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USB Stick Neuigkeiten und Wissenswertes

Bild USB Typ-C Stecker

Die neuen Anschlüsse sollen ein “langanhaltendes und robustes Lösungskonzept” bieten und SuperSpeed USB 3.1 wie auch USB Power Delivery mit einer Leistung von bis zu 100 Watt ermöglichen.

Im vergangenen Dezember wurde die Entwicklung einer neuen Generation von USB Steckern durch das USB Implementers Forum angekündigt. Die Industrieorganisation USB IF, zuständig für die Entwicklung von USB-Standards, präsentiert nun in einer Pressemitteilungden Nachfolger. Damit werden die bestehenden Standards seit 2008 erstmals wieder erweitert.

Während die bisherigen Typ A- und B-Stecker und -Buchsen sich sowohl bei USB 2.0 als auch USB 3.0 an die gewohnten Bauformen halten, wird der neue Typ C nur noch durch Adapter abwärtskompatibel sein. Früher oder später müssen wir also auf neue Buchsen warten oder entsprechende Adapter nutzen, um die neuen Stecker benutzen zu können.

usb-typ-c

Entwurf eines Typ-C-Steckers. © 2014 USB 3.0 Promoter Group.

Der Vorteil des komplett überarbeiteten Designs, welches sich an der Größe des USB 2.0 Micro-B Anschlusses orientiert und alle bisherigen USB-Verbindungen ersetzen soll, liegt in der neuartigen Bauform: Erstmals seit 1996 können Geräte in beliebiger Ausrichtung angeschlossen werden und sind symmetrisch. Damit hat ein altbekanntes Ärgernis ein Ende: Der USB-Stecker muss nicht mehr nach oben oder unten gedreht werden, um ihn erfolgreich nutzen zu können.

Die Größe der Anschlussbuchse beträgt lediglich 8,4 x 2,6 mm und kann dadurch neben Druckern und Computern gleichzeitig auch im mobilen Sektor bei Smartphones oder Tablets genutzt werden. Und zwar jeden Tag: Laut Spezifikationen hat die Typ C eine Haltbarkeit von 10.000 Ansteckvorgängen.

Dank USB Power Delivery (USB PD) soll eine Leistung von bis zu 100 Watt das Aufladen (etwa von kleineren Laptops) ermöglichen. Die Zukunftssicherheit soll durch vollständige Kompatibilität und Skalierbarkeit für etwaige Leistungs-Upgrades sichergestellt sein. Die maximale Geschwindigkeit von USB 3.1 soll mit 10 GB/s voll ausgenutzt werden – USB 3.0 schafft bislang lediglich die Hälfte: 5 GB/s.

Auch wenn noch kein großer Hersteller entsprechende Geräte angekündigt hat, kann man dennoch davon ausgehen, dass die vielen Vorteile des neuen Systems einen Markt finden und sich durchsetzen. Mit passenden Produkten ist allerdings frühestens gegen Ende des Jahres 2014 zu rechnen.

Viele Details zum USB 2.0 und USB 3.0 Standard gibt es in unserem USB Grundlagen Artikel.

Mehr Platz am Computer – Für Kunden, die mit der begrenzten Anzahl an USB-Slots ihres PCs oder Laptops nicht zufrieden sind, bietet das auf Storage-Lösungen spezialisierte Unternehmen RaidSonic seinen USB-Hub Icy Box IB-AC610 an. Aber was kann die USB-Erweiterung und wie hilfreich ist sie wirklich?

ThumbsUp! PowerTap USB Stromadapter Wer als Benutzer von PCs oder Laptops mehrere USB-Geräte benutzen möchte, der hat oft die Qual der Wahl. Denn bei vielen Endgeräten gibt es nur ein oder zwei USB-Anschlüsse. Dadurch muss man nicht nur ständig überlegen, welches Gerät man anschließen möchte, sondern auch ständig die Anschlüsse tauschen.

Verarbeitung und Lieferumfang

Bei der Icy Box IB-AC610 handelt es sich um einen knapp 5cm x 8,5cm x 1,5cm großen und nur 54g schweren Hub, dessen Gehäuse aus stabilem Metall verarbeitet ist und der Box einen ordentlichen und robusten Eindruck verleiht. Vom Aufbau her ist der Hub denkbar einfach gehalten: Auf der Vorderseite finden sich insgesamt vier USB-Anschlüsse, auf der Rückseite ist dagegen ein Mirco-USB-3.0-Anschluss, die Buchse für das Netzteil und eine kleine Leuchte angebracht, welche die Betriebsbereitschaft des Geräts signalisiert. Alle benötigten Komponenten, also ein Kabel für Micro USB 3.0 und das Netzteil, werden zusammen mit der Icy Box IB-AC610 in einer schlichten, aber stabilen Plastikverpackung geliefert, sodass unterwegs nichts verloren oder kaputt gehen kann.

