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USB Stick Neuigkeiten und Wissenswertes

Die brinell GmbH aus Karlsruhe stellt hochwertige USB 3.0 Festplatten und USB Sticks mit edlen Materialien wie Massakar Ebenholz, Carbon oder Nappaleder her.

Wirklich schöne USB Sticks gibt es selten und man darf zurecht fragen, ob nicht die vielzitierten inneren Werte bei einem Speichermedium viel entscheidender sind. Aber ein Blick auf die Sticks von brinell genügt, um für einen kurzen Moment einmal nur auf die äußeren Wert zu achten.

brinell USB 3.0 Sticks

brinell seine Sticks in drei Serien aufgelegt, die alle gleichermaßen diesen beinahe unbändigen Haben-wollen-Effekt auslösen.

  • engineered series: Carbon schwarz oder weiß und Edelstahl mattiert.
  • elegant series: Rindnappaleder in schwarz, braun und weiß.
  • understatement: Masskar Ebenholz.

Allen Sticks gemein ist ihre Größe von 69x22x8 Millimetern und der strichmattierte Edelstahlrahmen. Sie unterstützen SuperSpeed-Geschwindigkeit nach USB 3.0 Standard und sind mit Kapazitäten von 8, 16 und 32 GB im Online-Shop von brinell erhätlich. Für die 32 GB Variante werden 70 MByte/Sek für lesende und 30 MByte/Sek für schreibende Zugriffe genannt.

Damit sind die brinell Sticks keine Formel 1 Boliden unter den USB 3.0 Sticks, aber angesichts der luxuriösen Anmutung mag man sich ohne weiteres mit schnell statt superschnell anfreunden können und dann eher an den neidischen Blicken Anderer erfreuen. Die Preise sind dem edlen Äußeren angepasst: Die Sticks werden zu 59€, 89€ und 129€ angeboten; die Ebenholz-Variante kostet jeweils 10€ mehr.

Mittlerweile hatte die stick-test Redaktion einen brinell engineered USB 3.0 Stick im Test. Haptik und Look’n’Feel sind phantastisch und die Leistungsdaten entsprechen fast punktgenau den Marketing-Angaben.

Weitere Kurzberichte zu den brinell Sticks gibt es bspw. bei Spiegel Online USB-Sticks für Stilbewusste oder neuerdings.com Speicher für Stilbewusste.

Einer unserer USB Stick Testsieger, der Transcend JetFlash 700 USB 3.0, wird bis Montag, 31.10.2011, 10:00 Uhr in der 32 GB Variante bei meinpaket.de für derzeit unschlagbare 29,95 € inkl. Versand angeboten. Der günstigste Preis im Web liegt aktuell bei etwa 33,- € exkl. der Versandkosten.

So geht’s: Auf die Angebotsseite zum Transcend USB Stick auf meinpaket.de gehen und während des Bestellvorgangs in der Bestellübersicht den Gutschein-Kode OHA3JETFLASH eingeben. Das rabattiert den angezeigten Preis von 36,49 € auf 29,95 €.

Kingston Digital, einer der großen Player im Markt der Speicherprodukte, stellt ein Upgrade seiner urDrive Software vor, die auf den Einsteigermodellen der Kingston USB Sticks vorinstalliert geliefert wird.

Die urDrive Software verwandelt Kingston urDrive Software auf USB Stick die passiven USB Sticks von reinen Speichergeräten in “integrierte, aktive Speicher, die es Anwendern ermöglichen, ihre persönlichen Dateien, Fotos, Musiktitel, Spiele und Videos zu organisieren”.

Zur urDrive Suite gehört Norton PC Checkup, ein Diagnose-Tool, das den Computer auf Befall mit Viren, Spyware, Würmer und Adware überprüft sowie langsame Leistung und Risiken identifiziert. Ein eigener Web-Browser, der Maxthon 3, bei dem temporäre Dateien, Verläufe und Cookies nur auf dem Speicherstick gespeichert werden, erlaubt das Surfen im Internet auch in öffentlichen Räumen, bspw. Internet Cafés, ohne Spuren zu hinterlassen. Auf den Sicherheitsaspekt zahlt ein zusätzlicher, speziell für Kinder entwickelter Browser, der “Fooz Kids” ein, der an die Surf-Bedürfnisse des Nachwuchses angepasst wurde.

Kingston urDrive Software auf DT 108, DT 109 und DT 101 G2 Die urDrive Software wird durch verschiedene Spiele- und App-Download-Angebote ergänzt, so sind bspw. die neuesten Computerspiele von EA Games und PopCap Games erhältlich. Abschließend stellt die urDrive Suite Speicherplatz in der Cloud zur Verfügung, so daß wichtige Daten, die nicht verloren gehen sollen, in einem Online Speicher abgelegt werden können.

urDrive ist ab sofort auf den Entry-Level-Modellen Kingston DataTraveler 108, Kingston DataTraveler 109 sowie dem hier bereits getesteten Kingston DataTraveler 101 G2 vorinstalliert und soll in Kürze auch für die DataTraveler USB Sticks G3 (dritte Generation) erhältlich sein.

Zum USB Stick Test des Kingston DataTraveler 101 G2

Schützen Sie Ihren Schreibtisch vor den Sith, neugierigen Arbeitskollegen oder anderen Aufdringlingen! Mit einem USB Yoda als Star Wars Tischbeschützer.

Star Wars USB Yoda als Tischbeschützer Es gibt sie, die Sith. Und wenn die nicht, dann doch ganz sicher neugierige Arbeitskollegen oder andere, möglicherweise aufdringliche, Zeitgenossen, die man sich vom Leibe halten möchte. Für den Schreibtisch daheim oder bei der Arbeit kann der Yedi-Meister höchstpersönlich bei der Verteidigung des Arbeitsplatzes helfen.

