 780
Wir schicken den JF780 durch unseren Testparcours, um der beworbenen “beeindruckenden Datentransferleistung” auf den Grund zu gehen: Am USB 3.0 Anschluß maßen wir lesend eine durchschnittliche Transferrate von hervorragenden 176,4 MByte/Sek. Das liegt satte 35 MByte/Sek über der Herstellerangabe und kann nur noch von unserem amtierenden Leseweltmeister, dem Kingston DT HyperX 3.0, geschlagen werden. In der Tat sind wir beeindruckt. Nun zur Schreibleistung: Da bricht der Stick im Vergleich zur Leseleistung leider deutlich ein und schafft mit einer mittleren Schreibrate von 41,9 MByte/Sek zwar etwas mehr als die Herstellerangabe, liegt aber dennoch um mehr als das Vierfache unter der Leserate. Dennoch löblich, daß die Marketing-Angaben keine Augenwischerei sind, sondern dem entsprechen, was man bekommt oder sogar – wie bei der Leseleistung zu sehen – übertroffen werden.

Am USB 2.0 Port kommen viele der aktuellen USB 3.0 Sticks in den Bereich des theoretischen Maximums von 35 bis 40 MByte/Sek. So auch der JetFlash 780, bei dem wir die Daten mit durschnittlich 32,3 MByte/Sek vom Stick in den Rechner übertragen konnten. Auch die Schreibleistung war mit im Mittel 24,6 MByte/Sek sehr gut.

Kapazitäten und Preise
Der Transcend JetFlash 780 wird nur mit 8 (Modell TS8GJF780) und 16 GB (Modell TS16GJF780) Kapazität angeboten. Dabei liegen die Straßenpreise im Bereich um 14€ für die kleinere und 24€ für die größerer Variante.

Unsere Meinung
Der JetFlash 780 ist ein gelungener USB 3.0 Stick, der mit guter Verarbeitung, kleiner Bauform, einem interessanten Schachbrett-Design und hervorragender Leseleistung glänzen kann. Einzig die Schreibleistung könnte besser sein, ist allerdings für einen Speicherstick, der nicht auf SLC Technik, wie bspw. der aktuell bestplatzierte Winkom Pendrive SLC, setzt, nicht gänzlich ungewöhnlich. Wer einen USB 3.0 Speicher mit rasanter Lesegeschwindigkeit bei einem vergleichsweise attraktiven Preis sucht, wird an dem JetFlash 780 definitiv seine Freude haben.

Guru Meditation #0000088.93829047
Dieser Speicherstick wird von CnMemory nicht mehr produziert.
Wir empfehlen als Alternative
bspw. den SanDisk Extreme USB 3.0 Stick.

Mobiler Speicher im Metallic-Look: Wir haben den Evolution USB 3.0 Stick von CnMemory im Test.

CnMemory Evolution 3.0 32 GB
Eckdaten CnMemory Evolution 3.0 • USB 3.0 • Modell mit 32 GB • Abmessungen 70.1x18x8.5 mm (LxBxH) • Gewicht 12g • Farbe silber-metallic • 60 Monate Garantie
Lesen 85,3 MB/s
Schreiben 39,6 MB/s

Die in Freiburg ansässige Chips and More GmbH vertreibt unter der Marke CnMemory® verschiedene Speicherlösungen, u.a. Flash-Karten, Festplatten, Card Reader und USB Sticks. Dabei umfasst das abwechslungsreiche Angebot an Speichersticks besonders kleine (Minimo), ausgefallene (USB Stick im Ampfelmann®-Look) oder auch schnelle wie bspw. den hier getesteten CnMemory Evolution 3.0.