Bedienbarkeit

Die Inbetriebnahme der RaidSonic Icy Box IB-AC610 ist, wie bei USB Hubs üblich, einfach: Man verbindet den Hub über die mitgelieferten Kabel über den USB Anschluß des Rechners, schließt optional ein Netzteil an, und kann dann bis zu vier USB-Geräte am Hub betreiben. Das Installieren einer Betriebssoftware oder das manuelle Einrichten von Treibern ist nicht notwendig, da die Icy Box IB-AC610 zumindest unter allen gängigen Windows-Versionen ab XP als USB-Erweiterung automatisch erkannt und installiert wird. Bei Benutzern von Linux kann es, Kundenstimmen zufolge, gelegentlich zu Problemen kommen, wobei oft einfach ein Neuverbinden der Box Abhilfe schafft. Für Geräte, die bisher noch nicht mit dem neuen Standard USB 3.0 vertraut sind, gibt es die notwendigen Erweiterungstools auf der Seite von RaidSonic zum kostenlosen Download.

Leistungsfähigkeit

Nach Angaben von RaidSonic soll die Icy Box IB-AC610 eine Maximalleistung von bis zu 5Gbit/s erbringen können. Wenn allerdings mehrere Geräte gleichzeitig an den Hub angeschlossen sind, werden die Kapazitäten je nach Beanspruchung auf die verschiedenen Peripherie-Geräte aufgeteilt. Das bedeutet im Endeffekt, dass beispielsweise eine einzelne externe Festplatte – wenn sie denn selbst die Geschwindigkeit unterstützt – Daten mit bis zu 5Gbit/s verarbeiten kann. Wenn jedoch noch eine weitere Festplatte angeschlossen würde, würde die Leistung nach unten gehen. Dafür ist die Icy Box IB-AC610 aber abwärtskompatibel und erkennt auch Geräte, die noch mit USB 1.1 oder USB 2.0 ausgestattet sind. Da diese Geräte meist ohnehin eine langsamere Arbeitsgeschwindigkeit haben, kommt es auch nicht so stark zu Leistungseinbrüchen wie bei Geräten, die bereits auf USB 3.0 arbeiten.

Zum Preis

Je nachdem, wo man die Icy Box IB-AC610 kauft, schwankt der Preis zwischen 25 und 29 Euro. Mit einem Durchschnittspreis von knapp 27 Euro kostet der USB-Hub von RaidSonic fast genauso viel wie vergleichbare Konkurrenz-Produkte. Durch seine hohe Maximalleistung und die einfache Handhabung ist am Preis/Leistungs-Verhältnis nichts auszusetzen.

Kleiner Schwachpunkt

Die vier Anschlüsse des Hubs liegen sehr dicht beieinander, was am Ende der geringen Gesamtgröße geschuldet ist. Bei schlanken USB-Steckern ist es kein Problem, vier Geräte gleichzeitig mit der Box zu verbinden. Allerdings gibt es Stecker bzw. USB-Geräte, die etwas breitere Steckköpfe haben und dementsprechend mehr Platz am Hub benötigen als andere. Wenn man beispielsweise einen (breiten) USB-Stick an den Hub anschließt, kann es leicht passieren, dass der Stick so breit ist, dass er den benachbarten Steckplatz blockiert. Dann muss man entweder so lange die eingesteckten Geräte umstecken, bis alles passt, oder man muss sich damit zufrieden geben, dass nicht alle Steckplätze genutzt werden können.

Unser Fazit

Die Icy Box IB-AC610 von RaidSonic ist ein kleiner USB-Hub für bis zu vier externe Geräte. Sie ist kinderleicht zu bedienen, und erweitert die oft begrenzte Zahl an USB Anschlüssen, insbesonderen denen nach neuem, schnellen USB 3.0 Standard, um vier weitere Ports. Die Box ist durch ihre solide Verarbeitung und der Metallummantelung auch für rauhere Umgebungen geeignet. Sie arbeitete mit den von uns getesteten USB-Geräten ohne Einschränkungen und dürfte ein treuer Begleiter für den täglichen Einsatz sein.

