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USB Stick Neuigkeiten und Wissenswertes

Mit den neuen, soeben auf der WWDC (World Wide Developer Conference), von Apple vorgestellten Macs hält nun endlich die im Vergleich zu Thunderbolt deutlich günstigere USB 3.0 Schnittstelle Einzug in die Apple-Notebook-Welt.

Apple und USB 3.0 Während sich USB 3.0 mit seinen blauen Steckern und Buchsen in der Windows-Welt schon seit geraumer Zeit zunehmender Verbreitung erfreut, hat sich Apple in den letzten Jahren mit Händen und Füßen gegen die den Einbau und die Unterstützung von USB 3.0 gewehrt. Entsprechende Anfragen wurden von Apple in der Regel gar nicht oder eher schwer nachvollziehbaren Argumenten wie der zu geringen Stabilität oder dem mangelenden Reifegrad von USB 3.0 beantwortet.

Stattdessen präferierte Apple die Thunderbolt-Schnittstelle. Technisch zwar USB 3.0 überlegen, dafür aber sehr teuer. Allein die mit mehreren Signalprozessoren bestückten Thunderbolt-Kabel schlagen schon mit etwa 50 € zu Buche – pro Stück, wohlgemerkt. Nachdem Thunderbolt beinahe ausschließlich in der Apple-Welt ihr Dasein fristet hat sich der Hersteller aus Cupertino nun entschieden, seine neuesten Mac-Modelle mit dem deutlich günstigeren USB 3.0 Standard auszurüsten.

Im sog. Superspeed-Modus liegt die theoretische Obergrenze von USB 3.0 bei fünf Gigabit pro Sekunde (entsprechend 625 MByte/Sek), also etwa das zehnfache der Geschwindigkeit von USB 2.0.

Thunderbolt, zum Vergleich, schafft ein theoretisches Maximum von 10 Gigabit/Sek, aber über USB 3.0 können mit entsprechend programmierten Treibern und passender Hardware auch schnelle SSDs oder Festplatten RAIDs betrieben werden. Die c’t berichtet in Heft 13, 2012 das sie unter Windows 8 über 400 MByte/Sek von einer SSD lesen konnte.

In derselben Ausgabe werden USB 3.0 Sticks mit bis 256 GB Kapazität getestet, u.a. auch der von uns für extrem schnell befundene Kingston DataTraveler HyperX 3.0, dem die Redakteuere der c’t unter “optimalen Bedingungen bis zu 400 MByte/s” entlocken konnten. Für die 64 GB Version des HyperX sind die von der c’t gemessenen seq. Schreib-/Leseraten vergleichbar mit unseren Messergebnissen (c’t Iometer R/W 255/124 MByte/Sek, stick-test Atto R/W 239/117 MByte/Sek).

Es bleibt abzuwarten, ob Apple in den neuen Macs gute USB 3.0 Hardware verbaut hat und insb. der neu entwickelte USB 3.0 Treiber die Schnittstelle voll auszureizen weiß. Wünschenswert wäre es allemal, denn Thunderbolt ist (zu) teuer und FireWire, egal ob 400 oder 800, hat sich nicht durchgesetzt. In jedem Fall, und unabhängig von der anfänglichen Maximalgeschwindigkeit, die Apples USB 3.0 Umsetzung erzielen wird, ist davon auszugehen, daß USB 3.0 weiter den alten Standard USB 2.0 und wahrscheinlich auch FireWire verdrängen wird.

Poppstar flap 32 GB USB 3.0 Nach einer meinpaket.de Sonderaktion vom 22.05. (wir berichteten) im Rahmen derer der Poppstar flap 32 GB USB 3.0 Stick zum Sonderpreis von 17,99 € (19,99 € plus 2,-Rabatt-Code) angeboten wurde, scheint der Hersteller den Preis nun dauerhaft auf 19,99 € gesenkt zu haben.

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Die Leistungsdaten des USB Sticks werden vom Hersteller mit 60 MB/s in Lese- und 20 MB/s in Schreibrichtung angegeben. Im direkten Vergleich mit den top platzierten Speichersticks auf unserer Bestenliste sind das für einen USB 3.0 Speicherstick keine sehr hohen Transferraten. Auf der anderen Seite erhält man für unschlagbar günstige 14,99 € den Einstieg in die USB 3.0 Klasse.

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Poppstar flap 32 GB USB 3.0 Die Leistungsdaten werden vom Hersteller mit 60 MB/s in Lese- und 20 MB/s in Schreibrichtung angegeben. Im Vergleich zu den top platzierten Speichersticks auf unserer Bestenliste sind das für einen USB 3.0 Speicherstick recht magere Werte. Dafür ist der Poppstar flap aber – insb. hinsichtlich des sehr niedrigen Preises – als sehr günstiger Einstieg in die USB 3.0-Klasse zu bewerten.

