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USB Stick Neuigkeiten und Wissenswertes

Corsair, einer der führenden Entwickler und Hersteller von Hochleistungskomponenten für Gaming-PCs und Speicherspezialist hat seit kurzem USB 3.0 Versionen seiner mehrfach prämierten USB Sticks Flash Voyager GT, Flash Voyager und Flash Survivor ins Programm aufgenommen.

Flash Voyager GT USB 3.0

Der Flash Voyager GT USB 3.0 ist als 32 und 64 GB Modell erhältlich und weiterhin mit einem spritzwassergeschützten Vollgummigehäuse ummantelt. Die 64 GB-Variante soll eine Corsair Flash Voyager GT USB 3.0Lesegeschwindigkeit von bis zu 135 MByte/Sek und eine Schreibgeschwindigkeit von bis zu 83 MByte/Sek bieten. Die kleinere 32 GB-Variante besitzt mit 135 MByte/Sek dieselbe Lesegeschwindigkeit, ist aber beim Schreiben mit 41 MByte/Sek nur halb so schnell.

Flash Voyager USB 3.0

Im Gegensatz zum Flash Voyager GT wurde die Außenhülle der neuen Flash Voyager USB 3.0 Modelle leicht überarbeitet. Sie fallen nun etwas schlanker aus da sie kürzer (73 statt 100 mm) und etwas schmaler (22 statt 26 mm) als die älteren USB 2.0-Versionen sind. Unverändert ist die Vollgummiummantelung wie beim Corsair Flash Voyager USB 3.0großen Bruder aus der GT-Reihe. Es sind zwei Varianten mit 8 und 16 GB Speicherkapazität erhältlich. Die Transferraten der 8 GB-Variante sollen bei max. 70 MByte/Sek bei lesenden Zugriffen und bei bis zu 13 MByte/Sek beim Schreiben liegen. Die Variante mit 16 GByte Speicherkapazität arbeitet mit bis zu 79 bzw. 21 MByte/Sek.

Flash Survivor USB 3.0

Der Flash Survivor USB 3.0 ist nach wie vor in einem edlen und sehr robusten Gehäuse aus eloxiertem Raumfahrt-Aluminium eingefasst. Der USB Stick soll damit bis zu einer Corsair Flash Survivor USB 3.0Tiefe von 200 Metern wasserdicht sein und Vibrationen und Stößen widerstehen können. Corsair bietet vom Flash Survivor USB 3.0 ebenfalls eine 8 GB- und 16 GB-Variante an, deren Leistungsdaten – vergleichbar zum Flash Voyager USB 3.0 – bei maximal 70 bzw. 13 MByte/Sek und 79 bzw. 21 MByte/Sek liegen sollen.

Unsere Meinung zu den neuen Corsair USB 3.0 Sticks

Die Leistungsdaten der neuen USB 3.0 Sticks lassen Gutes hoffen, allerdings wollen wir noch keine klare Kaufempfehlung aussprechen, solange wir die USB Sticks nicht im Test hatten. Wer noch nicht zwingend auf den USB 3.0 Standard angewiesen ist oder bspw. noch gar keinen entsprechenden USB 3.0-Anschluß an seinem Computer hat, dem können wir guten Gewissens den Flash Voyager GTR USB 2.0 empfehlen, der nach wie vor USB 2.0 Testsieger der stick-test Redaktion ist.

Allen iPad- und iPhone-Besitzern ist eines gemein: Sie können den internen Speicher ihres Gerätes nicht erweitern. Darüberhinaus ist der Daten- und Dateiaustausch mit Apples mobilen Geräten kein einfaches Unterfangen.

Dem verspricht ein Produkt aus Taiwan Abhilfe zu verschaffen. Das sog. i-FlashDrive von Photofast sieht wie ein großer USB Stick aus und verfügt sowohl über einen Dock- als auch einen USB-Anschluß.

Via USB wird das i-FlashDrive an jedem PC oder Mac mit Daten gefüllt. Anschließend erfolgt der Zugriff auf diese Daten vom iPad, iPhone oder iPod touch mit der bereits von Apple freigegebenen i-FlashDrive App. Damit aber noch nicht genug, denn der externe Speicher kann auch vom Apple-Gerät aus mit Photos und Videos beschrieben werden! Zusätzlich ist es möglich, alle Kontakte vom Apple-Gerät auf den Flash-Speicher zu synchronisieren. Als nettes Gimmick verfügt die i-FlashDrive App über einen eigenen mp3-Player, der sich auf .m3u- und Ordner-Playlisten versteht sowie mit einer Memo-Funktion für Sprachnotizen aufwartet.