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Bild USB Typ-C Stecker

Die USB 3.0 Promoters Group gab in einer Pressemitteilung am 03.12.2013 bekannt, daß sie mit der Entwicklung einer neuen Generation von USB Steckern begonnen hat.

Auch wenn Apple mit der Einführung des Lightning Adapters nicht nur Anlass zur Freude gab, so war die Ablösung des 30-Pin-Dock-Connectors durch den Lightning Anschluß doch ein Fortschritt. Neben höheren maximalen Übertragungsgeschwindigkeiten, die über Lightning erreicht werden können, stach insbesondere die Verpolungssicherheit positiv hervor. Endlich musste man nicht mehr darauf achten, ob die richtige Seite des Steckers beim Einstecken oben ist.

Der seit Januar 1996 bestehende USB Standard arbeitet seit Anbeginn mit quasi unveränderten Typ A- und B-Steckern sowie -Buchsen. Das wirkt zwar recht unübersichtlich, wenn man alle verfügbaren Steckerkombinationen wie in der folgenden Tabelle auflistet, ist aber in der Praxis weniger dramatisch, da im wesentlichen immer dieselben Standardtypen von den Herstellern verwendet werden.

USB 2.0 Stecker

USB 2.0 Stecker

In der folgenden Tabelle sind alle bekannten Standard USB 2.0 und 3.0 Stecker- und Buchsentypen so dargestellt, daß die zulässigen Steckkombinationen deutlich werden.

USB Stecker und Buchsen

Ende 2008 ist es mit der Einführung von USB 3.0 nicht übersichtlicher geworden, allerdings hält sich auch der USB 3.0 Standard an die bekannten Bauformen und hat lediglich weitere Datenleitungen hinzugefügt, um die vom Standard definierten höheren Übertragungsraten umsetzen zu können.

Ein wesentliches Manko der USB Stecker ist daher in den letzten 17(!) Jahren nicht angegangen worden: Ein USB Stecker muß mit der richtigen Seite nach oben bzw. unten in die USB Buchse eingeführt werden. Je schummriger die Beleuchtung, desto eher ist trial and error angesagt.

Nun endlich soll sich daran etwas ändern. In einer Pressemittelung vom 03.12.2013 hat die USB 3.0 Promoters Group angekündigt, einen neuen Stecker Typ C einzuführen. Wesentliche Vorteile sollen eine kleinere Bauform, Lademöglichkeit angeschlossener Geräte, Skalierbarkeit bei weiteren Geschwindigkeitszuwächsen des USB Standards und die beliebige Orientierung beim Anschluß von Geräten sein.

Für diese erfreuliche und überfällige Entwicklung ist allerdings ein Bruch nötig: Die neuen Stecker werden nicht mehr abwärtskompatibel zu den A-/B-Typen sein. Neue Typ C Stecker passen daher nicht mehr in die bekannten USB 2.0/3.0 Buchsen und umgekehrt. Die USB Promotors Group wird in ihrer Typ-C-Spezifikation daher passive Kabel und Adapter definieren, die als Koppelglied zwischen alter und neuer Steckerwelt fungieren sollen.

Etwa Mitte 2014 soll der neue Standard verabschiedet werden. Mit entsprechend ausgerüsteten Geräten ist daher nicht vor Ende 2014, eher irgendwann 2015 zu rechnen.

Viele Details zum USB 2.0 und USB 3.0 Standard gibt es in unserem USB Grundlagen Artikel.

“Alles fließt”, sagte Heraklit. Das gilt auf jeden Fall für Wasser und Strom. Nun hat der britische Hersteller ThumbsUp! einen Stromadapter im Wasserhahn-Design entwickelt, in dem er auf stylische Art und Weise beide Elemente zusammenbringt.

ThumbsUp! PowerTap USB Stromadapter Kurzschlüsse sind nicht zu befürchten, denn alles, was nach dem Einstecken des ThumbsUp! Power Tap USB Stromadapters in die Steckdose fließt, ist Strom. Und zwar in (fast) jedes Gerät, das sich per USB Ladekabel laden lässt. Laut Hersteller gilt das insbesondere auch für iPhone, iPod, iPad, andere Smartphones sowie Tablets.

