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USB Stick Neuigkeiten und Wissenswertes

Super Talent stellt eine neue, externe Solid State Disk (SSD) mit USB 3.0 Anschluß vor: Die Storage Pod Mini genannte SSD ist rasend schnell und glänzt mit kleinen Abmessungen.

Super Talent Storage Pod Mini Wer einen sehr schnellen Massenspeicher für den Einbau in einen PC sucht, greift üblicherweise zu einer Festplatte oder – wenn das Budget nicht ausschlaggebend ist – zur aktuell noch deutlich teureren Solid State Disk Technologie. Bei Festplatten werden die Daten auf rotierenden Magnetscheiben gespeichert während SSDs mit Flash-Speichern arbeiten, daher auch ihr höherer Preis.

Als externe Speicher sind USB Sticks oder externe Festplatten mit USB Speicher Stand heute noch immer erste Wahl. Super Talent versucht mit einem neuen Produkt auf Basis der superschnellen SSD-Technologie eine dritte Klasse externer Speichermedien einzuführen: Bei der Storage Pod Mini wurde eine herkömmliche SSD mit schnellem Sandforce-Controller in ein robustes, blau eloxiertes Alu-Gehäuse eingebettet und mit einem USB 3.0 Anschluß versehen.

Die Storage Pod Mini ist mit ihren Abmessungen von 11 x 6,8 x 1 cm nur wenig größer als eine interne SSD und mit 80 Gramm Lebendgewicht zumindest für die Hemdtasche geeignet. Die SSD kommt mit einem Schreibschutzschalter, um versehentliches Löschen von Daten zu verhindern. Neben einer Füllstandsanzeige via LEDs gibt es einen Backup-Knopf, der mit der zugehörigen Backup-Software Datensicherungen erleichtern soll.

Abschließend interessiert natürlich die Geschwindigkeit: Nach Angaben von Super Talent sollen Leseraten von bis zu 260 MB/Sek erreicht werden. Beim Schreiben geht die SSD, wie bei Speichermedien üblich, etwas langsamer mit bis zu immer noch rasenden 174 MB/Sek zu Werke. Um diese Geschwindigkeiten zu erhalten, bedient sich die Storage Pod Mini einer on-the-fly Kompression, d.h. Daten werden beim Schreiben automatisch komprimiert und beim Lesen wieder dekomprimiert.

Die Storage Pod Mini wird in Kapazitäten zu 60, 120 und 240 GB erhältlich sein. Preise und Erscheinungsdatum stehen noch nicht fest.

i-FlashDrive rechtzeitig unte den Weihnachtsbaum

Der Online-Shop des i-FLashDrive hat zum Weihnachtsendspurt angesetzt und liefert alle Bestellungen, die bis zum 22.12. 14:00 Uhr eingehen, pünktlich bis zum 24.12. Einzige Voraussetzung: Es muß entweder via Paypal oder Sofortüberweisung gezahlt werden. Und als Sahnehäubchen entfallen die Versandkosten in Höhe von 6,90 € – also kostenfreie Lieferung!

Mehr Infos zum Device in unserem i-FlashDrive Testbericht hier bei stick-test.de.

i-FlashDrive Gewinnspiel bei apfelnews.eu

Bei apfelnews.eu läuft noch bis zum 01.01.2012 ein i-FlashDrive Gewinnspiel im Rahmen dessen acht Geräte mit jeweils 8 GB Speicherkapazität verlost werden. Für die Teilnahme an der Verlosung muß man Fan von apfelnews.eu bei Facebook werden, den Gewinnspiel-Beitrag liken und sharen sowie einen Kommentar im Beitrag oder bei Facebook hinterlassen. Einiges zu tun, aber angesichts des wertvollen Gewinns absolut vertretbar.

Video von engadget zum i-FlashDrive

Das USB Implementers Forum hat sich den Audio- und Videogeräten angenommen und ihnen eine mehrere hundert Seiten lange Spezifikation spendiert. Was steht drin?

