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USB Stick Neuigkeiten und Wissenswertes

Ein Mini-Computer genannt Cotton Candy (eng. Zuckerwatte) vom norwegischen Startup FXI ist derzeit in aller Munde. Aber warum eigentlich?

Cotton Candy von FXI Technologies Zugegeben: Ein vollwertiger Computer im Format eines etwas zu dick geratenen USB Sticks mit 1 GB Speicher, HDMI-Anschluß, microSD-Karten-Slot, WIFI, Bluetooth und umfangreichem Video-Codec-Support klingt imposant. Insb. vor dem Hintergrund, daß die Entwickler von FXI einen vollständigen Rechner auf die Fläche von gerade mal 8 cm x 2,5 cm gequetscht haben. Aber was soll man mit dem FXI Cotton Candy eigentlich anfangen?

Als schneller USB Stick scheidet er sicher aus, denn auch wenn der Cotton Candy via microSD Karte auf bis zu 64 GB Speicher ausgebaut werden kann, dürfte das Augenmerk bei der Entwicklung nicht auf rasende Geschwindigkeiten des USB 2.0 Anschlusses gelegt worden sein. Das kann man dem Stick aber auch nicht übel nehmen, denn er wird nicht als Speichstick launciert, sondern als “ideale Ergänzung für Smartphone, Tablet, Notebook und PC”.

Auf dem 1.2 GHz ARM-Prozessor werkelt Android 2.x als Betriebssystem. Alternativ kann Ubuntu (Linux) oder auch eine Virtualisierungslösung zum Einsatz kommen. Wird der Cotton Candy auf der einen Seite mit einem HDMI-fähigen Flachbildschirm verbunden und auf der anderen Seite über seinen USB 2.0 Anschluß mit Strom versorgt, fungiert er als mobiler Rechner, der per Bluetooth-Tastatur und -Maus bedient werden kann. So ist der Stick selber zwar sehr klein und mobil, aber die zur Bedienung zwingend nötige Bluetooth-Peripherie dürfte man i.d.R. nicht dabei haben. Abgesehen vielleicht vom Bluetooth-fähigen Smartphone, das eine rudimentäre Bedienung des FXI Sticks ermöglichen sollte. Die Situation verbessert sich an normalen PCs und Notebooks, deren Tastatur und Touchpad/Maus vom Cotton Candy mitgenutzt werden können.

Cotton Candy von FXI Technologies Zusätzlich berichtet netzwelt, daß dem Cotton Candy eine Google-Lizenzierung fehle, so daß er nicht auf den Android Market zugrifen kann. Das könnte eine empfindliche Einschränkung für den Fall darstellen, daß der Reiz des Zuckerwatten-Sticks möglicherweise in der Verfügbarkeit entsprechender Apps aus Googles Market Place liegt. Als alternative Befüllung böte sich, wie in einem Bericht von Golem zum FXI erwähnt wird, das sog. Sideloading, also das Befüllen des FXI Sticks über den microSD Port, an.

Noch befindet sich der Cotton Candy in der Entwicklung und die bisher verfügbaren Bilder zeigen einen Prototypen. Mit der Serienproduktion ist lt. FXI Technologies ab Mitte 2012 zu rechnen. Es bleibt abzuwarten, ob das Gerät bei einem Preis von “unter 200 Dollar” ausreichend viele – und vor allem sinnvolle – Anwendungsgebiete offenbart, um sich erfolgreich zu verkaufen.

[Update 28.02.2012] DiePresse.com berichtet von der Vorstellung des FXI Cotton Candy auf dem Mobile World Congress (MWC). Als Auslierferungstermin wird nun, konkreter als der o.g. Termin Mitte 2012, der März dieses Jahrs genannt. Die wohl nur in begrenzter Stückzahl verfügbaren Mini-Computer können bereits zum Preis von 189€ vorbestellt werden.

SanDisk hat speziell für die Langzeitarchivierung den Memory Vault USB Stick vorgestellt. Damit sollen wertvolle digitale Daten wie bspw. Photos, Videos oder persönliche Dokumente Generationen überdauern können.