Als besonderes Gimmick leuchtet ein Ring am Hahn des PowerTap in roter oder blauer Farbe, je nachdem, ob der – tatsächlich drehbare – Wasserhahn am PowerTap geöffnet oder geschlossen ist. Die Verwendung ist denkbar einfach: PowerTap in die Steckdose stecken, USB Ladekabel anschließen und Wasserhahn aufdrehen. Schon wird das Handy, Tablet oder sonstiger Verbraucher geladen.

Der PowerTap ist ein stylischer Eye-Catcher für’s nahende Weihnachtsfest, dem auf jeden Fall ein Platz in Sichtreichweite gebührt.

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Lange wurde an ihr gearbeitet, und nun ist sie fertig: Die USB 3.1 Spezifikation, mit der am USB-Anschluß bis zu 10 Gbit/s erreicht werden können.

USB 3.1 Superspeed+ Logo Wie bereits im Artikel USB 3.0 soll doppelt so schnell werden berichtet, arbeitete seit geraumer Zeit ein Konsortium bestehend u.a. aus HP, Intel und Microsoft an einer Erweiterung des USB 3.0 Standards. Ziel war es die maximal erreichbare Transfergeschwindigkeit von (theoretischen) 5 Gbit/s, das entspricht 625 Mbyte/s, auf 10 Gbit/s zu verdoppeln.

Nun ist die Spezifikation für USB 3.1 fertig. Dabei wird die Verdopplung der Brutto-Geschwindigkeit des Superspeed+ getauften Standards im Wesentlichen durch eine Optimierung der Datenübertragungsalgorithmen erreicht. Dennoch werden sowohl neue Stecker als auch Kabel benötigt, die allerdings abwärtskompatibel zu USB 2.0 und USB 3.0 sein sollen. Alte Geräte und Kabel können somit weiterhin zum Einsatz kommen, die Geräte arbeiten dann allerdings mit niedrigeren Geschwindigkeiten.

Hier ein Vergleich von Geschwindigkeiten der unterschiedlichen USB-Standards zu Thunderbolt, Firewire, Ethernet und eSATA (aus unserem Artikel 10 Dinge, die Sie über USB wissen sollten).

USB vs. anderer Schnittstellen - Geschwindigkeitsübersicht

Mit dem Update des Standards schließt die USB-Schnitsstelle hinsichtlich der theoretisch erreichbaren Transferraten zu Thunderbolt auf. USB hat gegenüber der (teureren) Thunderbolt-Schnittstelle zusätzlich den Vorteil, daß es ungleich mehr Geräte mit USB-Anschluß gibt.

Es könnte aber dennoch sein, daß die Pole Position der höchsten Übertragungsgeschwindigkeit bald wieder an Thunderbolt geht, denn hier wird bereits seit geraumer Zeit am Folgestandard Thunderbolt 2 gearbeitet, der bis zu 20 Gbit/Sek ermöglichen soll. Für die nächsten Jahre ist daher mit einem spannenden Wettrennen zwischen diesen beiden Standards zu rechnen.

Auch heise berichtet über den neuen USB 3.1 Standard als Startschuß für Entwickler.

Corsair kündigt mit dem Flash Voyager GT Turbo den weltweit schnellsten USB 3.0 Stick an.

Corsair Flash Voyager GT Turbo USB 3.0 Stick Corsair hat auf der CES in Las Vegas den Flash Voyager GT Turbo angekündigt. Ein High-End USB 3.0 Speicherstick, der mit robustem Metallgewand, Slider-Gehäuse und bisher unerreichten Transfergeschwindigkeiten aufwarten soll.

Dabei werden in Leserichtung Übertragungsraten von bis zu 260 MB/s genannt. Das liegt schon einmal knapp 8% über dem bisher schnellsten von uns getesten Stick, dem DataTraveler HyperX 3.0 (64 GB) von Kingston.

Richtig spannend wird es aber bei der Schreibgeschwindigkeit. Hier soll es der neu vorgestellte Corsair Flash GT Turbo in der 128 GB Variante schreibend auf bis zu 235 MB/s bringen. Ein phantastischer Wert, der beim 64 GB Modell auf 220 MB/s sinkt, dann aber leider beim USB Stick mit 32 GB lt. Herstellerangabe auf 105 MB/s runtergeht.

Ein Praxis-Test des Flash GT Turbo wird zeigen müssen, wo die “bis zu”-Angaben in der Realität wirklich liegen. Sollte das 32 GB Modell tatsächlich schreibend nur etwa 100 MB/s schaffen, dann hätte nach wie vor der Lexar JumpDrive Triton mit einer Schreibgeschwindigkeit von durchschnittlich 130 MB/s die Nase vorn.