USB SuperSpeed In der 342 Seiten umfassenden Device Class Specification wird die sog. USB-IF Audio/Video Device Class beschrieben. Diese definiert im Wesentlichen, wie Audio- und Videogeräte zukünftig über USB miteinander kommunzieren sollen. Zu den erwähnten Geräten zählen u.a. Handys, Projektoren, Webcams, Kameras oder Fernseher. Dabei geht es insb. um den Anschluß mobiler Geräte, bspw. dem Handy, an Displays und Projektoren.

Ebenfalls wird in der Spezifikation beschrieben, daß angeschlossene Geräte z.B. während ein Film abgespielt wird über den USB-Anschluß Strom erhalten und somit parallel zum Betrieb aufgeladen werden können. Darüberhinaus ist die Synchronisierung, Rollenverteilung sowie die Weitergabe von Einstellungen zu Lautstärke oder Aussteuerung definiert. Wie beim USB-Standard üblich, sind alle Neuerungen abwärtskompatibel ausgelegt, so daß Geräte weiterhin an der USB Schnittstelle als Massenspeicher, Zeigegerät oder auch Tassenwärmer genutzt werden können.

Weitere Informationen zur USB-IF Audio/Video Device Class findet man auf der Webseite des USB Implementers Forum, bei Golem oder heise.de.

Ein ganz besonderer Speicherstick hat unser Testlabor erreicht: Wir testen das i-FlashDrive von PhotoFast als externe Speichererweiterung für iPhone, iPad und iPod touch.

i-FlashDrive von PhotoFast
Eckdaten i-FlashDrive • USB 2.0 • Abmessungen 68x35x10 mm (LxBxH) • Gewicht 11 g • Farbe weiß • Kapazitäten 8, 16, 32 GB • Anschlüsse USB 2.0 und iDock • MacOS 10.6+ / Win XP|Vista|7, Linux m. Universal USB Mass Storage Treiber
 
 

Soviel vorab: Das i-FlashDrive von PhotoFast ist kein USB Speicherstick in herkömmlichem Sinne. Seine Hauptfunktion ist die Erweiterung des iPhone-, iPad- oder iPod-Speichers um zusätzliche acht, 16 oder 32 Gigabyte Speicherplatz. Wir haben das i-FlashDrive getestet und zeigen Stärken und Schwächen dieser neuen (und einzigartigen) Speichererweiterung für Apples mobile Gerätewelt.

i-FlashDrive von PhotoFast Verpackung und Lieferumfang
Das i-FlashDrive wird in einer hochwertigen Klarsicht-Kunststoff-Verpackung geliefert, die Apple-Kenner bspw. vom iPod her kennen. Der Deckel ist mit mehreren Tesa-Klebepunkten fixiert, so daß das Unboxing mit wenigen Handgriffen erledigt ist. In der Verpackung befindet sich neben dem i-FlashDrive, bei unserem Testmuster mit acht Gigabyte Kapazität, noch eine mehrsprachige Kurzanleitung.

Schön zu sehen, daß elektronische Gadgets, statt in Blister-Verpackungen eingeschweißt, auch einmal anders ihren Weg zum Konsumenten finden können. Zwar ist die Kunststoffverpackung des i-FlashDrive auch nicht die umweltschonendste Variante, dafür setzt sie ihren Inhalt aber bestmöglich in Szene und ist vor allem wiederverwendbar.

Bauform und Handhabung
Das i-FlashDrive sieht wie ein flacher USB Stick aus, an dessen einem Ende sich ein typischer USB 2.0 Anschluß befindet und am anderen Ende ein iDock Anschluß. Beide Anschlüsse werden von durchsichtigen, gut sitzenden Plastikkappen geschützt. Das i-FlashDrive ist weiß mit verschiedenen anthrazit-farben aufgedruckten Informationen, von denen die Wichtigste die Speicherkapazität sein dürfte (8, 16 oder 32 GB).

i-FlashDrive von PhotoFast Der Stick ist an den 6,8 cm messenden Längskanten abgerundet und liegt bei einer Breite von 3,5 cm gut in der Hand. Ist der Stick eingesteckt, leuchtet eine LED an der Seite des USB Steckers dauerhaft blau. Bei Datentransfers vom und zum i-FlashDrive entlarvt sich die Multi-Colour-LED mit einem wahren Feuerwerk, in dem die Farben blinkend zwischen blau, lila und rot wechseln. Insgesamt macht das i-FlashDrive einen sehr wertig verarbeiteten Eindruck.