100 Jahre speichern Wenn es um das Archivieren von Daten geht, dann ist derzeit die Cloud in aller Munde. Gemeint ist damit üblicherweise das Arbeiten mit Daten, die nicht auf dem heimischen Rechner, sondern auf Servern irgendwo “im Internet” gespeichert sind. Mittlerweile tummeln sich unzählige Anbieter im Cloud-Segement bspw. die Telekom mit der TelekomCloud, Apples iCloud oder Amazon mit seinen Web Services (AWS).

Die dezentrale Datenspeicherung in der Cloud bietet Vorteile: Zugriff mit beliebigen Geräten (PC, Tablet, Smartphone) und an beliebigen Orten, automatische Synchronisierung aus der Cloud auf verschiedene Geräte, redundante Datenhaltung sowohl zu Hause und als Backup auf dem Cloud-Server etc. Gerade das Backup-Thema, also der Erhalt von Photos, Videos und den “schönsten Stunden mit den Freunden” durch Speicherung in der Cloud wird derzeit Marketing-seitig sehr prominent gespielt.

Aber es gibt auch Nachteile: Je nach zu übertragendem Datenvolumen macht die Cloud nur bei entsprechender Bandbreite Spaß. Und die Sicherheit, mit der gerne für die Speicherung in der Cloud geworben wird, ist keine 100%ige: Trotz aller Maßnahmen zur Ausfallsicherung und server-seitigen Backups, können auch die Daten in der Cloud verloren gehen. Im schlimmsten Fall sogar unwiderruflich. Das mussten Nutzer von Amazons EC2 im April dieses Jahres schmerzhaft lernen, als im Rahmen eines länger dauernden Totalausfalls Daten dauerhaft verloren gingen: Datenverlust in der Cloud (heise News Artikel). Ein Desaster, wenn es von den Daten in der Cloud keine Kopie mehr gab; bspw. auf einer externen Festplatte oder einem USB Stick. Und insb. die Langzeitarchivierung ist für alle Daten in der Cloud eine Herausforderung. Wer kann schon mit Sicherheit sagen, ob ein Cloud-Anbieter seinen Dienst noch in fünf, zehn oder 20 Jahren anbietet?

Größenvergleich SanDisk versucht mit einem neuen Produkt in diese Bresche zu springen und bietet einen USB Stick an, der speziell für die Langzeitarchivierung entwickelt wurde. Der sog. SanDisk Memory Vault soll die auf ihm gespeicherten Informationen bis zu 100 Jahre zuverlässig archivieren können. Der etwas klobig geratene USB Stick wird mit Kapazitäten von 8 und 16 GB angeboten und arbeitet nach dem USB 2.0 Standard. Er ist mit einem robusten Metallgehäuse ummantelt und besonders korrosionsbeständig verarbeitet. Verschiedene Händler bieten den USB Stick zu Preisen ab 55,- € an, so auch Amazon (Memory Vault, 16 GB).

Marketing-Video

Weitere Informationen zum Memory Vault nebst einiger zusätzlicher Produktbilder gibt es im Artikel Sandisks Flashspeicher soll 100 Jahre überstehen auf dem Golem-Portal. Und natürlich auf der Produktseite Memory Vault vom Hersteller SanDisk.

Kingston Digital bringt seine HyperX Technologie in die Welt der Speichersticks. Der DataTraveler HyperX 3.0 Speicherstick soll einer von Kingstons schnellsten und kapazitätsstärksten USB 3.0 Sticks werden.

Hyper! Hyper!Mit superschneller 8-Kanal-Architektur, Kapazitäten von 64, 128 und 256 Gigabyte Speicher und – gemäß Herstellerangaben – Transferraten im USB 3.0 Modus von bis zu 225 MByte/Sek lesend und 135 MByte/Sek schreibend, verspricht der DT HyperX der USB Stick für Power-User mobiler Speicher werden.

Die wertvollen Speicher-Chips des HyperX werden von einem robusten, Aluminum-Gummi-Gehäuse geschützt. Im Gehäuse befindet sich eine Befestigungsöse. Die Abmessungen werden mit 7,5 x 2,3 x 1,6 Zentimetern angegeben. Interessanterweise ist der Kompatibilitäts-Tabelle auf der Kingston-Seite zum DT HyperX 3.0 zu entnehmen, daß der Speicherstick nur unter Windows XP, Vista und Windows 7 betrieben werden kann.