Ab einer Kapazität von 64 GB beginnt dann der Bereich, in dem die aktuelle USB Stick Konkurrenz das Nachsehen haben wird. Denn mit 220 MB/s in Schreibrichtung dürfte es aktuell keinen weiteren USB 3.0 Stick geben, der dem Flash Voyager GT Turbo das Wasser reichen kann. Corsair wird den GT Turbo mit den bereits erwähnten Kapazitäten von 32, 64 und 128 GB ab voraussichtlich Februar dieses Jahres zu Preisen von etwa 50, 90 und 180 US-Dollar anbieten.

[Update 09.06.2013] Seit der Ankündigung auf der CES im Januar 2013 warten wir auf das Erscheinen des Corsair Flash GT Turbo, und der seinerzeit genannte Februar ist es ganz offensichtlich nicht geworden. Nun scheint es einem Corsair Foren-Post nach bald so weit zu sein: Dort wird der 11. Juni als der Termin genannt, zu dem der GT Turbo erhältlich sein soll. Wir werden, sobald es möglich ist, das 64 GB Modell einem test unterziehen. Bis dahin heißt es leider weiter warten.

[Update 26.07.2013] Der Voyager GT Turbo war mittlerweile für wenige Tage im Handel erhältlich. Wir haben sofort den von Corsair als “the fastest native USB 3.0 flash drive on the planet” beworbenen Speicherstick in der 64GB Variante einem Test unterzogen. Allerdings waren die in der Praxis erreichbaren Schreib-/Leseraten weit, weit von den vom Hersteller genannten (bis zu) 260MB/s read und 220 MB/s write entfernt: Im Labor konnten wir max. 200 MB/s lesend und 50(!) MB/s schreibend messen. Sehr ernüchternd. Der PR-Manager DACH von Corsair hat uns daraufhin bestätigt, daß es zu einem fehlerhaftem Verhalten an bestimmten USB Controllern kommen könne, der Stick aktuell nicht ausgeliefert würde und an einem Firmware-Update gearbeitet wird. Der GT Turbo ist aktuell nicht mehr im Handel erhältlich. Ein Zieltermin für das Wiedererscheinen wurde nicht genannt.

[Update 07.11.2013] Auch 3,5 Monate später ist vom Voyager GT Turbo keine Spur zu sehen. Auf der Übersichtsseite der USB Flashdrives von Corsair gibt es keinerlei Informationen zum GT Turbo. Wir sind gespannt, ob der angesichts seiner angekündigten Eckdaten vielversprechende Voyager Stick noch einmal im Handel erscheinen wird.

Mit dem TU3-HDMI stellt TRENDnet einen USB 3.0 zu HDTV Adapter vor, der den Anschluß eines Computers an beliebige HDTV Fernseher erlaubt.

TU3-HDMI Schema

Die international agierende TRENDnet mit Hauptsitz in Kalifornien ist Produkt- und Lösungsanbieter im Bereich der Breitbandverbindungen, Multimedia-Inhalten und vernetzten Peripheriegeräten. Zum Produkt-Sortiment gehören drahtlose Geräte, Glasfaser- und Gigabit-Verbindungen, Umschaltlösungen, Internettelefonie (VoIP), Tastatur/Video/Maus-Umschalter (KVM), Internetkameras, Druck-/Speicherserver, Powerline-, Bluetooth- und PoE-Geräte (Stromversorgung über Ethernet) sowie Multimedia-Anwendungen und USB-/Fire-Wire-Geräte.

Der von Trendnet hergestellte TU3-HDMI-Adapter gehört zur letztgenannten Gerätegattung und erlaubt es, einen PC über seinen USB 3.0 Anschluß mit einem HD-Großbildfernseher zu verbinden. Dazu funktioniert der Adapter einen USB 3.0 Port des Computers zu einem HDMI-Port um, mit dem das PC-Bild auf einem HDTV, Monitor oder auch Projektor (mit HDMI-Anschluß) dargestellt werden kann.

HDMI Anschluß des TU3-HDMI Der TU3-HDMI bietet verschiedene Betriebsmodi an. Im sogenannten Erweiterungsmodus wird der Monitor des Computers mit dem Fernsehgerät virtuell vergrößert (Zweimonitorbetrieb). Im Mirror- oder Spiegelmodus wird das Monitorbild auf das Fernsehgerät oder den Projektor gespiegelt. Im Primärdisplay-Modus wird die Kontrolle vollständig auf das Fernsehgerät übertragen und damit also das Bild auf dem Monitor des Computers abgeschaltet.