Verpackung und Lieferumfang
Der Evolution 3.0 wird in der für Speichersticks typischen Blisterverpackung geliefert. Wir haben nicht nachgemessen, aber die Umverpackung ist grob geschätzt etwa 20 Mal so groß, wie der Stick selber. Das könnte man auch schlanker und – vor allem – umweltfreundlicher gestalten. Auf der anderen Seite müssen wir ein großes Lob aussprechen: Die Kunststoffhülle ist nicht verschweißt, sondern Vorder- und Rückseite sind nur ineinandergesteckt, so daß sich die Verpackung sehr leicht und insb. ohne Schere oder anderes Gerät öffnen lässt. Das ist vorbildlich!

Neben dem Stick und einer bedruckten Pappe mit den üblichen Informationen zu Hersteller, Name des Sticks, Kapazität und verschiedener Logos, befindet sich nichts weiter in der Verpackung. Allerdings liefert der Hersteller auf dem Stick (s)eine umfangreiche CnMemory Software Suite mit, die eine 90 Tage Testversion von Norton Internet Security 2010, eine Audio-Applikation namens Radiotracker, den Bildoptimierer FILEminimizer, sowie das Programm O&O MediaRecovery umfasst.

Bauform und Handhabung
Der Evolution 3.0 ist ein leichter (12 Gramm) Speicherstick in länglicher Bauform. Mit seinen Abmessungen von 7 cm Länge, knapp 1.9 cm Breite und etwas unter 9 Milimetern Höhe ist er gut zu verstauen und beult weder Tasche noch Hose aus. Er besitzt einen gebürsteten Aluminium-Korpus mit kantigen Zügen und CnMemory Evolution 3.0 32 GB eingefrästen Linien, was dem Stick einen technisch-futuristischen Look verleiht. Plastik-Finish am Fuß des Sticks sowie die Verschlußkappe sind aus durchsichtigem, leicht abgetöntem Kunststoff.

Die Verschlußkappe sitzt fest auf dem Stick und rastet mit einem hörbaren Klick ein. Bei Verwendung des Evolution 3.0 kann die Kappe am Fußende aufgesteckt werden, damit sie nicht verloren geht. An dieser Seite des Sticks befindet sich auch die Betriebs-LED, die in eingestecktem Zustand dauerhaft blau leuchtet und bei Schreib-/Lesevorgängen blinkt. Ebenfalls hier eingearbeitet: Eine kleine Befestigungsöse, um eine dünne Schlaufe o.ä. zu befestigen.

Die Vorderseite des Sticks ist mit dem Schriftzug “Evolution” in weißen Lettern bedruckt. Ein großes, blaues “3.0” weist auf die Tatsache hin, daß es sich um einen USB 3.0 Stick handelt. Abgerundet wird das Bild mit einem schwarzen “by CnMemory®” nebst Kapazitätsangabe am Fußende des USB Sticks.

Messergebnisse zum CnMemory Evolution 3.0
CnMemory bewirbt den Stick mit Lesegeschwindigkeiten von 70 MByte/Sek und Schreibgeschwindigkeiten von 40 MByte/Sek. Im Praxistest muß der USB 3.0 Speicher zeigen, ob er dieses Versprechen halten kann.

Wir sind stets erfreut, wenn im Zuge der üblichen Marketing-Schlacht Speichersticks nicht mit utopischen Transferraten fernab der Realität beworben werden. Und so zeigt sich, daß CnMemory beim Evoution 3.0 sogar ein wenig zu tief gestalpet hat! In unseren Benchmarks konnten wir dem USB Stick beim Lesen durchschnittlich 85,3 MByte/Sek entlocken, was deutlich über den genannten 70 MByte/Sek liegt. Bei lesenden Zugriffen maßen wir eine mittlere Transferrate von 39,6 MByte/Sek was ziemlich exakt der beworbenen Lesegeschwindigkeit entspricht.

Am USB 2.0 Anschluß überrascht der Evolution 3.0 mit exzellenten Übertragungsraten. Beim Lesen erreichten wir im Mittel 31,7 MByte/Sek während schreibende Vorgänge mit ganz hervorragenden 24,9 MByte/Sek absolviert wurden.