So geht’s: Auf die Angebotsseite zum Poppstar flap 32 GB USB 3.0 Stick auf meinpaket.de gehen und während des Bestellvorgangs in der Bestellübersicht den Gutschein-Kode OHA1FLAP32POPP eingeben. Das rabattiert den angezeigten Preis von 19,99 € auf 17,99 €.

Kein USB Stick, aber dennoch eine clevere Idee: Mit dem Nifty Mini Drive lässt sich der Festplatten- oder SSD-Speicher eines MacBook Pro oder Air um bis zu 64 GB aufstocken.

Auf der Crowd-Funding-Plattform indiegogo.com suchen Piers Ridyard und Steve Levy für ihr Nifty Mini Drive Projekt nach Geldgebern. Dort wird das Device als kompakteste Speicherlösung für MacBooks mit MicroSD Karten-Slot beworben.

Nifty Mini Drive

Das Nifty Mini Drive ist ein MicroSD-Kartenhalter aus Flugzeugaluminum, der nahtlos mit dem Gehäuse des MacBook Pro oder MacBook Air abschließt. Dabei ist nahtlos wörtlich zu nehmen, denn das Entfernen gelingt nur mit einem Spezialwerkzeug oder einer Büroklammer. Wer ein iPhone sein Eigen nennt kennt das Prozedere möglicherweise vom dort verwendeten SIM-Kartenhalter.

Die maximale Speicherkapazität des Nifty Mini Drives wird nur durch die verwendeten MicroSD-Karten begrenzt. Deren maximale Kapazität liegt Stand heute bei 64 GB, so daß das Mini Drive Laufwerk aktuell auf 64 GB beschränkt ist. Der Hersteller empfiehlt das Drive als Backup-Laufwerk oder Zusatzspeicher. Interessant wäre das Nifty Drive als Backup-Ziel für Apples Time Machine; dann dürfte jedoch die maximale Kapazität von 64 GB hinsichtlich derzeitiger Festplatten- und SSD-Kapazitäten der Bottleneck sein.

Nifty Mini Drive

Derzeit fehlen dem Projekt noch gute 17.000 $ zum Funding-Goal von 20.000 $. Zur Beteiligung stehen zwei Modelle zur Verfügung: Entweder 55 $ für ein Nifty Mini Drive mit eingravierten Initialen oder 99 $, ebenfalls mit Gravur, aber zusätzlich in einer frei wählbaren Farbe. Die Hersteller versprechen eine dreijährige Garantie.

Das Design-Studio Art. Lebedev hat sich des USB Sticks angenommen und den Abreiß- und Wegwerfspeicher der Zukunft konstruiert.

Flashkus USB Stick Design Studie von Art. Lebedev Art. Lebedev, die 1995 gegründete russische Design-Schmiede der anderen Art, ist bekannt für ungewöhnliche Design-Konzepte. Am bekanntesten dürfte die bereits vor Jahren durch die Presse geisternde Optimus Maximus Tastatur sein, bei der jede einzelne Taste einen Mini-LCD-Bildschirm beherbergt, so daß mit der Tastatur beliebige Sprachen, numerische Zeichen, mathematische Formeln oder sogar HTML Kodes dargestellt werden können.

Flashkus USB Stick Design Studie von Art. Lebedev Nun hat Art. Lebedev eine Designstudie für den USB Stick der Zukunft mit Namen Flashkus vorgestellt. Dieser Ansatz betrachtet den Speicherstick als Abreiß- und Wegwerfprodukt. Bei Bedarf wird ein neuer Stick wie von einer Ticket-Rolle abgerissen und vor oder nach Verwendung mit einem beliebigen Stift beschriftet.

Flashkus USB Stick Design Studie von Art. Lebedev Damit untermauert Art. Lebedev seine Annahme, daß in Zukunft der klassische USB Speicher zum Wegwerfartikel wird: “Soon the flash drive will evolve into a disposable form.” Dabei befindet sich die gesamte Elektronik des Papp-Sticks in der Spitze, während der Rest nur dem komfortablen Handling und der Beschriftung dient.

Ein durchaus interessanter Ansatz. Aber es bleibt abzuwarten, inwiefern sich mobile Speicher in Richtung kompostierbarer Komponenten weiterentwickeln werden. Während normale USB Sticks durchaus den ein oder anderen Spritzer Wasser verkraften können, scheint schon ein Regenschauer geeignet, um den Lebedev’schen Pappkameraden den Garaus zu machen.

Der USB 3.0 Standard erlaubt eine maximale Kabellänge von drei Metern. Die Firma Newnex produziert das Verlängerungskabel FireNex u-Link, mit dem 16 Meter möglich sind.

Newnex FireNex-uLink USB 3.0 Active Repeater Cable Die in Silicon Valley ansässige Newnex Technology Corp. produziert Verbindungslösungen für FireWire, USB und andere Produkte. Auf der CES 2012 wurde das FireNex-uLink USB 3.0 Active Repeater Kabel vorgestellt, mit dem Verbindungslängen von bis zu 16 Metern mit einem Kabel möglich sind – ohne separate Stromversorgung.