Nutzung des i-FlashDrive
Da das i-FlashDrive kein USB Stick im herkömmlichen Sinne ist, stehen die Transfergeschwindigkeiten nicht im Mittelpunkt unserer Untersuchung. Wir werden daher nur kurz auf die Messergebnisse am USB 2.0 Anschluß eingehen und dann ausführlich die Funktionalitäten und Anwendungsgebiete des FlashDrives diskutieren.

Hauptnutzen des i-FlashDrive ist die Erweiterung des internen Speichers von iPhone, iPad und iPod um zusätzlichen externen Speicher, auf dem Musik, Bilder, Videos und weitere Daten abgelegt werden können. Für Besitzer eines neuen iPhone 4S mit 64 GB eingebautem Speicher stehen die Chancen gut, daß sie ihre vollständige MP3-Sammlung auf dem iPhone unterbringen können. Aber Nutzer von iPhones (oder iPads/iPods), bei denen der interne Speicher knapp wird können enorm vom zusätzlichem Speicher, den das i-FlashDrive bereitstellt, profitieren.

i-FlashDrive von PhotoFast Zum Befüllen des i-FlashDrive wird es in einen freien USB Port von PC oder Mac gesteckt und dort als normales Wechselmedium erkannt. Die gewünschten Dateien, bspw. der Rest der MP3-Sammlung, der bisher nicht vollständig in den eingebauten Speicher von iPhone, iPad oder iPod passte, auf den Stick kopieren, Medium auswerfen, fertig. Kopiervorgänge vom Rechner zum i-FlashDrive brauchen ihre Zeit: Wir maßen schreibend im Mittel 2,6 MByte/Sek und lesend 5,4 MByte/Sek. Als Wechseldatenträger, um mal eben einen Videofilm von Rechner A auf Rechner B zu kopieren, scheidet das i-FlashDrive somit aus. Aber dafür ist das FlashDrive auch nicht gebaut. Stattdessen gehen wir vom “write once, read many” Anwendungsfall aus – also einmal Daten vom PC auf den Stick schreiben und dann, bspw. im Falle der genannten MP3-Sammlung, immer wieder an iPhone, iPad oder iPod hören.

i-FlashDrive App von PhotoFast Ist der Stick gefüllt, gilt es ihn nun am Apple-Gerät in Betrieb zu nehmen. Dazu stellt PhotoFast die kostenlose i-FlashDrive App im iTunes Store zur Verfügung. Ohne die geht nichts, aber mit ihr alles. :) Nach der Installation wird die App gestartet wobei es unerheblich ist, ob das i-FlashDrive mit dem iDock-Connector bereits vor dem Start am iPhone, iPad oder iPod eingesteckt wurde oder erst danach. Die App erkennt zuverlässig, ob der Stick verbunden ist und passt den HomeScreen entsprechend an.

i-FlashDrive von PhotoFast Besagter Homescreen ist übersichtlich gestaltet und besteht aus vier Menüpunkten: Contact Backup, Local Storage, External Storage und Dropbox. Ist das i-FlashDrive nicht eingesteckt, so werden die Punkte Contact Backup und External Storage ausgegraut dargestellt und sind nicht anwählbar.

Mit der Funktion Contact Backup lassen sich sehr komfortabel die Kontaktdaten des Apple-Adressbuchs auf dem i-FlashDrive sichern. Dabei könnte die Bedienung zur Datensicherung und wwiederherstellung nicht einfacher sein. Bei eingestecktem FlashDrive Stick zunächst den Menüpunkt Contact Backup und dort entweder “Backup” oder “Restore” wählen. Jedes Backup wird mit einem Zeitstempel versehen, i-FlashDrive von PhotoFast das erleichtert es im Falle einer nötigen Wiederherstellung den richtigen Datensatz auszuwählen. Als besonderer Clou können die Kontaktdaten zusätzlich als vCards exportiert werden (Button “Export vCard” unten links). Nach dem Export steht die *.vcf Datei auf dem i-FlashDrive im Verzeichnis “Contact Backup” zur weiteren Verwendung bereit. Zusätzlich auch die Backup-Datei(en), deren Inhalt man sich bspw. mit WinZIP ansehen kann, indem die Dateiendung in *.zip umbenannt wird.