Der Kingston DataTraveler HyperX 3.0 ist ReadyBoost™ fähig, abwärtskompatibel zu USB 2.0 und aktuell mit Kapazitäten von 64 GB (Amazon, etwa 120 €) und 128 GB (Amazon, etwa 240 €) verfügbar. Sobald uns ein Testexemplar vorliegt, werden wir die Lauffähigkeit unter MacOS und natürlich die Herstellerangaben zu maximalen Transferraten genau unter die Lupe nehmen. Kingston gibt auf den HyperX fünf Jahre Garantie und bietet telefonischen 24/7 Support.

Hyper! Hyper!

Die brinell GmbH aus Karlsruhe stellt hochwertige USB 3.0 Festplatten und USB Sticks mit edlen Materialien wie Massakar Ebenholz, Carbon oder Nappaleder her.

Wirklich schöne USB Sticks gibt es selten und man darf zurecht fragen, ob nicht die vielzitierten inneren Werte bei einem Speichermedium viel entscheidender sind. Aber ein Blick auf die Sticks von brinell genügt, um für einen kurzen Moment einmal nur auf die äußeren Wert zu achten.

brinell USB 3.0 Sticks

brinell seine Sticks in drei Serien aufgelegt, die alle gleichermaßen diesen beinahe unbändigen Haben-wollen-Effekt auslösen.

  • engineered series: Carbon schwarz oder weiß und Edelstahl mattiert.
  • elegant series: Rindnappaleder in schwarz, braun und weiß.
  • understatement: Masskar Ebenholz.

Allen Sticks gemein ist ihre Größe von 69x22x8 Millimetern und der strichmattierte Edelstahlrahmen. Sie unterstützen SuperSpeed-Geschwindigkeit nach USB 3.0 Standard und sind mit Kapazitäten von 8, 16 und 32 GB im Online-Shop von brinell erhätlich. Für die 32 GB Variante werden 70 MByte/Sek für lesende und 30 MByte/Sek für schreibende Zugriffe genannt.

Damit sind die brinell Sticks keine Formel 1 Boliden unter den USB 3.0 Sticks, aber angesichts der luxuriösen Anmutung mag man sich ohne weiteres mit schnell statt superschnell anfreunden können und dann eher an den neidischen Blicken Anderer erfreuen. Die Preise sind dem edlen Äußeren angepasst: Die Sticks werden zu 59€, 89€ und 129€ angeboten; die Ebenholz-Variante kostet jeweils 10€ mehr.

Mittlerweile hatte die stick-test Redaktion einen brinell engineered USB 3.0 Stick im Test. Haptik und Look’n’Feel sind phantastisch und die Leistungsdaten entsprechen fast punktgenau den Marketing-Angaben.

Weitere Kurzberichte zu den brinell Sticks gibt es bspw. bei Spiegel Online USB-Sticks für Stilbewusste oder neuerdings.com Speicher für Stilbewusste.

Einer unserer USB Stick Testsieger, der Transcend JetFlash 700 USB 3.0, wird bis Montag, 31.10.2011, 10:00 Uhr in der 32 GB Variante bei meinpaket.de für derzeit unschlagbare 29,95 € inkl. Versand angeboten. Der günstigste Preis im Web liegt aktuell bei etwa 33,- € exkl. der Versandkosten.

So geht’s: Auf die Angebotsseite zum Transcend USB Stick auf meinpaket.de gehen und während des Bestellvorgangs in der Bestellübersicht den Gutschein-Kode OHA3JETFLASH eingeben. Das rabattiert den angezeigten Preis von 36,49 € auf 29,95 €.

Kingston Digital, einer der großen Player im Markt der Speicherprodukte, stellt ein Upgrade seiner urDrive Software vor, die auf den Einsteigermodellen der Kingston USB Sticks vorinstalliert geliefert wird.

