Sie haben also Zombies im Garten und als einziges Verteidigungsmittel nur ein paar USB Sticks zur Hand? Wir zeigen Ihnen wie Sie sich damit erfolgreich gegen die Zombie-Brut wehren können!

Wie sie sich mit USB Sticks gegen Zombies verteidigenKeiner weiß, woher die Zombies kommen, wo sie entstehen, oder warum sie sich gerade im Garten besonders gerne häuslich niederlassen. Haben sich die Zombies erst einmal dort eingenistet, sind sie gar nicht mehr so leicht loszuwerden. Sie hausen tagsüber wie Maulwürfe unter der Erde und entsteigen des Nachts dem Humus, um dann wankelnd Haus und Hof zu terrorisieren. Primäres Ziel: Das Gehirn der Gartenbesitzer!

Kampfstrategie

Im Kampf gegen die Untoten gibt es einiges zu beachten. Unterirdisch sind sie schwer zu lokalisieren und es ist darüberhinaus ohnehin eine denkbar schlechte Idee, dem blassen Feind in seinem ureigenen Territorium als Nichtmaulwurf die Stirn bieten zu wollen. Es gilt also, den Zombies im unwirtlichen Dunkel der Nacht den Garaus zu machen!

Waffen und Horden

Aber was tun, wenn man nicht im Besitz schwerer Geschütze nebst Nachtsichtgerät ist? Manch einer wird es bisweilen mit Baseball Schläger, Heugabel, Machete oder gar dem Rasenmäher versucht haben. Ohne jeden Zweifel sind das probate Gegenstände zur Zombie-Terminierung, allerdings zumeist nur für den Kampf Mann (oder Frau) gegen einen Zombie geeignet. Und wenn sich wirklich eine ganze Horde aus dem Erdreich buddelt? Wenn es nicht nur ein Zombie, sondern gleich zwei, drei oder noch mehr sind? Dann droht Gehirnverlust und eine schnelle, unfreiwillige Aufnahme in die Zombie-Gemeinschaft.

Die stick-test Redaktion under attack!

Das Team der stick-test Redaktion musste sich bei einer USB Stick Grill Test Party unlängst selber einer Horde Zombies aus dem Nachbarsgarten erwehren. Drei der Unholde hatten es geschafft, unseren Chef-Redakteur am Grill zu stellen. Eine fatale Situation: Hinter sich der heiße Grill mit totem Fleisch, vor sich die drei Zombies – kalt und nicht richtig tot, aber wild auf Hirn! Womit sollte er sich verteidigen? Ein Kampf mit der Grillzange ist aussichtslos. Auch Bratwürstchen, Hähnchenflügel oder Gemüsesäckchen sind mangels Gehirn denkbar ungeeignet. Wie Augenzeugen berichteten, warf der Gestellte nach ein paar Finten mit der Grillzange in einem letzten Akt vollkommener Verzweiflung USB Sticks nach den kalten Gesellen. Und konnte sich damit retten! Wie war das möglich?

Forschung und Wissenschaft

Die stick-test Redaktion hat diesen außergewöhnlichen Selbstverteidigungsfall ausführlich analysiert und ist zu der Erkenntnis gelangt, daß Zombies hochallergisch auf USB Sticks reagieren! Ein kurzer Kontakt genügt und Momente später geht der Zombie mit konvulsischen Zuckungen dahin. Wir haben daraufhin fünf Methoden entwickelt, wie man aus handelsüblichen USB Sticks hoch effiziente Zombie-Terminatoren herstellen kann, die insb. auch gegen ganze Gruppen von Untoten eingesetzt werden können:

1: Das Bat Anti Zombie USB Stick Spray

Die Herstellung des Bat* Anti Zombie USB Stick Sprays ist denkbar einfach. Es werden lediglich ein Mixer, ein paar USB Sticks mit beliebiger Speicherkapazität, etwas Alkohol ab 18% Alkoholgehalt aufwärts und ein Pumpzerstäuber benötigt.