Kapazitäten und Preise
Der CnMemory Evolution 3.0 wird im Handel mit Kapazitäten von 4, 8, 16 und 32 GB angeboten. Die Straßenpreise bewegen sich derzeit im Bereich 13€ für die kleinste Variante bis etwa 40€ für den größten Vertreter mit 32 GB.

Unser Fazit
Der schnellste USB 3.0 Stick im Angebot von CnMemory punktet mit sehr guter Verarbeitung, handlicher Bauweise in edlem Aluminium-Finish und einem großzügigen Software-Paket. Allerdings zeigen andere USB 3.0 Speicher in dieser Preisklasse, bspw. der Corsair Flash Voyager GT, daß es am USB 3.0 Port noch schneller geht. Angesichts der lobenswerten fünfjährigen Garantie scheint der Stick insb. für sicherheitsbewußte Käufer, die von der sehr umfangreichen Software-Suite profitieren können und die vor allem auch am USB 2.0 Port sehr schnelle Tranferraten möchten, geeignet.

Silicon Power hat mit dem Marvel M60 einen USB 3.0 Boliden im Speicherstick Programm. Wir haben getestet, wieviel PS unter der Haube stecken.

Silicon Power Marvel M60 USB 3.0 32 GB

Details bei Amazon
Details bei Amazon

Eckdaten Silicon Power Marvel M60 • USB 3.0 • Modell SP032GBUF3M60V1S • Abmessungen 73x22x9 mm (LxBxH) • Gewicht 15g • Farbe silber/schwarz • lebenslange Garantie
Lesen 133,4 MB/Sek
Schreiben 82 MB/Sek

Silicon Power Computer & Communications ist ein taiwanesischer Hersteller digitaler Speicher, deren Produktpalette u.a. Flash-Karten, externe Festplatten, Speichermodule und USB Sticks umfasst. Dabei können Interessenten aus einem breiten Angebot an Speichersticks wählen, die Silicon Power in verschiedene Serien einklassifiziert hat. Der hier getestete M60 USB Stick gehört zu den besonders schnellen USB 3.0 Speichern aus der Marvel Serie.

Verpackung und Lieferumfang
Silicon Power Marvel M60 USB 3.0 32 GB Der Silicon Power Marvel M60 wird in der für USB Sticks typischen Sichtfensterverpackung bestehend aus Karton mit durchsichtigem Kunststoff-Inlay geliefert. Die Verpackung ist mit verschiedenen Informationen bedruckt, wobei Typ, Kapazitätsangabe und – etwas kleiner in der rechten unteren Ecke – die lebenslange Garantie zu den wichtigeren zählen. Auf der Rückseite ist der Karton am unteren Rand perforiert, was das Öffnen der Verpackung auch ohne Schere ermöglicht. Neben dem Speicherstick ist kein weiteres Zubehör im Lieferumfang enthalten.

Bauform und Handhabung
Der Marvel M60 sieht mit seiner silbern spiegelnden Oberseite durch das Sichtfenster der Verpackung sehr edel aus. Umso erstaunlicher der Effekt, wenn man den Stick in Händen hält und feststellt, daß er sehr leicht und vollständig aus Kunststoff ist, obwohl er aus der Entfernung betrachtet durchaus so aussieht, als ob er eine metallische Oberfläche hat.

Der Stick hat die Abmessungen eines plattgeklopften BIC Feuerzeugs und lässt sich mit den erwähnt leichten 15 Gramm und Abmessungen von 7.3 cm Länge, 2.2 cm Breite und 9 Milimetern Höhe gut transportieren und handhaben. Die spiegelnde Oberfläche ist durch eine leichte Oberflächenkrümmung nicht als Schminkspiegel geeignet, ist dafür aber mit dem Logo und Schriftzug Silicon Power Marvel M60 USB 3.0 32 GB Silicon Power in schwarzer Schrift versehen. Auf der Steckerseite ist zusätzlich die Kapazität, bei unserem Testmuster 32 GB, nebst (USB) 3.0 aufgedruckt.