i-FlashDrive von PhotoFast Die i-FlashDrive App verfügt über einen lokalen Speicherbereich, in dem alle Dateien gespeichert werden, die entweder manuell vom Stick oder der Dropbox (siehe unten) in diesen Local Storage kopiert wurden, um später ohne angeschlossenes i-FlashDrive darauf zugreifen zu können. Oder die dort automatisch von der App, bspw. während des Abspielens eines mp3-Songs oder vor dem Abspielen eines Videos, gespeichert wurden. Über den Menüpunkt Local Storage gelangt man auf eine Übersichtsseite, die die Unterordner Backup, Documents, Downloads, Misc, Movies sowie Photos zeigt. Die Ordner stehen weitestgehend zur freien Verfügung, um dort eigene Bilder, Musik, Videos etc. abzulegen. Im Backup-Ordner befinden sich die bereits beschriebenen Backups der Kontaktdaten. Alle von der App automatisch zwischengespeicherten Dateien landen automatisch im Download-Ordner aus dem sie dann an einen beliebigen anderen Ort verschieben werden können. Mit dem Edit-Button oben rechts ist es möglich einen oder mehrere Ordner oder Dateien zu markieren, um diese dann zu verschieben, zu kopieren oder zu löschen. Eine weitere Funktion zum Versenden per E-Mail steht ebenfalls zur Verfügung, dann aber nur für Dateien und nicht für Ordner.

Über den Menüpunkt External Storage erfolgt der direkte Zugriff auf die Inhalte des angesteckten i-FlashDrives. Nach Anwahl von External Storage wird zunächst eine Liste aller auf dem i-FlashDrive befindlichen Ordner und Dateien erstellt und diese dann angezeigt. MP3-Songs werden direkt vom i-i-FlashDrive von PhotoFast FlashDrive gestreamt und abgespielt. Nach Beenden der App durch Druck auf den Home-Button wird die Musik weiter abgespielt, allerdings nur, wenn sich die neueste iOS-Version 5 auf dem Gerät befindet (NB: wir haben ausschließlich mit einem iPhone 4 getestet). Mit iOS 4.3.2 stoppte die Musik, was lt. Hersteller auf einen Bug in Apples SDK zurückzuführen ist. Vereinzelt hatten wir auch Probleme nach dem Verlassen und Neustarten der App mit der Anzeige der Dateien im External Storage. Hier hilft es, das i-FlashDrive kurz abzuziehen und wieder anzustecken. Danach läuft alles wie erwartet.

Mit der Edit-Funktion (oben rechts) lassen sich Dateien und Ordner vom External Storage löschen oder in den Local Storage kopieren bzw. verschieben, wo sie dann auch ohne angestecktes i-FlashDrive abgespielt werden können. Wer allerdings sein Apple-Gerät bereits randvoll gefüllt hat, der wird auch keine weiteren Daten in den Local Storage der i-FlashDrive App speichern können. Schließlich muß sich die App den Speicher auf dem Gerät mit allen anderen Apps teilen.

Bilder werden vom i-FlashDrive zunächst ins Gerät übertragen (Local Storage » Downloads) und dann angezeigt. Das kann, je nach Größe des Bildes, etwas Zeit in Anspruch nehmen, da die iDock-Schnittstelle leider von Apple in ihrer Übertragungsgeschwindigkeit auf 100 KB/Sek beschränkt wird. Bilder bis 2 MB wurden dennoch gefühlt schnell geladen und angezeigt. Wir haben GIF, JPG, TIF, PNG und BMP Dateien unterschiedlicher Größe getestet und keine Probleme in der Darstellung feststellen können.