Sobald sich Ungemach auf eine Entfernung von etwa einem Meter nähert, aktiviert Yoda mit dem typischen Geräusch sein grünes LED-Lichtschwert und warnt den Ankömmling mit markigen Zitaten aus Star Wars. In unverwechselbarer Grammatik ertönt es zufällig:

  • In the end, cowards are those who follow the dark side!
  • A disturbance in the force there is!
  • Retreat! Cover you I will!
  • Still much to learn you have!
  • So certain of defeat are you, hmmm?
  • Rush not into fight, long is the war. Only by surviving it will you prevail!

Der USB Yoda wird mit einem 1,5 Meter langen USB-Kabel geliefert und kennt drei Betriebsmodi: Sound & LED – der Bewegungsmelder ist eingeschaltet und Yoda verteidigt mit Lichtschwert und Spezialgrammatik, nur LED – schützt geräuschempfindliche Umgebungen und zwingt Yoda, ausschließlich mit dem Lichtschwert zu arbeiten, und abschließend Off – der Bewegungsmelder ist ausgeschaltet.

Video zum Yoda USB Tischbeschützer

Im Video ist der Yoda USB Desk Protector in Aktion zu sehen. Das Video hat nicht die beste Qualität, aber man kann sowohl das aufleuchtende Lichtschwert erkennen als auch die markigen Yoda-Sprüche hören.

Sie haben also Zombies im Garten und als einziges Verteidigungsmittel nur ein paar USB Sticks zur Hand? Wir zeigen Ihnen wie Sie sich damit erfolgreich gegen die Zombie-Brut wehren können!

Wie sie sich mit USB Sticks gegen Zombies verteidigenKeiner weiß, woher die Zombies kommen, wo sie entstehen, oder warum sie sich gerade im Garten besonders gerne häuslich niederlassen. Haben sich die Zombies erst einmal dort eingenistet, sind sie gar nicht mehr so leicht loszuwerden. Sie hausen tagsüber wie Maulwürfe unter der Erde und entsteigen des Nachts dem Humus, um dann wankelnd Haus und Hof zu terrorisieren. Primäres Ziel: Das Gehirn der Gartenbesitzer!

Kampfstrategie

Im Kampf gegen die Untoten gibt es einiges zu beachten. Unterirdisch sind sie schwer zu lokalisieren und es ist darüberhinaus ohnehin eine denkbar schlechte Idee, dem blassen Feind in seinem ureigenen Territorium als Nichtmaulwurf die Stirn bieten zu wollen. Es gilt also, den Zombies im unwirtlichen Dunkel der Nacht den Garaus zu machen!

Waffen und Horden

Aber was tun, wenn man nicht im Besitz schwerer Geschütze nebst Nachtsichtgerät ist? Manch einer wird es bisweilen mit Baseball Schläger, Heugabel, Machete oder gar dem Rasenmäher versucht haben. Ohne jeden Zweifel sind das probate Gegenstände zur Zombie-Terminierung, allerdings zumeist nur für den Kampf Mann (oder Frau) gegen einen Zombie geeignet. Und wenn sich wirklich eine ganze Horde aus dem Erdreich buddelt? Wenn es nicht nur ein Zombie, sondern gleich zwei, drei oder noch mehr sind? Dann droht Gehirnverlust und eine schnelle, unfreiwillige Aufnahme in die Zombie-Gemeinschaft.

Die stick-test Redaktion under attack!

Das Team der stick-test Redaktion musste sich bei einer USB Stick Grill Test Party unlängst selber einer Horde Zombies aus dem Nachbarsgarten erwehren. Drei der Unholde hatten es geschafft, unseren Chef-Redakteur am Grill zu stellen. Eine fatale Situation: Hinter sich der heiße Grill mit totem Fleisch, vor sich die drei Zombies – kalt und nicht richtig tot, aber wild auf Hirn! Womit sollte er sich verteidigen? Ein Kampf mit der Grillzange ist aussichtslos. Auch Bratwürstchen, Hähnchenflügel oder Gemüsesäckchen sind mangels Gehirn denkbar ungeeignet. Wie Augenzeugen berichteten, warf der Gestellte nach ein paar Finten mit der Grillzange in einem letzten Akt vollkommener Verzweiflung USB Sticks nach den kalten Gesellen. Und konnte sich damit retten! Wie war das möglich?

Forschung und Wissenschaft

Die stick-test Redaktion hat diesen außergewöhnlichen Selbstverteidigungsfall ausführlich analysiert und ist zu der Erkenntnis gelangt, daß Zombies hochallergisch auf USB Sticks reagieren! Ein kurzer Kontakt genügt und Momente später geht der Zombie mit konvulsischen Zuckungen dahin. Wir haben daraufhin fünf Methoden entwickelt, wie man aus handelsüblichen USB Sticks hoch effiziente Zombie-Terminatoren herstellen kann, die insb. auch gegen ganze Gruppen von Untoten eingesetzt werden können:

1: Das Bat Anti Zombie USB Stick Spray

Die Herstellung des Bat* Anti Zombie USB Stick Sprays ist denkbar einfach. Es werden lediglich ein Mixer, ein paar USB Sticks mit beliebiger Speicherkapazität, etwas Alkohol ab 18% Alkoholgehalt aufwärts und ein Pumpzerstäuber benötigt.

Und so geht’s: Die Speichersticks einen nach dem anderen im Mixer pulverisieren, dann vorsichtig Alkohol hinzufügen bis sich eine wässrige Mischung ergibt und anschließend das Gemisch in den Pump-Zerstäuber füllen. Fertig! Das Bat Anti Zombie USB Stick Spray ist einsatzbereit. Ein kurzer Pumpstoß – grob in die Richtung der Zombies gesprüht – sollte genügen und die untoten Kumpanen segnen in wenigen Sekunden das Zeitliche.