Die Rückseite des Sticks ist unbedruckt. Dort befindet sich der gut rastende Schieber zum Ausfahren des USB 3.0 Steckers. Silicon Power hat auf der steckerabgewandten Seite eine flache Öse angebracht, die allerdings über die volle Breite des USB Sticks reicht und damit zur Befestigung am Schlüsselbund oder auch für ein breites Band geeignet ist. Eine gut versteckte Betriebs-LED, die sich unter dem SP-Logo auf der Oberseite des Speichersticks befindet, rundet das sehr positive Gesamtbild des gut verarbeiteten Silicon Power Marvel M60 ab.

Messergebnisse zum Marvel M60
Wie alle Sticks, muß auch der Marvel M60 im Testparcours zeigen, mit welchen Schreib- und Lesegeschwindigkeiten er aufwarten kann. Am USB 3.0 Port schneidet er dabei mit einer durchschnittlichen Leserate von 133,4 MB/Sek sehr gut ab und spielt ganz vorne mit den Besten Sticks in unserer USB Stick Testsieger-Liste mit. Auch schreibend kommt der Silicon Power M60 auf sehr gute Transferraten von im Mittel 82 MB/Sek.

Alle USB 3.0 Sticks müssen auch am USB 2.0 Port zeigen, was sie können. Und auch hier liefert der Marvel M60 eine außerordentlich überzeugende Leistung mit einer mittleren Lesegeschwindigkeit von 32,7 MByte/Sek und schreibend 25 MByte/Sek. Das sind die besten Werte, die wir bisher bei einem Speicherstick am USB 2.0 Port messen konnten!

Kapazitäten und Preise
Der Silicon Power Marvel M60 wird mit Kapazitäten von 32 GB (Modell SP032GBUF3M60V1S) und 64 GB (Modell SP064GBUF3M60V1S) angeboten. Dabei liegt der Straßenpreis der kleineren Variante bei etwa 60€, für das größere Modell wird das Portemonnaie mit etwa 95€ belastet.

Unser Fazit
Angesichts der guten Verarbeitung und insb. der hervorragenden Leistungsdaten aus unserem USB Stick Test können wir eine klare Empfehlung für den Silicon Power Marvel M60 aussprechen. Verglichen mit dem aktuellen USB 3.0 Testsieger Winkom SLC ist er beim Schreiben von Daten zwar etwas langsamer, dafür aber auch bei gleicher Kapazität (32 GB) ca. 20€ günstiger. Damit hat der Marvel M60 ein exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis und verdient sich die Empfehlung der stick-test Redaktion.

Corsairs USB 3.0 Flagschiff, der Flash Voyager GT, muß im Testparcours zeigen, ob er mit aktuellen USB 3.0 Speichersticks Schritt halten kann.

Corsair Flash Voyager GT USB 3.0 32 GB
Eckdaten Corsair Flash Voyager GT • USB 3.0 • Modell CMFVYGT3-32GB • Abmessungen 100x25x14 mm (LxBxH) • Gewicht 25g • Farbe schwarz/rot • Gummiummantelung • 5 Jahre Garantie
Lesen 157,3 MB/Sek
Schreiben 41,9 MB/Sek

In unserem ersten USB Stick Test im August 2011 hatten wir den Flash Voyager GTR im Test. Im Unterschied zum hier vorgestellten Flash Voyager GT handelt es sich beim GTR um einen USB 2.0 Speicherstick, der seinerzeit zu den schnellsten USB 2.0 Sticks zählte. Wir waren gespannt, ob der Voyager GT USB 3.0 in die Fußstapfen seines Bruders treten kann.

Verpackung und Lieferumfang
Corsair Flash Voyager GT USB 3.0 32 GB Der Flash Voyager GT wird in einer klassischen und, passend zur Größe des Sticks, recht voluminösen Blister-Verpackung geliefert. Wie bei dieser Art von Verpackung üblich, muß man mit scharfem Werkzeug – vorrangig einer Schere – anrücken, sonst ist der Voyager GT nicht zu befreien.