Beim Betrachten von Videos macht sich jedoch die Transferrestriktion am iDock-Connector bemerkbar. Da die Videos nicht gestreamt, sondern vor dem Betrachten zunächst auf das Apple-Gerät übertragen werden, kann der Kopiervorgang vom i-FlashDrive in den Local Storage bei Videos jenseits der 4-5 MB einige Zeit in Anspruch nehmen. Nach dem abgeschlossenen Transfer eines etwa 25 MB großen Videos im MP4-Format wurde dieses jedoch tadellos abgespielt. Nicht unterstützte Formate, bspw. AVI-Dateien, werden durch ein Fragezeichen vor dem Dateinamen markiert. Die i-FlashDrive App unterstützt aber die “Öffnen in”-Funktion, d.h. die auf dem Stick abgespeicherten Dateien können mit ihrer Hilfe in anderen Apps geöffnet werden. Ist bspw. der GoodReader (für iPhone, für iPad) installiert, so könnte man eine PDF-Datei aus der i-FlashDrive App via “Öffnen in” direkt im GoodReader öffnen. Sehr praktisch.

i-FlashDrive von PhotoFast Hinter dem letzten Menüpunkt Dropbox verbirgt sich eine Zugangsmöglichkeit zum persönlichen Dropbox-Account. Nach Eingabe von Username und Password, was nur bei eingestecktem i-FlashDrive möglich ist, wird der Dropbox-Verzeichnisbaum angezeigt. Nun können Dateien aus der Dropbox angesehen oder zwischen Local Storage und Dropbox hin- und herkopiert oder geschoben werden. Damit lassen sich interessante Transfer-Szenarien gestalten, bspw. der Download einer Datei aus der Dropbox in den Local Storage, von dort in den External Storage und damit direkt auf das eingesteckte i-FlashDrive. Damit dürfte das i-FlashDrive die derzeit einzig erhältliche iPhone-, iPad- und iPod touch-Peripherie sein, mit der Daten von und auf einen externen Speicher kopiert werden können, ohne den Umweg über einen PC oder Mac nehmen zu müssen!

Kapazitäten und Preise
Das i-FlashDrive wird mit Kapazitäten von acht, 16 und 32 Gigabyte angeboten. Preislich liegt das i-FlashDrive im für Apple-Zubehör üblichen eher höheren Preissegment: Die 8 GB Variante schlägt mit etwa 75 € zu Buche, 16 GB für ca. 90 € und der 32 GB Bolide belastet mit ~145 € den Geldbeutel. Exklusiver Distributor für das i-FlashDrive in Deutschland ist Kaçmaz Entertainment, die unter i-flashdrive.de eine ganze Web-Site dem i-FlashDrive gewidmet haben und viele aktuelle Informationen bereitstellen. Das i-FlashDrive ist sowohl im eigenen Online-Shop auf i-flashdrive.de zu beziehen, als auch bspw. bei Conrad, Völkner oder Amazon.

Unser Fazit zum PhotoFast i-FlashDrive
Wir sind von der Idee des i-FlashDrive und den Möglichkeiten, die sich mit diesem Stück Hardware an iPhone, iPod touch oder iPad ergeben sehr angetan. Dabei erlaubt das i-FlashDrive Nutzungsszenarien, die bisher in der Apple-Welt nicht oder nur sehr begrenzt möglich waren. Dazu zählt vor allem die Möglichkeit, Dateien ohne den Umweg über einen PC oder Mac beliebig zwischen dem i-FlashDrive, Apple-Gerät und “der Cloud” (Dropbox) auszutauschen.

Die Geschwindigkeit am iDock-Connector ist ein kleiner Wermutstropfen aber in unseren Tests nur beim Betrachten von Video-Dateien negativ aufgefallen. Da die Restriktion auf Apple zurückzuführen ist, kann dem Hersteller PhotoFast hier nichts angelastet werden. Es bleibt zu hoffen, daß Apple beizeiten diese Einschränkung lockert. Auch USB-seitig ist das i-FlashDrive kein rasender Falke. Es ist aber davon auszugehen, daß größere Datenmengen – bspw. eine umfangreiche MP3-Sammlung – nur einmal geschrieben und dann immer wieder gehört bzw. genutzt werden, so daß die Anzahl der Schreibvorgänge überschaubar bleiben dürfte.