Laut Herstellerangaben hat der Stick die Abmessungen 35.4 x 10.4 x 67.5 mm und wiegt gerade einmal 10 Gramm. Er läuft unter Windows XP und 7 sowie MacOS X. Das i-FlashDrive wird mit Kapazitäten von 8, 16 und 32 GB angeboten, gehört aber mit den genannten Transferraten von 10 MByte/Sek für den USB-Anschluß zu den eher gemächlichen Vertretern seiner Sorte. Der Dock-Anschluß erreicht nur 100 KB/Sek was aber auf Restriktionen in Apples Transfer-Protokoll zurückzuführen sein soll.

Das i-FlashDrive soll in etwa drei Wochen nach Europa kommen wobei der neue Komfort seinen Preis haben wird: Die 8 GB Version wird etwa 70,- € kosten; Preise für die 16 und 32 GB Version sind noch nicht bekannt.

[Update 1] Wir wurden auf die Web-Seite i-flashdrive.de aufmerksam gemacht, auf der in Kürze Vorbestellungen für den i-FlashDrive möglich sein sollen. Darüberhinaus sind dort die guten Neuigkeiten zu lesen, daß die ersten Sticks noch vor Ende September in den Versand gehen sollen. [/Update]

[Update 2] Das i-FlashDrive funktioniert auch mit Apples iPad. Solange das iPad 3 noch nicht erschienen ist, könnte dieser Testbericht zum iPad 2 hilfreich sein. [/Update]

[Update 3] Appovis hat uns auf einen weiteren Testbericht hingewiesen. Vielen Dank! [/Update]

[Update 4] Und hier noch ein Produktvideo von FirstZoomTV. [/Update]

ZoomTV Video zum i-FlashDrive von Photofast

[Update 5] Wir haben das i-FlashDrive mit 8 GB im Test gehabt! Hier geht’s zum Testbericht. [/Update]

Die Computerbild hat in Heft 19/2011 insg. 24 USB 2.0 und 3.0 Sticks auf Herz und Nieren getestet. Das Fazit: Nur die Teuren sind gut.

USB Speicher Sticks sind aus dem Computer-Alltag nicht mehr wegzudenken. Während die Speicherkapazitäten in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen sind, hinkt die Steigerung der Datenübertragungsraten zusehends hinterher. Der Sprung vom USB-Standard 1.0 auf 2.0 war groß. Allerdings erfordern immer höhere Speichervolumina – mittlerweile bei USB Sticks im Gigabyte-Bereich – auch zunehmend höhere Übertragungsraten, denen USB 2.0 nur noch bedingt genügen kann.

Die Industrie hat vor geraumer Zeit als Lösung den ggü. USB 2.0 bis zu zehn mal schnelleren USB 3.0 Standard präsentiert, der nun Stück für Stück Einzug in die Welt der Computer-Peripherie hält. So auch bei den USB Sticks. Aber kann der neue Standard halten, was er verspricht?

Im aktuellen Test von 24 USB Speicher Sticks der Computerbild (Heft 19/2011) waren 16 Modelle mit USB 3.0 Schnittstelle dabei. Nicht verwunderlich, daß sich beim Test der Sticks tlw. große Unterschiede in der Leistungsfähigkeit ergeben haben. Nach wie vor werden auf den Verpackungen Geschwindigkeiten angepriesen, die die Speicher Sticks in der Praxis regelmässig nicht halten können. Auffallend im Computerbild Test ist auch, daß 12 der 16 Modelle mit USB 3.0 Schnittstelle nur wenig schneller als die Sticks mit USB 2.0 Anschluß waren.

Die Testsieger bei Computerbild sind der Kingston DataTraveler Ultimate G2 3.0 in der 16 GB Variante und der CnMemory Mistral Black USB 3.0 mit 8 GB Speicherplatz. Auch die stick-test Redaktion hat den Kingston DataTraveler Ultimate G2 unseren USB Stick Test Parcours durchlaufen lassen.

Ganz allgemein lässt sich festhalten, daß Tests von USB Speichern immer wieder dieselben Resultate zu Tage fördern: Ein schneller und zuverlässiger Speicher Stick – egal ob USB 2.0 oder 3.0 – kostet deutlich mehr als ein billiges Exemplar vom Discounter um die Ecke. Es gilt unverändert die alte Weisheit, daß Qualität ihren Preis hat.

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