Die Stromversorgung des Adapaters erfolgt über den USB Port. Interessant an dieser Stelle: TRENDnet verwendet die eher seltene Micro USB-B Buchse aus dem USB 3.0 Standard zum Anschluß des Adapters an den USB Port des Computers. Hier die verschiedenen USB Stecker des USB Standards. Der Micro USB-B Stecker ist rechts im Bild zu sehen.

USB 3.0 Micro-B Buchse

Ein Micro-B to USB 3.0 Kable mit 50 cm Länge ist im Lieferumfang enthalten. Weiterführende Informationen zum USB (3.0) Standard finden Sie im Artikel 10 Dinge, die Sie über USB wissen sollten, dort sind insb. auch alle USB Stecker und Buchsen abgebildet.

Als unterstütze Betriebssysteme werden vom Hersteller Windows 8, 7, Vista, und XP genannt. Es können bis zu sechs TU3-HDMI Adapter an einem PC betrieben werden. Die Bildwiederholfrequenz wird mit 60 Hz angegeben. Der Hersteller gewährt eine zweijährige, begrenzte Garantie.

USB Sticks – klein, handlich, nützlich

Die Wahrheit auf dem USB StickWohl kaum ein PC User, der nicht einen oder mehrere USB Speichersticks – kurz USB Sticks – zuhause hat und regelmäßig nutzt. Die kleinen und handlichen Datenträger passen in jede Tasche. Zum ersten Mal wurden sie im Januar 1996 von der Firma M-Systems (später von SanDisk Corp. aufgekauft) mit einer Speicherkapazität von gerade einmal acht Megabyte (MB) vorgestellt und kamen 2000 serienmäßig auf den Markt. Firmengründer Dov Moran hatte den Einfall zur Entwicklung eines mobilen Speichermediums, als er sah, wie eine Präsentation missglückte, weil der Laptop, auf dem der Vortrag gespeichert war, versagte. Im USB Speicherstick verbirgt sich ein digitaler Speicher auf Basis sogenannter Flash Chips in einem robusten Gehäuse. Während unbegrenzt vom USB Stick gelesen werden kann, kommt es beim Abspeichern zu Verschleiß. Die Speicherchips können Daten auf dem Speicherstick rund zehn Jahre sicher erhalten.

USB Standards

Zwei Jahre nach der Entwicklung des ersten USB Speichersticks (USB 1.0) kam die Version USB 2.0 auf den Markt, die viele Jahre Standard bleiben sollte. Erst 2008 wurde man dem Bedarf an schnellem Transfer von großen Datenmengen gerecht, indem der neue und aktuelle USB 3.0 Standard vorgestellt wurde. Damit ist eine rasante theoretische Datenübertragung von bis zu 625 MB/Sek möglich. Allerdings liegen die tatsächlich erreichbaren Geschwindigkeiten aktueller USB 3.0 Peripherie-Geräte, und damit auch der USB Sticks, noch deutlich unterhalb des theoretischen Maximums. Der 3.0 Standard ist noch vergleichsweise jung und die Peripherie-Hersteller nähern sich nur langsam und in kleinen Schritten den 625 MB/Sek. Tests unabhängiger Magazine oder Institute zeigen, dass die schnellsten Speichersticks mit einer Geschwindigkeit von derzeit maximal 250 MB/Sek in lesender Richtung arbeiten. Der schnellste von uns getestete Speicherstick ist der Kingston DataTraveler HyperX 3.0, der mit knapp 240 MB/Sek Daten in unseren Test-PC schaufeln konnte.

USB 3.0

Beim neuen USB 3.0 Standard ist auch zu beachten, daß noch längst nicht alle Rechner über USB 3.0-fähige Anschlüsse verfügen – erkennbar ist dies anhand der blauen Farbcodierung der USB-Buchse. Wer eine solchen Anschluß noch nicht werksseitig am PC oder Notebook vorfindet, kann häufig bspw. mit dem Einbau einer separaten Steckkarte einen USB 3.0 Anschluß nachrüsten. Ungeachtet dessen funktionieren USB 3.0 Speichersticks auch an den “alten” USB 2.0 Anschlüssen, da die USB Standards abwärtskompatibel sind. Dann aber natürlich mit niedrigeren Geschwindigkeiten.