Neben Corsair Signet und Schriftzug in der linken oberen Ecke ist rechterhand von oben nach unten die Kapazität, bei unserem Muster 32 GB, sowie die Bezeichnung des Sticks “Flash Voyager GT” und der USB 3.0 Standard inkl. Kompatibilitätshinweis zu USB 2.0 auf dem innenliegenden Karton aufgedruckt.

Bauform und Handhabung
Der Flash Voyager GT gehört zu den großen USB Sticks und auf den ersten Blick scheint er dieselben Abmessungen wie sein alter USB 2.0 Bruder Voyager GTR zu haben. Da weder auf der Corsair-Website noch auf der Verpackung die Abmessungen zu finden sind, messen wir mit der Schieblehre nach: 10 cm in der Länge, 2.5 cm an der breitesten Stelle und 1.4 cm in der Höhe. Das entspricht ziemlich genau dem GTR womit die Sticks baugleich sein dürften, da beide auch dasselbe Gewicht von 25 Gramm besitzen.

Der Voyager GT ist vollständig mit einer schwarz-roten Gummiummantelung versehen, die ihn vor Wasser und Stößen schützen soll. Corsair nennt als Shock-Resistance Wert 40 G. Falls hier der g-Faktor (Lastvielfache) gemeint ist, dann zitieren wir aus dem Wikipedia-Artikel zur G-Kraft “Ab 8g sind Schleudertraumata oder gar Knochenbrüche zu befürchten, ab 10g kann bei kurzer Einwirkung (weniger als einer Sekunde) bereits eine Ohnmacht eintreten. 14g kann zum Tode oder zu schweren Verletzungen führen. Corsair Flash Voyager GT USB 3.0 32 GB Wir können also davon ausgehen, daß der Flash Voyager GT eine ganze Menge aushalten muß, wenn er 40g unbeschadet überstehen kann. So viel Last können wir im Testlabor nicht erzeugen, aber immerhin hat unser Voyager GT mehrere Würfe(!) quer durch’s Büro vollkommen unbeschadet überstanden. Der Stick wird zwar nicht als “ruggedized”, also besonders robust, beworben, scheint aber äußerst widerstandsfähig zu sein. Bei einem Testbericht auf tom’s hardware Portal hat der Stick sogar einen Tauchgang im Wasserbecken überlebt.

Mit seiner Gummierung und Größe liegt der Stick in jedem Fall sicher in der Hand. Die Gummikappe sitzt fest auf dem USB Stecker und schließt bündig mit dem Rest des Sticks ab. Auf der Kappe ist das Corsair Signet nebst Corsair-Schriftzug in weißer Schrift aufgetragen. Der Korpus trägt den Namenszug des Sticks in gelben Lettern mit angehängtem GT in rot, dicht gefolgt von USB 3.0 in weiß, dann der blauen Betriebs-LED sowie, am Ende des Sticks, einer ausreichend großen Befestigungsöse.

Messergebnisse zum Corsair Flash Voyager GT
Im Testparcours musste der Voyager GT zeigen, was in ihm steckt. Dabei zeigte sich bei den Lesetests, daß der GT im Mittel mit sehr zügigen 157,3 MByte/Sek zu Werke geht. Es sollte also nicht viel mehr als 6-7 Sekunden dauern, um eine ein Gigabyte große Datei vom Voyager GT in den Rechner zu kopieren. Schreibend Corsair Flash Voyager GT USB 3.0 32 GB liegt die Leistung des USB Sticks bei durchschnittlich 41,9 MByte/Sek. Mehr konnten wir dem Voyager GT am USB 3.0 Port nicht entlocken.

