Nach langer Zeit haben wir endlich mal wieder einen USB 2.0 Stick im Labor: Wir testen den extrememory Xtasy mit 32 GB Kapazität.

extrememory Xtasy USB 2.0 32GB

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Eckdaten extrememory Xtasy • USB 2.0 • Modell EXMEUFD32GXTAS • Abmessungen 39x12x4 mm (LxBxH) • Gewicht 9g • Farbe silber gebürstet • 2 Jahre Garantie • 24/7 Service
Lesen 20,7 MByte/Sek
Schreiben 9,3 MByte/Sek

Unter der Eigenmarke extrememory vertreibt die Littlebit Technology Deutschland AG mit Sitz in Altenstadt Speicherprodukte wie SD-Karten, DDR RAM, Solid State Drives und USB Speichersticks. extrememory hat soeben zwei neue Speichersticks ins USB Stick Portfolio der Eigenmarke aufgenommen: Den extrememory Xplorer (USB 3.0) und den extrememory Xtasy (USB 2.0). Wir stellen den Xtasy auf die Probe und schauen, wie sich der sehr kleine USB 2.0 Stick im Testparcours schlägt.

Verpackung und Lieferumfang
extrememory Xtasy USB 2.0 32GB Der extrememory Xtasy wird in einer ansprechend gestalteten standard Hängewand-Verpackung geliefert. Also einer Kombination aus verklebtem Karton mit Sichtfenster, durch den der Xtasy zu sehen ist. Das Öffnen der Verpackung gelingt mit viel Fingerspitzengefühl auch ohne größere Zerstörungen anzurichten. Dennoch ist diese Verpackungsart nicht geeignet, um ohne Spuren zu hinterlassen geöffnet zu werden. Wir sprechen in diesem Fall von eingeschränkter Wiederverwendbarkeit und entsorgen die Verpackung kurzerhand in der runden Ablage. Das dürfte in den meisten Haushalten in dieser Form passieren, daher widmen wir uns den verfügbaren Informationen und natürlich dem Inhalt.

Auf der Verpackung sind die üblichen Infos bzgl. USB Standard, in diesem Fall 2.0, Mac- und Windows-Kompatbilität, der Name des Speichersticks und natürlich dessen Kapazität aufgedruckt. Außer des USB Sticks befinden sich keine weiteren Zugaben in der Verpackung.

Bauform und Handhabung
Der extrememory Xtasy gehört zu den sehr kleinen Speichersticks in einem, wie es Apple nennen würde, metallischen Alu-Unibody-Gehäuse. Sticks mit ähnlicher Bauform, die wir bereits im Test hatten, sind bspw. der Transcend T3S, der Kingston DataTravel SE9 oder der Super Talent Pico-C.

Die Abmessungen des Xtasy betragen sehr kompakte 3.9 cm Länge, 1.2 cm Breite und nur 4 Milimeter in der Höhe. Damit ist der Speicherstick definitiv als immer-dabei-Speicher geeignet und kann sogar in der Geldbörse transportiert werden. Mangels Verschlußkappe besteht die Möglichkeit, daß die (innenliegenden) Kontakte des USB Steckers beschädigt werden könnten. Dies ist jedoch in der stick-test Redaktion noch nie vorgekommen, selbst bei unserem “Oldtimer”, dem Pico-C, der mittlerweile seit Jahren transportiert und verwendet wird und dessen Kontakte – im Gegensatz zum Xtasy – vollkommen offen liegen. Insofern sollte die Gefahr zwar erwähnt, aber nicht überbewertet werden.

Naturgemäß verfügen die sehr kleinen Unibody-Speichersticks über keine Betriebs-LED. Dies gilt also ebenfalls für den Xtasy. Am Fußende des rechtecking geformten Sticks, verjüngt sich dieser und mündet in einer vergleichsweise großen Befestigungsöse, die auch stärkeren Kordeln Platz bieten dürfte. Der Stick ist dezent auf der Vorderseite mit einem extrememory Xtasy Schriftzug verziert.

Messergebnisse zum extrememory Xtasy USB 2.0 Stick
Bei den kleinen USB Sticks, egal ob nach 2.0 oder dem neueren 3.0 Standard, sind bauformbedingt keine so hohen Transferraten wie bei den größeren Vertretern zu erwarten. Der bisher schnellste kleine USB 2.0 Stick ist der bereits erwähnte JetFlash T3S von Transcend mit im Schnitt 31,3 MByte/Sek bei lesenden und 12 MByte/Sek bei schreibenden Zugriffen. Was schafft der extrememory Xtasy?

Im Lesetest konnten wir durchschnittlich 20,7 MByte/Sek vom PC auf den Speicherstick übertragen. Damit liegt der Xtasy gleichauf mit dem DT SE9 von Kingston. Bei schreibenden Zugriffen schaffte der Xtasy im Mittel vergleichsweise gute 9,3 MByte/Sek. Damit sichert sich der Xtasy unter den USB 2.0 Sticks einen Platz im oberen Drittel unserer USB Stick Bestenliste und belegt unter den ganz kleinen Stick direkt hinter dem T3S den zweiten Platz. Gute Leistung!

Kapazitäten und Preise
Der extrememory Xtasy wird mit Kapazitäten von 8, 16, 32 und sogar 64 GB angeboten. Die Modellnummern folgen dabei dem Muster EXMEUFDyyGXTAS wobei yy für die Kapazität des Sticks steht. Laut extrememory Xtasy USB 2.0 32 GB Herstellerangabe sind die Sticks mit höheren Kapazitäten nicht schneller als jene mit den niedrigeren. Es ist also davon auszugehen, daß auch die 8, 16 und 64 GB Version mit ähnlichen Geschwindigkeiten aufwarten dürften, wie die hier geteste 32 GB Version.

Preislich liegen die Sticks, je nach Kapazität, bei Straßenpreisen von 7€ bis etwa 40€ für den 64 GB Boliden. Die Preise liegen damit im Rahmen des Üblichen, was für USB 2.0 Speichersticks mit dieser Bauform und Kapazität derzeit seitens der (Online-)Shops veranschlagt wird.

Unser Fazit zum USB-Stick Test des extrememory Xtasy
Sehr beeindruckend, daß es extrememory geschafft hat, auf so kleinen Raum bis zu 64 GB Speicher unterzubringen und zusätzlich die bauformbedingt in der Regel beschränkten Transfergeschwindigkeiten auf einem guten Niveau zu halten. Wer nicht den allerschnellsten Speicherstick sucht, sondern stattdessen einen kleinen, leichten Handschmeichler für die Geldbörse benötigt, der ist mit dem Xtasy von extrememory sehr gut beraten. Etwas schneller mit sehr kleiner Bauform Bauform ist nur der T3S von Transcend; den gibt es allerdings nur bis zu einer maximalen Kapazität von 16 GB. Da der Speicherbedarf stetig steigt, würden wir bei Bedarf zum Kauf des Xtasy entweder mit 32 oder 64 GB raten.

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3.6 von 5 Sternen (7 Kundenbewertungen)

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