Kapazitäten

Ähnlich wie bei Festplatten erhöht sich kontinuierlich die Menge an Daten, die auf einem USB Stick abespeichert werden können. Speichersticks mit weniger als vier Gigabyte (GB) Kapazität werden kaum noch gekauft. USB Sticks mit 64 GB können inzwischen die externe Festplatte ersetzen, haben jedoch oft keinen preislichen Vorteil. Dafür passen sie in jede Hosentasche. Sogar Speichersticks mit 256 GB sind inzwischen keine Seltenheit mehr, während es der Kingston HyperX Predator auf geradezu absurde ein Terabyte (=1000 Gigabyte) bringt. Hier finden ganze Film-Bibliotheken und mehr Platz. Allerdings liegen Speichersticks mit solchen Kapazitäten sie preislich derzeit auf sehr hohem Niveau. Insgesamt sind USB Sticks jedoch im Vergleich zu anderen Datenspeichern sehr günstige Medien, die bei Kapazitäten bis 64 GB schon für unter einen Euro pro GB zu haben sind.

Geschwindigkeit

Reine Speicherkapazität ist ein wichtiger Faktor, aber nicht der Entscheidende: Wer nicht ewig darauf warten möchte, bis die mp3-Sammlung oder eine große Video-Datei auf dem USB Stick gespeichert ist, der braucht einen schnellen Speicherstick. Während die USB Sticks in der Regel ordentliche Lesegeschwindigkeiten aufweisen, gibt es große Unterschiede bei der Geschwindigkeit mit der Daten auf einen Stick geschrieben werden können. Sehr schnelle USB 2.0 Sticks schaffen schreibend fast 30 Megabyte pro Sekunde. Sticks mit dem neuen USB 3.0 Standard sind bis zu fünfmal so schnell. Die ganz Rasanten bringen es auf fast 150 MByte/Sek, die Langsamen sind nur minimal schneller als USB 2.0. Der am schnellsten schreibende Speicherstick aus unseren Tests war der Lexar JumpDrive Triton, bei dem wir in schreibender Richtung durchschnittlich 131 MB/Sek messen konnten.

Hier hilft es nicht, sich auf vage Herstellerangaben zu verlassen, denn diese sind in der Regel hoffnungslos überzogen. Ähnlich der Sprit-Verbrauchsangaben aus den Autohersteller Prospekten. Ein Blick in einschlägige USB Stick Testberichte ist unerlässlich, um die Spreu vom Weizen zu trennen und einen Speicherstick zu finden, der ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis bietet.

Design und Bauformen

Neben der technischen Ausstattung wurde in den vergangenen Jahren auch intensiv am Design gearbeitet. Die meisten USB-Sticks haben nach wie vor ein Format in der Größe eines kleinen Einweg-Feuerzeugs und sind häufig eher funktionell als schön. Eine extra Kappe oder ein festangebrachter Verschlussbügel schützen den Stecker vor Beschädigungen.

Aber die Stick-produzierende Industrie hat die Zeichen der Zeit erkannt und bringt zunehmend mehr USB Sticks mit besonderen Bauformen auf den Markt. Die kleinsten USB Sticks haben Nano-Maße von sieben Millimetern Höhe und 19 Millimetern Länge und passen auf eine Ein-Euro-Münze. Ihre maximale Kapazität liegt in der Regel bei unter 16 GB und sie können zum Beispiel als Schlüsselanhänger angeboten werden. Daneben gibt es inzwischen eine Hunde USB Stick strampelt mit den Läufen große Auswahl an ausgefallenen Bauformen: Kleine Goldbarren, Plastik-Sushi, Comicfiguren oder Schmuckstücke mit Swarowski-Kristallen sind ebenso erhältlich wie USB Sticks aus Holz oder Kork oder jede Menge Schlüsselanhänger. Auch eine große Fast-Food-Kette ließ es sich zeitweilig nicht nehmen, eigene USB Sticks als Zugabe zum Kindermenü herauszubringen. Natürlich in der Form beliebter eigener Produkte, wie Pommes Frites. Ein paar interessante Beispiele für ungewöhnliche Gehäuseformen gibt es in der Unusual Flash Drive Collection oder bei 50+ Weirdest USB Flash Drives zu sehen. Zur Rechten ein USB Stick in Hundeform, der beim Einstecken in den USB Port mit den Hinterläufen scharrt.