Auch am USB 2.0 Anschluß haben wir den Speicherstick getestet, an dem er lesend ebenfalls sehr schnell arbeitet. Mit durchschnittlich 32,5 MByte/Sek sticht er in dieser Disziplin die aktuell schnellsten USB 2.0 Sticks locker aus. Schreibend geht es mit im Mittel 22,9 MByte/Sek allerdings auch am USB 2.0 Anschluß nicht viel schneller voran, als dies die besten USB 2.0 Sticks können.

Kapazitäten und Preise
Der Flash Voyager GT in der USB 3.0 Ausführung ist ausschließlich mit 32 GB (Modell CMFVYGT3-32GB) oder 64 GB (Modell CMFVYGT3-64GB) erhältlich. Vorsicht beim Kauf, denn unter demselben Produktnamen bietet Corsair ebenfalls USB 2.0 Sticks an; deren Modell wird dann im Format CMFUSB2.0-xxGBGT angegeben, wobei xx für die Kapazität steht (2-64 GB). Die beiden USB 3.0 Varianten werden derzeiten zu Ladenpreisen von 45€ bzw. 95€ angeboten.

Unser Fazit
Corsair bietet mit dem Flash Voyager GT einen sehr schnell lesenden und akzeptabel schnell schreibenden USB 3.0 Speicherstick an. Das es schreibend deutlich schneller geht, zeigen unsere aktuellen Testsieger wie bspw. der Kingston HyperX 3.0 oder insb. der Winkom Pendrive mit SLC Speicherchips.

Wer aber mehr Geschwindigkeit will, der zahlt auch definitiv – und tlw. deutlich – mehr Geld; vgl. unsere Testsieger-Liste. Insofern kann der Voyager GT unserer Meinung nach mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis aufwarten.

Die ganz kleinen USB Sticks sind auf dem Vormarsch: Kingston hat seit neuestem den blauen Winzling DataTraveler Micro im Angebot und wir haben ihn getestet.

Kingston DataTraveler Micro
Eckdaten Kingston DataTraveler Micro • USB 2.0 • Modell DTMC/16GB • Abmessungen 25.6×16.8×8.4 mm (LxBxH) • Gewicht 3g • Farbe blau • 5 Jahre Garantie • 24/7 Support
Lesen 17,3 MByte/Sek
Schreiben 4,4 MByte/Sek
4.5 von 5 Sternen 4.5 von 5 Sternen bei 968 Kundenmeinungen

Kingston bietet eine breite Palette an USB Sticks mit unterschiedlichsten Bauformen und Geschwindigkeiten an. Als einen der kleinsten Vertreter aus Kingstons Portfolio haben wir den DataTraveler Micro in unser Testlabor geholt.

Verpackung und Lieferumfang
Kingston DataTraveler Micro Der DataTraveler Micro wird in der für – Kingston USB Sticks – typischen Kartonverpackung mit Plastik-Sichtfenster geliefert. Außen prangt das rote Kingston-Signet, rechterhand der Kingston-Schriftzug nebst Kapazitätsangabe in großen Lettern gefolgt vom Typ und dem weiß auf schwarzen Hinweis, daß es sich um einen USB 2.0 Stick handelt. Ein kleines Siegel verweist auf die fünfjährige Garantie, die Kingston für seine USB Speichersticks gibt. Auch die Rückseite ist bedruckt, aber mit wenig bemerkenswerten Details. Einzig die markierte Schneidekante verdient Erwähnung, entlang derer die Verpackung mit der Schere geöffnet werden sollte. In der Verpackung befindet sich nur der blaue mini USB Stick, den wir uns in den folgenden Kapiteln ein wenig genauer anschauen.

Bauform und Handhabung
Der blaue Knirps von Kingston ist mit den Kantenmaßen von 2,56 cm in der Länge, 1,68 cm in der Breite und nicht einmal 9 Milimetern (genau 8,4 mm) Höhe sehr klein. Der USB Stick besteht quasi nur noch aus Stecker und einem kleinen Knubbel, in dem die Speicherchips nebst Controller angebracht sind. Baulich entspricht der DataTraveler Micro damit in etwa dem bereits getesten Nano von Maxflash, kann aber mit besseren Leistungsdaten aufwarten (vgl. Messergebnisse im nächsten Kapitel).