Und so geht’s: Die Speichersticks einen nach dem anderen im Mixer pulverisieren, dann vorsichtig Alkohol hinzufügen bis sich eine wässrige Mischung ergibt und anschließend das Gemisch in den Pump-Zerstäuber füllen. Fertig! Das Bat Anti Zombie USB Stick Spray ist einsatzbereit. Ein kurzer Pumpstoß – grob in die Richtung der Zombies gesprüht – sollte genügen und die untoten Kumpanen segnen in wenigen Sekunden das Zeitliche.

Statt Pump-Zerstäuber eignen sich auch Wasserspritzpistolen ganz hervorragend, da sie eine größere Reichweite haben. Wer noch größere Entfernungen überbrücken möchte, der könnte den Einsatz eines Sandstrahlers erwägen, was allerdings eine deutlich größere Menge an USB Sticks voraussetzt (spart aber den Alkohol).

2: Die USB Stick Bola

Ein sehr effektives Mittel, um sich eine Gruppe nahender Zombies vom Hals zu Halten. Die USB Stick Bola ist leicht herzustellen, benötigt jedoch ein wenig Übung in der Anwendung. Benötigt werden vier USB Sticks mit Befestigungs-Öse und 1,40 Meter Angelschnur. Wer keine Angelschnur zur Hand hat behilft sich mit normalem Zwirn.

Und so geht’s: Es werden die Ende zweier jeweils 70 cm lange Schnüre mit je einem USB Stick verbunden. Danach die beiden Schnüre genau in der Mitte miteinander verknoten, so daß eine Art X-Form entsteht, an deren Ende jeweils ein USB Stick befestigt ist. Das ist die USB Stick Bola! Zur Anwendung wird die Bola über dem Kopf rotiert und dann in einer schwungvollen Bewegung aus dem Handgelenk auf die Zombies geschleudert. Es ist psychologisch sehr wertvoll, den Wurfakt mit einem “Jiiiihaaaaahh!” oder “Die, you suckers!” zu untermalen. Die Bola sollte sich um einen oder mehrere Zombies wickeln, was zwangsläufig dazu führen wird, daß die Biester in Kontakt mit den USB Sticks kommen. Game over! Die USB Stick Bola kann durch Verwendung längerer Schnüre und mehr Speichersticks für einen größeren Wirkungsradius und damit mehr Zombies ausgelegt werden.

3: Die USB Stick Pong Falle

Dies ist keine Waffe für den ad hoc Einsatz sondern eine Falle, die etwas Vorbereitung benötigt. Allerdings werden außer einem Spaten nur einige Dutzend USB Sticks benötigt, so daß wir hier im Kampf gegen die Zombies mit besonders wenig Material auskommen.

Und so geht’s: Mit dem Spaten ein Loch mit 2×2 Meter Durchmesser und 2 Meter Tiefe buddeln. Im Anschluß den Boden des Lochs mit USB Sticks im Abstand von jeweils 20 cm zueinander mit dem USB Stecker voran in den Boden stecken. Fertig! Die USB Stick Falle muß nicht einmal abgedeckt werden, denn Zombies sind kennen nur die direkte Verbindung zwischen zwei Punkten, d.h. sie laufen niemals um ein Loch herum – selbst, wenn es eine Falle ist.

Ein einziges Loch ist natürlich gegen dutzende von Zombies keine ausreichende Absicherung. Hier gilt es zwischen der Verschandelung des Gartens durch 2×2 Meter große Löcher und dem Wunsch nach Sicherheit abzuwägen. Zwei bis drei dieser Fallen eignen sich in jedem Fall hervorragand als letzte Verteidigungslinie, falls der Zombie-Sturm mit den anderen Methoden nicht ausreichend schnell eingebremst werden konnte.

4: Der USB Stick Hackentrick

Eine wirklich phantastische Methode, um sich schlurfenden Kadavern zu erwehren, die sich von hinten nähern. Dazu benötigen sie nur ein paar Tropfen Sekundenkleber und zwei USB Sticks.

Und so geht’s: Geben Sie den Sekundenkleber auf die Außenseite Ihrer Schuhhacke und pressen Sie mit leichtem Druck einen Speicherstick mit dem USB Stecker nach außen auf den Kleber. Nach wenigen Sekunden sitzt der USB Stick bombenfest; wiederholen Sie dies mit dem zweiten Schuh. Nun sind Sie für den USB Stick Hackentrick bereit! Achten Sie darauf, daß der Stick nicht zu weit unten am Absatz befestigt wird – sie wollen mit den Schuhen schließlich noch laufen können.