Die urDrive Software verwandelt Kingston urDrive Software auf USB Stick die passiven USB Sticks von reinen Speichergeräten in “integrierte, aktive Speicher, die es Anwendern ermöglichen, ihre persönlichen Dateien, Fotos, Musiktitel, Spiele und Videos zu organisieren”.

Zur urDrive Suite gehört Norton PC Checkup, ein Diagnose-Tool, das den Computer auf Befall mit Viren, Spyware, Würmer und Adware überprüft sowie langsame Leistung und Risiken identifiziert. Ein eigener Web-Browser, der Maxthon 3, bei dem temporäre Dateien, Verläufe und Cookies nur auf dem Speicherstick gespeichert werden, erlaubt das Surfen im Internet auch in öffentlichen Räumen, bspw. Internet Cafés, ohne Spuren zu hinterlassen. Auf den Sicherheitsaspekt zahlt ein zusätzlicher, speziell für Kinder entwickelter Browser, der “Fooz Kids” ein, der an die Surf-Bedürfnisse des Nachwuchses angepasst wurde.

Kingston urDrive Software auf DT 108, DT 109 und DT 101 G2 Die urDrive Software wird durch verschiedene Spiele- und App-Download-Angebote ergänzt, so sind bspw. die neuesten Computerspiele von EA Games und PopCap Games erhältlich. Abschließend stellt die urDrive Suite Speicherplatz in der Cloud zur Verfügung, so daß wichtige Daten, die nicht verloren gehen sollen, in einem Online Speicher abgelegt werden können.

urDrive ist ab sofort auf den Entry-Level-Modellen Kingston DataTraveler 108, Kingston DataTraveler 109 sowie dem hier bereits getesteten Kingston DataTraveler 101 G2 vorinstalliert und soll in Kürze auch für die DataTraveler USB Sticks G3 (dritte Generation) erhältlich sein.

Zum USB Stick Test des Kingston DataTraveler 101 G2

Schützen Sie Ihren Schreibtisch vor den Sith, neugierigen Arbeitskollegen oder anderen Aufdringlingen! Mit einem USB Yoda als Star Wars Tischbeschützer.

Star Wars USB Yoda als Tischbeschützer Es gibt sie, die Sith. Und wenn die nicht, dann doch ganz sicher neugierige Arbeitskollegen oder andere, möglicherweise aufdringliche, Zeitgenossen, die man sich vom Leibe halten möchte. Für den Schreibtisch daheim oder bei der Arbeit kann der Yedi-Meister höchstpersönlich bei der Verteidigung des Arbeitsplatzes helfen.

Sobald sich Ungemach auf eine Entfernung von etwa einem Meter nähert, aktiviert Yoda mit dem typischen Geräusch sein grünes LED-Lichtschwert und warnt den Ankömmling mit markigen Zitaten aus Star Wars. In unverwechselbarer Grammatik ertönt es zufällig:

  • In the end, cowards are those who follow the dark side!
  • A disturbance in the force there is!
  • Retreat! Cover you I will!
  • Still much to learn you have!
  • So certain of defeat are you, hmmm?
  • Rush not into fight, long is the war. Only by surviving it will you prevail!

Der USB Yoda wird mit einem 1,5 Meter langen USB-Kabel geliefert und kennt drei Betriebsmodi: Sound & LED – der Bewegungsmelder ist eingeschaltet und Yoda verteidigt mit Lichtschwert und Spezialgrammatik, nur LED – schützt geräuschempfindliche Umgebungen und zwingt Yoda, ausschließlich mit dem Lichtschwert zu arbeiten, und abschließend Off – der Bewegungsmelder ist ausgeschaltet.

Video zum Yoda USB Tischbeschützer

Im Video ist der Yoda USB Desk Protector in Aktion zu sehen. Das Video hat nicht die beste Qualität, aber man kann sowohl das aufleuchtende Lichtschwert erkennen als auch die markigen Yoda-Sprüche hören.

Sie haben also Zombies im Garten und als einziges Verteidigungsmittel nur ein paar USB Sticks zur Hand? Wir zeigen Ihnen wie Sie sich damit erfolgreich gegen die Zombie-Brut wehren können!