Einer unserer musikliebenden Redakteure kann die Finger nicht mehr vom i-FlashDrive lassen. Für ihn sind die acht Gigabyte des von uns getesteten Sticks die perfekte Ergänzung zu den randvoll gefüllten 16 GB seines iPod touch. Aber das i-FlashDrive empfiehlt sich nicht nur für audiophile Nutzer, denn einfach lassen sich iPhone, iPad oder iPod touch nicht mit zusätzlichem Speicher ausstatten. Die beschriebenen Szenarien für Datentransfers zusammen mit Kontakt-Backup, Dropbox-Zugang und den – bisher nicht gar nicht erwähnten – Features in Form eines Text Editor, Bildertransfers vom und ins native Adressbuch sowie eines Voice Recorder für Sprach-Memos ermöglichen Anwendungsfälle, die deutlich über eine simple Speichererweiterung hinausgehen.

Ein Mini-Computer genannt Cotton Candy (eng. Zuckerwatte) vom norwegischen Startup FXI ist derzeit in aller Munde. Aber warum eigentlich?

Cotton Candy von FXI Technologies Zugegeben: Ein vollwertiger Computer im Format eines etwas zu dick geratenen USB Sticks mit 1 GB Speicher, HDMI-Anschluß, microSD-Karten-Slot, WIFI, Bluetooth und umfangreichem Video-Codec-Support klingt imposant. Insb. vor dem Hintergrund, daß die Entwickler von FXI einen vollständigen Rechner auf die Fläche von gerade mal 8 cm x 2,5 cm gequetscht haben. Aber was soll man mit dem FXI Cotton Candy eigentlich anfangen?

Als schneller USB Stick scheidet er sicher aus, denn auch wenn der Cotton Candy via microSD Karte auf bis zu 64 GB Speicher ausgebaut werden kann, dürfte das Augenmerk bei der Entwicklung nicht auf rasende Geschwindigkeiten des USB 2.0 Anschlusses gelegt worden sein. Das kann man dem Stick aber auch nicht übel nehmen, denn er wird nicht als Speichstick launciert, sondern als “ideale Ergänzung für Smartphone, Tablet, Notebook und PC”.

Auf dem 1.2 GHz ARM-Prozessor werkelt Android 2.x als Betriebssystem. Alternativ kann Ubuntu (Linux) oder auch eine Virtualisierungslösung zum Einsatz kommen. Wird der Cotton Candy auf der einen Seite mit einem HDMI-fähigen Flachbildschirm verbunden und auf der anderen Seite über seinen USB 2.0 Anschluß mit Strom versorgt, fungiert er als mobiler Rechner, der per Bluetooth-Tastatur und -Maus bedient werden kann. So ist der Stick selber zwar sehr klein und mobil, aber die zur Bedienung zwingend nötige Bluetooth-Peripherie dürfte man i.d.R. nicht dabei haben. Abgesehen vielleicht vom Bluetooth-fähigen Smartphone, das eine rudimentäre Bedienung des FXI Sticks ermöglichen sollte. Die Situation verbessert sich an normalen PCs und Notebooks, deren Tastatur und Touchpad/Maus vom Cotton Candy mitgenutzt werden können.

Cotton Candy von FXI Technologies Zusätzlich berichtet netzwelt, daß dem Cotton Candy eine Google-Lizenzierung fehle, so daß er nicht auf den Android Market zugrifen kann. Das könnte eine empfindliche Einschränkung für den Fall darstellen, daß der Reiz des Zuckerwatten-Sticks möglicherweise in der Verfügbarkeit entsprechender Apps aus Googles Market Place liegt. Als alternative Befüllung böte sich, wie in einem Bericht von Golem zum FXI erwähnt wird, das sog. Sideloading, also das Befüllen des FXI Sticks über den microSD Port, an.

