Kingston treibt mit einer USB Stick Neuvorstellung den Kapazitätswettlauf auf die Spitze und bietet zukünftig den DataTraveler HyperX Predator 3.0 mit bis zu einem Terabyte Speicher an.

Kingston DataTraveler HyperX Predator USB 3.0 Stick Dabei setzt nicht nur die maximale Kapazität von einem Terabyte Maßstäbe, sondern auch die Bauform, die aktuell mit Abmessungen von etwa 72 x 27 x 21 Millimetern angegeben wird. So viel Speicherplatz passt einfach nicht in die Form eines Handtaschen-Schmeichlers. Und wer Interesse am USB 3.0 Stick im matallischen Gehäuse aus einer Zink-Aluminium-Legierung hat, wird allein für die 512 GB Variante um die 600,- € bezahlen müssen. Es ist davon auszugehen, daß das 1 TB Modell nicht unter 1000,- € zu haben sein wird.

So viel Kapazität erfordert entsprechende Transfergeschwindigkeiten, sonst kann sich das Befüllen eines 1 TB Speichersticks zu einem abendfüllenden Programm ausweiten. Wenn wir unseren bisher schnellsten Speicherstick, den Lexar Jumpdrive Triton, als Basis nehmen, der über USB 3.0 mit sehr schnellen 130 MB/s Daten schreibt, dann würde – rein rechnerisch – das vollständige Beschreiben des 1000 GB (=1 TB) HyperX Predators immer noch über zwei Stunden dauern (1 TB = 1000 GB = 1000000 MB; 1000000MB / 130 MB/s = 7692s / 60s = 128 Minuten). Folgerichtig steigt beim DT HyperX Predator nicht nur die Speicherkapazität, sondern auch die Schreib-/Lesegeschwindigkeit, die vom Hersteller mit 160 MB/s bzw. 240 MB/s angegeben wird.

Unserer Meinung nach reicht das aber nicht, um mit einem 1 TB Speicherstick entspannt arbeiten zu können. Wer so viel Speicher benötigt, der möchte nicht 1,5h warten, bis der Stick vollgeschrieben ist. Hier wäre es vielleich sinnvoll gewesen der Konkurrenz von Corsair über die Schulter zu schauen: Die haben soeben den Flash Voyager GT Turbo mit Transferraten von 260 MB/s lesend und 235 MB/s schreibend angekündigt.

Kingston DataTraveler HyperX Predator USB 3.0