Wie sie sich mit USB Sticks gegen Zombies verteidigenKeiner weiß, woher die Zombies kommen, wo sie entstehen, oder warum sie sich gerade im Garten besonders gerne häuslich niederlassen. Haben sich die Zombies erst einmal dort eingenistet, sind sie gar nicht mehr so leicht loszuwerden. Sie hausen tagsüber wie Maulwürfe unter der Erde und entsteigen des Nachts dem Humus, um dann wankelnd Haus und Hof zu terrorisieren. Primäres Ziel: Das Gehirn der Gartenbesitzer!

Kampfstrategie

Im Kampf gegen die Untoten gibt es einiges zu beachten. Unterirdisch sind sie schwer zu lokalisieren und es ist darüberhinaus ohnehin eine denkbar schlechte Idee, dem blassen Feind in seinem ureigenen Territorium als Nichtmaulwurf die Stirn bieten zu wollen. Es gilt also, den Zombies im unwirtlichen Dunkel der Nacht den Garaus zu machen!

Waffen und Horden

Aber was tun, wenn man nicht im Besitz schwerer Geschütze nebst Nachtsichtgerät ist? Manch einer wird es bisweilen mit Baseball Schläger, Heugabel, Machete oder gar dem Rasenmäher versucht haben. Ohne jeden Zweifel sind das probate Gegenstände zur Zombie-Terminierung, allerdings zumeist nur für den Kampf Mann (oder Frau) gegen einen Zombie geeignet. Und wenn sich wirklich eine ganze Horde aus dem Erdreich buddelt? Wenn es nicht nur ein Zombie, sondern gleich zwei, drei oder noch mehr sind? Dann droht Gehirnverlust und eine schnelle, unfreiwillige Aufnahme in die Zombie-Gemeinschaft.

Die stick-test Redaktion under attack!

Das Team der stick-test Redaktion musste sich bei einer USB Stick Grill Test Party unlängst selber einer Horde Zombies aus dem Nachbarsgarten erwehren. Drei der Unholde hatten es geschafft, unseren Chef-Redakteur am Grill zu stellen. Eine fatale Situation: Hinter sich der heiße Grill mit totem Fleisch, vor sich die drei Zombies – kalt und nicht richtig tot, aber wild auf Hirn! Womit sollte er sich verteidigen? Ein Kampf mit der Grillzange ist aussichtslos. Auch Bratwürstchen, Hähnchenflügel oder Gemüsesäckchen sind mangels Gehirn denkbar ungeeignet. Wie Augenzeugen berichteten, warf der Gestellte nach ein paar Finten mit der Grillzange in einem letzten Akt vollkommener Verzweiflung USB Sticks nach den kalten Gesellen. Und konnte sich damit retten! Wie war das möglich?

Forschung und Wissenschaft

Die stick-test Redaktion hat diesen außergewöhnlichen Selbstverteidigungsfall ausführlich analysiert und ist zu der Erkenntnis gelangt, daß Zombies hochallergisch auf USB Sticks reagieren! Ein kurzer Kontakt genügt und Momente später geht der Zombie mit konvulsischen Zuckungen dahin. Wir haben daraufhin fünf Methoden entwickelt, wie man aus handelsüblichen USB Sticks hoch effiziente Zombie-Terminatoren herstellen kann, die insb. auch gegen ganze Gruppen von Untoten eingesetzt werden können:

1: Das Bat Anti Zombie USB Stick Spray

Die Herstellung des Bat* Anti Zombie USB Stick Sprays ist denkbar einfach. Es werden lediglich ein Mixer, ein paar USB Sticks mit beliebiger Speicherkapazität, etwas Alkohol ab 18% Alkoholgehalt aufwärts und ein Pumpzerstäuber benötigt.

Und so geht’s: Die Speichersticks einen nach dem anderen im Mixer pulverisieren, dann vorsichtig Alkohol hinzufügen bis sich eine wässrige Mischung ergibt und anschließend das Gemisch in den Pump-Zerstäuber füllen. Fertig! Das Bat Anti Zombie USB Stick Spray ist einsatzbereit. Ein kurzer Pumpstoß – grob in die Richtung der Zombies gesprüht – sollte genügen und die untoten Kumpanen segnen in wenigen Sekunden das Zeitliche.