Kingston DataTraveler Micro Neben der auffallend blauen Färbung hat Kingston seinen Namen ins Kunststoffgehäuse der Kappe gepresst. Dort ist zusätzlich der weiße Schriftzug “DT Micro” zu lesen. Am Stick selber ist die Kapazitätsangabe, bei unserem Muster 16 GB, direkt über der an der Ecke liegenden, kleinen Befestigungsöse aufdruckt.

Die bereits erwähnte Verschlusskappe sitzt gut und rastet mit einem hörbaren Klick ein. Ist der Speicherstick in Verwendung, sollte man jedoch gut auf die Kappe achtgeben, denn es gibt keine Befestigungsmöglichkeit für das Kunststoffhäubchen.

Ein USB Stick dieser Größe blockiert keine nahe beieinander liegende USB Ports am Computer. Trotz der geringen Fläche zum Greifen, lässt sich der DT Micro dennoch erstaunlich leicht fassen und am PC ein- oder ausstecken. Im Zweifel kann der DT Micro wegen seiner geringen Größe sogar dauerhaft eingesteckt bleiben. Für eine Leuchtdiode, die Schreib- oder Lesevorgänge anzeigt, war am winzigen DT Micro kein Platz mehr.

Messergebnisse zum Kingston DT Micro
Die Kleinsten sind selten auch die schnellsten USB Sticks. Eher im Gegenteil. Aufgrund der Bauähnlichkeit zum Maxflash Nano waren wir gespannt, ob der Kingston DataTraveler Micro mit besseren Leistungsdaten im Testparcours aufwarten kann.

Und das kann er, allerdings primär auf die Lesegeschwindigkeit bezogen. Hier erreichten wir im Mittel eine Übertragsungsrate von 17,3 MByte/Sek. Das ist recht ordentlich und Kingston DataTraveler Micro bewegt sich im Mittelfeld vergleichbar bspw. mit dem DT109, ebenfalls von Kingston, oder dem SanDisk Cruzer Blade.

Schreibend geht es dann, wie üblich für die kleinen Speichersticks, eher gemählich voran. Der DT Micro schrieb durchschnittlich mit 4,4 MByte/Sek die Daten auf seine Flash-Chips. Das reicht für Dateien normaler Größe allemal, kann aber bei regelmässigen Transfers größerer Datenmengen, bspw. Video-Dateien, zur Geduldsprobe werden.

Kapazitäten und Preise
Den knubbeligen DataTraveler Micro im Bluetooth Dongle Look gibt es nur mit den Kapazitäten 8 und 16 GB. Die Straßenpreise liegen zwischen sieben und 13 Euro. Damit ist der Preis pro Gigabyte deutlich unter einem Euro was den DT Micro zu einem günstigen USB Stick macht.

Unser Fazit
Der Kingston DataTraveler ist mit seiner leuchtend blauen Farbe und dem kompakten Äußeren hübsch anzuschauen. Die Verschlußkappe sitzt gut, eine Befestigungsöse ist vorhanden und bei Verwendung am mobilen Rechner kann der Stick aufgrund seiner winzigen Bauform dauerhaft eingesteckt bleiben.

Beim Schreiben von Daten ist ein wenig Geduld aufzubringen, denn da liegt der DT Micro gleichauf mit den anderen sehr kleinen Vertretern seiner Gattung. Wer nicht regelmässig sehr große oder viele Dateien schreiben muß, der wird aber mit der Geschwindigkeit klarkommen.

Bei der Lesegeschwindigkeit liegt der Kingston Speicher im grünen Bereich, so daß der DT Micro unterm Strich ordentliche Leistung in kleinster Bauform liefert.

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