Statt Pump-Zerstäuber eignen sich auch Wasserspritzpistolen ganz hervorragend, da sie eine größere Reichweite haben. Wer noch größere Entfernungen überbrücken möchte, der könnte den Einsatz eines Sandstrahlers erwägen, was allerdings eine deutlich größere Menge an USB Sticks voraussetzt (spart aber den Alkohol).

2: Die USB Stick Bola

Ein sehr effektives Mittel, um sich eine Gruppe nahender Zombies vom Hals zu Halten. Die USB Stick Bola ist leicht herzustellen, benötigt jedoch ein wenig Übung in der Anwendung. Benötigt werden vier USB Sticks mit Befestigungs-Öse und 1,40 Meter Angelschnur. Wer keine Angelschnur zur Hand hat behilft sich mit normalem Zwirn.

Und so geht’s: Es werden die Ende zweier jeweils 70 cm lange Schnüre mit je einem USB Stick verbunden. Danach die beiden Schnüre genau in der Mitte miteinander verknoten, so daß eine Art X-Form entsteht, an deren Ende jeweils ein USB Stick befestigt ist. Das ist die USB Stick Bola! Zur Anwendung wird die Bola über dem Kopf rotiert und dann in einer schwungvollen Bewegung aus dem Handgelenk auf die Zombies geschleudert. Es ist psychologisch sehr wertvoll, den Wurfakt mit einem “Jiiiihaaaaahh!” oder “Die, you suckers!” zu untermalen. Die Bola sollte sich um einen oder mehrere Zombies wickeln, was zwangsläufig dazu führen wird, daß die Biester in Kontakt mit den USB Sticks kommen. Game over! Die USB Stick Bola kann durch Verwendung längerer Schnüre und mehr Speichersticks für einen größeren Wirkungsradius und damit mehr Zombies ausgelegt werden.

3: Die USB Stick Pong Falle

Dies ist keine Waffe für den ad hoc Einsatz sondern eine Falle, die etwas Vorbereitung benötigt. Allerdings werden außer einem Spaten nur einige Dutzend USB Sticks benötigt, so daß wir hier im Kampf gegen die Zombies mit besonders wenig Material auskommen.

Und so geht’s: Mit dem Spaten ein Loch mit 2×2 Meter Durchmesser und 2 Meter Tiefe buddeln. Im Anschluß den Boden des Lochs mit USB Sticks im Abstand von jeweils 20 cm zueinander mit dem USB Stecker voran in den Boden stecken. Fertig! Die USB Stick Falle muß nicht einmal abgedeckt werden, denn Zombies sind kennen nur die direkte Verbindung zwischen zwei Punkten, d.h. sie laufen niemals um ein Loch herum – selbst, wenn es eine Falle ist.

Ein einziges Loch ist natürlich gegen dutzende von Zombies keine ausreichende Absicherung. Hier gilt es zwischen der Verschandelung des Gartens durch 2×2 Meter große Löcher und dem Wunsch nach Sicherheit abzuwägen. Zwei bis drei dieser Fallen eignen sich in jedem Fall hervorragand als letzte Verteidigungslinie, falls der Zombie-Sturm mit den anderen Methoden nicht ausreichend schnell eingebremst werden konnte.

4: Der USB Stick Hackentrick

Eine wirklich phantastische Methode, um sich schlurfenden Kadavern zu erwehren, die sich von hinten nähern. Dazu benötigen sie nur ein paar Tropfen Sekundenkleber und zwei USB Sticks.

Und so geht’s: Geben Sie den Sekundenkleber auf die Außenseite Ihrer Schuhhacke und pressen Sie mit leichtem Druck einen Speicherstick mit dem USB Stecker nach außen auf den Kleber. Nach wenigen Sekunden sitzt der USB Stick bombenfest; wiederholen Sie dies mit dem zweiten Schuh. Nun sind Sie für den USB Stick Hackentrick bereit! Achten Sie darauf, daß der Stick nicht zu weit unten am Absatz befestigt wird – sie wollen mit den Schuhen schließlich noch laufen können.

Sollten sich nun überraschend ein paar Zombies von hinten anschleichen, so können Sie – ohne sich umzudrehen – einen unmittelbaren Verteidigungsschlag ausführen. Dazu treten Sie wild, und idealerweise abwechselnd, mit den Fersen nach hinten aus. Ganz ähnlich einem ausschlagenden Pferd. Mit etwas mehr Zeit zur Vorbereitung ist diese Methode auch ideal mit den im folgenden beschriebenen Wurf USB Stick Arrows kombinierbar.

5: Die Wurf USB Stick Arrows

Last but not least stellen wir unsere jüngste Kreation vor: Die Wurf USB Stick Arrows. USB Speichersticks eignen sich ganz hervorragend als Wurfgeschosse mit Steckfaktor, wenn man ihre Flugeigenschaften berücksichtigt und dafür sorgt, daß sie dort stecken bleiben, wo sie auftreffen. Wir benötigen lediglich einige USB Sticks aus Plastik, ein Cutter Messer und eine Zange.

Und so geht’s: Mit der Rohrzange den USB Stecker beherzt zusammenquetschen, bis eine Spitze entsteht. Diese muß weder besonders spitz noch besonders schön sein; da Zombies deutlich weicher als Menschen sind, bleiben auch stumpfe Gegenstände gut in ihnen stecken. Trotzdem hilft es natürlich, wenn die USB Stecker grob in die Form eine Pfeilspitze gebracht werden. Nun mit dem Cutter Messer am Ende des Sticks die Ecken abschneiden und auf diese Weise den Speicherstick “anspitzen”. Ganz so, wie man es früher mit einem Bleistift und einem Messer gemacht hat, wenn der Anspitzer fehlte. Fertig!