Einige USB Sticks werden mit anderen Funktionen oder Anwendungen kombiniert. So kann ein Steckplatz für Speicherkarten enthalten sein, der den Stick zum Kartenport macht. Andere Sticks sind gleichzeitig Kugelschreiber, Uhr, MP3-Player, Kamera, Beamer-Fernbedienung oder Taschenlampe. Auch das bekannte Schweizer Taschenmesser kann man heute mit einem integriertem USB Stick kaufen. Wer auf Nummer sicher gehen will, der kann zum USB Stick mit Zahlenschloss oder einem Speicherstick, der sich als Radiergummi oder Stein tarnt, greifen. Außerdem gibt es USB Sticks, die über eine eigene Software zur Datenverschlüsselung verfügen. Besonders robuste Modelle sind wasserdicht und stoßfest. Der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt.

Handhabung

Die Handhabung der USB Speichersticks ist denkbar einfach und gelingt jedem, der einen Computer verwendet. Jeder PC bietet heute meist mehrere USB Buchsen. Bei sehr alten Modellen können sie sich auf der Rückseite des Computers verstecken. Hier hilft ein USB Verlängerungskabel. Die USB Speichersticks werden einfach in die entsprechende Buchse gesteckt und von allen gängigen Betriebssystemen (Windows, MacOS, Linux) automatisch als externer Datenträger erkannt. Bei sehr alten Rechnern dagegen kann es nötig sein, erst einen entsprechenden Treiber zu installieren.

Oft werden Speichersticks schon automatisch geöffnet. Falls nicht findet man sie unter Arbeitsplatz als extra Datenträger. Unter Windows wird dem Stick ein freier Laufwerksbuchstabe zugeordnet, während er bei OS Mac als Laufwerk mit seinem Namen aktiviert wird. Nun kann auf die Daten auf dem Stick zugegriffen oder auf ihm abgespeichert werden. Eine weitere mögliche Anwendung ist der Zugriff auf portable Programmversionen, die auf dem Stick gespeichert sind. So kann man auch an fremden Rechnern, auf denen man nichts installieren darf, die entsprechenden Programme verwenden. Unter Windows Vista oder Windows 7 kann durch Nutzung der Kapazität des USB Sticks der Arbeitsspeicher erweitert und auf diese Weise die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht werden (sog. Ready Boost).

Viele Hersteller von Speichersticks werben mit dem Label “Ready Boost tauglich”. Wichtiges Kriterium für diese Art von Tauglichkeit ist eine hohe Schreib- und Lesegeschwindigkeit des Sticks. Einem Billigheimer aus dem Baumarkt oder vom Discounter sollte daher, auch wenn er das “Ready Boost” Label trägt, mit Skepsis begegnet werden.

Qual der Wahl

Wer einen USB Stick erwerben möchte, hat sprichwörtlich die Qual der Wahl angesichts der geradezu unüberschaubaren Vielfalt. Speichersticks mit nach USB 2.0 oder 3.0 Standard sind in verschiedenen Größen, also Speicherkapazitäten, erhältlich. Doch man sollte hier einen seriösen und bekannten Anbieter wählen. Es ist für Hersteller sehr einfach, die Speicherchips so zu manipulieren, dass sie dem PC eine höhere Kapazität vorgaukeln, als sie besitzen. So kann man eine böse Überraschung erleben, wenn der Speicherstick plötzlich voll ist, obwohl erst wenige Daten abgespeichert wurden. Fälle dieser Art sind in der Vergangenheit schon mehrfach vorgekommen und dies vor allem bei billigen USB Stick Massenartikeln, die bei den Flächenmärkten i.d.R. zu Spottpreisen angeboten werden. Bei USB Sticks gilt tatsächlich: Teuer ist gut. Das hat auch ein Vergleich von 24 USB Sticks der Computerbild (Heft 19/2011) ergeben. Hier zwei Berichte dazu: USB Sticks im Test der Computerbild: Teuer ist gut und auf teltarif.

Ein gutes Tool zum Prüfen der Funktionsfähigkeit von USB Sticks ist h2testw des heise Verlags. Für Geschwindigkeitstests ist h2testw aber ungeeignet. Dafür kommen eher Atto Benchmark, Crystal Disk Mark und ähnliche Tools in Frage.

Für den Kauf eines vernünftigen USB Sticks sollte man Testberichte unabhängiger Portale konsultieren. Solche Tests werden von Computerzeitschriften oder Online-Portalen regelmäßig durchgeführt. Im Netz sind Testberichte vielfach nachzulesen. Neben den technischen Leistungen kann man dann noch aus den verschiedenen Designs oder Zusatzfunktionen auswählen.

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