Statt Pump-Zerstäuber eignen sich auch Wasserspritzpistolen ganz hervorragend, da sie eine größere Reichweite haben. Wer noch größere Entfernungen überbrücken möchte, der könnte den Einsatz eines Sandstrahlers erwägen, was allerdings eine deutlich größere Menge an USB Sticks voraussetzt (spart aber den Alkohol).

2: Die USB Stick Bola

Ein sehr effektives Mittel, um sich eine Gruppe nahender Zombies vom Hals zu Halten. Die USB Stick Bola ist leicht herzustellen, benötigt jedoch ein wenig Übung in der Anwendung. Benötigt werden vier USB Sticks mit Befestigungs-Öse und 1,40 Meter Angelschnur. Wer keine Angelschnur zur Hand hat behilft sich mit normalem Zwirn.

Und so geht’s: Es werden die Ende zweier jeweils 70 cm lange Schnüre mit je einem USB Stick verbunden. Danach die beiden Schnüre genau in der Mitte miteinander verknoten, so daß eine Art X-Form entsteht, an deren Ende jeweils ein USB Stick befestigt ist. Das ist die USB Stick Bola! Zur Anwendung wird die Bola über dem Kopf rotiert und dann in einer schwungvollen Bewegung aus dem Handgelenk auf die Zombies geschleudert. Es ist psychologisch sehr wertvoll, den Wurfakt mit einem “Jiiiihaaaaahh!” oder “Die, you suckers!” zu untermalen. Die Bola sollte sich um einen oder mehrere Zombies wickeln, was zwangsläufig dazu führen wird, daß die Biester in Kontakt mit den USB Sticks kommen. Game over! Die USB Stick Bola kann durch Verwendung längerer Schnüre und mehr Speichersticks für einen größeren Wirkungsradius und damit mehr Zombies ausgelegt werden.

3: Die USB Stick Pong Falle

Dies ist keine Waffe für den ad hoc Einsatz sondern eine Falle, die etwas Vorbereitung benötigt. Allerdings werden außer einem Spaten nur einige Dutzend USB Sticks benötigt, so daß wir hier im Kampf gegen die Zombies mit besonders wenig Material auskommen.

Und so geht’s: Mit dem Spaten ein Loch mit 2×2 Meter Durchmesser und 2 Meter Tiefe buddeln. Im Anschluß den Boden des Lochs mit USB Sticks im Abstand von jeweils 20 cm zueinander mit dem USB Stecker voran in den Boden stecken. Fertig! Die USB Stick Falle muß nicht einmal abgedeckt werden, denn Zombies sind kennen nur die direkte Verbindung zwischen zwei Punkten, d.h. sie laufen niemals um ein Loch herum – selbst, wenn es eine Falle ist.

Ein einziges Loch ist natürlich gegen dutzende von Zombies keine ausreichende Absicherung. Hier gilt es zwischen der Verschandelung des Gartens durch 2×2 Meter große Löcher und dem Wunsch nach Sicherheit abzuwägen. Zwei bis drei dieser Fallen eignen sich in jedem Fall hervorragand als letzte Verteidigungslinie, falls der Zombie-Sturm mit den anderen Methoden nicht ausreichend schnell eingebremst werden konnte.

4: Der USB Stick Hackentrick

Eine wirklich phantastische Methode, um sich schlurfenden Kadavern zu erwehren, die sich von hinten nähern. Dazu benötigen sie nur ein paar Tropfen Sekundenkleber und zwei USB Sticks.

Und so geht’s: Geben Sie den Sekundenkleber auf die Außenseite Ihrer Schuhhacke und pressen Sie mit leichtem Druck einen Speicherstick mit dem USB Stecker nach außen auf den Kleber. Nach wenigen Sekunden sitzt der USB Stick bombenfest; wiederholen Sie dies mit dem zweiten Schuh. Nun sind Sie für den USB Stick Hackentrick bereit! Achten Sie darauf, daß der Stick nicht zu weit unten am Absatz befestigt wird – sie wollen mit den Schuhen schließlich noch laufen können.