Nun haben wir beidseitig einigermassen spitze Wurf USB Stick Arrows. Zur Wurftechnik: Die Sticks werden an einem der spitzen Ende zwischen Daumen und Zeigefinger gefasst und wie ein Wurfmesser Richtung Zombie geschleudert. Aufgrund fehlender Stabilisierungen wird sich der Stick während des Fluges um die eigene Achse drehen, was den Grund für das beidseitige Anspitzen darstellt. Egal mit welcher Seite der Stick auf den Zombie trifft – die Wahrscheinlichkeit, daß er stecken bleibt ist deutlich erhöht.

Ein riesen Vorteil der Stick Arrows: Mit etwas Übung sind die nötigen Quetsch- und Schnitzschritte in wenigen Sekunden durchgeführt, so daß die Produktion von Wurf USB Stick Arrows sogar im Eifer des Gefechtes durchgeführt werden kann.

Letzte Erkenntnis

Im Rahmen unserer Zombie-Forschungen konnten wir noch eine weitere erstaunliche Erkenntnis gewinnen: Die weißhäutigen Untoten haben eine irrationale aber dafür geradezu panische Angst vor Fledermäusen! Da Fledermäuse in der Regel nicht spontan zur Hand sind, wenn man sie mal braucht, haben wir Kosten und Mühen gescheut, um eine ebenso wirksame Alternative zu finden. Und wir sind fündig geworden! Es genügt vollkommen, in einer Batman-Verkleidung so zu tun, als ob man Ultraschallgeräusche von sich geben würde.

Wir empfehlen daher ein Batman-Kostüm auf Hot Standby im Kleiderschrank aufzubewahren. Neben dem Erschreckensmoment, daß überlebenswichtige Sekunden im Kampf gegen die Brut liefern kann, verfügen die gängigen Batman-Anzüge über unzählige Taschen und Täschchen, in denen USB Sticks en Masse untergebracht werden können.

Für den Fall der Fälle, gemeint ist der Tag der großen Zombie-Apokalypse, mag es übrigens angebracht sein, die ganze Familie mit Batman-Kampfanzügen auszustatten und diese ggf. 24/7, also rund um die Uhr, zu tragen. Unser Motto lautet hier: Be prepared!

Suchen Sie eine Druckversion? Hier steht der Artikel zum Download bereit Fünf Methoden, wie Sie sich mit USB Sticks gegen Zombies verteidigen können (PDF, 66KB).

Wir stellen zehn Dinge vor, die Sie über USB – den Universal Serial Bus – wissen sollten. Dabei geht es insbesondere um die Neuerungen der neuesten Standards USB 3.0 und USB 3.1.

Inhaltsverzeichnis

1: Release Termine
2: Geschwindigkeiten
3: Datendurchsatz
4: Kabel und maximale Längen
5: Stromversorgung
6: Stecker und Buchsen
7: Strom sparen mit USB 3.0
8: Datenintegrität
9: Alternative Schnittstellen (Ethernet, eSATA, FireWire)
10: USB 3.0 nachrüsten
Quellen und weiterführende Informationen

1: USB Release Termine

USB 1.0 und USB 1.1

Der Universal Serial Bus (USB) feierte im Jahr 2011 sein 15-jähriges Jubiläum. USB wurde als kostengünstige und schnelle Alternative zu den seinerzeit sehr beliebten seriellen und parallelen Schnittstellen entwickelt. Die Version 1.0 des Standards erschien im Januar 1996. Ein kleines Update auf USB 1.1 erfolgte wenige Zeit später im September 1998.

USB 2.0

Etwa zwei Jahre später, im April 2000, gab es dann mit USB 2.0 den ersten großen Versionssprung vor dem Komma. USB 2.0 war viele Jahre der unangefochtene, aber auch unveränderte, Standard in der Anbindung von Computer-Peripherie.

USB Versionen Release Termine

USB 3.0 und USB 3.1

Dem massiv wachsenden Bedarf an schnell zu übertragenden, großen Datenmengen konnte erst wieder die noch vergleichsweise junge Weiterentwicklung des USB-Standards gerecht werden, die im November 2008 in Form des USB 3.0 Standards vorgestellt wurde. Da absehbar war, daß auch USB 3.0 dem stetig wachsenden Bedarf an schneller Datenübertragung irgendwann nicht mehr genügen würde, arbeitete ein Konsortium bestehend u.a. aus HP, Intel und Microsoft an einer Erweiterung des USB 3.0 Standards. Knapp fünf Jahre später war es soweit und USB 3.1 wurde im Juli 2013 als nun neuester USB-Standard präsentiert.

2: USB Geschwindigkeiten

Im Zuge der USB-Updates wurden immer wieder neue Marketing-Bezeichnungen zur Beschreibung der Geschwindigkeitsklasse von USB-Geräten eingeführt. Kunden wurden – und werden noch heute – mit den Begriffen Low-Speed, Full-Speed, High-Speed und SuperSpeed konfrontiert. Zukünftig wg. des neuen USB 3.1 Standards dann möglicherweise auch noch mit SuperSpeed+. Die folgende Tabelle zeigt, welche Geschwindigkeiten der jeweilige USB Standard beherrschen sollte.

USB Geschwindigkeiten

Die Betonung liegt dabei bewußt auf dem “sollte”, denn USB 2.0 Geräte unterstützen in der Regel, aber eben nicht immer, High-Speed. Im besten Falle ist man verwirrt, im Schlechtesten hat man ein Produkt erstanden, auf dem USB 2.0 prangt, daß aber den High-Speed-Modus gar nicht beherrscht und demzufolge mit schneckenlahmen Datenübertragungsraten daherkommt. Als kleiner Trost und angesichts des Alters von USB 2.0 dürfte sich aber heutzutage kaum noch ein Gerätehersteller wagen, ein USB 2.0 Gerät ohne High-Speed-Unterstützung anzubieten.