Sollten sich nun überraschend ein paar Zombies von hinten anschleichen, so können Sie – ohne sich umzudrehen – einen unmittelbaren Verteidigungsschlag ausführen. Dazu treten Sie wild, und idealerweise abwechselnd, mit den Fersen nach hinten aus. Ganz ähnlich einem ausschlagenden Pferd. Mit etwas mehr Zeit zur Vorbereitung ist diese Methode auch ideal mit den im folgenden beschriebenen Wurf USB Stick Arrows kombinierbar.

5: Die Wurf USB Stick Arrows

Last but not least stellen wir unsere jüngste Kreation vor: Die Wurf USB Stick Arrows. USB Speichersticks eignen sich ganz hervorragend als Wurfgeschosse mit Steckfaktor, wenn man ihre Flugeigenschaften berücksichtigt und dafür sorgt, daß sie dort stecken bleiben, wo sie auftreffen. Wir benötigen lediglich einige USB Sticks aus Plastik, ein Cutter Messer und eine Zange.

Und so geht’s: Mit der Rohrzange den USB Stecker beherzt zusammenquetschen, bis eine Spitze entsteht. Diese muß weder besonders spitz noch besonders schön sein; da Zombies deutlich weicher als Menschen sind, bleiben auch stumpfe Gegenstände gut in ihnen stecken. Trotzdem hilft es natürlich, wenn die USB Stecker grob in die Form eine Pfeilspitze gebracht werden. Nun mit dem Cutter Messer am Ende des Sticks die Ecken abschneiden und auf diese Weise den Speicherstick “anspitzen”. Ganz so, wie man es früher mit einem Bleistift und einem Messer gemacht hat, wenn der Anspitzer fehlte. Fertig!

Nun haben wir beidseitig einigermassen spitze Wurf USB Stick Arrows. Zur Wurftechnik: Die Sticks werden an einem der spitzen Ende zwischen Daumen und Zeigefinger gefasst und wie ein Wurfmesser Richtung Zombie geschleudert. Aufgrund fehlender Stabilisierungen wird sich der Stick während des Fluges um die eigene Achse drehen, was den Grund für das beidseitige Anspitzen darstellt. Egal mit welcher Seite der Stick auf den Zombie trifft – die Wahrscheinlichkeit, daß er stecken bleibt ist deutlich erhöht.

Ein riesen Vorteil der Stick Arrows: Mit etwas Übung sind die nötigen Quetsch- und Schnitzschritte in wenigen Sekunden durchgeführt, so daß die Produktion von Wurf USB Stick Arrows sogar im Eifer des Gefechtes durchgeführt werden kann.

Letzte Erkenntnis

Im Rahmen unserer Zombie-Forschungen konnten wir noch eine weitere erstaunliche Erkenntnis gewinnen: Die weißhäutigen Untoten haben eine irrationale aber dafür geradezu panische Angst vor Fledermäusen! Da Fledermäuse in der Regel nicht spontan zur Hand sind, wenn man sie mal braucht, haben wir Kosten und Mühen gescheut, um eine ebenso wirksame Alternative zu finden. Und wir sind fündig geworden! Es genügt vollkommen, in einer Batman-Verkleidung so zu tun, als ob man Ultraschallgeräusche von sich geben würde.

Wir empfehlen daher ein Batman-Kostüm auf Hot Standby im Kleiderschrank aufzubewahren. Neben dem Erschreckensmoment, daß überlebenswichtige Sekunden im Kampf gegen die Brut liefern kann, verfügen die gängigen Batman-Anzüge über unzählige Taschen und Täschchen, in denen USB Sticks en Masse untergebracht werden können.

Für den Fall der Fälle, gemeint ist der Tag der großen Zombie-Apokalypse, mag es übrigens angebracht sein, die ganze Familie mit Batman-Kampfanzügen auszustatten und diese ggf. 24/7, also rund um die Uhr, zu tragen. Unser Motto lautet hier: Be prepared!

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