Sollten sich nun überraschend ein paar Zombies von hinten anschleichen, so können Sie – ohne sich umzudrehen – einen unmittelbaren Verteidigungsschlag ausführen. Dazu treten Sie wild, und idealerweise abwechselnd, mit den Fersen nach hinten aus. Ganz ähnlich einem ausschlagenden Pferd. Mit etwas mehr Zeit zur Vorbereitung ist diese Methode auch ideal mit den im folgenden beschriebenen Wurf USB Stick Arrows kombinierbar.

5: Die Wurf USB Stick Arrows

Last but not least stellen wir unsere jüngste Kreation vor: Die Wurf USB Stick Arrows. USB Speichersticks eignen sich ganz hervorragend als Wurfgeschosse mit Steckfaktor, wenn man ihre Flugeigenschaften berücksichtigt und dafür sorgt, daß sie dort stecken bleiben, wo sie auftreffen. Wir benötigen lediglich einige USB Sticks aus Plastik, ein Cutter Messer und eine Zange.

Und so geht’s: Mit der Rohrzange den USB Stecker beherzt zusammenquetschen, bis eine Spitze entsteht. Diese muß weder besonders spitz noch besonders schön sein; da Zombies deutlich weicher als Menschen sind, bleiben auch stumpfe Gegenstände gut in ihnen stecken. Trotzdem hilft es natürlich, wenn die USB Stecker grob in die Form eine Pfeilspitze gebracht werden. Nun mit dem Cutter Messer am Ende des Sticks die Ecken abschneiden und auf diese Weise den Speicherstick “anspitzen”. Ganz so, wie man es früher mit einem Bleistift und einem Messer gemacht hat, wenn der Anspitzer fehlte. Fertig!

Nun haben wir beidseitig einigermassen spitze Wurf USB Stick Arrows. Zur Wurftechnik: Die Sticks werden an einem der spitzen Ende zwischen Daumen und Zeigefinger gefasst und wie ein Wurfmesser Richtung Zombie geschleudert. Aufgrund fehlender Stabilisierungen wird sich der Stick während des Fluges um die eigene Achse drehen, was den Grund für das beidseitige Anspitzen darstellt. Egal mit welcher Seite der Stick auf den Zombie trifft – die Wahrscheinlichkeit, daß er stecken bleibt ist deutlich erhöht.

Ein riesen Vorteil der Stick Arrows: Mit etwas Übung sind die nötigen Quetsch- und Schnitzschritte in wenigen Sekunden durchgeführt, so daß die Produktion von Wurf USB Stick Arrows sogar im Eifer des Gefechtes durchgeführt werden kann.

Letzte Erkenntnis

Im Rahmen unserer Zombie-Forschungen konnten wir noch eine weitere erstaunliche Erkenntnis gewinnen: Die weißhäutigen Untoten haben eine irrationale aber dafür geradezu panische Angst vor Fledermäusen! Da Fledermäuse in der Regel nicht spontan zur Hand sind, wenn man sie mal braucht, haben wir Kosten und Mühen gescheut, um eine ebenso wirksame Alternative zu finden. Und wir sind fündig geworden! Es genügt vollkommen, in einer Batman-Verkleidung so zu tun, als ob man Ultraschallgeräusche von sich geben würde.

Wir empfehlen daher ein Batman-Kostüm auf Hot Standby im Kleiderschrank aufzubewahren. Neben dem Erschreckensmoment, daß überlebenswichtige Sekunden im Kampf gegen die Brut liefern kann, verfügen die gängigen Batman-Anzüge über unzählige Taschen und Täschchen, in denen USB Sticks en Masse untergebracht werden können.

Für den Fall der Fälle, gemeint ist der Tag der großen Zombie-Apokalypse, mag es übrigens angebracht sein, die ganze Familie mit Batman-Kampfanzügen auszustatten und diese ggf. 24/7, also rund um die Uhr, zu tragen. Unser Motto lautet hier: Be prepared!

Suchen Sie eine Druckversion? Hier steht der Artikel zum Download bereit Fünf Methoden, wie Sie sich mit USB Sticks gegen Zombies verteidigen können (PDF, 66KB).

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