Kann es mit dem USB 3.0 Standard oder dem neuen USB 3.1 Standard auch zu solchen Verwirrungen kommen? Sowohl die USB 3.0 als auch die USB 3.1 Spezifikation unterstützen zusätzlich zu SuperSpeed (3.0) bzw. SuperSpped+ (3.1) die drei alten Geschwindigkeiten Low-, Full- und High-Speed zusätzlich. Ein Gerät, daß Low-, Full- und High-Speed unterstützt ist USB 2.0 kompatibel. Nicht jedoch USB 3.0 oder 3.1 kompatibel. Insofern darf ein Gerät, daß maximal High-Speed beherrscht nicht mit USB 3.0 bezeichnet werden.

3: USB Datendurchsatz

USB 3.0 bringt einen enormen Geschwindigkeitsschub ggü. USB 2.0 mit einer theoretischen Maximal-Transfer-Rate von 625 MB/Sek. USB 3.1 verdoppelt diese maximale Transferrate auf 1250 MB/Sek. In der Regel werden die in den Spezifikationen beschriebenen maximalen Transferraten in der Praxis jedoch nicht erreicht, u.a. wg. Protokoll-Overheads, konkurrierenden Zugriffen verschiedener Geräte auf demselben Bus, et.

Der maximale lesende Durchsatz liegt bei USB 2.0 Geräten im theoretischen Bereich von ca. 35-40 MB/Sek. Selbst der aktuell schnellste hier getestete USB 2.0 Stick, der Kingston DataTraveler R500, schafft “nur” gute 29 MB/Sek und ist damit einer der Top USB 2.0 Speichersticks überhaupt. Schreibend schaffen die Besten um die 20 MB/Sek.

Demgegenüber steht USB 3.0 mit einer in der Praxis erreichbaren maximalen Daten-Transfer-Rate in Leserichtung von jenseits der 400 MB/Sek. Aber selbst fünf Jahre nach Einführung des USB 3.0 Standards liegen die schnellsten USB 3.0 Sticks in der Regel noch unter 200 MB/Sek. Die aktuelle Nummer Eins unserer USB Stick Bestenliste ist der Lexar JumpDrive Triton, der es in lesender Richtung auf sehr gute 180 MB/Sek bringt. Unter optimalen Bedingungen hat es die c’t (Ausgabe 13/2012, S.108) bereits geschafft, am USB 3.0 Anschluß auf etwas mehr als 400 MB/Sek zu kommen. Und die Gerätehersteller arbeiten kontinuierlich an der Weiterentwicklung von Speicherbausteinen und Controllern, so daß davon auszugehen ist, daß die ersten Speichersticks, die auch an weniger optimierten Systemen über 200 MB/Sek transferieren können, in nächster Zeit erscheinen werden.

4: USB Kabel und maximale Längen

Damals, in den Zeiten dicker Parallelport-Kabel mit breiten 25-Pin-Anschlüssen, war die maximale Länge der Kabel begrenzt. Bei sechs Metern war Schluß, wenn man nicht für Spezialkabel sehr tief in die Tasche griff.

Auch der USB Standard definiert Längenbeschränkungen. In der folgenden Tabelle sind diese Maximallängen für alle Versionen des Universal Serial Bus aufgeführt:

USB Kabellängen

USB 3.0 gibt keine konkrete Spezifikation der maximal erlaubten Längen, empfiehlt jedoch drei Meter. Die in der Tabelle aufgeführten maximalen Gesamtlängen können durch die Aneinanderreihung von sechs Kabeln über fünf sog. Hubs erreicht werden. Um über die maximale Gesamtlänge hinauszugehen, wird spezielle Hardware benötigt, bspw. Repeater Extension Cables oder USB Bridges. Für den USB 3.0 Standard existieren bereits Lösungen, die Kabel mit eigener Elektronik einsetzen, um mit einem einzigen Kabel auf bis zu 20 Meter Länge zu kommen.

Der USB 2.0 Standard verlangt für Full-/High-Speed-Kabel vier Leitungen, jeweils zwei für Daten und zwei für die Stromübertragung, plus einer äußeren Abschirmung.

Demgegenüber werden für Super-Speed-Kabel nach USB 3.0 Standard insg. zehn Leitungen nebst Abschirmung benötigt: Zwei Leitungen für die Stromübertragung und ein nicht abgeschirmtes verdrilltes Leitungspaar (UTP-unshielded twisted pair) für die Rückwärtskompatibilität zu High-Speed und niedrigeren Transferraten. Zusätzlich zwei abgeschirmte Differentialpaare (SDP-shielded differential pairs), die jeweils drei Leitungen enthalten: Zwei für Daten und eine Erdleitung (drain wire). Die beiden SDPs werden für die Super-Speed-Datenübertragung verwendet und ermöglichen den gleichzeitigen bidirektionalen Datenfluß durch das Kabel.

5: USB Stromversorgung

In der Stromversorgung steckt eine der wesentlichen Neuerungen von USB. Gegenüber den alten seriellen und paralellen Schnittstellen ist ein USB-Gerät in der Lage über den USB-Anschluß Strom zu beziehen. Das hat zu tlw. skurrilen USB-Gerätschaften geführt, die Ihre Funktion hauptsächlich aus der Stromübertragungsfähigkeit des USB-Anschlusses ziehen.

Der USB Standard definiert verschiedene Status, in denen USB-Geräte dem USB-Anschluß die dort spezifizierte Menge an Strom entnehmen dürfen. In der folgenden Tabelle sind diese Stromstärken in Milliampere aufgelistet.