Die begrenzte Kabellänge im USB 3.0 Standard kann zwar durch Verwendung von sechs Kabeln auf maximal 18 Meter erhöht werden, dann sind allerdings zwischengeschaltete Repeater mit eigener Stromversorgung nötig.

Das besondere am Active Repeater von Newnex ist, daß er keine separate Stromversorgung benötigt. Wenn der USB 3.0 ausreichend stabil Energie liefert können bis zu drei dieser Repeater-Kabel hintereinander geschaltet werden, was eine Maximallänge von 48 Metern bedeutet.

Newnex wird das FireNex-uLink genannte Produkt in zwei Varianten produzieren: Zum einen als fertig konfiguriertes Kabel in verschiedenen Längen, in dessen Mitte der Repeater fest verbaut wird. Zum anderen als FireNex-uLink-D Version, die nur aus dem Repeater mit freien Kabelanschlüssen besteht, die dann selber mit zu beiden Seiten max. acht Meter langen USB 3.0 Kabeln bestückt werden können.

Super Talent stellt eine neue, externe Solid State Disk (SSD) mit USB 3.0 Anschluß vor: Die Storage Pod Mini genannte SSD ist rasend schnell und glänzt mit kleinen Abmessungen.

Super Talent Storage Pod Mini Wer einen sehr schnellen Massenspeicher für den Einbau in einen PC sucht, greift üblicherweise zu einer Festplatte oder – wenn das Budget nicht ausschlaggebend ist – zur aktuell noch deutlich teureren Solid State Disk Technologie. Bei Festplatten werden die Daten auf rotierenden Magnetscheiben gespeichert während SSDs mit Flash-Speichern arbeiten, daher auch ihr höherer Preis.

Als externe Speicher sind USB Sticks oder externe Festplatten mit USB Speicher Stand heute noch immer erste Wahl. Super Talent versucht mit einem neuen Produkt auf Basis der superschnellen SSD-Technologie eine dritte Klasse externer Speichermedien einzuführen: Bei der Storage Pod Mini wurde eine herkömmliche SSD mit schnellem Sandforce-Controller in ein robustes, blau eloxiertes Alu-Gehäuse eingebettet und mit einem USB 3.0 Anschluß versehen.

Die Storage Pod Mini ist mit ihren Abmessungen von 11 x 6,8 x 1 cm nur wenig größer als eine interne SSD und mit 80 Gramm Lebendgewicht zumindest für die Hemdtasche geeignet. Die SSD kommt mit einem Schreibschutzschalter, um versehentliches Löschen von Daten zu verhindern. Neben einer Füllstandsanzeige via LEDs gibt es einen Backup-Knopf, der mit der zugehörigen Backup-Software Datensicherungen erleichtern soll.

Abschließend interessiert natürlich die Geschwindigkeit: Nach Angaben von Super Talent sollen Leseraten von bis zu 260 MB/Sek erreicht werden. Beim Schreiben geht die SSD, wie bei Speichermedien üblich, etwas langsamer mit bis zu immer noch rasenden 174 MB/Sek zu Werke. Um diese Geschwindigkeiten zu erhalten, bedient sich die Storage Pod Mini einer on-the-fly Kompression, d.h. Daten werden beim Schreiben automatisch komprimiert und beim Lesen wieder dekomprimiert.

Die Storage Pod Mini wird in Kapazitäten zu 60, 120 und 240 GB erhältlich sein. Preise und Erscheinungsdatum stehen noch nicht fest.

i-FlashDrive rechtzeitig unte den Weihnachtsbaum

Der Online-Shop des i-FLashDrive hat zum Weihnachtsendspurt angesetzt und liefert alle Bestellungen, die bis zum 22.12. 14:00 Uhr eingehen, pünktlich bis zum 24.12. Einzige Voraussetzung: Es muß entweder via Paypal oder Sofortüberweisung gezahlt werden. Und als Sahnehäubchen entfallen die Versandkosten in Höhe von 6,90 € – also kostenfreie Lieferung!

Mehr Infos zum Device in unserem i-FlashDrive Testbericht hier bei stick-test.de.

i-FlashDrive Gewinnspiel bei apfelnews.eu

Bei apfelnews.eu läuft noch bis zum 01.01.2012 ein i-FlashDrive Gewinnspiel im Rahmen dessen acht Geräte mit jeweils 8 GB Speicherkapazität verlost werden. Für die Teilnahme an der Verlosung muß man Fan von apfelnews.eu bei Facebook werden, den Gewinnspiel-Beitrag liken und sharen sowie einen Kommentar im Beitrag oder bei Facebook hinterlassen. Einiges zu tun, aber angesichts des wertvollen Gewinns absolut vertretbar.

Video von engadget zum i-FlashDrive

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