Noch befindet sich der Cotton Candy in der Entwicklung und die bisher verfügbaren Bilder zeigen einen Prototypen. Mit der Serienproduktion ist lt. FXI Technologies ab Mitte 2012 zu rechnen. Es bleibt abzuwarten, ob das Gerät bei einem Preis von “unter 200 Dollar” ausreichend viele – und vor allem sinnvolle – Anwendungsgebiete offenbart, um sich erfolgreich zu verkaufen.

[Update 28.02.2012] DiePresse.com berichtet von der Vorstellung des FXI Cotton Candy auf dem Mobile World Congress (MWC). Als Auslierferungstermin wird nun, konkreter als der o.g. Termin Mitte 2012, der März dieses Jahrs genannt. Die wohl nur in begrenzter Stückzahl verfügbaren Mini-Computer können bereits zum Preis von 189€ vorbestellt werden.

SanDisk hat speziell für die Langzeitarchivierung den Memory Vault USB Stick vorgestellt. Damit sollen wertvolle digitale Daten wie bspw. Photos, Videos oder persönliche Dokumente Generationen überdauern können.

100 Jahre speichern Wenn es um das Archivieren von Daten geht, dann ist derzeit die Cloud in aller Munde. Gemeint ist damit üblicherweise das Arbeiten mit Daten, die nicht auf dem heimischen Rechner, sondern auf Servern irgendwo “im Internet” gespeichert sind. Mittlerweile tummeln sich unzählige Anbieter im Cloud-Segement bspw. die Telekom mit der TelekomCloud, Apples iCloud oder Amazon mit seinen Web Services (AWS).

Die dezentrale Datenspeicherung in der Cloud bietet Vorteile: Zugriff mit beliebigen Geräten (PC, Tablet, Smartphone) und an beliebigen Orten, automatische Synchronisierung aus der Cloud auf verschiedene Geräte, redundante Datenhaltung sowohl zu Hause und als Backup auf dem Cloud-Server etc. Gerade das Backup-Thema, also der Erhalt von Photos, Videos und den “schönsten Stunden mit den Freunden” durch Speicherung in der Cloud wird derzeit Marketing-seitig sehr prominent gespielt.

Aber es gibt auch Nachteile: Je nach zu übertragendem Datenvolumen macht die Cloud nur bei entsprechender Bandbreite Spaß. Und die Sicherheit, mit der gerne für die Speicherung in der Cloud geworben wird, ist keine 100%ige: Trotz aller Maßnahmen zur Ausfallsicherung und server-seitigen Backups, können auch die Daten in der Cloud verloren gehen. Im schlimmsten Fall sogar unwiderruflich. Das mussten Nutzer von Amazons EC2 im April dieses Jahres schmerzhaft lernen, als im Rahmen eines länger dauernden Totalausfalls Daten dauerhaft verloren gingen: Datenverlust in der Cloud (heise News Artikel). Ein Desaster, wenn es von den Daten in der Cloud keine Kopie mehr gab; bspw. auf einer externen Festplatte oder einem USB Stick. Und insb. die Langzeitarchivierung ist für alle Daten in der Cloud eine Herausforderung. Wer kann schon mit Sicherheit sagen, ob ein Cloud-Anbieter seinen Dienst noch in fünf, zehn oder 20 Jahren anbietet?

Größenvergleich SanDisk versucht mit einem neuen Produkt in diese Bresche zu springen und bietet einen USB Stick an, der speziell für die Langzeitarchivierung entwickelt wurde. Der sog. SanDisk Memory Vault soll die auf ihm gespeicherten Informationen bis zu 100 Jahre zuverlässig archivieren können. Der etwas klobig geratene USB Stick wird mit Kapazitäten von 8 und 16 GB angeboten und arbeitet nach dem USB 2.0 Standard. Er ist mit einem robusten Metallgehäuse ummantelt und besonders korrosionsbeständig verarbeitet. Verschiedene Händler bieten den USB Stick zu Preisen ab 55,- € an, so auch Amazon (Memory Vault, 16 GB).

Marketing-Video

Weitere Informationen zum Memory Vault nebst einiger zusätzlicher Produktbilder gibt es im Artikel Sandisks Flashspeicher soll 100 Jahre überstehen auf dem Golem-Portal. Und natürlich auf der Produktseite Memory Vault vom Hersteller SanDisk.