USB Stromstärken

Neben dem Bedarf immer schnellerer Schnittstellen, drängen zunehmend mehr USB Geräte mit hohem Strombedarf auf den Markt. Wer ein iPad sein Eigen nennt und schon einmal versucht hat, dieses an einem “normalen” USB 2.0 Anschluß zu laden, weiß, was gemeint ist. Der Ladestrom des iPad liegt bei 1200 mA, den das iPad-Netzteil auch zur Verfügung stellt. An einem USB 2.0 Anschluß, der maximal nur 500 mA zur Verfügung stellt, dauert das Laden dagegen scheinbar “ewig”.

Ein anderes Beispiel sind externe USB Festplatten, bei denen immer wieder einmal vor dem Betrieb an nur einem USB-Anschluß gewarnt wurde: Beim Spin-Up, also dem Startvorgang der Festplatte wenn die Scheiben zu rotieren beginnen, würden tlw. mehr als 500 mA benötigt und es könnte zu einem “Durchbrennen” der USB-Controller am Computer kommen. Manche externe USB Festplatte wurde daher mit einer Kabelpeitsche geliefert, die zwei USB-Stecker zur Festplatte durchschleift, um den doppelten Strom vom USB-Anschluß abgreifen zu können.

USB 3.0 trägt diesem erhöhten Bedarf nun endlich Rechnung: Mit der Einführung des 3.0 Standards wurden die maximal zulässigen Stromstärken, die USB Geräte dem Anschluß entnehmen dürfen, erhöht. Im High-Power-Modus stehen an einem USB 3.0 Anschluß maximal 900 mA zur Verfügung. Demgegenüber sind es bei USB 2.0 nur maximal 500 mA. Das sollte, zumindest vorübergehend, den Strombedarf moderner USB Geräte (besser) decken können.

6: USB Stecker und Buchsen

Der Universal Serial Bus Standard kennt eine ganze Reihe verschiedener Stecker- und Buchsenformen und mit der Einführung von USB 3.0 wird es nicht unbedingt übersichtlicher. Hier alle Stecker-Typen des USB Standards.

USB 2.0 Stecker

Und die zugehörigen Buchsen.

USB 2.0 Stecker

In der folgenden Tabelle sind alle bekannten Standard USB 2.0 und 3.0 Stecker- und Buchsentypen so dargestellt, daß die zulässigen Steckkombinationen deutlich werden.

USB Stecker und Buchsen

Ein Lesebeispiel: Als einziger der USB 3.0 Stecker kann nur der Std A (Type A) Stecker in eine USB 2.0 Std A Buchse gesteckt werden. Dies gilt allerdings für keinen anderen Stecker-Typ des USB 3.0 Standards, da nur der Std A Stecker Abwärtskompatibel zu USB 2.0 Buchsen gestaltet wurde oder werden konnte. Im englischen Wikipedia-Artikel zum Universal Serial Bus sind die oben gezeigten Stecker- und Buchsentypen, allerdings ohne USB 3.0, gut aufbereitet in Tabellenform unter Host Interface receptables mit Bildern dargestellt.

Im folgenden Bild sind die drei USB 3.0 Stecker abgebildet.

USB 3.0 Stecker

Aufgrund der Tatsache, daß für USB 3.0 insgesamt zehn Leitungen für die Datenübertragung benötigt werden, hat sich das Steckerlayout für Std B und Micro B geändert: Dem Std B wurde ein Mini B zusätzlich aufgeflanscht während der Micro B seine Erweiterung in der Horizontalen erfuhr, indem links des ursprünglichen USB 2.0 Micro B Steckers ein zusätzlicher Mini B Stecker platziert wurde.

7: Strom sparen mit USB 3.0

Ein USB Host, also der im Computer eingebaute Controller, der die USB-Steuerung übernimmt, fragt in regelmässigen Abständen bei den angeschlossenen USB Geräten nach, ob Sie Daten übertragen möchten (sog. Polling). Nach dem USB 3.0 Standard können Geräte als Antwort ein “Not Ready” (NRDY) melden, womit sie anzeigen, daß sie später auf die Anfrage antworten möchte. Der Host merkt sich das NRDY und “pollt” das entsprechende Gerät nicht mehr. Das hat den Vorteil, daß sich ein Gerät, das NRDY gemeldet hat, in einen Stromsparmodus versetzen kann. Für den Fall, daß das alle angeschlossenen Geräte tun kann auch der Host seinen Upstream-Link in den Stromsparmodus versetzen. Das ist sehr sinnvoll, denn es kommt oft vor (dauerblinkende USB-Weihnachtsbäume und anderes Spielzeug ausgenommen), daß USB-Geräte gar keinen Strom benötigen, der Host aber kontinuierlich Strom und Spannung an den Anschlüssen bereistellt, was zu unnötigem Stromverbrauch des gesamten Computers führt.

8: USB und die Datenintegrität

Der große Erfolg der USB Schnittstelle ist sicher auch dem Plug’n’Play-Faktor der USB Geräte zu verdanken: Gerät einstecken, einen Moment warten, und – spätestens seit Windows XP – ist das Gerät einsatzbereit. Bei allen USB Geräten, die Daten speichern können, also bspw. externen Festplatten oder USB Sticks, besteht allerdings die Gefahr, daß Daten verloren gehen, wenn das USB Gerät nicht ordnungsgemäß vom Computer abgemeldet wurde.

Das liegt in der Arbeitsweise moderner Betriebssysteme und Festplatten- bzw. USB Stick Controllern begründet, die die zu schreibenden Daten aus geschwindigkeitsgründen zunächst zwischenspeichern, bevor diese von Controller oder Betriebssystem, wenn Zeit vorhanden ist, endgültig – und vor allem dauerhaft – auf der Platte oder dem Stick landen.

Viele Nutzer wechselbarer Speichermedien kennen daher unter Windows und natürlich auch MacOS oder Linux den Akt des “Auswerfens”. Ein USB Gerät muß zunächst ausgeworfen, also vom Computer offiziell abgemeldet, werden, damit Betriebssystem und/oder Controller alle Speichervorgänge abschließen können. Erst dann ist das USB Gerät sicher ohne Datenverlust vom Computer zu trennen.

Neben dem ordnungsgemäßen Auswerfen oder Abmelden des USB Gerätes ist es zusätzlich ratsam, den gerätespezifischen Schreib-Cache abzuschalten. Darüberhinaus macht es immer Sinn, einen Blick auf die LED(s) des angeschlossenen Speichermediums zu haben. Blinkende LEDs zeigen häufig aktive Schreib-/Lesevorgänge, während derer es nicht ratsam ist, das USB Speichermedium zu entfernen.

9: Alternative Schnittstellen (Ethernet, eSATA, FireWire)

Welche Alternativen existieren zu USB 2.0 und 3.0 zur Anbindung von Peripheriegeräten? In der folgenden Tabelle haben wir den USB Standards die drei bekanntesten Schnittstellen zum Anschließen externer Geräte gegenübergestellt.

Tabelle: Alternative Schnittstellen zu USB

Apple ist seit Jahren bemüht seine FireWire-Schnittstelle als schnelle Alternative zum USB Standard zu etablieren. Zwar liegt die maximale, theoretische Transferrate von FireWire 800 etwa um den Faktor 1,7 über der von USB 2.0, aber außerhalb der Apple-Welt hat sich FireWire bis heute nicht durchsetzen können. Und wir wagen zu behaupten, daß das auch nicht mehr passieren wird, liegt doch der neue USB Standard 3.0 mit seinem theoretischem Maximum von 625 MByte/Sek – also mit einem Faktor von sechs – weit über der Leistungsfähigkeit der FireWire-Schnittstelle.

Demgegenüber steht die extrem verbreitete Ethernet-Schnittstelle. Kaum ein Gerät, selbst mittlerweile in der Unterhaltungselektronik (bspw. XBox oder Media-Streamer), das nicht mit einer Ethernet-Schnittstelle ausgestattet ist. Gigabit Ethernet erreicht ungefähr die theoretische Leistungsfähigkeit von FireWire 800, kann aber zum einen mit seiner enormen Verbreitung und zum anderen mit einer ungleich höheren maximalen Kabellänge von 100 Metern ggü. FireWire und (auch) eSATA punkten. Gigabit Ethernet eignet sich jedoch nicht für die Anbindung externer Peripherie-Geräte.

Bleibt also noch eSATA. eSATA ist die Abkürzung für External Serial ATA und stellt eine Erweiterung des SATA-Busses dar, der überlicherweise in Computern für den Anschluß von Festplatten verwendet wird. Die Erweiterung zu “External” wurde eingeführt, um Massenspeicher auch außerhalb des Computergehäuses betreiben und sie trotzdem über den schnellen SATA-Bus anschließen zu können. Trotz seiner hohen Geschwindigkeit, ist es wahrscheinlich, daß USB 3.0 eSATA verdrängen wird: eSATA ist unflexibel und für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen für externe Festplatten ausgerichtet. Neben der sehr begrenzten Kabellänge von maximal einem Meter kommt erschwerend hinzu, daß eSATA-Anschlüsse keinen Strom für externe Geräte liefern.

10: USB 3.0 nachrüsten

Obwohl USB 3.0 im November sein fünfjäriges Jubiläum feiert, ist der neue Standard noch lange nicht in allen Computern als Anschluß(buchse) vorhanden. Die durchschnittliche Nutzungsdauer von PCs und Macs liegt bei etwa fünf Jahren, so daß es noch einige Zeit dauern wird, bis sich an allen Computern ein USB 3.0 Anschluß befindet.

Wer noch keinen USB 3.0 Anschluß an seinem Rechner hat, kann diesen jedoch nachrüsten. Dies funktioniert bei einem normalen Desktop PC, indem in diesen entweder

  • ein neues Mainboard mit integrierter USB 3.0 Schnittstelle oder
  • eine USB 3.0 PCIe-Steckkarte

eingebaut wird. Wer ohnehin das Mainboard seines PCs wechseln wollte, der könnte sich bspw. für ein Asus M4A89GTD PRO/USB3 mit integrierter SuperSpeed USB 3.0 Schnittstelle entscheiden. Weniger aufwendig stellt sich der Einbau einer PCIe-Karte dar, bspw. die IcyBox IB-AC604 PCI-e oder die BIGtec USB 3.0 PCI Express Schnittstellenkarte, die den PC jeweils um zwei USB 3.0 Anschlüsse ergänzen.

Auch Notebook-Nutzer können in den Genuß der schnellen USB 3.0-Schnittstelle kommen. Sofern der Laptop einen ExpressCard/34 (34 mm Breite) Anschluß besitzt, bietet sich bspw. die PCI-Express Schnittstellenkarte USB 3.0 von Logilink an, um USB 3.0 Geräte mit voller Geschwindigkeit am Notebook betreiben zu können.

Quellen und weiterführende Informationen

Corsair, einer der führenden Entwickler und Hersteller von Hochleistungskomponenten für Gaming-PCs und Speicherspezialist hat seit kurzem USB 3.0 Versionen seiner mehrfach prämierten USB Sticks Flash Voyager GT, Flash Voyager und Flash Survivor ins Programm aufgenommen.