Kingston Digital bringt seine HyperX Technologie in die Welt der Speichersticks. Der DataTraveler HyperX 3.0 Speicherstick soll einer von Kingstons schnellsten und kapazitätsstärksten USB 3.0 Sticks werden.

Hyper! Hyper!Mit superschneller 8-Kanal-Architektur, Kapazitäten von 64, 128 und 256 Gigabyte Speicher und – gemäß Herstellerangaben – Transferraten im USB 3.0 Modus von bis zu 225 MByte/Sek lesend und 135 MByte/Sek schreibend, verspricht der DT HyperX der USB Stick für Power-User mobiler Speicher werden.

Die wertvollen Speicher-Chips des HyperX werden von einem robusten, Aluminum-Gummi-Gehäuse geschützt. Im Gehäuse befindet sich eine Befestigungsöse. Die Abmessungen werden mit 7,5 x 2,3 x 1,6 Zentimetern angegeben. Interessanterweise ist der Kompatibilitäts-Tabelle auf der Kingston-Seite zum DT HyperX 3.0 zu entnehmen, daß der Speicherstick nur unter Windows XP, Vista und Windows 7 betrieben werden kann.

Der Kingston DataTraveler HyperX 3.0 ist ReadyBoost™ fähig, abwärtskompatibel zu USB 2.0 und aktuell mit Kapazitäten von 64 GB (Amazon, etwa 120 €) und 128 GB (Amazon, etwa 240 €) verfügbar. Sobald uns ein Testexemplar vorliegt, werden wir die Lauffähigkeit unter MacOS und natürlich die Herstellerangaben zu maximalen Transferraten genau unter die Lupe nehmen. Kingston gibt auf den HyperX fünf Jahre Garantie und bietet telefonischen 24/7 Support.

Hyper! Hyper!

Die brinell GmbH aus Karlsruhe stellt hochwertige USB 3.0 Festplatten und USB Sticks mit edlen Materialien wie Massakar Ebenholz, Carbon oder Nappaleder her.

Wirklich schöne USB Sticks gibt es selten und man darf zurecht fragen, ob nicht die vielzitierten inneren Werte bei einem Speichermedium viel entscheidender sind. Aber ein Blick auf die Sticks von brinell genügt, um für einen kurzen Moment einmal nur auf die äußeren Wert zu achten.

brinell USB 3.0 Sticks

brinell seine Sticks in drei Serien aufgelegt, die alle gleichermaßen diesen beinahe unbändigen Haben-wollen-Effekt auslösen.

  • engineered series: Carbon schwarz oder weiß und Edelstahl mattiert.
  • elegant series: Rindnappaleder in schwarz, braun und weiß.
  • understatement: Masskar Ebenholz.

Allen Sticks gemein ist ihre Größe von 69x22x8 Millimetern und der strichmattierte Edelstahlrahmen. Sie unterstützen SuperSpeed-Geschwindigkeit nach USB 3.0 Standard und sind mit Kapazitäten von 8, 16 und 32 GB im Online-Shop von brinell erhätlich. Für die 32 GB Variante werden 70 MByte/Sek für lesende und 30 MByte/Sek für schreibende Zugriffe genannt.

Damit sind die brinell Sticks keine Formel 1 Boliden unter den USB 3.0 Sticks, aber angesichts der luxuriösen Anmutung mag man sich ohne weiteres mit schnell statt superschnell anfreunden können und dann eher an den neidischen Blicken Anderer erfreuen. Die Preise sind dem edlen Äußeren angepasst: Die Sticks werden zu 59€, 89€ und 129€ angeboten; die Ebenholz-Variante kostet jeweils 10€ mehr.

Mittlerweile hatte die stick-test Redaktion einen brinell engineered USB 3.0 Stick im Test. Haptik und Look’n’Feel sind phantastisch und die Leistungsdaten entsprechen fast punktgenau den Marketing-Angaben.

Weitere Kurzberichte zu den brinell Sticks gibt es bspw. bei Spiegel Online USB-Sticks für Stilbewusste oder neuerdings.com Speicher für Stilbewusste.

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