Flash Voyager GT USB 3.0

Der Flash Voyager GT USB 3.0 ist als 32 und 64 GB Modell erhältlich und weiterhin mit einem spritzwassergeschützten Vollgummigehäuse ummantelt. Die 64 GB-Variante soll eine Corsair Flash Voyager GT USB 3.0Lesegeschwindigkeit von bis zu 135 MByte/Sek und eine Schreibgeschwindigkeit von bis zu 83 MByte/Sek bieten. Die kleinere 32 GB-Variante besitzt mit 135 MByte/Sek dieselbe Lesegeschwindigkeit, ist aber beim Schreiben mit 41 MByte/Sek nur halb so schnell.

Flash Voyager USB 3.0

Im Gegensatz zum Flash Voyager GT wurde die Außenhülle der neuen Flash Voyager USB 3.0 Modelle leicht überarbeitet. Sie fallen nun etwas schlanker aus da sie kürzer (73 statt 100 mm) und etwas schmaler (22 statt 26 mm) als die älteren USB 2.0-Versionen sind. Unverändert ist die Vollgummiummantelung wie beim Corsair Flash Voyager USB 3.0großen Bruder aus der GT-Reihe. Es sind zwei Varianten mit 8 und 16 GB Speicherkapazität erhältlich. Die Transferraten der 8 GB-Variante sollen bei max. 70 MByte/Sek bei lesenden Zugriffen und bei bis zu 13 MByte/Sek beim Schreiben liegen. Die Variante mit 16 GByte Speicherkapazität arbeitet mit bis zu 79 bzw. 21 MByte/Sek.

Flash Survivor USB 3.0

Der Flash Survivor USB 3.0 ist nach wie vor in einem edlen und sehr robusten Gehäuse aus eloxiertem Raumfahrt-Aluminium eingefasst. Der USB Stick soll damit bis zu einer Corsair Flash Survivor USB 3.0Tiefe von 200 Metern wasserdicht sein und Vibrationen und Stößen widerstehen können. Corsair bietet vom Flash Survivor USB 3.0 ebenfalls eine 8 GB- und 16 GB-Variante an, deren Leistungsdaten – vergleichbar zum Flash Voyager USB 3.0 – bei maximal 70 bzw. 13 MByte/Sek und 79 bzw. 21 MByte/Sek liegen sollen.

Unsere Meinung zu den neuen Corsair USB 3.0 Sticks

Die Leistungsdaten der neuen USB 3.0 Sticks lassen Gutes hoffen, allerdings wollen wir noch keine klare Kaufempfehlung aussprechen, solange wir die USB Sticks nicht im Test hatten. Wer noch nicht zwingend auf den USB 3.0 Standard angewiesen ist oder bspw. noch gar keinen entsprechenden USB 3.0-Anschluß an seinem Computer hat, dem können wir guten Gewissens den Flash Voyager GTR USB 2.0 empfehlen, der nach wie vor USB 2.0 Testsieger der stick-test Redaktion ist.

Allen iPad- und iPhone-Besitzern ist eines gemein: Sie können den internen Speicher ihres Gerätes nicht erweitern. Darüberhinaus ist der Daten- und Dateiaustausch mit Apples mobilen Geräten kein einfaches Unterfangen.

Dem verspricht ein Produkt aus Taiwan Abhilfe zu verschaffen. Das sog. i-FlashDrive von Photofast sieht wie ein großer USB Stick aus und verfügt sowohl über einen Dock- als auch einen USB-Anschluß.

Via USB wird das i-FlashDrive an jedem PC oder Mac mit Daten gefüllt. Anschließend erfolgt der Zugriff auf diese Daten vom iPad, iPhone oder iPod touch mit der bereits von Apple freigegebenen i-FlashDrive App. Damit aber noch nicht genug, denn der externe Speicher kann auch vom Apple-Gerät aus mit Photos und Videos beschrieben werden! Zusätzlich ist es möglich, alle Kontakte vom Apple-Gerät auf den Flash-Speicher zu synchronisieren. Als nettes Gimmick verfügt die i-FlashDrive App über einen eigenen mp3-Player, der sich auf .m3u- und Ordner-Playlisten versteht sowie mit einer Memo-Funktion für Sprachnotizen aufwartet.

Laut Herstellerangaben hat der Stick die Abmessungen 35.4 x 10.4 x 67.5 mm und wiegt gerade einmal 10 Gramm. Er läuft unter Windows XP und 7 sowie MacOS X. Das i-FlashDrive wird mit Kapazitäten von 8, 16 und 32 GB angeboten, gehört aber mit den genannten Transferraten von 10 MByte/Sek für den USB-Anschluß zu den eher gemächlichen Vertretern seiner Sorte. Der Dock-Anschluß erreicht nur 100 KB/Sek was aber auf Restriktionen in Apples Transfer-Protokoll zurückzuführen sein soll.

Das i-FlashDrive soll in etwa drei Wochen nach Europa kommen wobei der neue Komfort seinen Preis haben wird: Die 8 GB Version wird etwa 70,- € kosten; Preise für die 16 und 32 GB Version sind noch nicht bekannt.

[Update 1] Wir wurden auf die Web-Seite i-flashdrive.de aufmerksam gemacht, auf der in Kürze Vorbestellungen für den i-FlashDrive möglich sein sollen. Darüberhinaus sind dort die guten Neuigkeiten zu lesen, daß die ersten Sticks noch vor Ende September in den Versand gehen sollen. [/Update]

[Update 2] Das i-FlashDrive funktioniert auch mit Apples iPad. Solange das iPad 3 noch nicht erschienen ist, könnte dieser Testbericht zum iPad 2 hilfreich sein. [/Update]

[Update 3] Appovis hat uns auf einen weiteren Testbericht hingewiesen. Vielen Dank! [/Update]

[Update 4] Und hier noch ein Produktvideo von FirstZoomTV. [/Update]

ZoomTV Video zum i-FlashDrive von Photofast

[Update 5] Wir haben das i-FlashDrive mit 8 GB im Test gehabt! Hier geht’s zum Testbericht. [/Update]

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